AT 397 482 B Die Erfindung betrifft einen Einhang für Gattersägen, bestehend aus Einschubsägeblättern samt deren zugkraftübertragenden Mittel wie Einschubbeleistung, -kästen, -laschen, -schuhe oder ähnlichem, weiters aus zugehörigen, beim Sägeblätterwechsel in Blattebene im Gatterrahmen verbleibbaren, Distanzlehren bildende Sägeangeln mit deren Endbereich des Angelhalses und dem daran anschließenden Längenbereich der zugkraftübertragenden Elemente wie Einschubkasten, -taschen, -schuhe oder ähnlichem, wobei zumindest eine der Lehrenflächen einer Sägeangel mit der Lehrenfläche einer daran anliegende entweder separate Distanzlehre benachbart ist oder an einer Lehrenfläche der Nachbarangel anliegenden Distanzlehre für einen Brettschnitt, vorzugsweise den sogenannten dünnsten Brettschnitt, bilden. In der Praxis hat sich gezeigt, daß fallweise erforderlich ist, die Sägeangel in eine schräg zur Sägeblattebene verlaufende Ebene zu bringen. Dies ist etwa erforderlich, wenn durch ein Verschwenken der Angeln ein seitlicher Schub derselben erzielt werden soll, der ein zusätzliches seitliches Zusammenspannen mittels Druckregister mit nur geringem Druck ermöglicht, wenn nicht überhaupt überflüssig macht, oder wenn ein hydraulischer Sägenspanner verwendet wird und durch seitliches Verschwenken der Angeln erforderlich ist, die nicht in der Blattebene liegenden Kolbenbolzen des Spanners zu erfassen. Diese notwendige Maßnahme des Verschwenkens der Angeln bewirkt aber, bei den bisherigen Einhängen des Oberbegriffes, ein Verkanten der Lehrenflächen der Angeln und gegebenenfalls der Distanzlehren, was die gefertigte Lehrengenauigkeit im Einhang befindlich stört und ungleiche Brettstärken bei gleichzeitig geringerer Ausbeute zur Folge hat Mit dem durch die AT-PS 384 767 bekannt gewordenen Einhang wurde eine Lösung des vorstehend dargelegten Problems, dies sogar gelenkfrei vorgeschlagen, bei der allerdings die Lehrenflächen der Sägeangeln und gegebenenfalls die Distanzlehren bzw. deren Lehrenflächen im Höhenbereich der Sägeblattlänge angeordnet sind und daher den ganz wesentlichen Nachteil, die freie Sägeblattlänge zu verkürzen und die Einschnitthöhe zu vermindern, in Kauf genommen werden muß. Die Erfindung hat beim Einhang des Oberbegriffes die Beseitigung der aufgezeigten Nachteile zum Ziel. Anhand der beigeschlossenen Zeichnung wird die Erfindung wie folgt beschrieben und erläutert: Fig. 1 zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 zeigt die Frontansicht. Die Definition des Bezugszeichens (3a) in der Zeichnung soll lediglich eine nach beiden Seiten sich verbreiternde Einhangmöglichkeit darstellen. Der Oberbegriff zur Erfindung besteht aus Einschubsägeblättem (1) samt deren zugkraftubertragenden Mittel (2) wie Einschubbeleistung, -kästen, -taschen, -schuhe oder ähnlichem, weiters aus zugehörigen, beim Sägeblätterwechsel in Blattebene im Gatterrahmen verbleibbaren Distanzlehren bildenden Sägeangeln mit deren Endlänge (8) des Angelhalses (3) und dem daran anschließenden Längenbereich (7) der zugkraftübertragenden Elemente (4) wie Einschubkasten, -taschen, -schuhe oder ähnlichem, wobei zumindest eine der Lehrenflächen (5) einer Sägeangel mit der Lehrenfläche (5) einer daran anliegenden entweder separaten Distanzlehre (6) benachbart ist oder an einer Lehrenfläche der Nachbarangel anliegend Distanzlehre für einen Brettschnitt, vorzugsweise den sogenannten dünnsten Brettschnitt, bilden. Nach diesem Oberbegriff wird die Erfindung dadurch gemäß Patentanspruch 1 gekennzeichnet, daß das Angelgelenk außerhalb der Sägeblattlänge (9) und der Sägeangelhals (3) in der Mitte der Endbereiche Kasten und Angelhals (14) beweglich mittels Bundniete (10) -bolzen oder -schrauben verbunden sind und gemäß Patentanspruch 2, daß die auch als Bolzen oder Schraube ausgeführte Bundniete (10) den Bund, der auch durch eine von der Niete, dem Bolzen oder der Schraube durchsetzten Hülse dargestellt sein kann, länger (11) gehalten ist, als die Dicke (12) des vom Bund durchsetzten Angelhalses (3) und gemäß Patentanspruch 3, daß der Bund der Bundniete (10) zumindest an einem der beiden Enden seines Längenbereiches (11), in der Gelenklochung Spiel hat. PATENTANSPRÜCHE 1. Einhang für Gattersägeblätter, bestehend aus Einschubsägeblättem samt ihrer zugkraftübertragender Mittel wie Einschubbeleistung, -kästen, -taschen, -schuhe oder ähnliches, weiters aus zugehörigen, beim Sägeblätterwechsel in Blattebene im Gatterrahmen verbleibbaren, Distanzlehren bildenden Sägeangeln mit deren zugkraftübertragenden Elementen wie Einschubkasten, -taschen, -schuhe oder ähnliches, wobei zumindest eine der Lehrenflächen einer Sägeangel mit der Lehrenfläche einer daran anliegender entweder separater Distanzlehre benachbart ist oder an einer Lehrenfläche der Nachbarangel selbst anliegend Distanzlehre für einen Brettschnitt vorzugsweise den sogenannten dünnsten Brettschnitt, bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Sägeangelkasten (4) außerhalb der Sägeblattlänge (9), und der Sägeangelhals (3) in der Mitte der Endbereichen Kasten und Angelhals (14) beweglich mittels Bundnieten (10) -bolzen oder -schrauben, verbunden sind. -2- 10 AT 397 482 B