<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Trocknen von Schutzanzügen, bei weicher der Anzug über ein aus Rohren bestehendes Traggerüst gestülpt ist, das in alle Extremitäten des Schutzanzuges hineinreicht, wobei die Rohre an ihren Enden Austrittsöffnungen für eingeblasene Warmluft aufweisen.
Bel einer bekannten Ausbildung dieser Art ist ein aus mehreren Rohrstücken zusammensetzbares Traggerüst vorgesehen, wobei von einem zentralen Rohr aus über seitliche Anschlussstutzen Rohrstücke in die Arme und Beine des Schutzanzuges hineinreichen. Diese Rohrstücke sind an ihren freien Enden offen, sodass durch die Rohre eingeblasene Warmluft an diesen Enden austritt und durch den Schutzanzug streicht. Diese Ausbildung hat den Nachteil, dass insbesondere im Bereich der Füsse, die Innenseite des Schutzanzuges an den Öffnungen anliegt, sodass gerade dort nur eine limitiert Menge an Trocknungsluft austreten kann, da die Stiefelinnensohle diese Austrittsöffnungen nach Art einer Ventilklappe abschliessen.
Es wird dann die Hauptluftmenge durch die Arme in den Schutzanzug eintreten, wodurch der Fuss- und Beinbereich des Schutzanzuges nicht oder nur schlecht getrocknet wird. Ausserdem ist es aufgrund der grossen Luftaustrittsöffnung im Bereich der Arme bzw. Hände nicht möglich, die Luftmengen so zu steuern, dass auch im Fussbereich die nötige Trocknungsluftmenge in den Schutzanzug eingebracht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher eine gleichmässige Trocknung des gesamten Schutzanzuges ermöglicht wird.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das Traggerüst durch Rohrbügel gebildet ist, welche im Bereich der Füsse bzw. der Hände des Schutzanzuges Umbiegungen aufweisen, in welchen die Austrittsöffnungen für die Trocknungsluft angeordnet sind. Aufgrund dieser Ausbildung werden die Beinbzw. Armbereiche des Schutzanzuges so offen gehalten und damit die Austrittsöffnungen freigehalten, dass immer ein ordnungsgemässer Trocknungseffekt auftritt. Für Schutzanzüge kommt es darauf an, dass die Rohrbügel die Schutzanzüge so halten, dass Abknickungen u. dgl. verhindert sind, um einen entsprechenden Luftfluss der Trocknungsluft zu ermöglichen, bzw. ein Abschliessen der Luftauslässe verhindert ist.
Vorteilhafterweise können die Austrittsöffnungen für die Trocknungsluft zu den Fuss- bzw Fingerspitzen des Schutzanzuges hin gerichtet sein, wodurch sichergestellt ist, dass der über die Rohrbügel gestülpte Schutzanzug in allen Bereichen ordnungsgemäss getrocknet wird. Schliesslich können die Rohrbügel im Bereich der Beine bzw. Arme parallel zueinander verlaufende, voneinander distanzierte Schenkel aufweisen, wobei jeweils ein Schenkel der Bügel von einem gemeinsamen Verteilerrohr ausgeht und die anderen Schenkel gleichartiger Bügel miteinander leitend verbunden sind.
Es sind also die in die Beine ragenden Bügel miteinander zu einem Stück verbunden und auch die in die Arme ragenden Bügel, so dass einerseits sehr stabile Traggerüste erzielt werden und anderseits ein gutes Ausblasen der Trocknungsluft ermöglicht ist, da durch beide Enden Trocknungsluft eingeblasen und ein Zurückströmen von Trocknungsluft ausgeschlossen ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt
EMI1.1
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig 1 ist mit 1 ein Traggerüst bezeichnet, welches durch Rohrbügel 2, 3, 4 und 5 gebildet ist. Die Rohrbügel 2,3 sind dabei zum Einführen in die Beinbereiche und die Rohrbügel 4,5 in die Armbereiche des zu trocknenden Schutzanzuges vorgesehen. Die Rohrbügel welsen an ihren Enden Umbiegungen 6,7, 8,9 auf, welche Schenkel 10,11 bzw. 12,13 bzw. 14, 15 und 16,17 miteinander verbinden. Diese Schenkel verlaufen zueinander parallel und sind voneinander so distanziert, dass einerseits das Einführen in den Schutzanzug ohne Schwierigkeiten erfolgen kann und anderseits verhindert wird, dass die Wandungen der Schutzanzüge so aneinanderliegen, dass Trocknungsluft nicht mehr hindurchstreichen kann.
Jeweils ein Schenkel der Bügel geht von einem gemeinsamen Verteilerrohr 18 aus, im vorliegendem Fall sind es die Schenkel 10,12, 14 und 16, wobei die anderen Schenkel, vorliegend die Schenkel 11,13 bzw. 15,17 jeweils gleichartiger Bügel 2, 3 bzw. 4, 5 miteinander über Rohrstücke 19,20 verbunden sind. Es wird also in die gesamten Rohrbügel von beiden Seiten her Warmluft eingeblasen, sodass die gesamte eingeblasene Warmluft über an den Umbiegungen 6,7, 8,9 vorgesehenen Luftaustrittsöffnungen 21 in den zu trocknenden Schutzanzug austreten kann. Die Luftaustrittsöffnungen 21 sind dabei so in den Umbiegungen 6, 7, 8,9 angeordnet, dass sie zu den Fussspitzen bzw. Fingerspitzen hin gerichtet sind, um solcherart ein gezieltes Trocknen auch dieser extremen Bereiche zu erreichen.
Das Verteilerrohr 18 wird über ein Gebläse 22 mit der Trocknungsluft beaufschlagt, wobei dieses Gebläse so ausgelegt ist. dass es warme Luft, deren Temperatur gewisse Grenzwerte nicht übersteigt, in das Verteilerrohr einbläst und über die Luftaustrittsöffnungen 21 in den Schutzanzug einbringt
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 zeigt eine andere, insbesondere für leichtere Anzüge geeignete Variante. Dort weisen die das Traggerüst l'bildenden Rohrbügel 2', 3', 4'und 5'abgeschlossene Enden 2", 3", 4" und 5" auf, welche am Ende der Umbiegungen 6', 7', 8'und 9'angeordnet sind. Die Luftaustrittsöffnungen 21'sind an den entsprechenden Stellen der Umbiegungen 6', 7', 8'und 9'angeord-
<Desc/Clms Page number 2>
net.
Die Rohrbügel 2', 3', 4'und 5'gehen einzeln von dem Verteilerrohr 18'aus, das vom Gebläse 22'mit der Trocknungsluft beaufschlagt wird.