AT398378B - Eis- oder asphaltstock - Google Patents
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Description
AT 398 378 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Eis- oder Asphaltstock, der aus einem Stockkörper, einer auf dessen Unterseite angeordneten Laufplatte und einem auf dessen Oberseite angebrachten Stiel besteht, wobei der Stockkörper einen ihn umgebenen mit einem Dämpfungsglied zusammenwirkenden Stahlring aufweist.
Beim Schießen mit derartigen in zahlreichen unterschiedlichen Ausgestaltungen bekannten Eis- oder Asphaltstöcken, die eine die Sohlenplatte überragende ringförmige Stahlplatte (DE-OS 19 29 316) oder einen auf der Außenmantelfläche aufgesetzten Stahlring (DE-OS 29 06 776) aufweisen, treten beim Aneinanderstoßen zweier Stöcke hohe und mitunter unangenehme Schlaggeräusche auf, die durch das Anschlägen der metallischen Bauteile hervorgerufen werden. Und wird auf mehreren Bahnen gleichzeitig gespielt, ist ein hoher Geräuschpegel, der sich auch störend auf die Konzentration der Spieler auswirken kann, unumgänglich.
Durch die DE-OS 25 24 358 ist es zwar bekannt, bei einem Gleitstock, um Knallgeräusche zu vermeiden, die äußere seitliche Begrenzung der Wurfscheibe in Umfangsrichtung durch einen gummielastischen Ring zu bilden, dadurch werden aber die Spieleigenschaften des Gleitstockes in einem erheblichen Maße verändert und beeinträchtigt, dieser Gleitstock wird daher nicht verwendet. Spieler, Funktionäre und Zuschauer müssen somit beim Schießen mit den bekannten Eis- und Asphaltstöcken die Schlaggeräusche in Kauf nehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es demnach, einen Eis- oder Asphaltstock der vorgenannten Gattung zu schaffen, der beim Anschlägen an einen anderen Eis- oder Asphaltstock nahezu keine Schlaggeräusche auslöst, der aber die gleichen Spieleigenschaften aufweist wie ein herkömmlicher Stock, so daß eine Änderung der Spielregeln nicht erforderlich ist. Vielmehr soll erreicht werden, daß in gleicher Weise wie bisher gespielt werden kann, die dabei auftretenden Schlaggeräusche beim Aneinanderstoßen zweier Stöcke sollen aber auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Außerdem soll der Eis- oder Asphaltstock auf mehrere unterschiedliche Schlagkraftstufen einstellbar sein.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einem Eis- oder Asphaltstock der vorgenannten Art dadurch erreicht, daß der Stahlring mit einer radial nach außen gerichteten, erheblichen Vorspannkraft, beispielsweise mehreren tausend Kilogramm, beaufschlagt ist, derart, daß zur Vorspannung des Stahlringes ein durch radial gerichtete Schlitze in einzelne Segmente unterteilter Innenring vorgesehen ist, dessen Segmente auf einer in den Stockkörper eingesetzten Hülse oder Scheibe aufgespannt und über speichenartig ausgebiide-te Arme mit dem Stahlring verbunden sind.
Zweckmäßig ist es hierbei, den Stahlring mit einem Dämpfungsglied zu versehen.
Zum Aufspannen der Segmente des Innenringes auf der Hülse sollten diese eine kegelig ausgebildete Spannfläche aufweisen, auf der die mit zugeordneten Gegenflächen ausgestatteten Segmente, vorzugsweise durch eine Axialverschiebung, aufgespannt sind, wobei die Segmente des Innenringes mittels einer auf die Hülse aufschraubbaren und auf die Segmente einwirkenden Spannmutter auf der Spannfläche der Hülse aufgespannt sein können.
Die Segmente des innenringes können aber auch mit zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten Gegenflächen versehen sein, und die Außenmantelfläche der Spannmutter sollte bei dieser Ausführungsvarianten zumindest teilweise als mit einer-der Gegenflächen der Segmente zusammenwirkende Spannfläche ausgebildet sein.
Auch können die Segmente des Innenringes oder ein an diesen angebrachter Bund zu deren Aufspannung mit einem mit dem Gewinde der Hülse verschraubbaren Innengewinde ausgestattet sein.
Nach einer andersartigen Ausgestaltung können die Segmente des Innenringes auf die Spannfläche der Hülse oder auf die Scheibe aufgepreßt oder aufgeschrumpft sein, es ist aber auch möglich, die Hülse oder die Scheibe mit einer zylindrischen Spannfläche zu versehen, auf der die Segmente des Innenringes, beispielsweise mit Hilfe eines Spanndornes, aufgespannt sind. Die auf die Spannfläche der Hülse oder der Scheibe aufgepreßten, aufgeschrumpften oder aufgespannten Segmente des Innenringes können mit der Hülse oder der Scheibe verschweißt werden.
Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Hülse, die Scheibe und/oder die Spannmutter jeweils eine in Richtung des Stahlringes geneigt verlaufende Anschlagfläche für die mit zugeordneten Gegenflächen versehenen Segmente des Innenringes aufweisen. Auf diese Weise ist es möglich, die Segmente zu arretieren, so daß diese, eventuell durch Schlagstöße bedingt, nicht nach außen wandern können und die Vorspannung somit erhalten bleibt.
Die die Segmente des Innenringes mit dem Stahlring verbindenden Arme können geradlinig radial nach außen oder jeweils vorzugsweise gleichmäßig in einer Richtung gekrümmt oder paarweise zu- oder gegeneinander gekrümmt ausgebildet werden.
Zweckmäßig ist es zur Erhöhung der Stabilität ferner, die Arme im Querschnitt U-förmig auszubilden, und werden die Arme derart angeordnet, ist ein tief liegender Schwerpunkt gegeben. 2
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Werden die Schlitze jeweils etwa mittig zu den an dem Innenring befestigten Armen in diese eingearbeitet, ist sichergestellt, daß zwar der Innenring unterteilt, der Kraftfluß aber nicht unterbrochen ist. Hierbei ist es des weiteren angebracht, die Schlitze jeweils in eine in die Arme eingearbeitete axial gerichtete Bohrung einmünden zu lassen.
Das Dämpfungsglied kann in einfacher Ausgestaltung als eine auf der Außenseite des Stahlringes angebrachte, diese ganz oder teilweise umgebende, vorzugsweise in einer Ringnut angeordnete Ummantelung aus einem schlagdämpfenden Kunststoffwerkstoff ausgebildet werden.
Vorteilhaft ist es ferner, den Stahlring, die Segmente des Innenringes, die Arme sowie die Hülse oder Scheibe ganz oder teilweise mit einer Ummantelung aus einem vorzugsweise transparenten Werkstoff zu umgeben. Veränderungen im Inneren des Eisstockes können somit nicht mehr vorgenommen werden, diese sind vielmehr von außen erkennbar.
Wird ein Eis- oder Asphaltstock gemäß der Erfindung ausgebildet, so treten beim Aneinanderstoßen zweier Stöcke keine übermäßig lauten und störende Schlaggeräusche auf, das Aneinanderschlagen ist vielmehr bei gleichen Spieleigenschaften kaum vernehmbar. Wird nämlich der Stahlring des Stockkörpers mit mehreren tausend Kilogramm vorgespannt, so ist es möglich, diesen ganz oder teilweise mit einer Ummantelung aus einem schlagdämpfenden Kunststoffwerkstoff zu versehen, durch den beim Aneinanderstoßen zweier Stöcke die Schlaggeräusche nahezu vollständig absorbiert werden. Zwar wird dabei auch die Kraft zum Rückstoß einer oder beider Stöcke gemindert, da aber der Stahlring vorgespannt ist, wird die durch die Ummantelung bedingte Reduzierung des Rückstoßes bei entsprechender Wahl der Vorspannung vollständig ausgeglichen, die Spieleigenschaften eines vorschlagsgemäß ausgebildeten Eis- oder Asphaltstockes gegenüber den bisher verwendeten Stöcken werden somit nicht verändert. Störende Schlaggeräusche beim Aneinanderstoßen zweier Stöcke müssen aber nicht mehr in Kauf genommen werden. Eisstockschießen kann vielmehr bei Verwendung eines mit einem vorgespannten Stahlring versehenen Eis- oder Asphaltstockes bei erträglichen Geräuschen ausgeführt werden. Und da die auf den Stahlring einwirkende Kraft unterschiedlich hoch bemessen werden kann, kann dieser auch unterschiedlich vorgespannt werden, so daß ohne Schwierigkeiten unterschiedliche Schlagkraftstufen leicht eingestellt werden können.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Eis- oder Asphaltstockes dargestellt, die nachfolgend im einzelnen erläutert sind. Hierbei zeigt:
Figur 1 einen Eisstock in einem Schnitt nach der Linie I -1 der Figur 2,
Figur 2 eine Draufsicht auf den Eisstockkörper des Eisstockes nach Figur 1,
Figuren 3 und 4 andersartige Ausgestaltungen der den Stahlring mit den Segmenten des Innenringes verbindenden Arme bei dem Eisstock nach Figur 1, ebenfalls in Draufsicht,
Figur 5 eine weitere Ausführungsform der die Verspannung der Segmente des Innenringes bewirkenden Mittel bei dem Eisstock nach Figur 1 im Schnitt,
Figuren 6 und 7 Ausführungsvarianten der die Verspannung der Segmente bewirkenden Mittel bei einem Eisstock, ebenfalls jeweils in einem Schnitt,
Figur 8 einen mit auf einer Hülse aufgepreßten Segmenten versehenen Eisstock in einem
Axialschnitt nach der Linie VIII - VIII der Figur 9,
Figur 9 eine Draufsicht auf den Eisstockkörper des Eisstockes nach Figur 8,
Figur 10 eine weitere Ausführungsform eines Eisstockkörpers nach Figur 1 und
Figur 11 eine Draufsicht auf den Eisstockkörper nach Figur 10.
Der in Figur 1 dargestellte und mit 1 bezeichnete Eis- oder Asphaltstock besteht aus einem Stockkörper 2, einer auf dessen Unterseite angeordneten Laufplatte 3, die über eine Einlage 4, vorzugsweise aus Holz, an dem Stockkörper 2 abgestützt ist und einen in eine Büchse 6 eingeschraubten Stiel 5. Außerdem ist der Eisstockkörper 2 von einem Stahlring 11 umgeben.
Um die beim Aneinanderschlagen zweier Eisstöcke auftretenden Schlaggeräusche zu dämpfen, ist der Stahlring 11 mit einer Ummantelung 26 aus einem schlagdämpfenden Kunststoffwerkstoff umgeben. Die Ummantelung 26 ist hierbei in einer in den Stahlring 11 eingearbeiteten Ringnut 25 gehalten. Damit aber durch die Ummantelung 26 die Spieleigenschaften des Eisstockes 1 nicht beeinträchtigt werden, ist der“ Stahlring 11 vorgespannt, so daß die Dämpfung ausgeglichen wird und der Rückstoßeffekt gleich bleibt.
Zur Vorspannung des Stahlringes 11 dient hierbei ein durch radial gerichtete Schlitze 13 in einzelne Segmente 14 unterteiler Innenring 12, dessen Segmente 14 auf einer in den Stockkörper 2 eingesetzten Hülse 17 aufgespannt und über speichenförmige Arme 15 mit dem Stahlring 11 verbunden sind. Die Hülse 17 ist dazu mit einer kegelig ausgebildeten Spannfläche 18 ausgestattet, auf die die Segmente 14, die entsprechende Gegenflächen 16 aufweisen, mit Hilfe einer in ein an der Hülse 17 vorgesehenes Gewinde 19 einschraubbaren Spannmutter 20 aufgepreßt werden. Die beim Aufweiten der Segmente 14 des Innenringes 12 auftretende durch Verdrehen der Spannmutter 20, die durch ein in eine Schlüsselöffnung 29 3
AT 398 378 B einsetzbares Werkzeug verstellbar ist, hervorgerufene Kraft wird über die Arme 15 an dem Stahlring 11 abgestützt, so daß dieser mit einer mitunter sehr hohen Kraft von mehreren tausend Kilogramm vorgespannt ist. Durch diese Vorspannung, die einem Federspeicher entspricht, wird somit die durch die Ummantelung 26 bedingte Dämpfung ausgeglichen, und es ist der gleiche Rückstoß wie bei herkömmlichen Eis- und Asphaltstöcken gegeben. Des weiteren kann in Abhängigkeit von der Vorspannung der Eisoder Asphaltstock unterschiedliche Schlagkraftstufen aufweisen.
Die auf die Segmente 14 des Innenringes 12 einwirkende Stirnfläche der Spannmutter 20 wie auch die Gegenfläche der Segmente 14 sind als in Richtung des Stahlringes 11 geneigt verlaufende Anschlagflächen 21 und 22 ausgebildet, die Segmente werden dadurch sicher gehalten und können nicht nach außen wandern, so daß die gewählte Vorspannung stets erhalten bleibt. Gemäß Figur 5 können auch die gegenüberliegenden Flächen der Hülse 17 und der Segmente 14 in gleicher Weise als Anschlagflächen 23 bzw. 24 ausgebildet werden.
Die die Segmente 14 des Innenringes 12 mit dem Stahlring 11 verbindenden Arme 15 können, wie dies in Figur 2 dargestellt ist, vorzugsweise gleichmäßig in einer Richtung gekrümmt sein, gemäß den Figuren 3 und 4 können die Arme 15' bzw. 15" aber auch geradlinig radial verlaufen oder paarweise zu- oder gegeneinander gekrümmt ausgebildet werden. Jedes Segment 14 ist aber jeweils über mindestens einen Arm 15, 15' oder 15" mit dem Stahlring 11 zu verbinden. ____
Die Ummantelung 26 kann nicht nur durch Einsetzen eines Ringes in die Ringnut 25 geschaffen werden, sondern auch, wie dies in Figur 1 gezeigt ist, durch Ausschäumen des Stockkörpers 2. Der Stahlring 11, die Segmente 14 des Innenringes 12, die Arme 15 sowie die Hülse 17 sind somit ganz oder teilweise in einer Ummantelung 27 aus einem Kunststoffwerkstoff eingebettet, der über in den Stahlring 11 eingearbeitete Bohrungen 28 auch in die Ringnut 25 gelangen kann.
Bei dem in Figur 6 dargestellten Eisstock ist zum Vorspannen eines Stahiringes 31 an den durch Schlitze 33 in Segmente 34 unterteilten Innenring 32 ein Bund 40 angebracht, der mit einer Schlüsselöffnung 41 sowie einem Innengewinde 42 ausgestattet ist. Über radial verlaufende Arme 35 sind die mit einer kegeligen Gegenfläche 36, die auf einer Spannfläche 38 einer zentrisch angeordneten Hülse 37 aufgespannt sind, ausgestatteten Segmente 34 an dem Stahlring 31 abgestützt.
Durch Verdrehen der mit einem Gewinde 39 versehenen Hülse 37 oder des Bundes 40 werden die Segmente 34 auf der Spannfläche 38 der Hülse 37 aufgespannt, so daß auf diese Weise, da die bei der Verformung der Segmente 34 entstehenden Kräfte über die Arme 35 auf den Stahlring 31 übertragen werden, dieser vorgespannt wird. Durch in Richtung des Stahlringes 31 geneigte an der Hülse 38 und den Segmenten 34 vorgesehene Anschlagflächen 43 und 44 werden diese zusätzlich gesichert.
Bei der Ausgestaltung nach Figur 7 dient zum Aufspannen der wiederum durch Schütze 53 gebildeten und über Arme 55 mit einem Stahlring 51 verbundenen Segmente 54 eines Innenringes 52 auf einer Spannfläche 58 einer zentrisch angeordneten Hülse 57 eine Spannmutter 60, die auf einem Gewinde 59 der Hülse 57 aufgeschraubt ist. Die Spannmutter 60 weist hierbei jedoch ebenfalls eine Spannfläche 61 auf, und die Segmente 54 sind jeweils mit zwei einander gegenüberliegenden Gegenflächen 56 und 56’ versehen, die somit mit der Spannfläche 58 der Hülse 57 und der Spannfläche 61 der Spannmutter 60 Zusammenwirken. Außerdem sind an der Hülse 57 und den Segmenten 54 durch Hinterschneidungen gebildete Anschlagflächen 62 bzw. 63 vorgesehen.
Bei dem in Figur 8 dargestellten und mit 71 bezeichneten Eisstock, der wiederum einen Eisstockkörper 72, eine an diesem über eine Einlage 74 abgestützte Laufplatte 73 sowie einen in einer Büchse 76 eingeschraubten Stiel 75 aufweist, sind die Segmente 84 eines Innenringes 82 auf einer Hülse 87 aufgepreßt. Die durch das Aufspannen der durch in den Innenring 82 eingearbeiteten Schlitze 83 gebildeten Segmente 84 hervorgerufenen Spannkräfte werden über an diesen angebrachten Armen 85, die, wie dies der Figur 9 zu entnehmen ist, paarweise zueinander gekrümmt sind, auf einen den Stockkörper 72 umgebenden Stahiring 81 übertragen-.
Die Spannfläche 88 bzw. 88' der Hülse 87 und die Gegenfläche 86, 86' der Segmente 84 können hierbei kegelig oder zylindrisch ausgebildet sein. Bei einer kegeligen Spannfläche 88 können die Segmente 84 auf die Hülse 87 aufgepreßt werden, bei zylindrischer Gestaltung der Spannflächen 86', 88' können die mit Hilfe eines Domes aufgeweiteten Segmente 84 auf die Hülse 87 aufgebracht werden. Außerdem können die Segmente 84 durch eine Schweißnaht 91 mit der Hülse 87 fest verbunden und somit gesichert werden.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel weisen die Hülse 87 und die Segmente 84 in Richtung des Stahlringes 81 geneigt verlaufende Anschlagflächen 89 bzw. 90 auf und der Eisstockkörper 72 ist mittels eines Kunststoffwerkstoffes 92 vorzugsweise aus Schaum vollständig ausgefüllt, der durch in den Stahlring 81 eingearbeitete Bohrungen 93 auf dessen Außenseite gelangt und somit auch diesen nahezu vollständig einschließt und eine Ummantelung 92' bildet. Trotz Dämpfung der Schlagstöße und damit auch der Schlaggeräusche durch den Kunststoffwerkstoff 92 ist, bedingt durch den in entsprechender Weise mit 4
Claims (17)
- AT 398 378 B mehreren tausend Kilogramm vorgespannten Stahlring 81, der Schlagkraft- und Rückstoßeffekt des Eisstok-kes 71 gleich dem Rückstoß eines herkömmlichen Eisstockes. —- Der in den Figuren 10 und 11 dargestellte Stockkörper 101 weist ebenfalls einen Stahlring 111 auf, der vorgespannt ist. Über gleichmäßig in einer Richtung gekrümmte Arme 115 ist der Stahlring 111 mit einem 5 Innenring 112 verbunden, der durch radial gerichtete Schlitze 113 in einzelne Segmente 114 unterteilt ist. Und in den Innenring 112 ist maschinell eine Scheibe 116 eingepreßt, so daß der Innenring 112 aufgeweitet ist. Die dadurch hervorgerufene Kraft wird über die Arme 115 auf den Stahlring 111 übertragen; dieser ist demnach mit mehreren tausend Kilogramm vorgespannt. Die Schlitze 113 sind bei dieser Ausgestaltung jeweils etwa mittig zu den einzelnen Armen 115 in den io Innenring 111 eingearbeitet. Die einzelnen Segmente 114 des Innenringes sind somit über die speichenförmigen Arme 115 untereinander verbunden, eine Unterbrechung des Kraftflusses ist dadurch vermieden. Des weiteren münden die Schlitze 113 in in die Arme 115 eingearbeitete Bohrungen 117. Evtl. Spannungsspitzen wird auf diese Weise entgegengewirkt. Die Arme 115 sind, wie dies in Figur 11 eingezeichnet ist, in ihrem Querschnitt U-förmig gestaltet und 75 derart angeordnet, daß deren Schenkel nach oben von dem Verbindungssteg abstehen. Dadurch wird nicht nur die den Stahlring 111, den Innenring 112, die Arme 115 sowie die Scheibe 116 umgebende Ummantelung 118, die aus einem transparenten Werkstoff bestehen sollte, in den Armen 115 verankert, sondern es wird auch eine tiefe Schwerpunktlage ermöglicht. Die Ummantelung 118, die durch weitere in die Arme 115 eingearbeitete Bohrungen 117' auch auf deren Unterseite gelangen kann, umgibt den 20 Stahlring 111 auch auf dessen Außenseite in Form eines Ringes 119, der somit das Dämpfungsglied bildet. Patentansprüche 1. Eis- oder Asphaltstock, bestehend aus einem Stockkörper, einer auf dessen Unterseite angeordneten 25 Laufplatte und einem auf dessen Oberseite angebrachten Stiel, wobei der Stockkörper einen ihn umgebenden, mit einem Dämpfungsglied zusammenwirkenden Stahlring aufwiest, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (11; 31; 51; 81; 111) mit einer radial nach außen gerichteten, erheblichen Vorspannkraft, beispielsweise mehreren tausend Kilogramm, beaufschlagt ist, derart, daß zur Vorspannung des 30 Stahlringes (11; 31; 51; 81; 111) ein durch radial gerichtete Schlitze (13; 33; 53; 83; 113) in einzelne Segmente (14; 34; 54; 84; 114) unterteilter Innenring (12; 32; 52; 82; 112) vorgesehen ist, dessen Segmente (14; 34; 54; 84; 114) auf einer in den Stockkörper (2; 72; 101) eingesetzten Hülse (17; 37; 57; 87) oder Scheibe (116) aufgespannt und über speichenartig ausgebildete Arme (15, 15', 15"; 35; 55; 85; 115) mit dem Stahlring (11; 31; 51; 81; 111) verbunden sind. 35
- 2. Eis- oder Asphaltstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (11; 31; 51; 81; 111) mit einem Dämpfungsglied (26; 92’; 119) versehen ist.
- 3. Eis- und Asphaltstock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufspannen der Segmente (14; 34; 54) des Innenringes (12; 32; 52) auf der Hülse (17; 37; 57) diese mit einer kegelig ausgebildeten Spannfläche (18; 38; 58) versehen ist, auf der die mit zugeordneten Gegenflächen (16; 36; 56) ausgestatteten Segmente (14; 34; 54), vorzugsweise durch eine 45 Axialverschiebung, aufgespannt sind (Fig. 1-7),
- 4. Eis- und Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (14; 54) des Innenringes (12; 52) mittels einer auf die Hülse (17; 57) aufschraubba-50 ren und auf die Segmente (14; 54) einwirkenden Spannmutter (20; 60) auf der Spannfläche (18; 58) der Hülse (17; 57) aufgespannt sind (Fig. 1-5, 7).
- 5. Eis- und Asphaltstock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, 55 daß die Segmente (54) des Innenringes (52) mit zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten Gegenflächen (56, 56') versehen sind, und daß die Außenmantelfläche der Spannmutter (60) zumindest teilweise als mit einer der Gegenflächen (56') der Segmente (54) zusammenwirkende Spannfläche (61) ausgebildet ist (Fig. 7). 5 AT 398 378 B
- 6. Eis- und Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (34) des Innenringes (32) oder ein an diesen angebrachter Bund (40) zu deren Aufspannung mit einem mit dem Gewinde (39) der Hülse (37) verschraubbaren Innengewinde (42) 5 versehen sind (Fig. 6).
- 7. Eis* und Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (83; 114) des Innenringes (82; 112) auf die Spannfläche (88) der Hülse (87) oderauf io die Scheibe (116) aufgepreßt oder aufgeschrumpft sind (Fig. 8-11).
- 8. Eis- und Asphaltstock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (87) oder Scheibe (116) mit einer zylindrischen Spannfläche (88, 88') versehen ist, auf 75 der die Segmente (84; 114) des Innenringes (82; 112), beispielsweise mit Hilfe eines Spanndornes, aufgespannt sind (Fig. 8-11).
- 9. Eis- und Asphaltstock nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, 20 daß die auf die Spannfläche (88, 88') der Hülse (87) oder der Scheibe (116) aufgepreßten, aufgeschrumpften oder aufgespannten Segmente (84; 114) des Innenringes (82; 112) mit der Hülse (87) oder der Scheibe (116) verschweißt (Schweißnaht 91) sind.
- 10. Eis- und Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, 25 dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17; 37; 57; 87), die Scheibe (116) und/oder die Spannmutter (20; 60) jeweils eine in Richtung des Stahlringes (11; 31 51; 81) geneigt verlaufende Anschlagfläche (21, 23; 43; 62; 89) für die mit zugeordneten Gegenflächen (22, 24; 44; 63; 90) versehenen Segmente (14; 34; 54; 84; 114) des Innenringes (12; 32; 52; 82; 112) aufweisen. 30
- 11. Eis- und Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die die Segmente (14; 34; 54; 84; 114) des Innenringes (12; 32; 52; 82; 112) mit dem Stahlring (11; 31; 51; 81; 111) verbindenden Arme geradlinig radial nach außen (Arme 15’) oder jeweils vorzugsweise 35 gleichmäßig in einer Richtung gekrümmt (Arme 15; 115) oder paarweise zu- oder gegeneinander gekrümmt (Arme 15" bwz. 85) ausgebildet sind.
- 12. Eis- und Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, 40 daß die Arme (115) im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind (Fig. 10,11). - - -
- 13. Eis- oder Asphaltstock nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (115) derart angeordnet sind, daß deren äußere Schenkel in Richtung des Stockkörpers 45 (101) von dem Verbindungssteg nach oben abstehen.
- 14. Eis- oder Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (113) jeweils etwa mittig zu den an dem Innenring (112) befestigten Armen (115) in 50 diesen eingearbeitet sind (Fig. 10,11).
- 15. Eis- oder Asphaltstock nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (113) jeweils in eine in die Arme (115) eingearbeitete axial gerichtete Bohrung (117) 55 einmünden.
- 16. Eis- oder Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, 6 AT 398 378 B daß das Dämpfungsglied (26; 92; 119) als eine auf der Außenseite des Stahlringes (11; 81; 111) angebrachte, diesen ganz oder teilweise umgebende vorzugsweise in einer Ringnut (25) angeordnete Ummantelung aus einem schlagdämpfenden Kunststoffwerkstoff ausgebildet ist.
- 17. Eis- oder Asphaltstock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (11; 81; 111), die Segmente (14; 84; 114) des Innenringes (12; 82; 112), die Arme (15; 85; 115) sowie die Hülse (17; 87) oder die Scheibe (116) ganz oder teilweise mit einer Ummantelung (27; 92; 118) aus einem vorzugsweise transparenten/Werkstoff umgeben sind. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 7
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| DE2524358A1 (de) * | 1975-06-02 | 1976-12-16 | Raschka Willy | Gleitstock |
| DE2906776A1 (de) * | 1979-02-21 | 1980-08-28 | Hofbauer Max Plus Ski | Eisstock |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8519997U1 (de) * | 1985-07-11 | 1985-10-17 | Widmann, Sebastian, 8898 Schrobenhausen | Stockkörper für einen Eisstock |
-
1991
- 1991-07-25 DE DE4124613A patent/DE4124613C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1991-07-31 AT AT152291A patent/AT398378B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1929316A1 (de) * | 1969-06-10 | 1970-12-17 | Voelkl Ohg Franz | Eisstock |
| DE2524358A1 (de) * | 1975-06-02 | 1976-12-16 | Raschka Willy | Gleitstock |
| DE2906776A1 (de) * | 1979-02-21 | 1980-08-28 | Hofbauer Max Plus Ski | Eisstock |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4124613A1 (de) | 1992-02-13 |
| ATA152291A (de) | 1993-08-15 |
| DE4124613C2 (de) | 1996-03-28 |
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