AT402558B - Ofen für feste brennstoffe, insbesondere pellets - Google Patents

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   Die Erfindung betrifft einen Ofen für feste Brennstoffe, insbesondere Pellets, mit einem von einer Rückwand,   zwei Seitenwänden, einer Abdeckplatte,   einer Bodenplatte, einer Frontwand und einer Feuerraumtüre umschlossenen Brennraum, einer im Brennraum angeordneten Brennerschale für den Brennstoff, einem hinter der Rückwand angeordneten Brennstoffbehälter, einer   Brennmatenal-Fördervorrlchtung   ZWIschen dem Brennstoffbehälter und der Brennerschale und gegebenenfalls einem die zu erwärmende Umgebungsluft fördernden Gebläse und mit einer Luftleitung für eine   Primär-bzw. Verbrennungsluft sowie   zumindest einem zwischen dem Brennraum und einer Rauchgasleitung angeordneten Rauchgasgebläse. 



   Es ist bereits ein Ofen   bekannt - gemäss   AT 164 842 B, bei dem ein Rauchgas von einer vorgeschalteten Heizeinrichtung um ein mittig in einem Wärmespeicher angeordnetes, vertikales Steigrohr für eine zu erwärmende Raumluft zum Rauchfang abgeführt wird. Die heissen Rauchgase werden dazu durch einen   Leitkanal     hindurchgeführt,   der die Aussenseite des Steigrohrs in Art eines ansteigenden Gewindeganges eines zylindrischen Gewindes umschliesst. Nachteilig ist hierbei, dass zusätzlich zum Brennraum ein eigener Wärmespeicher angeordnet werden muss und nur die Höhe des Wärmespeichers für den Wärmeübergang genutzt werden kann. 



   Weiters Ist auch ein Ofen für feste Brennstoffe   bekannt-gemäss DE   15 54 705   Al bei   dem die am oberen Ende eines Brennraums austretenden heissen Rauchgase unter Zwischenschaltung eines syphonförmigen Kanals vor Eintritt in den Kamin nochmals umgelenkt werden und dieser Kanal von der über ein Gebläse an diesem vorbeigeführten Konvektionsluft umspült ist, um einen intensiven Wärmeübergang zwischen den Rauchgasen und der Konvektionsluft zu erzielen. Nachteilig Ist hierbei, dass durch die Anordnung des syphonförmigen Kanals der Strömungswiderstand für das Rauchgas erheblich erhöht wird und andererseits der Kanal mit dem Rauchgas nur teilweise entgegen der   Strömungsrichtung   der Konvek-   tionsluft   und im übrigen Teil nur gleichsinnig mit der Konvektionsluft durchströmt wird.

   Durch die teilweise in gleicher Richtung durchströmten   Rauchgas- und Konvektionskanäle   wird der Wirkungsgrad des Wärme- übergangs herabgesetzt, da die im Zuge des Hochströmens sich erwärmende Konvektionsluft mit bereits relativ hoher Temperatur an Teilen von Rauchgaskanälen entlang strömt, die bereits eine niedere Temperatur aufweisen und dadurch die Restwärme des Rauchgases nicht mehr vollständig genutzt werden kann. 



   Bekannte Öfen für feste Brennstoffe mit einer in einem Brennraum angeordneten Brennerschale und einer Fördervorrichtung für das Brennmaterial aus einem   Brennstoffbehälter Im Brennraum   und einem Konvektionsraum für einen Umluftbetrieb mittels Gebläse und einem Rauchgasgebläse und die zum Verheizen von Holz   oder holzähnlichen Brennmatenalien, also   Brennstoffe mit geringerem Heizwert ausgebildet sind, konnten bisher im Gegensatz zu Öfen, die für das Verheizen von Kohle oder Koks konzipiert sind. nur bedingt als Dauerheizungen zur Abgabe einer gleichmässigen Heizenergie in Form von Strahlungund Konvektionswärme eingesetzt werden.

   Die während des Betriebes dieser Öfen bei sich verändernden   Betnebsbedingungen   erforderlichen Regelvorgänge an den Einrichtungen für die Brennstoff- und Frischluftzufuhr sowie die   Konvektionsluftführung   erfolgen durch eine laufende Überwachung dieser Öfen und selbsttätige Regeleingriff. Dadurch ist vielfach ein unbeaufsichtigter Betrieb dieser Öfen möglich, jedoch ist die Energieausnutzung und die Betriebssicherheit nicht zufriedenstellend. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ofen mit einem hohen Wirkungsgrad zur Umsetzung der Im Brennstoff enthaltenen Energie zur Raumheizung zu schaffen, der darüber hinaus eine hohe Betriebssicherheit aufweist. 



   Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass in an sich bekannter Weise zumindest ein von den Rauchgasen   umspülter   Wärmetauscher für die Umgebungsluft vorgesehen ist, und dass die Luftleitung für die Verbrennungsluft unterhalb der Brennerschale in den Brennraum mündet und dass auf der vom Brennraum abgewendeten Seite der Rückwand und/oder der Seitenwände ein Rauchgaskanal angeordnet ist, der sich zumindest über einen Teil einer Breite zwischen den Seitenwänden und einer Höhe des Brennraums erstreckt,

   und in dem der Abdeckplatte zugewandten oberen Endbereich mit zumindest einer diesen mit dem Brennraum verbindenden Öffnung und in dem gegenüberliegenden einer Grundplatte des Ofens zugewendeten Endbereich über zumindest eine Ansaugöffnung mit einem Rauchgasauslass verbunden ist und dass insbesondere das Rauchgasgebläse zwischen der Ansaugöffnung und dem Rauchgasauslass vorgesehen ist und dass der/die Wärmetauscher im Rauchgaskanal angeordnet ist/sind, der/die entgegen einer Strömungsrichtung des Rauchgases mit Umgebungsluft durchströmt ist/sind und bevorzugt dem/den Wärmetauscher (n) zumindest ein Gebläse für die Umgebungsluft zu-bzw. vorgeordnet ist. 



   Der überraschende Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass die spezifische Ausbildung eines derartigen Ofens dazu genutzt werden kann, um mit einfachen Mitteln die Wärmeabgabe bzw. den Wärmeübergang zwischen den Rauchgasen und der zur Erwärmung der zu beheizenden Räume vorgesehenen Umgebungsluft erheblich zu vergrössern, ohne dass dazu aufwendige technische Zusatzeinnchtungen vorgesehen werden müssen. Gleichzeitig wird durch diese Ausgestaltung aber auch in vorteilhafter Weise die Betriebssicherheit eines derartigen Ofens erheblich erhöht, da durch diese Zwischenschaltung des Wärmeaustauschers die 

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 cher   Isoliereffekt zwischen   dem Brennraum und den das Brennmatenal lagernden Aufnahmebehälter erreicht wird.

   Gleichzeitig wird aber durch die Lösung auch der Wirkungsgrad eines derartigen Ofens ohne   zusätzlichen   Brennmaterialaufwand gesteigert. Dazu kommt, dass durch die Verwendung eines Rauchgasgebläses das Rauchgas nach dem Austntt aus dem Brennraum im wesentlichen über die Höhe des
Brennraums im Gegenzug zu der zu erwärmenden Konvektionsluft ihre Grunderwärmung durch den Entzug der Wärme aus den schon stark abgekühlten Rauchgasen erhält und mit weiterem Hochsteigen der   Konvektionsluft eine In   etwa gleiche, sich linear oder exponentiell erhöhende Temperaturdifferenz zwischen der Konvektionsluft und den Rauchgasen zur Erwärmung der Konvektionsluft zur Verfügung steht. 



     Vorteilhaft Ist weiters   eine Ausführungsform bel der der/die Wärmetauscher durch mehrere Hohlprofile, insbesondere Rohre, gebildet   ist/sind,   da eine grössere   Wärmetauscherfläche   zur Verfügung steht. 



   Von Vorteil ist aber auch eine andere Ausführungsform, wonach die Gebläse für die Umgebungsluft voneinander unabhängig regelbar ausgebildet sind, weil dadurch eine sehr differenzierte, auf die jeweiligen Betriebsbedingungen abgestimmte Regelung für die Leistung der Energieumsetzung In der Feuerstelle und der Wärmeübertragung im Konvektionsbetrieb erreicht wird. 



   Eine andere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlprofile bzw. Rohre Im Bereich einer Einströmöffnung für die Umgebungsluft einen annähernd quadratisch aufgeweiteten Querschnitt aufweisen. Durch den in Richtung des austrittsseitigen Endes kleiner werdenden Querschnitt, wird die Durchtrittsgeschwindigkeit der zu erwärmenden Umgebungsluft in jenen Bereichen, in denen die Rauchgase eine höhere Temperatur aufweisen und ein intensiverer Wärmedurchgang stattfindet, erhöht, wodurch ein gleichmässiger Wärmeübergang zwischen den Rauchgasen und der Umgebungsluft erzielt wird. 



   Es ist aber auch eine Ausgestaltung möglich, bei der der Wärmetauscher mit einer   Rauchgasleiteinnch-   tung versehen ist, die aus den Rauchgaskanal von gegenüberliegenden Seiten her in der Öffnungsweite begrenzenden in Strömungsrichtung voneinander distanzierten Rauchgasleitplatten gebildet ist, da dadurch ein intensiver Wärmeübergang von geheizten Rauchgasen auf die Oberfläche der von der Umgebungsluft durchströmten Teile des Wärmetauschers möglich ist, sodass die durch unterschiedliche Wärmeabgabe während des Brennvorganges sich ergebenden Temperaturänderungen ausgeglichen werden können. 



   Weiters ist es auch möglich, dass die Rauchgasleitplatten als entlang von Rohren des Wärmetauschers geführte, insbesondere über eine Handhabe betätigbare Kratzelemente einer Reinigungseinrichtung ausgebildet sind, wodurch die zur Reinhaltung der Oberflächen des Wärmetauschers zur Erzielung eines günstigen Wärmeübergangs notwendigen Reinigungsvorrichtungen gleichzeitig für einen verbesserten Energieaustausch zwischen den Rauchgasen und dem Wärmetauscher herangezogen werden können. 



   Weiters ist es auch möglich, dass an den/die Wärmetauscher ein, zwischen der Abdeckplatte und einer Deckplatte des Ofens ein Luftleitschacht angeordnet ist. 



   Gemäss weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen ist vorgesehen, dass zwischen einer den Rauchgaskanal begrenzenden Rückwandplatte, weiche von der Rückwand in Richtung des Brennstoffbehälters distanziert angeordnet ist, und einer von der Rückwandplatte distanziert angeordneten Behälterwand des Brennstoffbehälters ein Luftleitkanal ausgebildet ist, welcher durch zumindest eine Öffnung, für die Umgebungsluft mit dem Luftleitschacht in Strömungsverbindung steht und die Durchströmrichtung der Umgebungsluft im   Luftleltkanal Jener   im Wärmetauscher entspricht und dass zwischen dem Austass der Umgebungsluft aus dem Wärmetauscher und einer Ausströmöffnung aus dem Luftleitschacht eine in diesen angeordnete Luftleiteinnchtung vorgesehen ist.

   Durch die Möglichkeit der Mischung der im Konvektionsraum bzw. in den Konvektionskanälen erhitzten Umgebungsluft mit einer noch unbeheizten Umgebungsluft ist eine feinfühlige Temperaturregelung in dem mit dem Ofen beheizten Raum bzw. den Räumen möglich. 



   Vorteilhaft ist es auch, wenn im Luftleitkanal eine Lagervorrichtung eines Schneckenförderers der Brennmaterial-Fördervorrichtung angeordnet ist. Dies ermöglicht einen gezielten Abbau der sehr heissen Temperaturen an der Brennraumwand bei gleichzeitiger Verringerung von Strahlungsverlusten und bestmöglicher Ausnutzung der Energie zur Erwärmung der zu Raumbeheizung zugeführten Umgebungsluft. Darüberhinaus ist es möglich durch diesen stufenweisen Temperaturabbau und die Anordnung eines derartigen Luftleitkanals für Umgebungsluft die Beanspruchung von temperaturempfindlichen Maschinenbauteilen, insbesondere die Lagervorrichtung des Schneckenförderers zu verringern. 



   Vorteilhaft Ist es aber auch, wenn zwischen der Abdeckplatte des Brennraums und einen in den Querschnittbereich des Luftleitschachtes vorragenden Gehäuseteil ein   Überströmkanal   für das Rauchgas angeordnet ist, der über zumindest eine in der Abdeckplatte des Brennraums angeordnete Öffnung mit dem Brennraum und über zumindest eine Verbindungsöffnung mit dem Rauchgaskanal in Strömungsverbindung steht, da dadurch knapp vor dem Austritt der schon erwärmten Frischluft diese durch das Vorbeistreichen an einer Wandung des Überströmkanals unmittelbar vor dem Austreten derselben in den Raum, diese nochmals stark erhitzt werden kann, wodurch gegebenenfalls ein Luftstau oder eine Verwirbelung in dem 

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 unterhalb der Abdeckplatte annähernd waagrecht verlaufenden Konvektionsschacht verhindert werden kann.

     Darüberhinaus   kann der   Überströmkanal   gegebenenfalls auch nachträglich In einem bereits fertiggestellten Ofen eingebaut werden kann. 



   Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung liegt dann, dass der Öffnung auf der Seite des Brennraumes ein mit einem Schenkel mit der Abdeckplatte verbundenes, im Querschnitt L-förmiges Profil als Leiteinrichtung für das Rauchgas vorgeordnet ist. 



   Dadurch erfolgt eine zwangsweise Führung des Rauchgases entlang der Rückwand des Brennraumes bis In den Bereich der oberen Begrenzung des Brennraumes, wodurch eine   zusätzliche   Wärmeabgabe an die Rückwand und dem an die Rückwand   anschliessenden   Wärmetauscher erfolgt. 



   Vorteilhaft ist aber auch eine Ausbildung, bei der in der Abdeckplatte im Bereich oberhalb der Feuerraumtüre Durchbrüche angeordnet sind, die eine Strömungsverbindung zwischen der Umgebungsluft und dem Brennraum für eine Sekundärluft über eine   spaltförmig   Öffnung zwischen einem vom Profil In Richtung der Feuerraumtüre im Querschnitt ragenden J-förmigen Profil und der Feuerraumtüre bildet, weil dadurch eine Abschirmung der in den Türen eingesetzten Glasscheiben in Form eines Umgebungsluftvorhanges erreicht und damit eine Verschmutzung der Glasscheiben mit Russpartikeln aus dem Rauchgas vermieden und   Kühlung   erreicht wird. 



   Es ist aber auch vorteilhaft, dass das Profil eine Verstellvorrichtung für die Öffnungsweite der   spattförmi-   gen Öffnung aufweist. wodurch die Wirkungsweise der Scheibenspülung in Abhängigkeit von den Zugver-   hältnissen   im Brennraum einstellbar ist. 



   Es ist aber auch möglich, dass der Glasscheibe im Bereich einer Unterseite der Feuerraumtüre ein Wärmeschild vorgeordnet ist, wodurch eine Überhitzung der Aufstandsfläche des Ofens unmittelbar vor diesem vermieden wird. 



   Von Vorteil ist es weiters, dass in der Luftleitung Wärmesensoren mit in den lichten Querschnitt der Luftleitung ragenden Fühlern angeordnet sind, da dadurch der Luftmengendurchsatz des Ofens kontinuierlich überwacht wird um Regeleingriff zur Maximierung der Energieumsetzung durchzuführen. 



   Weiters ist es   möglich,   dass die Ausgänge der Wärmesensoren an einer Steuer-und Regeleinrichtung angeschlossen sind, an deren Regelkreis ein Motor des Rauchgasgebläses anliegt und mit der eine SollTemperatur für ein   Fühlerelement   in Abhängigkeit von der eingestellten Heizleistung einstellbar ist, wobei die geförderte Luftmenge, insbesondere die Drehzahl des Rauchgasgebläses von der Steuer- und Regeleinrichtung erhöht wird, wenn eine Ist-Temperatur des beheizten Widerstandes des Fühlerelementes unterhalb der Soll-Temperatur liegt, und bei einer über der Soll-Temperatur liegenden Temperatur die Drehzahl verringert wird.

   Dadurch wird eine einfache und kostensparende Regelung der zuzuführenden Luftmenge über die durch die Strömungsgeschwindigkeit der Luft bewirkte Abkühlung eines Fühlerelementes erzielt und kann darüberhinaus über die Veränderung der   Förderleistung   des Rauchgasgebläses die Umgebungsluftzufuhr zum Brennraum einfach verändert werden. 



   Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind dadurch gekennzeichnet, dass mehrere den Brennraum mit dem Rauchgaskanal strömungsverbindende Öffnungen über die Breite des Ofens zueinander beabstandet angeordnet sind oder dass mehrere den Rauchgaskanal mit dem Rauchgasgebläse strömungsverbindende Ansaugöffnungen über die Breite des Ofens zueinander beabstandet angeordnet sind oder dass mehrere den Brennraum durch den Überströmkanal mit dem Rauchgaskanal strömungsverbindende Öffnungen im Bereich der Abdeckplatte über die Breite des Ofens zueinander beabstandet angeordnet sind. wodurch eine gleichmässige   Luft- und Rauchgasumwälzung im   Brennraum und damit ein Ausgleich in der Oberflächenerwärmung durch die unterschiedliche Temperaturbelastung im Brennraum erreicht wird. 



   Gemäss einer weiteren Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass der Rauchgaskanal im Horizontalschnitt C-förmig den Brennraum an dessen Rückwand und Seitenwänden umfassend angeordnet ist, wodurch eine grössere Wärmeübergangsfläche und damit eine raschere Erhitzung der Konvektionsluft erreicht werden kann. 



   Es ist aber auch von Vorteil, wenn der C-förmige Rauchgaskanal durch mehrere voneinander getrennte Schächte gebildet ist und jedem Schacht ein Rauchgasgebläse zugeordnet ist, weil dadurch auch bei an sich ungünstigen Querschnittsabmessungen des Brennraumes,   z. B.   bei einem Seitenverhältnis von Breite zu   Tiefe >    2 eine gleichmässige Oberflächentemperatur der dem Brennraum umgebenden Ummantelung erreicht wird. 



   Von Vorteil ist auch eine Ausbildung, bei der innerhalb des Rauchgaskanals ein gegenüber diesem dem Rauchgaskanal abgetrennter Luftschacht im Bereich zwischen von zumindest zwei durch die Rohre gebildeten Wärmetauschern angeordnet ist, der einerseits mit der Luftleitung und andererseits mit einer Aufnahmekammer der Brennerschale zur Zufuhr von Umgebungsluft verbunden ist, weil dadurch die dem Brennraum zuströmende Umgebungsluft während des Durchströmens des im Rauchgaskanal angeordneten Luftschachtes vorgewärmt wird, was die Verbrennung und damit den Wirkungsgrad insbesondere bel sehr 

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 niederen Temperaturen der Umgebungsluft günstig beeinflusst. 



   Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der In den Zeichnungen dargestellten   Ausführungsbeispiele   näher erläutert. 



   Es zeigen : Fig. 1 einen erfindungsgemässen Ofen In   Stirnansicht, Flg.   2 den Ofen nach Flg. 1 In Seitenansicht ; Flg. 3 den erfindungsgemässen Ofen, geschnitten, gemäss den Linien   111-111 In Flg. 1 ; Flg.   4 den   erfindungsgemässen   Ofen in Draufsicht und teilweise geschnitten ; Fig. 5 den mit einem Wärmeaustauscher ausgestatteten, erfindungsgemässen Ofen, geschnitten, gemäss den Linien V-V In Fig. 3 ; Fig. 6 den im Rauchgaskanal des erfindungsgemässen Ofens angeordneten Wärmetauscher, geschnitten, gemäss den Linien   VI-VI In Fig. 5 ; Flg.   



  7 eine andere Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Ofens In Seitenansicht, teilweise geschnitten, Fig. 8 eine weitere Ausführungsvanante des erfindungsgemässen Ofens in Draufsicht, teilweise geschnitten. 



   In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ofen 1 gezeigt, der einen Brennraum 2 aufweist, der über eine Bedienungs-   und/oder   Reinigungsöffnung 3 zugänglich Ist, welche mit Feuerraumtüren 4, 5 verschliessbar ist. Die   Bedienungs- und/oder   Reinigungsöffnung 3 Ist in einer Frontwand 6 eines bevorzugt auch Seitenwände 7, 8 bildenden, einstückigen Bauteils 9 angeordnet. Der ein- oder mehrteilige Bauteil 9 weist einen trapez- bzw. 



  C-förmigen Querschnitt und parallel zur Frontwand 6 verlaufende Montageleisten 10, 11 auf. Der Brennraum 2 ist weiters durch eine Rückwand 12 abgeschlossen. In einem Abstand In Gegenrichtung zu den Feuerraumtüren 4, 5 von der Rückwand 12   Ist eine Rückwandplatte   13 des Konvektionsmantels befestigt, die gemeinsam mit den Seitenwänden 7, 8 einen Rauchgaskanal 14 begrenzt. Im Bereich der   Seitenwände   
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817, 18 angeordnet sind. Oberhalb des Brennraumes 2 Ist ein Luftleitschacht 19 und unterhalb des Brennraumes 2 ein Einströmraum 20 für Konvektionsluft angeordnet.

   Im Rauchgaskanal 14 ist ein aus Rohren 21 gebildeter, mit dem Luftleltschacht 19 und mit dem   Emströmraum   20 strömungsverbundener Wärmetauscher 22 angeordnet, in dem   eine hindurchströmende Umgebungsluft   23 durch ein die Rohre 21 umströmendes Rauchgas 24 erwärmt wird. 



   Eine Begrenzung des Ofens 1 bildet weiters eine Grundplatte   25,   eine Deckplatte 26 und eine Rückseite 27. An der Deckplatte 26 Ist eine, die vertikale Begrenzung des Ofens 1 bildende und über eine Scharnieranordnung 28 aufklappbare Beschickungsklappe 29 angeordnet, welche Im geschlossenen Zustand einen Brennstoffbehälter 30 abdeckt. Der   Brennstoffbehälter   30 wird durch eine die   Seitenwände   7, 8 des Ofens 1 verbindende und der Rückwandplatte 13 in einer geringen Distanz 31 vorgeordnete Behälterwand 32 und die Behälterwände 33 gebildet. Damit befindet sich der Rauchgaskanal 14 zwischen dem Brennraum 2 und dem Brennstoffbehälter 30. 



   Ein Bodenbereich 34 des Brennstoffbehälters 30 ist   V-förmig   und in Richtung der Grundplatte 25 verjüngend ausgebildet, wodurch eine Schwerkraftrutsche in Richtung einer In etwa an der tiefsten Stelle des Bodenbereiches 34 angeordneten Zulauföffnung 35 für einen Schneckenförderer 36 gebildet wird. 



  Dieser fördert insbesondere einen teilchenförmigen Brennstoff 37,   z. B. Pellets   mit einer von einem Antriebsmotor 38 angetriebenen Schnecke 39 in Richtung einer rohrförmigen Auswurfschurre 40. Die Auswurfschurre 40 ist in Richtung des Brennraumes 2 geneigt angeordnet und durchragt die Rückwandplatte 13 und die Rückwand 12, wodurch der Brennstoff 37, nach dem Erreichen des höchsten Punktes des Schneckenförderers 36 in der Auswurfschurre 40 durch Schwerkraft hinunterrutscht und dem Brennraum 2 zugeführt und von einer die Feuerstelle 41 bildenden Brennerschale 42 aufgenommen wird. 



   Die Brennerschale 42 ist in einer Aufnahmekammer 43 in einer Dichtungsanordnung 44 eingesetzt. Die Aufnahmekammer 43 ist zur Zufuhr einer Verbrennungsluft 45 über eine In Richtung der Rückseite 27 sich erstreckende Luftleitung 46 mit der Umgebungsluft 23 verbunden. Über   10   den der Aufnahmekammer 43 zugewandte Oberflächenbereiche 47 der Brennerschale 42 verteilt angeordnete Durchbrüche 48 strömt die Verbrennungsluft 45 zur Feuerstelle 41 und umspült den   teilchenförmigen   Brennstoff 37. Durch ein Rauchgasgebläse 49 wird das Rauchgas abgesaugt und ein Unterdruck im Brennraum 2 erzeugt, wodurch zwangsweise die Zufuhr der Verbrennungsluft 45 verstärkt wird. Eine Veränderung der Drehzahl des Rauchgasgebläses 49 erlaubt es, die Wärmeleistung des Ofens 1 an die benötigte Wärmemenge anzupassen.

   Das Rauchgasgebläse 49 führt das Rauchgas 50 einem Rauchgasauslass 51 zu, welcher   z. B.   an bauseits vorhandene Kamine angeschlossen ist. Wie weiters der Fig. 3 zu entnehmen, ist im Bereich zwischen dem Brennstoffbehälter 30 und der Grundplatte 25 ein Gebläse 52, insbesondere ein Radialgebläse angeordnet, welches dem Luftleitschacht 19 durch die Rohre 21 des Wärmetauschers 22 Umgebungsluft 53 zuführt. Die Umgebungsluft 53 wird beim Durchströmen durch den Wärmetauscher 22 durch die heissen von Rauchgasen 50 umströmten Rohre 21 erwärmt und durch den Luftleitschacht 19 als Warmluft an die Umgebung des Ofens 1 abgegeben. 



   Die Rauchgase 50 werden durch in der Rückwand 12 im Bereich einer den Brennraum   10   Richtung des Luftleitschachtes 19 begrenzenden Abdeckplatte 54 angeordnete Öffnungen 55 in den Rauchgaskanal 14 

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 und entlang der den Wärmetauscher 22 bildenden Rohre 21 In Richtung einer Ansaugöffnung 56 für das Rauchgasgebläse 49 geleitet. Im Bereich des Rauchgaskanals 14 ist eine die Rohre 21 an Ihrem Umfang umfassende und in Richtung der Längserstreckung der Rohre 21 über eine Handhabe 57 verschieblich gelagerte Reinigungseinrichtung 58 angeordnet, bei der aus einem Flachprofil gebildete Kratzelemente 59   Rauchgasleltplatten   60 einer   Rauchgasieltemnchtung   61 bilden.

   Dies wird dadurch erreicht, dass In Längsrichtung der Rohre mehrere Kratzelemente 59 beabstandet zueinander mit gegeneinander und In Bezug auf die Rückwand 12 bzw. Rückwandplatte 13 versetzter Position angeordnet sind. Diese engen den Strömungsquerschnitt bzw. die Öffnungsweite des   Rauchgaskanals   14 wechselweise längs der Rückwand 12 bzw. der Rückwandplatte 13 ein. Dadurch wird das Rauchgas 50   spiralenförmig   um die Rohre 21 des Wärmetauschers 22 herumgeführt, wodurch ein hoher Wirkungsgrad des Wärmetauschers 22 bel der Erwärmung   derUmgebungsluft     53,   welche vom Gebläse 52 durch die Rohre 21 dem   Luftleltschacht   19 und über diesen der Umgebung zugeführt wird, erzielt wird. 



   Im Bereich des Luftleitschachts 19 Ist zur Umlenkung der erwärmten Umgebungsluft 53 eine durch gekrümmte Leitbleche gebildete   Luftleiteinrichtung   62 angeordnet. Diese   Luftleitelnnchtung   62 bewirkt eine strömungsgünstige Umlenkung der vorgewärmten   Umgebungsiuft   53. Darüber hinaus kann, wenn dies als vorteilhaft erachtet wird, In Folge einer Injektorwirkung im Bereich der Umlenkung ein Anteil kühlerer Umgebungsluft über eine in der Rückwandplatte 13 im Bereich der Deckplatte 26 angeordnete Öffnung 63 aus einem durch die Rückwandplatte 13 und Behälterwand 32 gebildeten   Luftleltkanal   64 angesaugt werden Diese   zusätzliche   Umgebungsluft kann als Kühlung für den Schneckenförderer 36 dienen. 



     In Fig. 4   ist der Ofen 1 In einer Draufsicht und zur Hälfte in einer horizontal verlaufend angeordneten Ebene geschnitten dargestellt. Die   Seitenwände 7. 8   werden dabei durch die, Insbesondere keramischen Verkleidungselemente 15, 16 gebildet, die in den in vertikaler Richtung beabstandet parallel zueinander verlaufend angeordneten Anschlagleisten 17, 18 gehaltert werden. Der der Frontwand 6 zugeordnete Brennraum 2 ist mit den Feuerraumtüren 4 und 5 und der Rückwand 12 umgrenzt. 



   In der Deckplatte 26 ist die Beschickungsklappe 29 und in einem Bereich zwischen der Seitenwand 7 und der Behälterwand 32 eine durch eine Klappe 65 abgedeckte Einbaumulde 66 für eine aus einer Energiequelle 67 über Leitungen 68 versorgte und In der Einbaumulde 66 montierte Steuer- und Regeleinrichtung 69 angeordnet. Von der Steuer- und Regeleinrichtung 69 führen Verbindungsleitungen 70 zu dem Gebläse 52, Rauchgasgebläse 49 und Antnebsmotor 38 des Schneckenförderers 36. Über ein mit der Steuer-und Regeleinrichtung 69 über die Verbindungsleitung 70 verbundenes externes Regelgerät 71,   z. B   einem Raumthermostat, werden der Steuer- und Regeleinrichtung 69 externe Daten, wie   z. B.   die Raumtemperatur übermittelt und in der insbesondere elektronischen Steuer- und Regeleinrichtung in Befehle, wie   z.

   B   für die Änderung der Drehzahlen der   Gebläse - und   des Antriebsmotors 38 des Schneckenförderers 36 umgesetzt. wodurch ein automatisierter und sicherer Betrieb des Ofens 1 erreicht wird. 



   Die Verbrennungsluft 45 wird durch die Sogwirkung des Rauchgasgebläses 49 über die Luftleitung 46 unter die Brennerschale 42 und durch deren Durchbrüche 48 der Feuerstelle 41 mit dem Brennstoff 37,   z. B.   aus pflanzlichen Stoffen gepresste Teile, sogenannte Pellets, zugeleitet. Das bei der Verbrennung in der Feuerstelle 41 entstehende Rauchgas 50 strömt in Richtung der den Brennraum 2 nach oben begrenzenden Abdeckplatte 54 und durch die Öffnungen 55 und wird entgegen der Thermosyphonwlrkung nach unten gezogen, wodurch es den Rauchgaskanal 14 und die Rohre 21 umspült und erwärmt. Im Anschluss daran erfolgt die seitliche Umlenkung der Rauchgase und deren zwangsweise Ableitung durch das Rauchgasgebläse nach aussen über den Rauchgasauslass 51. 



   In den Flg. 5 und 6 ist vom Ofen 1 der Rauchgaskanal 14 mit dem Wärmetauscher 22 gezeigt. wobei für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Der Rauchgaskanal 14 wird durch die die   Seitenwände   7,8 verbindende Rückwand 12 und Rückwandplatte 13 gebildet, die parallel und in einem Abstand 72 zueinander angeordnet sind. In vertikaler Richtung wird der Rauchgaskanal 14 in Richtung der Deckplatte 26 durch eine Tragplatte 73 und in Richtung zur Grundplatte 25 durch ein Hohlprofil 74 des Wärmetauschers 22 begrenzt. 



   Das Hohlprofil 74 ist   z. B.   durch ein Rohr 75 mit quadratischem Querschnitt gebildet. bei dem eine Seitenlänge in etwa dem Abstand 72 entspricht und welches   Stirnseite   geschlossen ist und eine Länge 76 aufweist, welche in etwa einer mneren Breite 77 zwischen den Seitenwänden 7, 8 entspricht. Das Hohlprofil 74 bildet einen Verteilkanal 78 des Wärmetauschers   22,   wobei an einer der Grundplatte 25 zugewandten Unterseite 79 das Gebläse 52 zur Zuleitung der Umgebungsluft 53, welche dem Gebläse 52 über In der Frontwand 6 angeordnete Öffnungen   80,   die in den Freiraum 20 münden, zugeleitet wird.

   Auf einer der Tragplatte 73 bzw Deckplatte 26 zugewandten Oberseite 81 sind in vertikaler Richtung zur Deckplatte 26 verlaufend die Rohre 21 angeordnet. bevorzugt mit dem Verteilkanal 78 verschweisst, verlötet, etc. wobei den Rohren 21 Öffnungen 82 im Schenkel des Hohlprofils 74 zugeordnet sind 

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 Über die Länge 76 des Verteilkanals 78 sind zumindest mehrere parallel zueinander verlaufende Rohre
21 angeordnet, die eine Austnttsöffnung 83 Im Bereich des Luftleitschachtes 19 aufweisen, welcher durch die   Seitenwände   7, 8 und die Deckplatte 26 und Tragplatte 73 gebildet wird. Die Rohre 21 durchragen die
Tragplatte 73 In Richtung zum Luftleitschacht 19 und sind mit der Tragplatte 73 bewegungsverbunden,   z. B.   verschweisst, verlötet etc.

   Die Tragplatte 73, welche den Rauchgaskanal 14 vom   Luftleltschacht   19 räumlich trennt und mit den Rohren 21 und dem Verteilkanal 78 den Wärmetauscher 22 bildet. Ist In Richtung zur
Frontwand 6 vorgezogen und auf der den Brennraum 2 In Richtung der Deckplatte 26 begrenzenden
Abdeckplatte 54 befestigt, bevorzugt verschraubt, wodurch der Wärmetauscher 22 eine montagefertige
Einheit bildet, die für   Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten   aus dem Bereich des Rauchgaskanals 14 demontiert werden kann. 



   Im Bereich zwischen dem Verteilkanal 78 und der Tragplatte 73 sind die Rohre 21 durch Bohrungen 84 umfassend die Kratzelemente 59 in vertikaler Richtung entsprechend einem Doppelpfeil 85   längsbeweglich   angeordnet, wobei diese eine Betätigungsstange 86 aufweisen, welche durch die Deckplatte 26 hindurchgeführt, die Handhabe 57 zur Betätigung aufweisen. Bevorzugt umfassen die Kratzelemente 59 mehrere der
Rohre 21, wobei bevorzugt auch mehrere Kratzelemente 59 parallel zueinander und in Längserstreckung der Rohre 21 verteilt angeordnet sind, wodurch bereits bei einer kleinen Bewegung In Richtung des
Doppelpfeils 85 sämtliche Oberflächenbereiche der Rohre 21 durch von den Bohrungen 84 ausgebildeten Stirnkanten 87 erreicht und von etwaigen Russpartikeln, Verbrennungsrückständen etc. gereinigt werden können. 



   Weiters sind die Kratzelemente 59 etagenweise zueinander versetzt angeordnet, wodurch sich abwechselnd ein Spalt 88 zwischen dem   Kratzelement   59 und der Rückwand 12 bzw. der   Rückwandplatte   13 ausbildet. Die dem Spalt 88 gegenüberliegende Stirnkante 89 des Kratzelementes 59 liegt dabei nahezu dicht an der Rückwand 12 bzw. Rückwandplatte 13 an. Durch diese versetzte Anordnung der Kratzelemente 59 werden die aus dem Brennraum 2 in den Rauchgaskanal 14 über die Öffnungen 55 einströmenden Rauchgase 50 spiralenförmig um die Rohre 21 des Wärmetauschers 22 in Richtung der Ansaugöffnung 56 geleitet. durch welche die Rauchgase 50 dem Rauchgasgebläse 49 zuströmen. 



   Die Rohre 21 des Wärmetauschers 22 sind bei der gezeigten Ausführungsform gruppenweise zu je drei Stück zusammengefasst und symmetrisch zu einer Mittelachse 90 angeordnet, wobei die der Mittelachse 90 nächstliegenden Rohre 21 einen grösseren Abstand zueinander aufweisen, als die Abstände der zu Gruppen zusammengefassten Rohre 21. Dadurch wird längs der Mittelachse 90 ein Freiraum für die den Rauchgaskanal 14 in Richtung zum Brennraum 2 querende Auswurfschurre 40 gebildet. Bei der Ausbildung der aus einem guten   wärmeleitfähigen   Material bestehenden Rohre 21,   z. B.   aus einer Kupferlegierung, ist auf eine strömungsgünstige Ausbildung, insbesondere im Bereich der Öffnungen 82 des Verteilkanals 78 zu achten. 



  Zweckmässig ist dabei, die Rohre 21 zu einem quadratischen Querschnitt aufzuweiten, wodurch sich ein strömungsgünstiger und grosser Querschnitt für den Eintritt der Umgebungsluft 53 in die Rohre 21 aus dem Verteilkanal 78 und damit ein geringer Lärmpegel ergibt. Dadurch wird auch eine geringe Leistung für das Gebläse 52 erreicht, wodurch der Ofen 1 besonders wirtschaftlich zu betreiben ist. 



   Selbstverständlich ist es auch möglich, die Rohre 21 des Wärmetauschers 22 über ihre gesamte Längserstreckung mit einem quadratischen Querschnitt bzw. rechteckigem Querschnitt mit gerundeten Ecken bzw. ähnlich auszubilden, um einerseits eine grosse Oberfläche für den Wärmeaustausch und andererseits einen grossen Strömungsquerschnitt zu erreichen. Damit wird ein hoher Luftdurchsatz bei reduzierter Strömungsgeschwindigkeit erreicht, wodurch eine Zugwirkung und Belastung durch Strömungsund Motorengeräusche vermieden wird. 



   Sowohl für den Wirkungsgrad des Wärmetauschers   22,   wie auch für die Standzeit der Rohre 21 hat es sich als günstig erwiesen, diese aus Kupferlegierungen mit vernickelter Oberfläche auszubilden. Selbstverständlich können auch andere Materialien, wie z. B. Edelstahl oder rostfreie Stähle, für die Rohre 21 des Wärmetauschers 22 verwendet werden. 



   In der Fig. 7 ist eine andere Ausführungsvariante des Ofens 1 gezeigt, wobei für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Bei dieser Ausführungsvariante ist im Luftleitschacht 19 im Bereich zwischen der Luftleiteinrichtung 62 und einer Ausströmöffnung 91 ein Überströmkanal 92 durch ein auf der Abdeckplatte 54 des Brennraumes 2 angeordnetes Gehäuse 93 gebildet. Dieses überspannt in der Abdeckplatte 54 angeordnete Öffnungen 94 und von diesen In Richtung zur Rückseite 27 beabstandet angeordnete Verbindungsöffnungen 95 zu dem mit dem Wärmetauscher 22 versehen Rauchgaskanal 14. 



   Durch eine konkav gekrümmte Ausbildung des Gehäuses 93 wird eine grössere Oberfläche und damit eine wirkungsvollere Erwärmung der den Luftleitschacht 19 entströmenden Umluft durch das Rauchgas 50 erreicht. Gleichzeitig wirkt eine Oberfläche 96 des Gehäuses 93 als Luftleiteinrichtung 62. Die Öffnung 94 in der Abdeckplatte 54 wird in Richtung des Brennraumes 2 durch ein L-förmiges Profil   97,   das mit einem Schenkel 98 mit der Abdeckplatte 54 verbunden, insbesondere verschweisst ist und dessen weiterer 

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 Schenkel 99 In etwa parallel zur Abdeckplatte 54 verlaufend in Richtung der   Rückseite   27 ragt, überdeckt. 



  Wie weiters stnchliert eingezeichnet, kann der Schenkel 99 zur   strömungsgünstigen Umlenkung   des Rauchgases 50 In Richtung der Grundplatte 25 abgewickelt bzw gekrümmt ausgebildet sein. 



   In Richtung der Brennerschale 42 Ist auf dem Schenkel 99 ein den Schenkel 98 In Richtung der Feuerraumtüre   4, 5   überragendes, In etwa   J-förmiges   Profil 100 befestigt, insbesondere mit diesem verschraubt, welches mit einer der Türe 4, 5 bzw. einer der Feuerraumtüre 4, 5 bzw einer In den Feuerraumtüren 4, 5 eingesetzten Glasscheibe 101 nächstliegenden Oberfläche 102 eine   spaltförmig   Öffnung 103 für eine durch Durchbrüche 104 In der Abdeckplatte 54 in den Brennraum 2 geführte Umgebungsluft 105 bildet. Diese In den Brennraum 2 eingeleitete Umgebungsluft 105 strömt längs der Glasscheiben   102 m   Richtung der Grundplatte 25 und bewirkt ein Freihalten der Glasscheiben 101 von Verbrennungsrückständen, Russ etc.

   Im Bereich der Brennerschale 42 wird diese Umgebungsluft   10   weiterer Folge der Feuerstelle als Sekundärluft für die Verbrennung zugeführt
An den Feuerraumtüren 4, 5 ist an einer einer Aufstandsfläche 106 des Ofens 1 zugewandten Unterseite 107 ein   L-förmiges Profil   108 mit einem Schenkel 109 befestigt, Insbesondere verschraubt, dessen weiterer Schenkel 110 parallel zur Glasscheibe 101 angeordnet Ist und in Richtung der Deckplatte 26 ragt. Der Schenkel 110 ist dabei in einem geringen Abstand 111 von der Glasscheibe 101 angeordnet, wodurch sich ein Kanal 112 für durch Öffnungen 113 Im Schenkel 109 zur   Kühlung   der Glasscheibe 101 zugeführte   Kühlluft   114 ausgebildet wird.

   Gleichzeitig bildet das   10   dem Abstand 111 von der Glasscheibe 101 und In Richtung der Deckplatte 26 ragende Profil 108   eines Wärmeschildes 115, welcher   einen Bodenbereich 116 der Aufstandsfläche 106 vor Überhitzung durch Wärmestrahlung aus der Feuerstelle 41 abschirmt. Um eine Überhitzung des Wärmeschildes 115 zu vermelden, ist es insbesondere zweckmässig, eine dem Brennraum 2 zugewandte Innenfläche des Profils 108 mit einer strahlungsreflektierenden Oberfläche 117 auszubilden. 



   An der Luftleitung 46 zur Versorgung der Feuerstelle 41 mit der Umgebungsluft, sind Sensoren 118 angeordnet, welche mit   Fühlerelemente   119 in den lichten Rohrleitungsquerschnitt ragen. Die Sensoren 118 sind über Leitungen 120 mit einer elektronischen Messeinrichtung 121 der Steuer- und Regeleinrichtung 69 verbunden. Mittels der Sensoren 118 und der Auswerteelektronik der Messeinrichtung 121 wird eine der jeweiligen Verbrennungsieistung des Ofens 1 angepasste Regelung der zugeführten Umgebungsluft durch einen Soll-Ist Vergleich der Luftströmung erreicht. Dieser - Soll-Ist Vergleich der Luftströmung erfolgt derart, dass die   Fühlerelemente   119 als Thermofühler ausgebildet sind.

   Einer der beiden Thermofühler wird beheizt und die Ermittlung der dem Brennraum zugeführten Luftmenge erfolgt nun dadurch, dass die Abkühlung dieses Thermofühlers durch die vorbeibewegte Luftmenge ermittelt wird. Ist die Strömungsgeschwindigkeit bel dem vordefinierten gleichbleibenden Querschnitt entsprechend dem Sollwert, so wird eine exakt vordefinierte Luftmenge dem Ofen zugeführt. Diese Luftmenge Ist völlig unabhängig vom jeweils äusseren Luftdruck und damit auch von der Seehöhe des Aufstellungsortes. 



   Damit ist aber auch auf Grund des beheizten Widerstandes feststellbar, ob die geförderte Luftmenge über oder unter dem gewünschten   Soll-Wert liegt. Ist nämlich   der Widerstand wärmer, als dies bei der SollLuftströmung der Fall wäre, so muss die   Luftströmungsgeschwindigkeit   erhöht, Ist der Widerstand kühler als die vorgegebene Soll-Temperatur, so muss die Geschwindigkeit der Luftströmung verringert werden, um dem Brennraum die gewünschte Luftmenge zuzuführen. 



   Um diese Luftmengenregelung, die in einfacher Weise eine exakte Verbrennungsluftzufuhr und damit eine exakte Regelung des Verbrennungsvorgangs ermöglicht, exakt auf den jeweiligen Betriebszustand oder Aufstellungsort abzustimmen, muss dabei auch noch die Temperatur der angesaugten Umgebungsluft   mttberückstchtigt   werden. Dazu dient ein weiterer Sensor 118 bzw. ein weiteres Fühlerelement 119, welches durch einen Thermofühler, also einen Widerstand, gebildet ist.

   Ist nämlich die Lufttemperatur kühler, so kommt es zu einer rascheren Abkühlung des beheizten Widerstandes bzw.   Fühlerelementes     119,   wodurch je nach der festgestellten Lufttemperatur die Solltemperatur des beheizten Widerstandes vorzudefinieren ist, um sicherzustellen, dass die dem Brennraum zugeführte Luftmenge der jeweilig eingestellten Leistungsstufe entspncht. Um eine Regelung des Verbrennungsvorganges über einen grossen Regelbereich zu ermögli- 
 EMI7.1 
 
B.ausgelegt sein. Bevorzugt ist die Geschwindigkeit der Luftströmung   0, 8   bis 3, 2 m/sec. Die jeweilige mit dem beheizten Widerstand bzw.

   Fühlerelement 119 überwachte Strömungsgeschwindigkeit richtet sich nach der eingestellten Leistungsstufe des Ofens, da die benötigte Luftmenge höherer Heizleistung grösser ist, als beispielsweise bei einer geringen Heizungsstufe. 



   In Abhängigkeit von den mit den Sensoren 118 bzw.   Fühlerelementen   119 festgestellten Strömungsgeschwindigkeiten und unter Berücksichtigung der eingestellten   Heizteistung   wird diese dann jeweils stufenlos verändert. 



   Der Vorteil dieser Lösung liegt weiters aber auch dann, dass genngfügige   Undichthelten   des Brennraumes durch diese Luftmengenregelung kompensiert werden. Dies derart, dass die Fehlluftmenge bei Undicht- 

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 helten zu einer   geringeren Verbrennungs leistung führt,   womit die gewünschte Verbrennungstemperatur für die   eingestellte Leistungsstufe nicht erreicht wird   und damit automatisch die nächsthöhere Leistungsstufe über die Steuer-und Regeleinrichtung 69 eingeschaltet wird. 



   Ein weiterer Vorteil dieser Luftmengenregelung anhand der   Strömungsgeschwindigkeit   ist der, dass es zur Veränderung der zuzuführenden Luftmenge lediglich erforderlich ist, beispielsweise die Drehzahl des
Rauchgasgebläses 49 zu verändern, sodass der Im Brennraum 2 gebildete Unterdruck erhöht wird, sodass die   Strömungsgeschwindigkeit   der angesaugten Umgebungsluft 53 erhöht wird. Bei zu hoher Strömungsgeschwindigkeit wird die Drehzahl des Rauchgasgebläses 49 entsprechend vernngert. Dieser geschlossene
Regelkreis zwischen den Sensoren 118 und dem Rauchgasgebläse 49 wird über die Steuer- und Regeleinrichtung 69 geschaffen.

   Zum Beispiel Ist es In diesem Zusammenhang auch möglich, im Luftleitschacht 19 einen Sensor bzw. ein Fühlerelement 119, beispielsweise einen   Thermofühler,   vorzusehen, mit dem die Lufttemperatur der erhitzten Umgebungsluft ermittelt wird, um derart bel nicht ausreichender Leistung des Ofens den Verbrennungsvorgang entsprechend zu verstärken. 



   Werden Abweichungen durch die Messeinrichtungen 121 festgestellt, aktiviert die Steuer- und Regeleinrichtung 69 einen Regelkreis für die entsprechende Drehzahländerung des drehzahlregelbaren Antnebes des Rauchgasgebläses 49. 



   Durch den   SollHst-Vergleich,   der durch die Messergebnisse der Sensoren 118 erreicht wird, kann somit die Zufuhr der Umgebungsluft in den Brennraum 2 entsprechend dem jeweiligen Betriebszustand überwacht und über die Drehzahlregelung auch dann angepasst werden, wenn   z. B.   ein erhöhter Strömungswiderstand bei der Zufuhr der Umgebungsluft in der Luftleitung 46 gegeben ist. Dadurch kommt es insbesondere zu einer automatischen Anpassung des Drehzahlniveau des Rauchgasgebläses   49,   weiche unterschiedlichen   Anschlussgegebenheiten,   insbesondere bei der Erst-Inbetriebnahme des Ofens 1, Rechnung trägt.

   Des weiteren sind die Antriebe des Gebläses 52 für die Konvektionsluft und des Schneckenförderers 36 drehzahlregelbar ausgebildet, um die Luft-und Brennstoffmenge entsprechend einem gewünschten Betnebszustand des Ofens 1 zu regeln. 



   In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsvariante des Ofens 1 gezeigt, wobei für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen verendet werden. Dabei wird der Brennraum 2 an seiner Rückwand 12 und den Seitenwänden 7, 8 vom C-förmig ausgebildeten Rauchgaskanal 14 umfasst. Dieser wird In Richtung der Rückseite 27 von der   Rückwandplatte   13 und in Richtung der Seitenflächen 122 von den Verkleidungselementen 15, 16 begrenzt. Im Bereich einer Symmetrieachse 123 ist an der Rückwand 12 ein In Richtung des Rauchgaskanals 14 ragendes, U-förmiges Profil 124 für einen sich in etwa aus dem Bereich der Abdeckplatte 54 in den Bereich einer   Brennerplatte   125 erstreckenden Luftschacht 126 angeordnet, insbesondere mit dieser gasdicht verschweisst.

   Dem Luftschacht 126 wird über die Luftleitung 46 die Umgebungsluft zugeleitet und während des Zuströmens in Richtung der in der Brennerplatte angeordneten Brennerschale 42 durch die den Rauchgaskanal 14 durchströmenden Rauchgase erwärmt. Im Rauchgaskanal 14 sind die durch die Rohre 21 gebildeten Wärmetauscher 22 angeordnet, die durch die Ausbildung des Rauchgaskanals 14 den Brennraum 2 an der Rückwand 12 und an den Seitenwänden 7, 8 umfassen. Wie z. B. strichiiert eingezeichnet, ist es möglich, den Rauchgaskanal 14 durch Trennbleche 127 In mehrere unabhängige Schächte 128 zu unterteilen und jeden Schacht 128 einen Wärmetauscher 22 zuzuordnen. Des weiteren ist es möglich, dem Rauchgaskanal 14 insgesamt bzw. jedem Schacht 128 des Rauchgaskanal 14 das Rauchgasgebläse 49 für das Rauchgas 50 zuzuordnen.

   Wie es weiters ebenso möglich ist, das Gebläse 52 insgesamt für die Wärmetauscher 22 bzw. jedem Wärmetauscher 22 zuzuordnen. Durch diese Ausbildung ist es möglich, eine feinfühlige Leistungsregelung auch bei ein grosses Volumen aufweisenden Brennräumen 2 bzw. ungünstigen Seitenverhältnissen der Breite 77 zu einer Tiefe 129 des Brennraumes 2. 



   Die durch einen Pfeil 23 gekennzeichnete Richtung der Umgebungsluft   53,   welche sowohl von dem beheizten Raum, also beispielsweise der Umgebungsluft, entnommen werden kann, aber auch über eine eigene Rohrleitung von ausserhalb des Gebäudes bzw. einem anderen als dem beheizten Raum zugeführt werden kann. Gegebenenfalls kann es sich auch als zweckmässig erweisen, die   Luftentnahmestelle   zu verändern bzw. den Anteil an jener Luft, die dem zu erwärmenden Raum entnommen wird, zu jenem Teil der von einem anderen Raum bzw. überhaupt von ausserhalb eines Gebäudes zugeführt wird, zu verändern. 



   Zum besseren Verständnis wurde in den Figuren eine unproportionale Darstellungswelse gewählt. Des weiteren ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, wie auch weitere Kombinationen und Einzelmerkmale für sich eigenständige Erfindungen bilden können. 

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Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Ofen für feste Brennstoffe, insbesondere Pellets, mit einem von einer Rückwand, zwei Seitenwänden, einer Abdeckplatte, einer Bodenplatte, einer Frontwand und einer Feuerraumtüre umschlossenen <Desc/Clms Page number 9> Brennraum, einer Im Brennraum angeordneten Brennerschale für den Brennstoff, einem hinter der Rückwand angeordneten Brennstoffbehälter, einer Brennmaterial-Fördervorrichtung zwischen dem Brennstoffbehälter und der Brennerschale und gegebenenfalls einem die zu erwärmende Umgebungs- luft fördernden Gebläse und mit einer Luftleitung für eine Primär- bzw Verbrennungsluft sowie zumindest einem zwischen dem Brennraum und einer Rauchgasleitung angeordneten Rauchgasgeblä- se, dadurch gekennzeichnet,
    dass In an sich bekannter Welse zumindest ein von den Rauchgasen umspülter Wärmetauscher für die Umgebungsluft vorgesehen ist, und dass die Luftleitung (46) für die Verbrennungsluft (45) unterhalb der Brennerschale (42) in den Brennraum (2) mündet und dass auf der vom Brennraum (2) abgewendeten Seite der Rückwand (12) und/oder der Seitenwände (7, 8) ein Rauchgaskanal (14) angeordnet ist, der sich zumindest über einen Teil einer Breite (77) zwischen den Seitenwänden (7, 8) und einer Höhe des Brennraums (2) erstreckt, und 10 dem der Abdeckplatte (54) zugewandten oberen Endbereich mit zumindest einer diesen mit dem Brennraum (2) verbindenden Öffnung (55) und in dem gegenüberliegenden einer Grundplatte (25) des Ofens (1)
    zugewendeten Endbereich über zumindest eine Ansaugöffnung (56) mit einem Rauchgasauslass (51) verbunden ist und dass insbesondere das Rauchgasgebläse (49) zwischen der Ansaugöffnung (56) und dem Rauchgasaus- lass (51) vorgesehen ist und dass der/die Wärmetauscher (22) Im Rauchgaskanal (14) angeordnet Ist/smd, der/die entgegen einer Strömungsrichtung des Rauchgases (50) mit Umgebungsluft (53) durchströmt ist/sind und bevorzugt dem/den Wärmetauscher (n) (22) zumindest ein Gebläse (52) für die Umgebungsluft (53) zu-bzw. vorgeordnet ist.
    2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Wärmetauscher (22) durch mehrere Hohlprofile, insbesondere Rohre (21), gebildet ! St/sind.
    3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläse (52) für die Umgebungsluft (53) voneinander unabhängig regelbar ausgebildet sind 4. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlprofile bzw. Rohre (21) Im Bereich einer Einströmöffnung für die Umgebungsluft (53) einen annähernd quadratisch aufgeweiteten Quer- schnitt aufweisen.
    5. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (22) mit einer Rauchgasleiteinrichtung (61) versehen ist, die aus den Rauchgaskanal (14) von gegenüberliegen- den Seiten her, in der Öffnungsweite begrenzenden, in Strömungsrichtung voneinander distanzierten Rauchgasleitplatten (60) gebildet ist.
    6. Ofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauchgasleitplatten (60) als entlang von Rohren (21) des Wärmetauschers (22) geführte, insbesondere über eine Handhabe (57) betätigbare Kratzelemente (59) einer Reinigungseinrichtung (58) ausgebildet sind.
    7. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den/die Wärmetauscher (22) ein, zwischen der Abdeckplatte (54) und einer Deckplatte (26) des Ofens (1) ausgebildeter Luftte ! tschacht (19) anschliesst.
    8. Ofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer den Rauchgaskanal (14) begrenzenden Rückwandplatte (13), welche von der Rückwand (12) in Richtung des Brennstoffbehäl- ters (30) distanziert angeordnet ist. und einer von der Rückwandplatte (13) distanziert angeordneten Behälterwand (32) des Brennstoffbehälters (30) ein Luftleitkanal (64) ausgebildet ist, welcher durch zumindest eine Öffnung (63), für die Umgebungsluft (53) mit dem Luftleitschacht (19) in Strömungsver- bindung steht und die Durchströmrichtung der Umgebungsluft (53) Im Luftleitkanal (64) jener im Wärmetauscher (22) entspncht.
    9. Ofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Auslass der Umgebungsluft (53) aus dem Wärmetauscher (22) und einer Ausströmöffnung (91) aus dem Luftte ! tschacht (19) eine in diesem angeordnete Luftleiteinrichtung (62) vorgesehen ist.
    10. Ofen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Luftleitkanal (64) eine Lagervorrichtung eines Schneckenförderers (36) der Brennmaterial-Fördervorrichtung angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 10>
    11. Ofen nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abdeckplatte (54) des Brennraums (2) und einen In den Querschnittbereich des Luftleltschachtes (19) vorragenden Gehäuse- teil (93) ein Überströmkanal (92) für das Rauchgas (50) angeordnet ist, der über zumindest eine In der Abdeckplatte (54) des Brennraums (2) angeordnete Öffnung (94) mit dem Brennraum (2) und über zumindest eine Verbindungsöffnung (95) mit dem Rauchgaskanal (14) In Strömungsverbindung steht 12.
    Ofen nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnung (94) auf der Seite des Brennraumes (2) ein mit einem Schenkel mit der Abdeckplatte (54) verbundenes, Im Querschnitt L-förmiges Profil (97) als Leiteinrichtung für das Rauchgas (50) vorgeordnet ist.
    13. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abdeckplatte (54) Im Bereich oberhalb der Feuerraumtüre (4, 5) Durchbrüche (104) angeordnet sind, die eine Strömungsver- bindung zwischen der Umgebungsluft und dem Brennraum (2) für eine Sekundärluft (105) über eine spaltförmige Öffnung (103) zwischen einem vom Profil (97) in Richtung der Feuerraumtüre (4, 5) Im Querschnitt ragenden J-förmigen Profil (100) und der Feuerraumtüre (4, 5) bildet.
    14. Ofen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (100) eine Verstellvorrichtung für die Öffnungsweite der spaltförmigen Öffnung (103) aufweist.
    15. Ofen nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasscheibe (101) Im Bereich einer Unterseite (107) der Feuerraumtüre (4, 5) ein Wärmeschild (115) vorgeordnet 1St.
    16. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Luftleitung (46) Wärmesensoren (118) mit in den lichten Querschnitt dieser Leitung ragenden Fühlern angeordnet sind.
    17. Ofen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgänge der Wärmesensoren (118) an einer Steuer- und Regeleinrichtung (69) angeschlossen sind, an deren Regelkreis ein Motor des Rauchgasgebläses (49) anliegt und mit der eine Soll-Temperatur für ein Fühlerelement (119) in Abhängigkeit von der eingestellten Heizleistung einstellbar ist, wobei die geförderte Luftmenge, insbesondere die Drehzahl des Rauchgasgebläses (49) von der Steuer- und Regeleinrichtung (69) erhöht wird, wenn eine Ist-Temperatur des beheizten Widerstandes des Fühlerelementes (119) unter- halb der Soll-Temperatur liegt, und bei einer über der Soll-Temperatur liegenden Temperatur die Drehzahl verringert wird.
    18. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere den Brennraum (2) mit dem Rauchgaskanal (14) strömungsverbindende Öffnungen (55) über die Breite (77) des Ofens (1) zueinander beabstandet angeordnet sind.
    19. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere den Rauchgaska- nal (14) mit dem Rauchgasgebläse (49) strömungsverbindende Ansaugöffnungen (56) über die Breite (77) des Ofens (1) zueinander beabstandet angeordnet sind.
    20. Ofen nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere den Brennraum (2) durch den Überströmkanal (92) mit dem Rauchgaskanal (14) strömungsverbindende Öffnungen (94) im Bereich der Abdeckplatte (54) über die Breite (77) des Ofens (1) zueinander beabstandet angeord- net sind.
    21. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauchgaskanal (14) im Horizontalschnitt C- förmig den Brennraum (2) an dessen Rückwand (12) und Seitenwänden (7, 8) umfassend angeordnet ist.
    22. Ofen nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der C-förmige Rauchgaskanal (14) durch mehrere voneinander getrennte Schächte (128) gebildet ist und jedem Schacht (128) ein Rauchgasge- bläse (49) zugeordnet ist.
    23. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Rauchgaska- nals (14) ein gegenüber diesem dem Rauchgaskanal (14) abgetrennter Luftschacht (126) im Bereich zwischen von zumindest zwei durch die Rohre (21) gebildeten Wärmetauschern (22) angeordnet ist, <Desc/Clms Page number 11> der einerseits mit der Luftleitung (46) und andererseits mit einer Aufnahmekammer (43) der Brennerschale (42) zur Zufuhr von Umgebungsluft (53) verbunden ist.
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