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Die Erfindung betrifft einen Skischuh mit einer den Fuss mindestens Im Ristbereich haltenden Schale mit Sohle und Zehenkappe sowie einem das Bein umgebenden Schaft, wobei Schale und Zehenkappe einstückig aus Kunststoff ausgebildet und durch die Sohle schwenkbar miteinander verbunden sind, eine an die Zehenkappe anschliessende, den Skischuh im wesentlichen in seiner gesamten Breite durchsetzende Ausnehmung in der Schale vorgesehen ist, der den Schwenkbereich der Zehenkappe begrenzt und an die Zehenkappe eine über den Kappenrand vortretende Abdeckung anschliesst, die die Ausnehmung untergreift und beim Verschwenken der Zehenkappe unter den Ristbereich der Schale schiebbar 1St. Ein Skischuh soll einerseits in Verbindung mit dem Ski eine im wesentlichen starre Einheit bilden,
wobei die Zehenkappe in der Strecklage und der Schaft in einer Vorlageposition gehalten sind, anderseits soll beim Gehen ein Abrollen der Sohle möglich sein. Dazu bedient man sich einer Zehenkappe, die gegenüber der Schale schwenkbar 1St. Bei einer einstückigen Ausbildung der Schale des Skischuhes aus Kunststoff erfolgt die gelenkige Verbindung mit der Zehenkappe über die Sohle, die im Schwenkbereich durch eine Quernut gekrümmt werden kann.
Aus der PCT WO 92/19117 ist ein Sportschuh bekannt, der eine schwenkbare Zehenkappe umfasst, die zum Zwecke einer relativen Bewegbarkeit zur Schale mit einem Abstand in Form einer spaltartigen Ausnehmung über die Sohle an der Schale angelenkt ist. Diese Ausnehmung ist seitlich beiderseits durch eine Abdeckung überbrückt, die sich beim Gehen unter die Schale schiebt. Der wesentliche, mittlere Teil der Ausnehmung ist durch eine verformbare Einlage abgedeckt. Diese wird beim Einschwenken der Zehenkappe kompnmiert und expandiert bei Erreichen der Strecklage.
Das verformbare Material wie etwa Moosgummi wird durch Kälte, Feuchtigkeit und durch ständige Formänderung sehr stark beansprucht, sodass sich insbesondere an den Verbindungsstellen zur Zehenkappe einerseits und zur Schale anderseits Risse und in weiterer Folge Dichtungsprobleme ergeben können. Eine Betätigungsvorrichtung in der Schale blockiert die Zehenkappe beim Skifahren. Über ein Gestänge kann dieses Blockieren mittels eines fersenseitigen Drückers erfolgen, der durch ein Bindungselement wie etwa den Fersenautomaten eingeschoben wird.
Aus der AT-PS 356 541 ist ferner ein Skischuh bekannt, der einstückig geformt ist und über eine innere Versteifungseinlage verfügt. Die Versteifungseinlage ist im Sohlenbereich angeordnet und besteht aus zwei Teilen, die über ein Scharnier miteinander verbunden sind. Dieser Skischuh besitzt eine vom konkreten Aufbau abhängige Elastizität im Zehenbereich. Eine Individuelle Zehenkappe ist bloss bel der Versteifungseinlage feststellbar.
In der DE-A1-2444064 ist eine Vorderfussfersenschale für Skischuhe beschrieben, bei der eine die Zehen-Ballen-Partie aufnehmende Teilschale gegenüber der Restschale um eine an oder nahe der Sohle gelegene Querachse schwenkbar und feststellbar ist, wobei die einander zugekehrten, ausserhalb der Sohle gelegenen Unterteilungsränder der Teilschale und der Restschale sich gegenseitig überlappen. Mindestens in einem Bereich der die Schale untergreifenden freien Endkante der Abdeckung und der die Ausnehmung begrenzenden Berandung der Schale sind jeweils gegeneinander gerichtete Leisten vorgesehen.
Schliesslich ist aus der AT-B-379731 ein Skischuh bekannt, der einen den Fuss haltenden Unterteil und einen das Bein haltenden, als Schaft ausgebildeten Oberteil aufweist, welche Teile durch einen Balg miteinander verbunden sind, wobei die Steifigkeit des Balges im Bereich von dessen Vorderseite durch Einsetzen eines Verstel- fungselementes zwischen die Falten des Balges veränderbar ist. Das Versteifungselement ist nach Art einer Zahnleiste ausgebildet, deren Zähne in der gedehnten Lage des Balges zwischen die vorzugsweise mit einem trapezförmigen Querschnitt ausgestatteten Falten eingreifen.
Die Erfindung zielt darauf ab, bel einem Skischuh mit bewegbarer Zehenkappe die Dichtung gegenüber der Schale zu verbessern. Dies wird bel einem Skischuh der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Abdeckung Im Längsschnitt des Skischuhes gesehen ballig gewölbt ist und eine Krümmung aufweist, die von der Längsmittelebene ausgehend In Parallelebenen nach beiden Seiten hin mit zunehmendem Abstand abnimmt, wobei der Krümmungsradius vorzugsweise etwa dem Abstand der Abdeckung zur Schwenkachse der Sohle, insbesondere zur gedachten Verbindung der sohfenseit ! gen Enden der Ausnehmung, entspncht.
Die Abdeckung setzt nicht bloss die Zehenkappe unterhalb des Spaltes der Ausnehmung, die den Freiraum für das Verschwenken bildet, fort, sondern sie Ist zusätzlich zu der Bogenform in der Art
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gung liegen die Flächen dicht aneinander Der Radius der Krümmung nimmt mit der Entfernung von der Längsmittelebene des Skischuhes ab. An den Seitenteilen verschwindet der Krümmungsradius zur Gänze.
Besonders zweckmässig Ist es, wenn mindestens In einem Bereich der die Schale untergreifenden freien Endkante der Abdeckung und der die Ausnehmung begrenzenden Berandung der Schale jeweils gegeneinander gerichtete Leisten mit Hinterschneidungen vorgesehen sind, die In der Strecklage der Sohle formschlüssig Ineinandergreifen. Die Strecklage der Sohle ist jene, die beim Skifahren auftritt. In dieser wichtige Lage greifen die Leisten klauenartig Ineinander. Wenn die Hlnterschneldungen U-förmig sind und
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die komplementären Leisten ebensolche Vorsprünge haben dann laufen Keilflächen aufeinander und ein
Selbstzentneren findet statt. Ferner kann bel Strecklage eine sehr gute Dichtung erreicht werden. Die ineinandergreifenden Elemente bewirken ferner, dass die Sohle nicht über die horizontale Ebene hinaus überstreckt werden kann.
Es ergibt sich somit ein Endanschlag bei der grössten zulässigen Ausnehmungs- bzw. Spaltbreite. Schale und Zehenkappe sind in der Strecklage durch die Formschlussverbindung der ineinandergreifenden Hinterschneidungen starr miteinander gekuppelt.
Bei einer besonderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass an der Zehenkappe, insbesondere in ihrer Längsmitte en um eine vertikale Achse umstellbare Drehriegel vorgesehen ist, der zur Lagefixierung der
Zehenkappe in der Strecklage der Sohle die Ausnehmung übergreift und sich mit einer Stirnfläche an der
Schale abstützt und zur Freigabe der Schwenkbarkeit der Zehenkappe aus dem Bereich der Ausnehmung herausdrehbar ist. Der Drehriegel kann die Form eines Exzenters haben, der schalen- oder kappenseitig drehbar gelagert Ist und die Ausnehmung für die Lagefixierung der Kappe in der Strecklage übergreift. Ein
Gleichdick ist für diesen Zweck besonders gut geeignet. Eine von aussen nicht sichtbare verdeckt und geschützt angeordnete Konstruktion zur Zehenkappenfeststellung bzw.
Freigabe ist dadurch gekennzeich- net, dass an der Abdeckung, insbesondere an einer in Längsmitte des Skischuhes an der Abdeckung auskragenden Zunge, eine Anlagefläche und dieser gegenüberliegend eine Steuerfläche eines in der
Schale quer zur Längsachse des Skischuhes geführten Riegels vorgesehen sind, dass die Steuerfläche In
Verschieberichtung des Riegels vorzugsweise zwei Abschnitte aufweist, die abgestuft zueinander liegen und durch eine Schräge ineinander übergehen, wobei der eine Abschnitt beim Auflaufen auf die Anlagefläche die Zehenkappe In der Position ihrer Strecklage verriegelt und der andere Abschnitt im Ausmass des Bewegungssptetraumes der Zehenkappe zurückversetzt ist. Je nach Riegelstellung ist ein Freiheitsgrad der
Zehenkappe vorhanden, begrenzt vorhanden oder unterbunden.
Der Riegel kann über eine Handhabe aber 10 vorteilhafter Weise auch durch einen Bowdenzug, gegen Federkraft verschiebbar sein, der In den
Fersenbereich der Schale zu einem Betätigungshebel geführt 1St, wobei letzterer vorzugsweise auch einen gefederten Raststift zur Verriegelung von Schale und Schaft steuert. Die Zehenkappenfixierung in der
Strecklage ist beim Skifahren zweckmässig. Gleichzeitig ist aber auch die Vorlageposttion durch Fixierung des Schaftes In der Schrägstellung gegenüber der Schale für das Abfahren von Bedeutung. Dies kann mit dem einen Betätigungshebel erzielt werden, der den Bowdenzug und den gefederten selbsteinrastenden Zapfen steurt. Eine praktische Ergänzung ergibt sich dadurch, dass der Drehriegel bzw.
Riegel an seiner Oberseite Posttionskennungen. z. B. die Farben rot und grün, trägt, von welchen jeweils eine je nach Stellung des Drehriegel bzw. Riegels einem Sichtfenster im Ristbereich der Schale gegenüberliegt. Eine praxisgerechte Ausbildung ist dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Betätigungshebel ein etwa U-förmiger Bügel verbunden Ist, der eine Abdeckzunge seitlich umfängt und untergreift und in den der Bowdenzug unterhalb der Abdeckzunge eingehängt ist, dessen Seil In einer Umlenkung in einer Grundplatte geführt ist. an weicher sich der Mantelschlauch des Bowdenzuges abstützt.
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Skischuhes sind In den Zeichnungen schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Skischuh im Längsschnitt mit gestreckter Sohle, Fig. 1a ein Detail beim Gehen mit dem Skischuh, Fig. 2 einen Schrägriss einer über einen Bowdenzug betätigbaren Zehenkappenverriegelung mit Betätigungshebel und mit gleichzeitigem Vorlagefeststeller, Fig. 2a ein Detail, nämlich die Riegelanordnung vergrössert in Draufsicht und Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen Skischuh mit einem Zehenkappenfeststeller nach Fig. 2 in Vernegelungsstellung jedoch mit einem anderen Betätigungshebel sowie Fig. 3a als vergrössertes Detail aus Fig. 3 dem Zehenkappenfeststeller In der Freigabeposition.
Ein Skischuh umfasst gemäss Fig. 1 bis 3 eine Schale 1 mit einer schwenkbar angelenkten Zehenkappe 2 und mit einem ebenfalls schwenkbaren Schaft 3 (Fig. 2). Eine Sohle 4 ist Teil der Schale 1 und geht In die Zehenkappe 2 über. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind Schale 1, Sohle 4 und Zehenkappe 2 einstückig aus Kunststoff geformt. Zwischen der Zehenkappe 2 und der Schale 1 ist eine Ausnehmung 5 vorgesehen, die ein Verschwenken der Zehenkappe 2 ermöglicht. Fig. 2 zeigt die Ausbildung der Ausnehmung in Ansicht Die Sohle 4 kann Im Bereich der gedachten Verbindung zwischen den Enden der Ausnehmung 5 eine Nut aufweisen, die eine definierte Drehachse für die Zehenkappe 2 darstellt. In vielen Fällen genügt die Elastizität des Kunststoffes für ein Abbiegen der Sohle 4 auch ohne spezieller konstruktiver Vorkehrungen.
An die Zehenkappe 2 schliesst eine Abdeckung 6 an, die die Ausnehmung 5 untergreift und sich beim Schwenken der Zehenkappe 2, beispielsweise beim Gehen, unter den Ristbereich der Schale 1 schiebt. Um eine gute Abdichtung zu erreichen, ist die äussere Oberfläche der Abdeckung 6 ballig gewölbt. Im Längsschnitt nach Fig. 1 ergibt sich an der Oberfläche der Abdeckung 6 ein Kreisbogen mit einem Radius, der dem Abstand zur (gedachten) Drehachse der Zehenkappe 2 entspncht. An den freien Rändern der Abdeckung 6 sowie der Ausnehmung 5 sind gegenelnandergenchtete Leisten 7,8 vorgesehen. Diese tragen hakenartige Hinterschneidungen mit aufeinander auflaufenden Schrägflächen (Keilflächen), sodass sich In
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der Strecklage der Sohle 4 (Fig. 1) eine formschlüssige dichte Verbindung ergibt.
Gemäss Fig. 1 a gleitet die ballig gekrümmte Oberfläche der Abdeckung 6 beim Abbiegen der Zehenkappe 2 - an der Leiste 8 anliegend-unter den Ristbereich der Schale 1. Die Berührungsfläche der Leiste 8 kann auf die Krümmung der Oberfläche der Abdeckung 6 abgestimmt sein. Durch die schrägen Stirnflächen Im Übergangsbereich der Zehenkappe 2 zur Abdeckung 6 und an der Stirnseite der Leiste 8 werden Schmutz, insbesondere Schnee, aus der Ausnehmung 5 beim Gehen ausgeschoben. Die Leisten 7,8 mit ihren Formschlussverbin- dungen enden Im Übergangsbereich zwischen dem Schalenoberteil und den Schalenseitenflächen, sie können aber auch bis an das Ende der Ausnehmung 5 hinuntergezogen sein.
Beim Gehen soll die Zehenkappe 2 beweglich sein, beim Skifahren jedoch soll der Skischuh den Fuss weitgehend starr festhalten. Die Zehenkappe 2 trägt gemäss Fig. 2 und 2a zu ihrer Lagefixierung In der Sohlen-Strecklage eine von der Abdeckung 5 auskragende Zunge 9, die unter dem Ristbereich der Schale 1 gegebenenfalls in einen Kanal der Schale 1 geführt ist. Diese Zunge 9 macht die Bewegungen der Zehenkappe 2 als weitgehend lineare Bewegung mit. An ihrer Stirnseite Ist an der Zunge 9 eine Anlagefläche ausgebildet.
Quer zur Bewegungsnchtung der Zunge 9 ist ein Riegel 10 in der Schale 1 oder in einem Riegelgehäuse geführt, das in der Schale 1 ortsfest angeordnet ist. Der Riegel 10 trägt seitlich zwei abgestuft zueinander liegende Steuerflächen 11, 12 die durch eine Schräge 13 ineinander übergehen. Wenn der Riegel 10 so positioniert ist, wie Fig. 2 und 2a zeigen, dann hegt die Steuerfläche 11 unmittelbar an der Anlagefläche der Zunge 9 an und verhindert jedwede Bewegung der Zehenkappe 2. Wenn der Riegel 10 jedoch verschoben ist, sodass-wie in Fig. 2a strichliert dargestellt - die zurückversetzte Steuerfläche 12 des Riegels 10 im Abstand zur Anlagefläche der Zunge 9 liegt, dann kann die Zehenkappe 2 geschwenkt werden, bis der zurückversetzte Riegelanschlag zur Wirkung kommt.
Der Riegel 9 kann auch so ausgebildet sein, dass er nur über die Schrägfläche 13 und die Steuerfläche 11 verfügt, sodass die Zunge 9 entweder vom Riegel 10 abgeblockt wird oder bei zurückgezogenem Riegel 10 der Freiraum zur Verfügung steht. Die Schrägfläche 13 des Riegels 10 dient dazu. beim Verriegelungsvorgang die Zehenkappe 2 In die Strecklage der Sohle 2 zu bnngen.
Die Flg. 2 zeigt die Verschiebung des Riegels 10 durch einen Bowdenzug 14 Der Riegel 10 wird durch eine Feder 15 In die dargestellte Sperrstellung der Zehenkappe 2 gedrückt und kann gegen die Wirkung der Feder 15 zurückgezogen werden. Dazu ist der Bowdenzug 14 in einen Bügel 16 eines hochschwenkbaren Betätigungshebels 17 eingehängt. Wird Zug auf den Bowdenzug 14 durch den Betätigungshebel 17 ausgeübt, dann gelangt der Riegel 10 in seine Freigabestellung Die Rückführung besorgt die Feder 15, sobald die Zugwirkung entfällt. Unterhalb des Betätigungshebel 17 ist auf derselben Achse 18 eine Abdeckzunge 19 angebracht. Diese schützt und verdeckt bei hochgeschwenktem Betätigungshebel 17 den Einhängepunkt des Bowdenzuges 14 In den Bügel 16. Schliesslich wird vom Betätigungshebel 17 noch ein Raststift 20 In und ausser Eingriff mit Schale 1 bzw Schaft 3 gebracht.
Wenn der Betätigungshebel 17 auf der Schale 1 montiert 1St, dann greift der Raststift 20 in eine Bohrung des Schaftes 3, sodass dessen Stellung (Vorlagestellung für das Skifahren) fixierbar Ist Wenn der Betätigungshebel 17 auf dem Schaft 3 montiert ist, dann greift der Raststift 20 In eine Bohrung der Schale 1 In jedem Fall sind Schale 1 und Schaft 3 vernegelt. Diese Verriegelung des Schaftes 3 10 der Vorlagesteliung geht Hand In Hand mit der Verriegelung der Zehenkappe 2 In der Strecklage der Sohle 4
Fig. 3 und 3a zeigen die Zehenkappenverriegelung gemäss Fig. 2 und 2a Im Schnitt In Fig. 3 steht die Zunge 9 an der Fläche 11 des Riegels 10 an und kann sich nicht bewegen.
Ein Überstrecken ist nicht möglich, weil die hakenartigen Hinterschneldungen der Leisten 7, 8 ineinandergreifen. Wenn die Steuerfläche 11 als Schrägfäche 1 l'ausgebildet ist übt sie unter der Wirkung der Feder 15 einen Druck auf die Zunge 9 aus, sodass die hakenartig hinterschnittenen Leisten 7, 8 unter Vorspannung ineinander greifen Dies unterstützt die Dichtungswirkung der Abdeckung 5 gegenüber der Schale 1 Im Bereich der Leisten 7, 8, an die gerade beim Skifahren z. B. im Pulverschnee sehr hohe Anforderungen gestellt werden In Flg. 3a steht die Steuerfläche 12 der Zunge 9 gegenüber und bildet einen Anschlag am Ende des Schwenkberei- ches der Zehenkappe 2.
Oberhalb des Riegels 10 Ist ein Sichtfenster 21 In der Schale 1 vorgesehen, durch welches die jeweilige Riegelstellung ersichtlich ist. Die Oberseite des Riegels 10 kann Im Bereich der Steuerfläche 11 bzw. 11'grün (für das Skifahren) und im Bereich der Steuerfläche 12 rot (für das Gehen) gefärbt sein
In Fig. 3 Ist wieder der Bowdenzug 14 dargestellt. Jedoch arbeitet dieser mit einem etwas anders aufgebauten Betätigungshebel 22 zusammen. Letzterer Ist um eine Drehachse 23 am Schaft 3 oder an der Schale 1 drehbar gelagert. Ein U-förmiger Bügel 24 Ist am Betätigungshebel 22 angelenkt, an welchem der Bowdenzug 14 ansetzt. Die hochgeschwenkte Position des Betätigungshebels 22 bewirkt eine Zugkraft auf den Riegel 10, der gegen Federkraft in die Position nach Fig. 3 gelangt.
Die abgeschwenkte, strichliert dargestellte Position des Betätigungshebels 22 lässt die Feder des Riegels 10 zur Wirkung kommen, sodass sich die Situation nach Fig. 3a ergibt.
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Der Betätigungshebel 22 ist im Bereich der Drehachse als Exzenter ausgebildet und drückt einen gefederten Raststift 25 gegen den Skischuh. Der Raststift 25 schnappt in die Bohrung 26 der Schale 1 ein, sobald die Bohrung 26 mit der Raststiftachse fluchtet. Dies ist in der Vorlagestellung des Schaftes 3 gegenüber der Schale 1 der Fall. In Fig. 1 Ist ferner noch ein Drehriegel 30 auf der Zehenkappe 2 strichliert dargestellt, der um eine Drehachse 31 in die Ausnehmung hinein drehbar ist und der sich mit seiner Stirnfläche an der Schale 1 im Bereich der Leiste 8 zur Lagefixierung der Zehenkappe 2 abstützen kann.
Diese besonders einfache Ausführung Ist dann zweckmässig, wenn nur die Zehenkappe 2 freigegeben und fixiert werden soll, jedoch ein Betätigungshebel für die Schaftfixierung nicht vorhanden ist.