AT 395 888 B Die Erfindung betrifft eine Türstockverkleidung mit zwei normal zur Ebene der Türöffnung versetzten, zueinander parallel angeordneten, U-förmigen profilierten Rahmen, an denen offene Taschen angeordnet sind, wobei in die eine Tasche des einen Rahmens die andere Tasche des anderen Rahmens eingreift Solche Türstockverkleidungen können über bereits bestehende, alte Türstöcke einfach montiert werden. Bei einer bekannten Art zur Türstockverkleidung weist jeder Rahmen eine Tasche auf, deren Öffnung sich parallel zur Türöffnung erstreckt. Zwischen die Rahmen wird eine der Tiefe des Türstockes entsprechende Platte eingesetzt, die in die beiden Taschen eingreift. Die Rahmen werden durch Verschraubung der Querstege der Taschen mit der Platte miteinander verbunden. Nachteilig bei diesen Türstockverkleidungen ist, daß die Verkleidung aus mehreren Einzelteilen zusammengefügt werden muß und daß die Tiefe des zu verkleidenden Türstockes genau bekannt sein muß, die gerade bei alten Türstöcken sehr uneinheitlich ist, wodurch es beim Maßnehmen oft zu Irrtümem kommt. Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist es bekannt, an den parallel zur Laibung liegenden Schenkeln beider Rahmen Taschen anzuordnen, die ineinandergreifen und so die Laibung verdecken. D. h., es wird keine Platte zwischen dem Rahmen mehr benötigt und die Türstockverkleidung läßt sich an die Tiefe des Türstockes problemlos anpassen. Diese Art der bekannten Türstockverkleidungen haben den Nachteil, daß sie, da sie meist aus Aluminium gefertigt sind, vor allem nicht sicher sind. Ferner müssen bei der Montage selbst Bohrungen für die Montageschrauben, für Veniegelungsbolzen und -riegel und für die Bänder vorgenommen werden. Das verursacht sehr hohe Montagekosten und Schmutz. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und eine Türverkleidung zu schaffen, die schnell und einfach zu montieren ist und den hohen Sicherheitsansprüchen entspricht Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß einer der beiden Rahmen der Türverkleidung eine Ausnehmung aufweist, die auf der einen Türstockseite die Schließelemente mit bereits ausgeformten Veniegelungspunkten und auf der anderen Türstockseite Bandsicherungen aufhimmt Die Schließleistenelemente weisen schon alle nötigen Ausformungen für Sicherheitsbolzen und -riegel auf. Die Gefahr eines falschen oder nicht exakten Anbohrens der Zarge, was die Sicherheit der Türstock-Tür-Verbindung deutlich herabsetzen würde, ist somit nicht gegeben. Die Verriegelung zwischen Stahlbolzen des Schlosses und Schließelemente kann sehr hohen Belastungskräften standhalten und bietet einen hervorragenden Einbruchsschutz. Die Bandtaschen sind bereits in der Zarge verschweißt und mit Gewinde versehen. Zur Sicherung der Bänder ist am Rahmen bereits eine Keilsperrsicherung montiert, die ein Ausheben oder Aufdrücken der geschlossenen Tür verhindern soll. Die erfindungsgemäße Türstockverkleidung wird nun anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt einen Horizontalschnitt durch die Türstockverkleidung. Die Zeichnung zeigt das Mauerwerk (5) mit der Laibung (6) und der Türstockverkleidung bestehend aus den beiden Rahmen (1), (2). An einem Ende des Rahmens (1) ist eine Tasche (3) angeordnet, deren Öffnung parallel zur Ebene der Türöffnung ist. In diese Tasche (3) greift eine andere Tasche (4) ein, die mit einem Ende des Rahmens (2) verbunden ist. Wie man sieht, wird durch das Ineinandergreifen der Taschen (3), (4) die Laibung (6) vollständig verdeckt und es ist eine Anpassung an verschiedene Türstocktiefen möglich. An ihren anderen Enden (7), (8) schließen die Rahmen (1), (2) jeweils mit dem Verputz (9) der Mauer ab. Der eine Rahmen (1) weist eine zweite Tasche (10) auf, in der die Türdichtung (11) angebracht wird. Die Türverkleidung ist mit Hilfe einer Schraube (12) und einem Dübel (13) mit dem Mauerwerk (5) diagonal verschraubt. Die Tasche (3) ist gegenüber der Tasche (4) um 90° versetzt und gewährleistet so ein gutes Ineinandergreifen. Der Rahmen (1) weist die Ausnehmung (14) auf, in der die Schließelemente (15) mit Hilfe von Schrauben montiert sind. Zusätzlich stützen sich die Schließelemente (15) auch gegen die Seitenwände (16) der Ausnehmung (14) ab. Die Schließelemente (15) und die Ausnehmung (14) weisen über ihre Länge mehrere Ausnehmungen (17) für Bolzen und Riegel auf. Die Schließelemente können durch eine einstückige Leiste aus Stahl oder einem anderen harten bzw. festen Material gebildet sein und sich über den gesamten Türstock erstrecken. PATENTANSPRÜCHE 1. Türstockverkleidung mit zwei normal zur Ebene der Türöffnung versetzten, zueinander parallel angeordneten, U-förmig profilierten Rahmen, an denen offene Taschen angeordnet sind, wobei in die eine Tasche des einen Rahmens die andere Tasche des anderen Rahmens eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Rahmen (1) eine Ausnehmung (14) aufweist, die Schließelemente (15) mit bereits ausgeformten Verriegelungspunkten auf der einen Türstockseite und Bandsicherungen auf der anderen Türstockseite aufhimmt.