AT39631B - Herd zur Aufbereitung von Erzen. - Google Patents

Herd zur Aufbereitung von Erzen.

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Alfred Schwarz
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Alfred Schwarz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Herd zur Aufbereitung von Erzen. 



   Bei der Aufbereitung von Erzen werden zur Abscheidung der Erzteilchen vom Gang mit einer gerippten Oberfläche versehene Herde benutzt, welche in der Regel eine geneigte Lage erhalten und in der Längsrichtung hin-und herbewegt werden, wobei quer über die Herdoberfläche ein Wasserstrom geleitet wird, durch welchen die spezifisch leichteren   Gangarten   fortgeführt werden, während die schwereren Erzteilchen in den Rinnen zwischen den Rippen der Herdoberfläche liegen bleiben und durch die Bewegungen des Herdes allmählich zum Fussende desselben geführt werden. Herde, deren Oberfläche mit konkaven   Längsfurchen   von   gleichmässiger   und geringe Tiefe in dichter Anordnung versehen ist, sind bereits bekannt geworden.

   Jedoch sind bei diesen bekannten Herden zwischen den die Längsfurchen bildenden niedrigen Rippen in bestimmten Abständen höhere Rippen angeordnet, durch welche der über die Herdoberfläche gehende Wasserstrom unterbrochen wird. Bei dem Herd gemäss vorliegender Erfindung sind die die   Längsfurchen   
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 die ganze Oberfläche verteilt, sodass das über den Herd in diagonaler Richtung   fliessende   Waschwasser in gleichmässigem ununterbrochenem Strom über die Längsfurchen   hinwegfliessen   kann. 



   Auf der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf den neuen Herd,
Fig. 2 ein vergrösserter Querschnitt nach Linie 4-4 in Fig. 1. 



   Fig. 3 eine Einzelheit, die Längsfurchen des Herdes gegenüber den Figuren 1 und 2 in vergrössertem Massstabe zeigend. 



   Wie Figur 2 zeigt, ist der Herd auf Räder oder Rollen   16   gesetzt, die auf Schienen   16 laufen,   sodass dem Herd eine Hin und Herbewegung in der   Längsrichtung   gegeben werden kann. Diese Bewegung kann dem Herd z. B. von einem Exzenter 17 (Fig. 1) aus erteilt werden. Der Herd ist seitlich etwas geneigt, sodass er auf der rechten Seite höher ist, als auf der linken Seite (Fig. 2). 



  Das linke Ende der Figur 1 bildet den "Kopf" und das rechte Ende   den,, Fuss" des   Herdes. An der höheren Seite des Herdes befindet sich eine über die Oberfläche desselben vorstehende Wand 19, an   wfjchor mittelsTragarme   nahe am Kopf des Herdes ein Trog 20 befestigt ist. Am Boden desselben befinden sich Löcher 21, durch welche die zerkleinerte Masse hindurch auf die gefurchte Ober-   fläche 25 des Herdes gelangt.   An der höheren Seite des Herdes entlang ist ferner ein durchlöchertes 
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Der am Fuss des Herdes angeordnete Trog 24 für die Erzteilchen steht mit einem Behältel 27 in Verbindung, in welchen die Erzteilchen abgeführt werden.

   Zwischen den Trögen 24, 25 ist ein kurzer Trog 28 angeordnet, welcher die   verwachsenen   Zwischenprodukte aufnimmt und sie in den Behälter 29 abführt. 

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   Das in die verschiedenen behälter 26,27, 29 mit abfliessende Waschwasser kann aus diesen den Rohren 22, 23 und dem Trog 20 wieder   zugeführt werden,   sodass es einen ununterbrochenen Kreislauf ausführt. Anstatt eines einzigen Wasserrohres 22 können mehrere Rohre 22, 22. an der höheren Seite des Herdes angebracht werden,   sodass   der Wasserstrom an verschiedenen Stellen des Herdes geregelt werden kann. 



   Die ganze   Herdfläche   ist in der Längsrichtung ohne Unterbrechungen gleichmässig fein gerippt. 



  Die Weite und Tiefe der Furchen wird so bemessen, dass die grösseren Masseteilchen keine Hindernisse auf der Oberfläche des Herdes finden und quer über die Rippen geschlemmt werden, so dass 
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 finder festgestellt hat, dürfen die Furchen nicht breiter sein, als die   vier-oder höchstens fünffache     Maschenweite   der Siebe, durch welche die aufzubreitenden Erze zugeführt werden, und auf keinen Fall breiter als 6'5 mm. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Furchen   1#0 mm   tief 
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 nicht erforderlich, dass alle Furchen in der Bewegungsrichtung des Herdes oder genau in dieser Richtung verlaufen. Es können vielmehr einzelne Furchenreihen auch einander sich schneidend angebracht werden. 



   Das vorher pulverisierte, gesiebte Erz wird in den Trog 20 an der höheren Seite des Herdes geleitet, aus welchem es mit Wasser vermischt auf die hin-und herbewegte gefurchte Herdoberfläche gelangt. Durch die Rohre 22, 22a und Trog 20 wird Wasser in solchen Mengen zugeführt, dass von der höheren nach der tieferen Seite des Herdes (von rechts nach links in Fig. 2) ein ununterbrochener gleichmässiger   Waaseratrom   entsteht, der in diagonaler Richtung über die Herd- 
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 den Behalter 26 gelangen. Die konzentrirten feineren Erzteilchen dagegen werden durch die Hin- und Herbewegung des Herdes in den Furchen 18   allmählich nach   dem Fusse des Herdes hin (rechts in Fig. 1 geführt), wo sie von dem aus Rohr (23) ausströmenden Wasser in den Trog 24 gespült werden, aus welchem sie in den Behälter 27 gelangen.

   Die verwachsenen Zwischenprodukte, welche in der diagonalen Richtung über die Herdoberfläche weitergeführt werden, gelangen in den Trog 28.
Die spezifisch schwereren Erzteilchen setzen sich in den Furchen 18 auf der Herdoberfläche   ab,   in denen sie dann ungestört weiter geführt werden, sodass die bei den bekannten Konzentrirungs- verfahren auftretenden Erzverluste vermieden werden. 



   In Fig. 3 sind die in den Furchen nach dem Fusse des Herdes geführten Erzteilchen mit 30   und die von dem Wasserstroms über die engen Furchen weggeschwemmten gröberen aber spezinsch @ leichteren Gangarten mit 31 bezeichnet sind.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Herd zur Aufbereitung von Erzen mit in der Längsrichtung hin und her bewegter, geneigter und fein gerippter Herdfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die dicht angeordneten und niedrigen Rippen ohne Unterbrechung gleichmässig über die ganze Herdfläche verteilt sind, so dass das in (hagouaier Richtung über den Herd fliessende Waschwasser in gleichmässigem ununterbrochenem @ Strome über die Längsfurchen bis an das andere Ende der Herdfläche hinwegfliessen kann.
AT39631D 1907-01-05 1907-01-05 Herd zur Aufbereitung von Erzen. AT39631B (de)

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AT39631B true AT39631B (de) 1909-11-10

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