AT395634B - Sicherheitsgitter fuer gebaeudeoeffnungen - Google Patents

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AT395634B AT65288A AT65288A AT395634B AT 395634 B AT395634 B AT 395634B AT 65288 A AT65288 A AT 65288A AT 65288 A AT65288 A AT 65288A AT 395634 B AT395634 B AT 395634B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/01Grilles fixed to walls, doors, or windows; Grilles moving with doors or windows; Walls formed as grilles, e.g. claustra
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Description

AT 395 634 B
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsgitter für Gebäudeöffnungen mit einem ersten und zweiten Träger, die mit gegenseitigem Abstand voneinander ortsfest angeordnet sind, mit mehreren Gitterstäben zwischen beiden Trägem, wobei jeder Gitterstab mit einem Ende in eine Öffnung des einen Trägers eingesteckt und mit dem anderen Ende am anderen Träger abgestützt ist, und mit einem trägerseitigen Riegel, der jeden Gitterstab in einem Durchbruch 5 aufnimmt und durch ein Schloß festlegbar ist, wobei mindestens der erste Träg»' aus einem metallenen Hohlprofil mit rechteckigem Querschnitt gefertigt ist.
Aus der US-Patentschrift 17 30 151 ist ein derartiges Gitter bekannt, dessen Träg» und Riegel als Paßteile h»zustellen sind und die Gitterstäbe einen mantelseitigen Bund aufweisen müssen. Diese Handhabung des Gitt»s ist dadurch »schwert, weil bei dessen Auseinandemehmen der Riegel auf einer Unterlage abzulegen ist und beim 10 Zusammensetzen wieder aufzunehmen ist Ein Verlust des Riegels ist hi»bei nicht auszuschließen, was die Funktionsunfähigkeit des Gitters bedeuten würde. Ähnliches gilt für die in der US-PS 4 059 923 und GB-PS 1503 652 beschriebenen Vorrichtung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitsgitter für Gehäuseöffnungen der vorbeschriebenen Art zu schaffen, das größere Maßtoleranzen für die einzelnen Teile zuläßt und bei dem Riegel und zugehöriger Träg» 15 eine Einheit bilden. Ausgehend vom gattungsgemäßen Sicherheitsgitter für Gebäudeöffnungen wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale in Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Einen sicheren Verschluß des Riegels im ersten Träger erreicht man mit den Merkmalen im Anspruch 2. Nach Anspruch 3 und 4 w»den zusätzliche Sicherungen der Stäbe im zweiten Träger aufgezeigt; dies kann mit der Weiterbildung gemäß An-20 sprach 5 noch erhöht werden. Gefordert wird seitens d» Polizei, daß bei geschlossenem Sicherheitsgitter die Verankerung der Träger an der Gebäudewand unlösbar ist; dies erreicht man in einfacherWeise mit den Maßnahmen nach Anspruch 6.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und in der Figurenbeschreibung näher erläutert 25 Es zeigt:
Fig. 1 abschnittsweise ein Sicherheitsgitter für Öffnungen, insbesondere für Gebäude-Öffnungen, in verkleinerter Darstellung gemäß Schnitt (I-I) in Fig. 2.
Fig. 2 den Querschnitt durch das Sicherheitsgitter gemäß Schnitt (Π-Π) in Fig. 1 mit abschnittsweise benachbartem Gebäude. 30 Fig. 3 einen abschnittsweise verkleinerten Querschnitt des Sicherheitsgitters mit dessen funktioneller Prinzip darstellung, ergänzt durch eine Einrichtung für Gardinen, und
Fig. 4 den Qu»schnitt des Sicherheitsgitters gemäß Schnitt (IV-IV) in Fig. 1, jedoch in natürlich» Darstellung.
Das Sicherheitsgitter in den Fig. 1 und 2 hat einen ersten Träg» (10) aus einem metallenem Hohlprofil mit quadratischem Querschnitt und einem zweiten Träg» (11) ebenfalls aus einem metallenem Hohlprofil mit rechtek-35 kigem Querschnitt; beide Träger (10), (11) sind mit gegenseitigem, im wesentlich»i gleich großen Abstand an d»
Innenseite (12) einer Gebäudewand (13) mittels einer Anordnung (14) bzw. (15) lösbar befestigt
Jeweils in der einander zugewandten Profilwand (16) beid» Träger (10), (11) sind Öffnungen (17) angeordnet für das Einstecken von Gitterstäben (18), die aus Rohr gefertigt sind. Ein Riegel (19) ebenfalls aus einem metallenen Hohlprofil und rechteckigem Querschnitt ist im ersten Träger (10) kulissenartig und quer zur Einsteckrichtung der 40 Gitterstäbe (18) mittels Leisten (20) geführt. In der den Gitterstäben (18) zugewandten Profilwand (21) des Riegels (19) sind Durchbrüche (22) angeordnet deren Anzahl und Aufteilung den Öffnungen (17) entsprechen. Die den Gitterstäben (18) äbgewandte Profilwand des Riegels (19) ist an der Innenseite des ersten Trägers (10) geführt. Die Öffnungen (17) und die Durchbrüche (22) haben kreisfiächenförmigen Querschnitt mit einem derartigen Durchmesser, daß jed» Gitterstab (18) in die zugeordnete Öffnung (17) oder den zugeordneten Durchbruch (22) 45 leichtgängig einschiebbar bzw. einsteckbar ist Jeder Gitterstab (18) hat quer zu seiner Einsteckrichtung ein Durch gangsloch (23), und von der Außenseite der Profil wand (21) des Riegels (19) und in dessen Schließrichtung steht ein jedemDurchgangsloch(23)zugeordnet»Stift(24)ab,der in Schließposition desRiegels(19)indasDurchgangsloch (23) des Gitterstabes (18) eingreift. In dem einen Stirnabschnitt des Riegels (19) ist ein Zylinderschloß (25) befestigt dessen Schließzunge (26) in d»dieÖffhung (17) aufweisenden Profilwand (21) durchBetätigungdes Schlüssels (27) 50 einrastbar ist
In Fig. 3 sind bereits beschriebene Teile mit den gleichen Bezugszahlen versehen. Sind beide Träger (10), (11) an d» Gebäudewand (13) (wie in Fig. 1 und 2 beschrieben) befestigt so erfolgt die Montage der Gitterstäbe (18) folgendermaßen:
Der Riegel (19) befindet sich in sein» Öffnungsposition, d. h. dessen Durchbrüche (22) und die Öffnungen (17) 55 des ersten Trägers (10) sind deckungsgleich. Zuerst wird der Gitterstab (18) gemäß Pfeil (31) durch die Öffnung (17) und den Durchbruch (22) soweit in den Riegel (19) eingesteckt (wie dargestellt), bis der Gitterstab (18) gemäß Pfeil (32) in seine Funktionsrichtung einschwenkbar ist. Danach wird der Gitterstab (18) gemäß Pfeil (33) in die Öffnung -2-

Claims (6)

  1. AT 395 634 B (17) des zweiten Trägers (11) eingesteckt und schließlich an dessen äußeren Profilwand (35) in seiner Funktionsposition abgestützt. Dabei greift ein Zapfen (34), der von der Profilwand (35) koaxial zur Öffnung (17) nach innen ragt, in den Hohlraum des Gitterstabes (18); hierdurch erreicht man eine zusätzliche Verankerung des Gitterstabes (18) im zweiten Träger (11). Der Zapfen (34) kann auch in nicht dargestellter Weise als Gewindezapfen ausgebildet sein, der sich beim drehenden Einstecken gemäß Pfeil (33) der Gitterstäbe (18) in den zweiten Träger (11) in ein Innengewinde des Gitterstabes (18) einschraubt. Am ersten Träger (10) ist eine Gardinenstange (36) mit zwei Gardinen (37), (38) in nicht dargestellter Weise befestigt Alternativ können mindestens zwei Gitterstäbe (18) durch ein als Ornament wirksames Element miteinander starr verbunden sein. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Funktionslage wird nunmehr dadurch arretiert, daß der Riegel (19) in die dar-gestellte Position verschoben wird, wobei jeweils der Stift (24) des Riegels (19) in das zugehörige Durchgangsloch (23) des Gitterstabes (18) eingreift Durch diese Maßnahme wird eine weitere, zusätzliche Verankerung des Gitterstabes (18) im ersten Träger (10) erreicht Danach wird durch den Schlüssel (27) das Zylinderschloß (25) abgesperrt und hierdurch die Funktionslage des Riegels (19) festgelegt Die Demontage des Sicherheisgitters erfolgt im wesentlichen in umgekehrter Reihenfolge. Fig. 4 zeigt die Anordnung (15) inFig. 1 für die lösbare Befestigung des zweiten Trägers (11) an der Gebäudewand (13). An dieser ist eine rechteckige Stützplatte (39) aus Metall mittels vier Kopfschrauben (40) befestigt wobei jeder Schraubenkopf (41) in der Stützplatte (39) versenkt angeordnet ist; diese weist eine Gewindebohrung (42) auf. Eine im wesentlichen gleichgroße Deckplatte (43) aus Metall weist auf deren einen Seite einen Gewindezapfen (44) auf und von deren anderen Seite steht über eine Konsole (45) ein Haken (46) einstückig ab. Der zweite Träger (11) hat in seiner der Öffnung (17) (Fig. 1 bis 3) gegenüberliegendenProfilwand (48) einedenHaken (46) aufnehmendeBöhrung (47). Die Montage erfolgt folgendermaßen: Zuerst wird die Stützplatte (39) an die Gebäudewand (13) angeschraubt, danach die Deckplatte (43) auf die Stützplatte (39) derart aufgeschraubt, daß sich beide Platten im wesentlichen abdecken und der Haken (46) nach oben weist. Anschließend wird der zweite Träger (11) in dargestellter Weise auf die Konsole (45) aufgelegt, wobei der Haken (46) in die Bohrung (48) eingreift. Der erste (obere) Träger (10) wird in vorbeschriebener, jedoch an entgegengesetzter Seite mittels einer gleichartigen Anordnung an der Gebäudewand (13) befestigt. PATENTANSPRÜCHE 1. Sicherheitsgitter für Gebäudeöffnungen mit einem ersten und zweiten Träg«, die mit gegenseitigem Abstand voneinander ortsfest angeordnet sind, mit mehreren Gitterstäben zwischen beiden Trägem, wobei jeder Gitterstab mit einem Ende in eine Öffnung des einen Trägers eingesteckt und mit dem anderen Ende am anderen Träg« abgestützt ist, und mit einem trägerseitigen Riegel, der jeden Gitterstab in einem Durchbruch aufnimmt und durch ein Schloß festlegbar ist, wobei mindestens der erste Träger aus einem metallenen Hohlprofil mit rechteckigem Querschnitt gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (17) im ersten, denRiegel (19) aufnehmenden Träger (10) und im zweiten Träger (11) in der jeweils einander zugewandten Profilwand (16) angeordnet sind und daß der Riegel (19) im Innern des ersten Trägers (10) kulissenartig in Trägerlängsrichtung verschiebbar ist
  2. 2. Gitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß, durch welches der Riegel (19) am ersten oben angeordneten Träger (10) festlegbar ist ein an einem Stimabschnitt am Ende des Riegels (19) befestigtes Zylinderschloß (25) ist dessen Schließzunge (26) in der Profilwand des ersten oben angeordneten Trägers (10), insbesond«e in dess«i Profilwand (16) mit den Öffnungen (17), einrastbar ist
  3. 3. Gitter nach einem der Ansprüche 1 od« 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gitterstäbe (18) an d« äuß«en Profilwand (35) des zweiten Trägers (11) abstützen und daß von d« Profilwand (35) koaxial zu jeder Öffnung (17) ein Zapfen (34) nach innen ragt der in einen Hohlraum im Gitterstab (18) eingreift AT 395 634 B
  4. 4. Gitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum im Gitterstab (18) ein Innengewinde hat und der Zapfen als Gewindezapfen (34) ausgebildet ist.
  5. 5. Gitter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gitterstab (18)parallel zur Längsrichtung des Riegels (19) ein Loch, insbesondere ein Durchgangsloch (23) hat, und daß von der Außenseite dm* die Durchbrüche (22) aufweisenden Profilwand (21) des Riegels (19) parallel zur Längsrichtung ein jedem Loch (23) zugeordneter Stift (24) absteht, der in Schließposition des Riegels (19) in das zugeordnete Durchgangsloch (23) im Gitterstab (18) eingreift.
  6. 6. Gitter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dessen Träger an der Außen- oder Innenseite einerGebäudewand mittels einer Anordnung befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung (15) eine an der Gebäudewand (13) mittäs Schrauben (40) befestigte Stützplatte (39) mit einer Gewindebohrung (42) hat, daß eine Deckplatte (43) einen in die Gewindebohrung (42) einschraubbaren Gewindezapfen (44) hat, wobei in Einschraubposition die Deckplatte (43) die Köpfe (41) der Schrauben (40) verdeckt, daß von der dem Gewindezapfen (44) gegenüberliegenden Seite der Deckplatte (43) ein hakenförmiger Zapfen (46) absteht und daß in der den Öffnungen (17) gegenüberliegenden Profilwand (48) des zweiten Trägers (11) eine Bohrung (47) angeordnet ist, in die der Zapfen (46) beim . Zusammenfügen des zweiten Trägers (11) mit der Anordnung (15) eingreift. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -4-
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