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Die Erfindung betrifft einen Gattersägen-Einhang, der Angelkästen und Einschub-Sägeblät- ter aufweist, sowie gegebenenfalls Distanzlehren.
Durch die DE-PS Nr. 74627 und die AT-PS Nr. 306344 sind derartige Gattersägen-Einhänge bereits bekanntgeworden. Auch die AT-PS Nr. 270990 betrifft einen solchen Gattersägen-Einhang.
Dabei ist auf einem Bügel je eine Platte angeschweisst, die sich beim Gebrauch der Gatterlehre mit ihrer freien Breitseite dem benachbarten Sägeblatt anlegt. Benachbarte Sägeblätter sind somit durch Platten, die am gekrümmten Teil angeordnet sind, voneinander ohne jedwede Schwächung oder Vorsehung einer biegsamen Zone distanziert. In nachteiliger Weise wird dabei auch die zur
Verfügung stehende Sägeblattlänge verkürzt.
Aus der DE-OS 2643663 sind Gatterlehren zu ersehen, die ebenfalls keine Schwächung zeigen.
Auch lässt die AT-PS Nr. 331493 keine derartige Schwächung an den Distanzlehren erkennen.
Durch die DE-OS 1911154 ist es allerdings bekanntgeworden, distanzlehrenähnliche Zwischen- stücke zweiteilig auszubilden, und die beiden Teile durch einen schwachen Steg miteinander zu verbinden. Bei dieser Konstruktion wird aber durch den einen Teil des Zwischenstückes, der vom Angelkasten abgewendet ist, die freie Länge des Sägeblattes wieder in äusserst nachteiliger Weise verkürzt.
Die oben genannten Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass zwischen in bekannter Weise aneinanderliegenden Angelkästen sowie gegebenenfalls zwischen Angelkästen und daran anliegenden Distanzlehren, in Sägeblattlängsachse gesehen, im Mittelbereich der Angelkästen, in dem auch die Leisten der Einschubangeln eingeschoben sind, Zwischenräume in Form von Ausnehmungen in den Aussenflächen der Angelkästen vorgesehen sind, so dass die Angelkästen und daran anliegende Distanzlehren nur in ihren Randbereichen aneinanderliegend angeordnet sind.
Gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die Zwischenräume durch Ausnehmungen in den Aussenflächen der Distanzlehren gebildet, die unmittelbar zwischen benachbarten Angelkästen vorgesehen sind, wobei die gewünschte Distanz zwischen benachbarten Sägeblättern durch eine Pressung zwischen Angelkästen-Distanzlehre-Angelkästen sichergestellt ist, wobei die Distanzlehren ausschliesslich an den Angelkästen anliegen.
Fernerhin sind zusätzlich zu den Ausnehmungen in den Aussenflächen auch im Inneren der Angelkästen Aussparungen vorgesehen, u. zw. in einem zwischen der Auflage der Sägeblattbeleistung und der der freien Sägeblattlänge nächstliegenden Begrenzung der Ausnehmungen liegenden Bereich, um derart eine geschwächte und somit biegsame Zone der Angelkästen zu schaffen, so dass unter dem Durck einer Register-Pressvorrichtung die von der Zone gegen die freie Sägeblattlänge abragenden, als Lehren wirkenden Endbereiche auch bei Verkantung od. dgl. der Angelkästen satt am Sägeblatt anliegen.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. In den Fig. 1 und 2 sind an sich bekannte solche Gattersägen-Einhänge zu ersehen. Fig. 3 veranschaulicht eine erste Ausführungsform gemäss der Erfindung. Die Fig. 4 und 5 lassen in einander zugeordneten Rissen eine weitere Ausführungsform erkennen. Endlich ist in Fig. 6 ein weiteres solches Ausführungsbeispiel zu ersehen. Die Figuren sind zum Teil schematisch gehalten.
Gemäss Fig. 1 sind die Angelkästen mit-l-bezeichnet. In üblicher Weise sind in diesen Angelkästen die Sägeblätter --11-- mittels der Einschubleisten --5-- eingehängt. Bei --13-- greifen an dem dort dargestellten Hals an sich bekannte Spannvorrichtungen ein, die hier nicht dargestellt sind, da sie nicht zur Erfindung gehören.
Zu dieser bekannten Konstruktion nach Fig. 1 sei folgendes gesagt : Wird der Gattereinhang für die kleinste Brettstärke, also ohne Distanzlehren eingebaut, so wirkt sich das grossflächige Aneinanderliegen der Angelkästen-l-nachteilig aus. Nach längerem Gebrauch der Angeln treten Rost und vor allem auch Beschädigungen der aneinanderliegenden Flächen --10-- auf und ein sattes Aufliegen der Angelkästen aneinander ist dann in äusserst nachteiliger Weise nicht mehr gegeben (s. dazu Fig. 1). Mit P ist der Druck einer nicht dargestellten Register-Pressvorrichtung bezeichnet, die in bekannter Weise über die Angelkästen-l-zur Wirkung kommt.
Zur ebenfalls bekannten Bauart nach Fig. 2 ist es bekannt, dass die Beleistung --5-- der Gattersägeblätter --11-- im Schwalbenschwanzbereich häufig aufgezogen wird, wie hier übertrieben dargestellt. Durch den hohen Zug (6 bis 10 t) presst sich beim Spannen des Gattersägeblat-
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tes --11-- Sägemehl und Schmutz in die Öffnung --12--. Schiebt man nun diese aufgezogenen Leisten --5-- in den Angelkästen so wird dieser aufgezwängt und kann durch ein noch so starkes Druckregister nicht in die ursprüngliche Lage zurückgebracht werden. Dadurch ist in nachteiliger Weise keine Anlage der Angelkästen --1-- am Sägeblatt --11-- möglich.
Bei der neuen Konstruktion gemäss den Fig. 3 bis 6 werden diese Nachteile beseitigt.
Fig. 3 entspricht, wie man sieht, im wesentlichen den bekannten Konstruktionen nach den Fig. 1 und 2. Abweichend davon ist bloss ein Zwischenraum --6-- zwischen der Aussenfläche --7-- der Angelkästen --1-- und den Distanzlehren --2-- vorgesehen. Wieder erfolgt auch hier, wie bekannt, die Zusammenspannung durch einen Druck P einer Register-Pressvorrichtung. Die oben genannten beiden Nachteile der bekannten Bauarten werden durch diese erfindungsgemässe Konstruktion, wie folgt, vermieden :
Durch das grossflächige Verkleinern der Angelkastenwände an den Aussenflächen --7-- werden die Anlageflächen wesentlich verkleinert und ein eventuelles Reinigen oder Nacharbeiten der Flächen erleichtert.
Die Aussparung --9-- im Inneren der Angelkästen --1-- macht den Lehrenteil --14-- federnd, so dass dieser auch bei Herausdrücken des Angelkastenmittelteils, wie oben beschrieben, leicht wieder durch das Druckregister in die richtige Lage gebracht werden und satt auf dem Gattersägeblatt --11-- aufliegen kann, wodurch eine Massgleichheit in den Brettstärken gegeben ist. Durch diese Ausführung ist auch eine gute Schwingungsdämpfung durch Zweipunktanlage des Sägebattes --11-- - einmal im Lehrenteil --14-- und dann im Schwalbenschwanz --15--. Durch den Zug im Sägeblatt --11-- wird die Beleistung in bekannter Weise in den Schwalbenschwanz --15-- gezogen und fixiert.
Die Konstruktion nach den Fig. 4 und 5 ist nach den oben stehenden Ausführungen von selbst verständlich. Wie man sieht, sind hier die Zwischenräume --6-- durch Ausnehmungen in den Aussenflächen --8-- der Distanzlehren --2-- gegeben. Die oben genannten Vorteile der Konstruktion, Fig. 3, liegen auch hier. vor.
Auch bei der Bauart nach Fig. 6 sind die Zwischenräume --6-- durch Ausnehmungen in den Aussenflächen der Distanzlehren --2-- gebildet. Die Distanzlehren sind hier nicht in Form der oben beschriebenen Ring- oder Kastenlehren ausgebildet, sondern die Distanzlehren sind im wesentlichen durch einen nur unten vorgesehenen bogenartigen Absatz --17-- gegeben. Hier greift der Druck P der Register-Pressvorrichtung nur, wie eingezeichnet, unten an diesem Teil --15-- an.
Bei dieser Bauart ist es besonders vorteilhaft, Aussparungen --9-- auszubilden, da dann durch die bessere Federung dieses Teils der Angelkästen eine besondere wirksame Einspannung der Sä- geblätter --11-- über die Angelkästen-l-erfolgen kann.
Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Selbstverständlich können die oben genannten Ausnehmungen nicht nur entweder auf den Angelkästen (oder auf den Distanzlehren) angeordnet sein, es können selbstverständlich beide Konstruktionselemente solche Ausnehmungen tragen.
PATENTASPRÜCHE :
1. Gattersägen-Einhang, der Angelkästen und Einschub-Sägeblätter aufweist, sowie gegebenenfalls Distanzlehren, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen in bekannter Weise aneinanderliegenden Angelkästen (1) sowie gegebenenfalls zwischen Angelkästen (1) und daran anliegenden Distanzlehren (2), in Sägeblattlängsachse gesehen, im Mittelbereich (4) der Angelkästen, in dem auch die Leisten (5) der Einschubangeln eingeschoben sind, Zwischenräume (6) in Form von Ausnehmungen in den Aussenflächen (7) der Angelkästen (1) vorgesehen sind, so dass die Angelkästen und daran anliegende Distanzlehren nur in ihren Randbereichen aneinanderliegend angeordnet sind (Fig. 3).