AT397922B - Fersenhalter - Google Patents

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Franz Ing Luschnig
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Description

AT 397 922 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fersenhalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 oder 8.
Ein derartiger Fersenhalter ist beispielsweise in der AT-PS 383 498 beschrieben. Dieser Fersenhalter besitzt gemäß Fig.1 bzw. den Figuren 3 bis 6 einen Vorsprung, der nach oben ragt und der im Bereich seines Überganges in die Grundplatte mit letzterer einen Winkel einschließt, der etwas größer als 45° ist. Des weiteren schließt der wirksame freie Endbereich des Vorsprunges mit der Grundplatte einen spitzen Winkel ein, der kleiner als 45° ist (s.insb.Fig.5). Bei der bekannten Ausführung verläuft weiters die Federung des Federelementes in der Vertikalebene (vgl. die Figuren 1,5 und 6), wobei die Wirkung der Rasteinrichtung in einer Schrägen zur Grundplatte erfolgt. Dabei ist der dem Ansatz zugewandte Endbereich des Federelementes gabelartig ausgebildet.
Bei diesem Fersenhalter erfolgt die Rückstellung des Lagerbockes in seine Mittellage gegenüber der Grundplatte durch eine Schenkelfeder, deren beide Schenkel in Richtung zur Skioberseite hin mit je einem abgekröpften Endbereich versehen sind. Diese beiden Endbereiche greifen in eine am hinteren Ende der Grundplatte ausgebiidete Aussparung ein.
Bei einer einfachen Ausführung dieses Fersenhalters erfolgt die Verrastung in der Mittellage des Lagerbockes durch eine federnde, an ihrem Ende gegabelte Zunge, die im Boden des Lagerbockes angeordnet ist, von der Rastschwinge gesteuert wird und in der verrasteten Lage sich an einem Vorsprung der Grundplatte abstützt. Um durch die Zunge beim Einsteigen ein seitliches Ausschwenken des Lagerbok-kes auch bei dauernder seitlicher Belastung zu verhindern, werden bei dieser Ausführung jedoch hohe Anforderungen an die Fertigungsgenauigkeit gestellt, da die Lage, bei der die Rastschwinge gerade die Rastnase untergreift, genau mit der Lage zusammenfallen muß, bei der die Zunge den Vorsprung verläßt.
Bei einer anderen Ausführung eines derartigen Fersenhalters (s. die Figuren 7 bis 15 der AT-PS 383 498 sowie die AT-PS 386 749) tritt der angeführte Nachteil nicht auf; doch sind diese Ausführungsformen infolge des unter der Wirkung einer Feder stehenden, hebelartigen Rastelementes, das im Lagerbock schwenkbar gelagert ist, etwas kompliziert in ihrem Aufbau. Außerdem kann in beiden Fällen der Fersenhalter nur im Elastizitätsbereich des Fersenhalters verschwenkt werden. Weiters ist die Vorführung der Diagonalsteuerung bei diesem Fersenhalter insofern umständlich, als ein zu intensives Hochschwenken des Sohlenniederhalters sogleich zur Verrastung der federnden Zunge führt und dadurch ein seitliches Ausschwenken des Fersenhalters hintangehalten wird. Dies ist die Folge der Ausgestaltung des Rastmechanismus mit Zwangsschluß.
Ein weiterer Fersenhalter ist in der AT-PS 376 899 dargestellt, der einen ählichen, jedoch nicht der gleichen Gattung wie der erfindungsgemäße angehört. Bei diesem bekannten Fersenhalter ist gemäß Fig.4 an der Grundplatte mittels eines Nietkopfes ein Bolzen angeordnet. Dieser durchsetzt einen bogenförmigen Schlitz in einem Tragkörper. Am oberen Bereich des Bolzens ist eine Hülse verschiebbar gelagert. An dieser Hülse stützt sich eine zur Bolzenachse koaxiale Schraubenfeder ab, deren oberes Ende an einer Beilagscheibe anliegt, welche durch einen Nietkopf festgehalten ist.
Bei dieser Ausführungsform wirkt der Bolzen ausschließlich als Führungsorgan für die Hülse, weiters fehlt eine zusätzliche Rasteinrichtung, welche den Lagerbock in der ausgelösten Lage des Sohlenhalters in seiner Mittellage hält.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden und einen Fersenhalter zu schaffen, dessen Halterung in der zentrierten Lage (Abfahrtsstellung oder Einstiegsstellung) mittels einer kraftschlüssigen Rasteinrichtung erfolgt.
Ausgehend von einem Fersenhalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles dieses Anspruches gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der vertikalen Achse als ein in seinem oberen Endbereich mit Steuerflächen versehener Absatz und durch das Angreifen zweier Gabelzinken eines Federelementes an zwei der Steuerflächen wird eine Rasteinrichtung geschaffen, die eine zentrierte Lage des Fersenhalters für den Einstieg auch in schwierigem Gelände gewährleistet. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Rasteinrichtungen, die durch Zwangsschluß wirken, läßt sich die Vorführung einer gesteuerten Diagonalauslösung eines mit einer erfindungsgemäßen Rasteinrichtung ausgestatteten Fersenhaters, dessen Rasteinrichtung durch Kraftschluß wirksam ist, auch von ungeschulten Personen durchführen. Für die praktische Ausgestaltung des erfindungsgerrtäßen Fersenhalters bieten sich verschiedene konstruktive Losungen an. Von diesen zeichnet sich die Losung gemäß Anspruch 2 durch einen besonders einfachen Aufbau aus.
Durch die Maßnahme des Anspruches 3 wird es möglich, das plattenförmige Federelement an verschiedene Formen des Ansatzes anzupassen.
Durch den Gegenstand des Anspruches 4 kann der Kraftverlauf beim Austösevorgang der Rasteinrichtung in weiten Grenzen verändert werden. 2
AT 397 922 B
Die Maßnahme des Anspruches 5 macht eine einfache Herstellung des Ansatzes möglich. Dies ist auch das Ziel des Merkmales des Anspruches 6.
Durch den Gegenstand des Anspruches 7 wird eine Beschädigung des Ansatzes durch das plattenförmige Federelement hintangehalten.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist im Anspruch 8 gekennzeichnet. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von den vorangehenden Ausführungsformen dadurch, daß die Grundplatte zwei nach oben ragende Ansätze trägt, und daß im Gehäuse ein mit einer gekröpften Zunge ausgebildetes Federelement angeordnet ist. Durch die Merkmale des Anspruches 8 wird es möglich, zur Anlenkung des Fersenhalters nach beiden Seiten zwei getrennte Elemente, nämlich die beiden Ansätze, heranzuziehen, deren Abnützung dadurch herabgesetzt wird. Die Lebensdauer des Fersenhalters wird dadurch erhöht.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig.1 ist ein vertikaler Längsmittelschnitt durch einen ersten erfindungsgemäßen Fersenhalter in der Fahrtstellung. Fig.2 zeigt ein Detail desselben im Schnitt nach der Linie ll-ll in Fig.1. Fig.3 gibt ein Detail im Schnitt nach der Linie lll-lll in Fig.1 in der Fahrtstellung des Fersenhalters und Fig.4 das gleiche Detail in der ausgeschwenkten Lage des Fersenhalters wieder. Die Fig. 5 und 6 bzw. 7 und 8 zeigen den Fig. 3 und 4 entsprechende Darstellungen einer zweiten und dritten Ausführungsform.Fig. 9 ist ein vertikaler Längsmittelschnitt durch eine vierte Ausführungsform, Fig. 10 zeigt ein Detail derselben im Schnitt nach der Linie X -X in Fig. 9 und Fig. 10a eine Einzelheit von Fig. 10 in größerem Maßstab. Die Fig. 11 und 12 geben ein weiteres Detail im Schnitt nach der Linie XI - XI in Fig. 9 in der Fahrtstellung des Fersenhalters bzw. in der ausgeschwenkten Lage wieder.
Der Fersenhalter gemäß den Fig. 1 - 4 ist in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet. Er ist auf einer Schiene 2, welche mittels nicht dargestellter Schrauben auf der Oberseite eines Ski 3 befestigt ist, verschiebbar geführt und kann mittels einer Raste 4, die in mindestens eine Ausnehmung der Schiene 2 eingreift, festgestellt werden. Auf diese Weise kann der Fersenhalter 1 an verschiedene Schuhgrößen angepaßt werden.
Der Fersenhalter 1 besteht aus einer Grundplatte 5, die entlang der Schiene 2 geführt ist und die eine zur Grundplatte 5 lotrechte, als Bolzen ausgebildete Achse 6 trägt. Auf dieser ist ein Lagerbock 7 verschwenkbar gelagert. Der Bolzen 6 ragt mit einem Abschnitt 6a ins Innere des Lagerbockes 7. Dieser wird durch eine Schenkelfeder 8 in seine Mittellage gedrängt. Die Oberseite der Grundplatte 5 schließt mit deren Unterseite einen nach hinten offenen spitzen Winkel a ein. Durch diese Schrägstellung des Fersenhalters 1 wird die im Bindungsbereich vorhandene Bombierung des Ski 3 ausgeglichen, derart, daß der eingesetzte Skischuh mit seiner Sohle im wesentlichen in einer Ebene parallel zur Lauffläche des Ski 3 liegt.
Auf dem Lagerbock 7 ist ein Bindungsgehäuse 9 befestigt. Das Bindungsgehäuse 9 trägt an seinem vorderen Ende auf einer Querachse 10 einen Schwenkkopf 11 mit einem Sohlenniederhalter 11a und einem Trittspom 11b. In letzterem ist eine Rolle 12 gelagert, welche auf einer Steuerkurve 5a der Grundplatte 5 aufliegt. Im Lagerbock 7 ist auf einer weiteren Querachse 13 eine Rastschwinge 14 gelagert, die an einer Steuerkurve 11c anliegt, welche an der Innenseite des Schwenkkopfes 11 angeordnet ist. Die Rastschwinge 14 wird über einen Kolben 15 von zwei koaxialen, im Bindungsgehäuse 9 gelagerten Druckfedern 16,17 beaufschlagt, deren Vorspannung mittels einer Stellschraube 18 eingestellt werden kann. Im Inneren des Lagerbockes 7 ist ein plattenförmiges Federelement 19 befestigt, das parallel zur Basis 7a des Lagerbockes 7 verläuft.
Zum willkürlichen Öffnen des Fersenhalters 1 ist an einem Querbolzen 14a der Rastschwinge 14 ein nur teilweise dargestellter Handhebel 20 in an sich bekannter Weise angebracht.
Gemäß den Fig. 3 und 4 ist der Abschnitt 6a des Bolzens 6 auf der vom Skischuh entfernten Seite nach Art eines Prismas von ebenen Flächen 6ai, 6a2, 6a3 und 6at begrenzt, welche senkrecht zur Basis 7a des Lagerbockes 7 verlaufen. Die Flächen 6ai und 6a2 bzw. 6a3 und 6a* sind in bezug auf die vertikale Längsmittelebene des Fersenhalters 1 symmetrisch angeordnet.
Das plattenförmige Federelement 19 ist in Draufsicht U-förmig ausgebildet, wobei jeder Schenkel 19ai und 19a2 im Endbereich seiner Innenseite einen Ansatz 19bi bzw. 1902 trägt der in der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 auf den Flächen 6a» und 6ae des Abschnittes 6a des Bolzens aufliegt (Ftg. 3).
Wird jedoch der Lagerbock 7 gegenüber der Grundplatte 5 z.B. nach rechts verschwenkt (s. Fig.4), so gelangt der eine Ansatz 19bi zur Anlage an die Rache 6a3, wogegen der andere Ansatz 1902 vom Abschnitt 6a des Bolzens abgehoben wird. Auf diese Weise wird der Lagerbock 7 in der Abfahrtsstellung bzw. in der Einstiegslage durch Kraftschluß zentriert festgehalten. Nach einer erfolgten Ausschwenkung ist für die Rückschwenkung des Lagerbockes 7 vor allem die Schenkelfeder 8 wirksam.
Die in den Fig. 5 und 6 dargesteltte Ausführungsform eines Fersenhalters 1' unterscheidet sich von der zuerst beschriebenen dadurch, daß der Abschnitt 6'a des Bolzens 6’ einen Kreisquerschnitt besitzt, der an 3

Claims (8)

  1. AT 397 922 B zwei gegenüberliegenden Seiten durch ebene, parallel verlaufende Flächen 6'as und 61¾ abgeflacht ist. Die beiden Ansätze 19'bi und I9'b2 der beiden Schenkel 19'ai und 19'a2 des Federelementes 19’ enden in ebenen Flächen 19'ci und 19’C2, welche in der Fahrtstellung des Fersenhalters 1' an den Flächen 6’as und 6'a6 anliegen. Die beiden Kreisbogenabschnitte sind mit 6'a7 und 6'as bezeichnet. Um eine Beschädigung 5 der Flächen 19'ci und 19'c2 hintanzuhalten, sind die Übergänge zwischen den ebenen Flächen 6’as und δ'βε und den Kreisbogenabschnitten 6'a7 und 6'as des Bolzens 6' mit Abrundungen versehen. In der Fahrtstellung des Fersenhalters 1' nehmen alle Bauteile die in Fig. 5 dargestellte Lage ein. Wird jedoch der Lagerbock 7’ bei einem Drehsturz oder bei einem Diagonalsturz des Skiläufers nach rechts verschwenkt, so gleitet die eine abgerundete Kante des Abschnittes 6'a der Fläche 19'ci des Ansatzes io 19'bi entlang, wobei sich die gegenüberliegenden Fläche 6'a<; des Abschnittes 6’a an einer vertikalen Kante der Fläche 19’c2 abstützt (s. Fig.6). Der Fersenhalter 1" gemäß den Fig. 7 und 8 besitzt gleichfalls einen Bolzen 6”, der in seinem oberen Abschnitt 6"a an zwei gegenüberliegenden Seiten durch ebene Flächen 6¾ und 6”aio begrenzt ist. Allerdings schließen diese Flächen 6"a9 und 6"aio miteinander einen spitzen Winkel ß ein. Die Verbin-75 dungsflächen zwischen den ebenen Flächen 6"a9 und 6"aio werden von kreiszylindrischen Flächen 6"an und 6"ai2 gebildet, welche unterschiedliche Radien besitzen. In der Fahrtstellung und bei einer geringen Auslenkung des Lagerbockes 7" liegen die beiden Ansätze 19"bi und 19"b2 der Schenkel 19"ai und 19"a2 des Federelementes 19" an den ebenen Flächen 6¾ und 6"aio des Bolzens 6" an. Dabei sind die Ansätze 19"bi und 19"b2, in Draufsicht gesehen, an ihren Enden 20 etwa halbkreisförmig abgerundet. Wird jedoch bei einem Drehsturz des Skiläufers eine größere Auslenkung des Lagerbockes 7" nach rechts herbeigeführt, so gleitet der eine Ansatz 19”bi des Federelementes 19” auf der ebenen Fläche 6¾ zur kreiszylindrischen Fläche 6"ai2mit dem kleineren Radius hin, wogegen der andere Ansatz 19¾ auf der ebenen Fläche 6"aio zur kreiszylindrischen Fläche 6"an mit dem größeren Radius hin wandert (s. 25 Fig.8). Die in den Fig. 9 bis 12 dargestellte vierte Ausführungsform eines Fersenhalters 1'" ist der in den Fig. 1 - 4 beschriebenen Ausführungsform ähnlich. Es wurden daher in der Fig.9 für die einzelnen Elemente dieselben Bezugsziffern verwendet wie in der Fig. 1, wobei allerdings die Bezugsziffem in Fig. 9 mit drei Strichen versehen worden sind. Bei diesem Fersenhalter 1trägt die Grundplatte 5'" im Abstand von der 30 Achse 6"’ zwei nach oben ragende prismatische Ansätze 21a,21b, die in bezug auf die vertikale Längsmittelebene des Fersenhalters 1’" symmetrisch angeordnet sind und deren obere Begrenzungsflächen 21 ai und 21 bi gegenüber dieser Längsmittelebene geneigt verlaufen und konvex gekrümmt sind. Im Gehäuse 9'" des Fersenhalters 1’” ist ein mit einer gekröpft ausgebildeten Zunge 19"'d versehenes plattenförmiges Federelement 19'" festgehalten, vorzugsweise mit dem Gehäuse 9"' einstückig ausgebildet. Die Breite der 35 Zunge 19"'d ist etwas größer als der Abstand der beiden Ansätze 21a und 21b. Der Querschnitt der Zunge I9"’d hat die Form eines Rechteckes, bei dem die auf den Ansätzen 21a und 21b aufliegenden Kanten abgerundet sind. In der Fahrtstellung nehmen alle Bauteile des Fersenhalters 1'" die in den Fig. 9 bis 11 dargestellte Lage ein. Wird jedoch der Lagerbock T" bei einem Drehsturz des Skiläufers z.B. nach rechts verschwenkt 40 (s. Fig.12), so wird die Zunge 19"'d durch den Ansatz 21b gegenüber ihrer Ausgangslage angehoben, wodurch das Federelement 19"' stärker gespannt wird. Auch in diesem Falle erfolgt die Rückstellung des Lagerbockes 7'" in die zentrierte Lage vor allem durch die Schenkelfeder 8'". Die Erfindung ist nicht an die in der Zeichnung dargestellten und im vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiele gebunden. Vielmehr sind verschiedene Abänderungen derselben möglich, ohne den 45 Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise könnte bei Fersenhaltern mit einem in Draufsicht U-förmigen Federelement das nach oben vorstehende Ende des in der Grundplatte verankerten Bolzens auch eine nockenförmige Gestalt besitzen. Patentansprüche 50 1. Fersenhalter mit einer Grundplatte, an der ein um eine vertikale Achse seitlich ausschwenkbarer Lagerbock angeordnet ist, in dem auf einer Querachse ein Schwenkkopf gelagert ist, der mittels einer von einer Auslösefeder belasteten Rastschwinge gegenüber dem Lagerback testgehalten ist und der an seinem vorderen Ende einen Sohlenniederhalter und einen Trittspom trägt, wobei zwischen der 55 Grundplatte und dem Lagerbock eine Feder vorgesehen ist, die eine Rückstellung des Lagerbackes aus der ausgeschwenkten Lage in seine Mittellage herbeiführt, und wobei zusätzlich eine Rasteinrichtung vorhanden ist welche den Lagerbock in der ausgelösten Stellung des Sohlenniederhalters in seiner Mittellage hält, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Grundplatte (5 - 5") ein 4 AT 397 922 B vertikal verlaufender Ansatz (6a - 6"a) befestigt ist, welcher in seinem oberen Endbereich Steuerflächen (6ai -6a4.; 6'as, 6'as; 6¾. 6"aio) trägt, die gleichfalls senkrecht zur Grundplatte (5 - 5") verlaufen, und daß im Lagerbock (7 - 7") parallel zu seiner Basis ein plattenförmiges, mit einem gabelartigen Endbereich ausgestattetes Federelement (19 - 19") angeordnet ist, dessen Gabelzinken (19ai, 19a2 - 5 19"ai, 19"a2) in der Fahrtstellung des Fersenhalters (1 -1") an zwei der Steuerflächen (6ai, 6a2i 6'as, 6’as; 6"a9, 6"aio) beidseitig federnd anliegen (Fig. 1 - 8).
  2. 2. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse für den Lagerbock (7; 7'; 7") von einem Bolzen (6; 6'; 6") gebildet ist, der mit seinem oberen, den Ansatz (6a; 6'a; 6"a) bildenden io Abschnitt in das Innere des Lagerbockes (7; T\ 7") ragt.
  3. 3. Fersenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelzinken (19ai, 19a„; 19’a2; 19"ai19"a2) des Federelementes (19; 19'; 19") nach innen gerichtete Ansätze (19bi, 19b2; 19'b2; 19"bi, 19"b2) tragen, die in der Fahrtstellung des Fersenhalters (1; 1'; 1") an zwei Flächen (6ai, 75 6a2; 6'as, 6'as; 6¾. 6"aio) des Ansatzes (6a; 6'a; 6"a) anliegen, welche symmetrisch zur vertikalen Längsmittelebene des Fersenhalters (1,1', 1") verlaufen.
  4. 4. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (6a) an einer Seite als mehrkantiges Prisma ausgebildet ist, dessen Mantelflächen (6ai -6a4) parallel zur Bolzenach- 20 se verlaufen (Fig. 3 und 4).
  5. 5. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (6') in seinem nach oben ragenden Ansatz (6’a) an zwei gegenüberliegenden Seiten (6’as, 6'ae) abgeflacht ist, wobei die beiden Seitenflächen parallel zueinander verlaufen (Fig. 5 und 6). 25
  6. 6. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (6") in seinem nach oben ragenden Ansatz (6"a) an zwei gegenüberliegenden Seiten (6"ag, 6"aio) abgeflacht ist, wobei die beiden Seitenflächen miteinander einen spitzen Winkel (ß) einschließen (Fig. 7 und 8).
  7. 7. Fersenhalter nach einem der Ansprüche 3 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen gerichteten Ansätze (19bi, 19b2; 19’bi, 19'b2; I9"bi 19"b2) der Gabelzinken (19ai, 19a2; 19'ai, 19'a2; 19"ai, 19¾) des Federelementes (19; 19'; 19") zumindest in den Endbereichen ihrer den Abschnitt (6a; 6'a; 6"a) des Bolzens (6, 6', 6") berührenden Flächen abgerundet sind.
  8. 8. Fersenhalter mit einer Grundplatte, an der ein um eine vertikale Achse seitlich ausschwenkbarer Lagerbock angeordnet ist, in dem auf einer Querachse ein Schwenkkopf gelagert ist, der mittels einer von einer Auslösefeder belasteten Rastschwinge gegenüber dem Lagerbock festgehalten ist und der an seinem vorderen Ende einen Sohlenniederhalter und einen Trittsporn trägt, wobei zwischen der Grundplatte und dem Lagerbock eine Feder vorgesehen ist, die eine Rückstellung des Lagerbockes 40 aus der ausgeschwenkten Lage in seine Mittellage herbeiführt, und wobei zusätzlich eine Rasteinrichtung vorhanden ist, welche den Lagerbock in der ausgelösten Stellung des Sohlenniederhalters in seiner Mitteilage hält, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (5'") zwei nach oben ragende, vorzugsweise prismatische Ansätze (21) trägt, deren obere Begrenzungsflächen (21 ai, 21 a2) gegenüber der Grundplatte (5'") geneigt und konvex gekrümmt sind, und daß ein plattenförmiges Federele- 45 ment (19’"), das mit seinem einen Ende mit dem Gehäuse (9'"), des Fersenhalters (1'") fest verbunden ist, an seinem anderen Ende als eine vorzugsweise gekröpfte Zunge (19'"d) ausgebildet ist, die mit ihren abgerundeten unteren Längskanten in der Fahrtstellung des Fersenhalters (1"') auf den konvexen Bereichen der oberen Begrenzungsflächen (21 ai, 21 bi) der beiden Ansätze (21a, 21b) aufliegt (Fig. 10 -12). 50 Hiezu 6 Blatt Zeichnungen 5 55
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EP0985434A1 (de) 1998-08-18 2000-03-15 HTM Sport- und Freizeitgeräte Aktiengesellschaft Skibindung mit Diagonalauslösung

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AT376899B (de) * 1981-12-11 1985-01-10 Tyrolia Freizeitgeraete Sicherheitsskibindung
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