AT402935B - Biorekognitions-gesteuerter, ionenfluss-modulirender biosensor - Google Patents

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Description

AT 402 935 B
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Reinigung und Desinfektion von Gegenständen und Gerätschaften wie Behälter und Transportbänder in der Brauindustrie unter Verwendung einer wäßrigen Zusammensetzung.
Die Reinigung und Desinfektion von Gegenständen der eingangs genannten Art mit relativ glatten inneren Oberflächen, die z.B. im Bereich der Abfüllung oder Beschickung mit Lebensmitteln oder anderen verderblichen Gütern eingesetzt werden, ist relativ problematisch. Nicht immer gelingt es in der zur Verfügung stehenden Zeit, eine hinreichend lange Einwirkzeit der entsprechenden Komponenten zu gewährleisten. Dies macht sich z.B. sehr oft in der Brauindustrie, insbesondere im Abfüllbereich, störend bemerkbar, wenn beispielsweise sogenannte Bierschädlinge, die sich unter den heutigen Gegebenheiten der sauerstoffarmen Füllung sehr stark vermehren können, zuverlässig eliminiert werden sollen. Dabei hat sich beispielsweise gezeigt, daß Bierschädlinge wie Pectinatus cerevisiiphilus oder Megasphaera cerevisiae gegenüber den derzeit verwendeten Reinigungs- und Desinfektionsmitteln erhebliche Widerstandsfähigkeit besitzen.
Zwar kann mit bekannten Desinfektionsmitteln wie Chlorbleichlauge eine durchaus zufriedenstellende Desinfektion erreicht werden, jedoch zeigt die Verwendung dieses Mittels unerwünschte Effekte an technischen Einrichtungen aus Edelstahl wie Leitungen und dergleichen infolge von Korrosionserscheinigungen. Nachteilig ist ebenfalls die gesetzliche Auflage, daß Abwasser nicht mehr als 0,2 mg freies Chlor pro Liter Abwasser aufweisen darf. Bei höheren Konzentrationen müßte eine gesonderte Aufarbeitung des Abwassers erfolgen, um die Konzentration an Äquivalenten freien Chlors unter den vorgeschriebenen Wert zu drücken. Schließlich ist bekannt, daß Chlorbleichlauge mit organischen Verbindungen zur Bildung von sogenannten Haloformen neigt. Diese Verbindungen gelten als kanzerogen und sind daher auch unter gesundheitlichen Aspekten bedenklich.
Die desinfizierende Wirkung von Wasserstoffperoxid oder Peressigsäure ist grundsätzlich bekannt.
Um bei den üblicherweise zur Anwendung gelangenden Konzentrationen von Desinfektionsmitteln eine sichere Desinfektion zu gewährleisten, wird bei solchen Mitteln eine lange Kontaktzeit benötigt. Diese läßt sich aber durch den nötigen hohen Durchsatz an zu desinfizierenden Gegenständen, insbesondere an solchen mit vertikalen, relativ glatten Oberflächen nicht ohne weiteres gewährleisten.
Weiterhin ist die Reinigungswirkung derartiger Lösung nicht zufriedenstellend. EP 404 293 A beschreibt eine verdickte, wäßrige Reinigungslösung, die bleichend wirkt. Die Reinigungslösung enthält neben dem als Verdicker benutzten Polymer und einem fluoreszierenden Aufheller H202 und bestimmte Aminoxide. GB 2 255 507 A beschreibt ebenfalls verdickte, wäßrige Reinigungslösungen, die bleichend wirken. Die Lösungen enthalten neben einer Peroxoverbindung ein Dinonylphenylethoxylat als Verdicker zusammen mit einem Micellen-bildenden Tensid, das ein Aminoxid sein kann. DE 38 00 337 A1 offenbart einen sauren Reiniger für Aluminium, der einen pH-Wert vom maximal 2 und als Bestandteile eine starke Mineralsäure aus der Gruppe Schwefelsäure, Phosphorsäure und Salpetersäure, mindestens eine Peroxoverbindung und als Tensid ein Alkyldimethylaminoxid aufweist.
Aus der US 4 557 898 A ist eine ähnliche desinfizierende Zusammensetzung bekannt, die zwar gegenüber einer Anzahl von bakteriellen, viralen und anderen Schädlingen auf ihre Wirksamkeit, nicht aber im Hinblick auf die einleitend genannten Schädlinge untersucht worden ist.
Die DE 3 800 337 A1 beschreibt ein Desinfektionsmittel, enthält aber ebenfalls keinerlei Hinweise darauf, daß es sich dabei um einen Schaumreiniger handelt oder daß sich dieser in der Brauindustrie zur Bekämpfung der in Rede stehenden Mikroorganismen eignen könnte.
Aus EP 253 676 A ist eine wäßrige, verdickte Reinigungslösung bekannt, die als Verdickungsmittel Aminoxide enthalten kann. Die Lösung weist weiterhin ein Säuresalz oder eine Säure auf, die Chloressigsäure sein kann.
In DE 27 47 355 A wird eine antimikrobielle Zusammensetzung beschrieben, die bestimmte Betaine, bestimmte Aminoxide und ein Protonierungsmittel, mit dem der pH-Wert auf Werte zwischen 4 und 5,5 eingestellt wird, enthält. GB 1 494 109 B lehrt die Zusammensetzung einer bleichenden, waschaktiven Zusammensetzung, die ein Additionsprodukt von H202 mit einem tertiären Aminoxid und einen Peroxidaktivator enthält.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung zu schaffen, deren Verwendung die Nachteile bekannter Reinigungs- und Desinfektionsmittel vermeidet und es gestattet, Gegenstände und Gerätschaften mit relativ glatten inneren Oberflächen, wie Behälter und Transportbänder im Brauereibereich, wie dem Abfüllbereich von Flaschen oder Fässern einzusetzen, zu reinigen und zu desinfizieren. Es soll ein einfaches Verfahren geschaffen werden, welches es zuverlässig und reproduzierbar erlaubt, die genannten inneren Oberflächen von Gegenständen und Gerätschaftn, die mit mikrobiell verderblicher Ware in Berührung kommen, zu reinigen und zu desinfizieren. 2
AT 402 935 B
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Verwendung eines Schaumreinigers zum Bekämpfen und Unschädlichmachen von Mikroorganismen des Typs Pectinatus cerevisii-philus und/oder Megasphaera cerevisiae bei der Reinigung und Desinfektion von Gegenständen und/oder Gerätschaften in der Brauindustrie, der - 2 bis 50 Gew.% mindestens eine Peroxidverbindung und/oder eine Halogencarbonsäure, - 1 bis 25 Gew.% mindestens ein gegenüber Oxidationsmitteln stabiles Aminoxidderivat als tensidische Schaumträgerkomponente und allenfalls zusätzlich Phosphorsäure, eine organische Mono-, Di-, Tri-und/oder Tetracarbonsäuren und/ oder Hydroxycarbonsäuren enthält, - Rest auf 100 Gew.% Wasser, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung beziehen, enthält und der einen pH-Wert < 7 aufweist. ln vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann die Verbindung mit einer Peroxidgruppe ein anorganisches Peroxid und/oder ein organisches Peroxid derselben sein.
Vorteilhaft ist ferner, wenn die Halogencarbonsäure Monochlor-, Monobrom- oder Monojodessigsäure oder eine Mischung derselben ist.
Weiters kann das Aminoxidderivat ein Trialkylaminoxid mit einer Ce - C20 - Alkylkette und zwei Alkylgruppen mit einer geringeren Anzahl an Kohlenstoffatomen in der Alkylkette sein, die gleich oder verschieden sein können. Günstig ist auch, wenn als Aminoxid Talgfett-bis(2-hydroxyethyl)aminoxid, Oleyl-bis(2-hydroxyethyl)-aminoxid,Kokos-bis(2-hydroxyethyl)aminoxid,Kokosdimethylaminoxid, Tetradecyldimethylaminoxid und/ oder Alkyldimethylaminoxide, die 12 bis 18 Kohlenstoffatome in der Alkylkette aufweisen, eingesetzt werden.
Optimale Ergebnisse werden erzielt, wenn der pH-Wert des Schaumreinigers 3 bis 6 beträgt.
Dabei werden für eine von der Konzentration der Bestandteile der Zusammmensetzung abhängige Zeitdauer die zu behandelnden Oberflächen mit der Zusammensetzung in Berührung gebracht und danach mit Wasser gespült, bis die Zusammensetzung entfernt ist. In der Regel ist eine Kontaktzeit von 3 bis 30 Minuten ausreichend, um die gewünschte Reinigungs- und Desinfektionswirkung zu erzielen.
Die erfindungsgemäß verwendete wäßrige Zusammensetzung (Schaumreiniger) ist insbesondere zur Verwendung an vertikalen Oberflächen geeignet, um eine ausreichende Kontaktzeit der reinigenden und desinfizierenden Zusammensetzung zu gewährleisten. Dabei erhöht die tensidische Schaumträgerkomponente (Schaum-Booster) die Kontaktzeit der Desinfektionskomponente, insbesondere an vertikalen, glatten Oberflächen, derart, daß eine Abtötung der Bakterien, die eine mikrobielle Zersetzung des in den Behälter zu füllenden Lebensmittels verursachen können, gesichert ist. Zur Erhöhung der Desinfektionswirkung sowie zur Entfernung mineralischer Ablagerungen empfiehlt es sich, der Komponente mit Peroxidgruppe und/oder mindestens einer Halogencarbonsäure und der Schaumträgerkomponente (oberflächenaktiven Komponente) einen Säureträger zuzufügen, um den pH-Wert der wäßrigen Zusammensetzung auf einen Wert <7, vorzugsweise auf pH-Werte zwischen 3 und 6 einzustellen.
Als Verbindungen mit einer Peroxidgruppe kommen organische Peroxide wie Waserstoffperoxid oder Peroxosulfate in Frage. Auch organische Peroxide, beispielsweise Peroxosäuren wie Perameisen-, Peressigoder Perbenzoesäure sind zur Verwendung in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung geeignet. Die Konzentration der Substanz mit einer Peroxidgruppe kann 2 bis 50 Gew.-% betragen. Wird Wasserstoffperoxid eingesetzt, so beträgt die Konzentration dieser Komponente vorzugsweise 2 bis 50 Gew.-%, jeweils bezogen auf Gewicht der Zusammensetzung, die direkt mit dem zu reinigenden und zu desinfizierenden Gut in Kontakt gebracht wird; es kann dann von einer 70 %igen H202 wäßrigen Handelsware ausgegangen werden, die entsprechend verdünnt wird.
Als Halogencarbonsäuren können z.B. Monobrom-, Monochlor- und/oder Monojodessigsäure eingesetzt werden. Die Konzentration dieser Säuren in der zum Einsatz kommenden Zusammensetzung beträgt etwa 1 bis 6 Gew.-%.
Die Schaumträgerkomponente ist insbesondere bei Verwendung von Verbindungen mit einer Peroxidgruppe eine gegenüber Oxidationsmitteln unempfindliche oberflächenaktive Substanz, vorzugsweise ein Aminoxidderivat. Dieses weist insbesondere eine C9 - bis C2o -Alkylkette auf. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann das Aminoxid ein Derivat eines Trialkylamins sein mit einer Cg - bis C2o -Alkylkette und zwei Alkylgruppen mit geringerer Anzahl Kohlenstoffen, wobei die letztgenannten Arten von Substituenten gleiche oder verschiedene Anzahlen Kohlenstoffatome aufweisen können. Als Aminoxidkomponente kommen insbesondere Verbindungen in Betracht wie Talgfettbis(2-hydroxyethyl)aminoxid, Oleylbis(2-hy-droxyethyl)aminoxid, Kokosbis(2-hydroxyethyl)aminoxid, Kokosdimethylaminoxid. Dabei ist fraktioniertes Kokosalkyl mit einer Anzahl Kohlenstoffatome und 12 bis 16 C-Atomen bevorzugt, Tetradecyldimethylaminoxid und/oder Alkyldimethylaminoxide, die eine Anzahl Kohlenstoffatome von 12 bis 18 in der Alkylkette aufweisen. 3
AT 402 935 B
Die Konzentration der Schaumträgerkomponente, d.h. der oxidationsunempfindlichen oberflächenaktiven Substanz beträgt vorzugsweise 1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf die fertig zum Einsatz kommende Zusammensetzung.
Die erfindungsgemäß verwendete Zusammensetzung weist vorzugsweise einen pH-Wert von 3 bis 6 auf. Der pH-Wert wird etwa durch organische Säureträger wie Mono-, Di-, Tri- und/ oder Tetracarbonsäuren eingestellt, sofern dieser pH-Bereich nicht bereits in der Zusammensetzung selbst vorliegt. Auch anorganische Säureträger wie Phosphorsäure sind geeignet. Es können jedoch auch Hydroxycarbonsäuren wie Zitronensäure oder Weinsäure etc. eingesetzt werden.
Die Säuren werden in einer Konzentration von 5 bis 25 Gew.-%, bezogen auf die fertige Zusammensetzung, eingesetzt.
Die erfindungsgemäß verwendete Zusammensetzung, deren Wasserstoffperoxidgehalt beispielsweise bei 5 Gew.-% liegen soll, kann auch durch Verdünnung aus entsprechend konzentrierter erfindungsgemäßer Zusammensetzung kurz vor dem Einsatz hergestellt werden. Dies ist vorteilhaft, da die entsprechenden höher konzentrierten Zusammensetzungen mit geringerem Aufwand transportiert und gelagert werden können. Die Zusammensetzung wird durch üblicher Dosier- und Verdünnungseinrichtungen auf ihre zum Einsatz kommende Konzentration eingestellt. Es ist ebenfalls möglich, die einzelnen Bestandteile kurz vor Anwendung mittels geeigneter Dosiereinrichtung zusammenzumischen, um die erfindungsgemäße Zusammensetzung zu erhalten.
Die erfindungsgemäße Verwendung schließt auch die Reinigung und Desinfektion von Gegenständen und/oder Gerätschaften der Brauindustrie, wie Behältern und Transportbändern mit relativ glatten inneren Oberflächen ein, wobei die genannten Gegenstände und/oder Gerätschaften mit einer wäßrigen Zusammensetzung behandelt werden. Dabei ist die Zeitdauer der Behandlung abhängig von der Konzentration der einzelnen Komponenten. Typischerweise kann die Einwirkdauer 3 min bis 30 min dauern. Die während des Desinfektions- und Reinigungsvorgangs benutzten Temperaturen liegen zwischen 5’C und 35*C, wobei ein Bereich zwischen 15 *C und 25 *C bevorzugt wird. Nach der entsprechenden Einwirkzeit werden die behandelten Gegenstände und Gerätschaften wie Behälter und Transportbänder gespült, bis die Zusammensetzung entfernt ist. Dabei wird mit normalem Leitungswasser gespült, das generell ausreichend keimfrei ist, um die Sterilität der desinfizierten Geräte und Behälter in ausreichendem Maß zu erhalten.
Die erfindungsgemäß verwendeten Zusammensetzungen können durch handelsübliche Aufschäumgeräte mit den zu reinigenden und desinfizierenden Behältern in Kontakt gebracht werden. Das erfindungsgemäße Verfahren unter Verwendung der wäßrigen Zusammensetzung ist insbesondere geeignet, bierschädliche Mikroorganismen wie Pectinatus cerevisiiphilus und/oder Megasphaera cerevisiae unschädlich zu machen.
Diese Microorganismen sind spezifisch für den Brauereisektor und reagieren auf übliche Reinigungsund Desinfektionsmittel häufig nicht, so daß ein Bedürfnis für ein Reingungsmittel bestand, mit dem diese speziellen Microorganismen in Brauereien wirksam ohne schädliche Umweltbelastung bekämpft werden können.
Die Erfindung wird nun anhand der folgenden Beispiele verdeutlicht:
Beispiel 1
Man bereitet aus den folgenden Substanzen eine Reinigungszusammensetzung zu: 53 Gew.-% Wasser, 35 Gew.-% Citronensäure, 7 Gew.-% Wasserstoffperoxid und 5 Gew.-% Kokosalkyldimethylaminoxid
Zur homogenen Vermischung wird die Mischung während der Herstellung leicht gerührt. Nach Einfüllen in ein handelsübliches Druckschaumgerät wird die Zusammensetzung zur Reinigung und Desinfektion von Behältern, Transportbändern und Gerätschaften benutzt. Die Einwirkzeit beträgt 15 Min bei 20 *C. Anschließend wird mit klarem Wasser gespült. Man erreicht eine vollständige Reinigung der Gegenstände sowie eine Desinfektionsrate, die eine hervorragende Haltbarkeit des eingefüllten Produkts, etwa Bier, gewährleistet.
Beispiel 2
Man bereitet aus den folgenden Substanzen eine Reinigungszusammensetzung zu: 65 Gew.-% Wasser, 20 Gew.-% Citronensäure, 4
AT 402 935 B 12 Gew.-% Wasserstoffperoxid und 3 Gew.-% Kokosalkyldimethylaminoxid
Zur homogenen Vermischung wird die Mischung während der Herstellung leicht gerührt. Nach Einfüllen in ein handelsübliches Druckschaumgerät wird die Zusammensetzung zur Reinigung und Desinfektion von Behältern, Transportbändern und Gerätschaften benutzt. Die Einwirkzeit beträgt 15 min bei 20 *C. Anschließend wird mit klarem Wasser gespült. Man erreicht eine vollständige Reinigung der Gegenstände sowie eine Desinfektionsrate, die eine hervorragende Haltbarkeit des eingefüllten Produkts, etwa Bier, gewährleistet.
Beispiel 3
Man bereitet aus den folgenden Substanzen eine Reinigungszusammensetzung zu: 70 Gew.-% Wasser, 20 Gew.-% Citronensäure, 5 Gew.-% Monobromessigsäure und 5 Gew.-% Kokosalkyldimethylaminoxid
Zur homogenen Vermischung wird die Mischung während der Herstellung leicht gerührt. Nach Einfüllen in ein handelsübliches Druckschaumgerät wird die Zusammensetzung zur Reinigung und Desinfektion von Behältern, Transportbändern und Gerätschaften benutzt. Die Einwirkzeit beträgt 10 min bei 20 *C. Anschließend wird mit klarem Wasser gespült. Man erreicht eine vollständige Reinigung der Gegenstände sowie eine Desinfektionsrate, die eine hervorragende Haltbarkeit des eingefüllten Produkts, etwa Bier, gewährleistet.
Beispiel 4
Man bereitet aus den folgenden Substanzen eine Reinigungszusammensetzung zu: 53 Gew.-% Wasser, 12 Gew.-% Essigsäure, 2 Gew.-% Phosphorsäure, 30 Gew.-% Wasserstoffperoxid und 3 Gew.-% Kokosalkyldimethylaminoxid
Zur homogenen Vermischung wird die Mischung während der Herstellung leicht gerührt. Nach Einfüllen in ein handelsübliches Druckschaumgerät wird die Zusammensetzung zur Reinigung und Desinfektion von Behältern, Transportbändern und Gerätschaften benutzt. Die Einwirkzeit beträgt 15 min bei 20 *C. Anschließend wird mit klarem Wasser gespült. Man erreicht eine vollständige Reinigung der Gegenstände sowie eine Desinfektionsrate, die eine hervorragende Haltbarkeit des eingefüllten Produkts, etwa Bier, gewährleistet.
Beispiel 5
Man bereitet aus den folgenden Substanzen eine Reinigungszusammensetzung zu: 35 Gew.-% Wasser, 10 Gew.-% Citronensäure, 15 Gew.-% Essigsäure, 35 Gew.-% Wasserstoffperoxid und 5 Gew.-% Kokosalkyldimethylaminoxid
Zur homogenen Vermischung wird die Mischung während der Herstellung leicht gerührt. Nach Einfüllen in ein handelsübliches Druckschaumgerät wird die Zusammensetzung zur Reinigung und Desinfektion von Behältern, Transportbändern und Gerätschaften benutzt. Die Einwirkzeit beträgt 15 min bei 25 *C. Anschließend wird mit klarem Wasser gespült. Man erreicht eine vollständige Reinigung der Gegenstände sowie eine Desinfektionsrate, die eine hervorragende Haltbarkeit des eingefüllten Produkts, etwa Bier, gewährleistet.
Beispiel 6
Man bereitet aus den folgenden Substanzen eine Reinigungszusammensetzung zu: 37 Gew.-% Wasser, 30 Gew.-% Citronensäure, 5
AT 402 935 B 30 Gew.-% Wasserstoffperoxid und 3 Gew.-% Oleyldimethylaminoxid
Zur homogenen Vermischung wird die Mischung während der Herstellung leicht gerührt. Nach Einfüllen in ein handelsübliches Druckschaumgerät wird die Zusammensetzung zur Reinigung und Desinfektion von Behältern, Transportbändern und Gerätschaften benutzt. Die Einwirkzeit beträgt 15 min bei 25 *C. Anschließend wird mit klarem Wasser gespült. Man erreicht eine vollständige Reinigung der Gegenstände sowie eine Desinfektionsrate, die eine hervorragende Haltbarkeit des eingefüllten Produkts, etwa Bier, gewährleistet.
Patentansprüche 1. Verwendung eines Schaumreinigers zum Bekämpfen und Unschädlichmachen von Mikroorganismen des Typs Pectinatus cerevisiiphilus und/oder Megasphaera cerevisiae bei der Reinigung und Desinfektion von Gegenständen und/oder Gerätschaften in der Brauindustrie, der - 2 bis 50 Gew.% mindestens eine Peroxidverbindung und/oder eine Halogencarbonsäure, - 1 bis 25 Gew.% mindestens ein gegenüber Oxidationsmitteln stabiles Aminoxidderivat als tensidische Schaumträgerkomponente und allenfalls zusätzlich Phosphorsäure, eine organische Mono-, Di-, Tri- und/oder Tetracarbonsäuren und/ oder Hydroxycarbonsäuren enthält, - Rest auf 100 Gew.% Wasser, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung beziehen, enthält und der einen pH-Wert < 7 aufweist. 2. Verwendung eines Schaumreinigers nach Anspruch 1, wobei die Verbindung mit einer Peroxidgruppe ein anorganisches Peroxid und/oder ein organisches Peroxid derselben ist. 3. Verwendung eines Schaumreinigers nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Halogencarbonsäure Monochlor-, Monobrom- oder Monojodessigsäure oder eine Mischung derselben ist. 4. Verwendung eines Schaumreinigers nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Aminoxidderivat ein Trialkylaminoxid mit einer Ce - C20 - Alkylkette und zwei Alkylgruppen mit einer geringeren Anzahl an Kohlenstoffatomen in der Alkylkette ist, die gleich oder verschieden sein können. 5. Verwendung eines Schaumreinigers nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei als Aminoxid Talgfett-bis(2-hydroxyethyl)aminoxid, Oleyl-bis(2-hydroxyethyl)aminoxid, Kokos-bis(2-hydroxyethyl)aminoxid, Kokosdimethylaminoxid, Tetradecyldimethylaminoxid und/ oder Alkyldimethylaminoxide, die 12 bis 18 Kohlenstoffatome in der Alkylkette aufweisen, eingesetzt werden. 6. Verwendung eines Schaumreinigers nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der pH-Wert des Schaumreinigers 3 bis 6 beträgt.
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