<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft einschwenkbare Auffangflächen für die Lichtmessung für den zeit- und raumspa- renden Wechsel zwischen kugelkalottenförmiger und planer Lichtauffangfläche von Belichtungsmessern für die Lichtmessung.
Die Belichtungsmesser für die Lichtmessung (im Unterschied zur Leuchtdichtemessung wird die Lichtmes- sung-die Messung des auf das Objekt fallenden Lichts - viel in der Filmfotografie verwendet) besitzen üblicherweise zwei auswechselbare Lichtauffangflächen aus diffus streuendem und transparentem Kunststoff. Je nach Aufgabenstellung in der Belichtungsmessung kommt eine plane oder eine als Kugelkalotte ausgebildete Auffangfläche zum Einsatz.
Die Schweizerische Patentschnft Nr. CH 409 452 A stellt den Stand der Technik dar. Es wird deren
Patentanspruch zitiert : Belichtungsmesser, bei dem als lichtempfindliches Organ ein Photowiderstand vorgesehen ist. welcher mittels einer lichtundurchlässigen Abdeckvorrichtung zwischen den Messungen abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckvorrichtung als schwenkbar gelagerte, in der Abdeckstellung verriegelbare, nach aussen gewölbte Abdeckklappe ausgebildet ist, und dass innerhalb der Abdeckklappe eine zweite, ebenfalls schwenkbar gelagerte und nach aussen gewölbte, aus Diffusormaterial bestehende Diffusorklappe angeordnet ist .
Der zitierte Patentanspruch beschreibt keine Vorrichtung für den Wechsel zwischen einer halbkugelförmigen und einer planen Streuscheibe. Weiters ist der dort beschriebene Bewegungsmechanismus scharnierartig ausgebildet und hat somit keine Ähnlichkeit mit der erfindungsgemässen Mechanik durch Kugelschalensegmente.
Der erfindungsgemässe Belichtungsmessen besitzt zwei ineinanderliegende Kugelschalensegmente, bei der das kleinere Schalensegment drehbar im grösseren gelagert ist und somit jeweils eine der beiden oben und unten am kleineren Kugelschalensegment befestigten Lichtauffangflächen in die Messrichtung zu drehen gestattet.
Mit Hilfe der beiden Kugelschalensegmente können die Lichtauffangflächen schnell und raumsparend über die Messzelle gedreht werden (im Gegensatz zu den üblichen Konstruktionen, bei denen die beiden Auffangflächen durch das Abnehmen der einen und das Anbringen der anderen über Steck- oder Renkvorrichtungen getauscht werden).
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung naher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 : Eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Anordnung.
Fig. 2 : Ein Ansicht von oben.
Fig. 3 : Die erfindungsgemässe Anordnung eingebaut Im Messkopf eines Belichtungsmessers (Arbeits- stellung mit Kugelkalotte).
Fig. 4 : Die erfindungsgemässe Anordnung eingebaut Im Messkopf eines Belichtungsmessers (Arbeits- stellung mit Plandiffusor).
Fig 1 und 2 zeigt zwei in sich drehbare Kugelschalensegmente, die als Aussenring (6) und Innennng (5) bezeichnet werden. Der Innenring ist durch die beiden Lager (7 und 8) im feststehenden Aussenring drehbar angeordnet. (Konstruktionshinweis : Der Aussenring wird aus zwei Teilen (nicht eingezeichnet) hergestellt, damit der Innenring bei der Montage der Vorrichtung eingesetzt werden kann.) Der Plandiffusor (1) und die Kugelkalotte (3) sind wie üblich aus Kunststoff und werden jeweils in einen gerändelten Metallnng (2 und 4) eingesetzt. Die beiden Metallringe haben ein Gewinde mit denen sie in den Innennng geschraubt werden (die Gewinde sind nicht gezeichnet) Der Innennng mit den beiden eingeschraubten Lichtauffangflächen ist somit-bei richtiger Dimensionierung der Kalotte - Im Aussenring drehbar.
Der Wechsel der beiden Auffangflächen geschieht durch Drehen eines seitlich im Aussenring untergebrachten Rändels, das über die Achse des einen Lagers mit dem Innennng verbunden ist (nicht gezeichnet). Die Fixierung der jeweiligen Arbeitsstellung kann durch Federkugeln zwischen Aussennng und Innenring erfolgen.
EMI1.1
aber auch auf einer durchgehenden, geraden oder gekröpften Lagerachse aufsitzen. Die jeweilige Anordnung richtet sich nach der Grösse und dem Lichtauffangwinkel der Messzelle. Je nach Konstruktionsausformung der Messzellenbefestigung und der Lager (feststehend oder mitdrehend) kommen eine Zelle oder zwei gegenüberliegende Messzellen zur Anwendung.
Die Zuleitung der elektrischen Verbindung zur Messzelle erfolgt über eine hohle Lagerachse. Figur 3 und 4 zeigen die erfindungsgemässe Vorrichtung eingebaut In den Messkopf (9) des Belichtungsmessers. Die plane und die kalottenförmige Auffangfläche sind in den Innenring eingeschraubt dargestellt. Figur 3 zeigt den Belichtungsmesser in der Arbeitsstellung Kugelkalotte. Die Figur 4 zeigt den Belichtungsmesser in der Arbeitsstellung Plandiffusor.