AT395040B - Stossverbindung eines kaempferprofils mit einem rahmen- oder pfostenprofil fuer fenster, tueren, fassaden od. dgl. - Google Patents

Stossverbindung eines kaempferprofils mit einem rahmen- oder pfostenprofil fuer fenster, tueren, fassaden od. dgl. Download PDF

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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/96Curtain walls comprising panels attached to the structure through mullions or transoms
    • E04B2/965Connections of mullions and transoms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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    • E06B3/964Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings using separate connection pieces, e.g. T-connection pieces
    • E06B3/9642Butt type joints with at least one frame member cut off square; T-shape joints

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Description

AT 395 040 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stoßverbindung eines Kämpferprofils mit einem Rahmen- oder Pfostenprofil für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl. unter Verwendung eines das Kämpferprofil füllenden Verbindungsstückes, das sich mit mindestens einem Bolzen in einer Bohrung des Rahmen- oder Pfostenprofils abstützt, indem der Bolzen in einer in die Bohrung eingesetzten Gleitbuchse verschiebbar gelagert ist, und das an dem Kämpferprofil durch ein Befestigungselement festgelegt ist.
Bei Stoßverbindungen der genannten Art besteht die Möglichkeit, nachträglich Kämpferprofile zwischen bereits vorhandene Rahmen- oder Pfostenprofile zu montieren. Bei einer Stoßverbindung (etwa nach dem WICONA -
Verarbeiterordner: „W 32.2 L Fassade“ (Ausgabe 12.86) S. 39) ist das Verbindungsstück im montierten Zustand mit dem Kämpferprofil fest verbunden. Ein Bolzen des Verbindungsstückeskann in einer im Rahmen- oder Pfostenprofil eingesetzten Gleitbuchse (geräuscharm) gleiten, um die Dilatation der Aluminiumprofile aufzunehmen. Dabei müssen jedoch Verbindungsstück und Gleitbuchse getrennt bevorratet und montiert werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Montage einer Stoßverbindung der genannten Art zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gleitbuchse auf dem Bolzen vormontiert ist, wobei der Bolzen einen endseitigen Kopf aufweist, dessen Außendurchmesser maximal dem Außendurchmesser der Gleitbuchse entspricht. Dadurch ist jetzt die Gleitbuchse direkt mit dem Bolzen verbunden, und es ist auch nur noch eine Montagebewegung erforderlich. Darüber hinaus ist die Gleitbuchse gesichert
Zur Erleichterung der Montage sind der Kopf des Bolzens und/oder die Enden der Gleitbuchse angefast.
Um eine einwandfreie Auflage der Gleitbuchse zu gewährleisten, entspricht die Länge (L2) der Gleitbuchse mindestens der Dicke (D) der Profilwandung des Rahmen- oder Pfostenpiofils.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Spiel (S) der Gleitbuchse der zu erwartenden Dilatation vonRahmen- oder Pfostenprofil und Kämpferprofil angepaßt Dabei istdas Spiel (S) als Differenzaus der Länge (L j) des Bolzens und der Länge (L2) der Gleitbuchse definiert. Um im Extremfall ein direktes Auflegen der Profilwandung auf dem Bolzen zu vermeiden, ist das Spiel (S) der Gleitbuchse kleiner als die Dicke (D) der Profilwandung.
Zur Verbesserung der Gleiteigenschaft des Bolzens gegenüber der Gleitbuchse kann auch der Bolzen selbst eine Kunststoffbeschichtung aufweisen. Die Erfindung wird anhand der folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 a eine Stoßverbindung bei einer Fassade mit einem Verbindungsstück vor der Montage,
Fig. 1 b das Kämpferprofil der Fassade im Querschnitt,
Fig. 2 die Stoßverbindung nach der Montage des Verbindungsstückes,
Fig. 3 ein Verbindungsstück im Schrägriß und
Fig. 4 einen Vertikalschnitt gemäß Linie (A-A) in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab.
In den Fig. 1/2 ist mit (1) ein wärmegedämmtes Pfostenprofil, mit (2) ein ebenfalls wärmegedämmtes Kämpferprofil einer Fassade bezeichnet. Sowohl Pfostenprofil (1) als auch Kämpferprofil (2) bestehen aus einem hohkam-merartigen Innenprofil (Γ) bzw. (2') und jeweils äußeren Deckprofilen (1”) bzw. (2"), die über zwischengeschaltete Dämmprofile (3) bzw. (4) mit den Innenprofilen (1') bzw. (2') verschraubt sind.
Im folgenden wird davon ausgegangen, daß die Innenprofile (1’) der Pfostenprofile (1) schon installiert sind und daß die Innenprofile (2') der Kämpferprofile (2) nachträglich eingesetzt und verbunden werden sollen.
Hierzu werden Verbindungsstücke (5) nach Fig. 3 stirnseitig in die Innenprofile (2’) der Kämpferprofile (2) eingesetzt, wobei der Querschnitt der Verbindungsstücke (5) dem Querschnitt der Innenprofile (2') nach Fig. 1 b angepaßt ist. Die Verbindungsstücke (5) selbst bestehen aus einem Grundkörper (6), der einen schrägverlaufenden, seitlich offenen Schubkanal (7) aufweist sowie mitzweiRundbolzen (8) versehen ist, dieeineKunststoffbeschichtung, insbesondere aus PTFE aufweisen.
Auf den Rundbolzen (8) ist jeweils eine Gleitbuchse (9) (beispielsweise eine PTFE-beschichtete Metallbuchse) vormontiert, die durch einen endseitigen Kopf (8') der Bolzen (8) gesichert ist. Das Spiel (S) der Gleitbuchse (9) ergibt sich als Differenz aus der Länge (Lj) der Bolzen (8) und der Länge (L2) der Gleitbuchse (9). Der Außendurchmesser des Kopfes (8*) entspricht maximal dem Außendurchmesser der Gleitbuchse (9).
Um die Montage des Verbindungsstückes (5) zu erleichtern, sind der Kopf (8') des Bolzens (8) und die Enden der Gleitbuchse (9) angefast.
Die Verbindungsstücke (5) werden derart in die Innenprofile (2') eingesetzt, daß der Schubkanal (7) zur Außenseite der Fassade weist. Für den Transport sind sie provisorisch mittels Schrauben (10) gesichert Vor dem Einsetzen der Innenprofile (2') sind bereits mitHilfe einer Bohrschablone seitlich in das Innenprofil (1*) des Pfostenprofils (1) Bohrungen (11) vorgenommen worden, welche die Gleitbuchsen (9) mit den Rundbolzen (8) aufnehmen sollen.
Nach dem frontalen Einsetzen des Innenprofils (2') (vgl. Fig. 1 a) werden die Sicherungsschrauben (10) gelöst und es wird von der Außenseite der Fassade ein Fixierstift (12) in Richtung des eingezeichneten Pfeils durch eine -2-

Claims (7)

  1. AT 395 040 B Bohrung (13) im Innenprofil (2') in den Schubkanal (7) eingeschoben. Der Fixierstift (12) gleitet dabei an der Schrägfläche (7') des Schubkanals (7) - mit dem Neigungswinkel (a) - entlang und verschiebt gleichzeitig das Verbindungsstück (5) in Richtung des eingezeichneten Pfeils auf das Innenpiofil (Γ) zu. Wenn der Fixierstift (12) den Anschlagsteg (14) des Schraubkanals (7) erreicht hat, ist die Schubbewegung beendet und die Gleitbuchsen (9) greifen in die Bohrungen (11) ein (vgl. den Endzustand nach Fig. 2). Infolge der Reibung zwischen der Gleitbuchse (9) und der Wandung der Bohrung (11) verbleibt die Gleitbuchse (9) in der Bohrung (11), während der beschichtete Rundbolzen (8) in der Gleitbuchse (9) gleitet, um die Dilatation des Pfostenprofils (1) und des Kämpferprofils (2) aufzunehmen. Die Verhältnisse sind in Fig. 4 noch einmal in vergrößertem Maßstab dargestellt. Man erkennt deutlich, daß die Länge (L2) der Gleitbuchse (9) wesentlich größer ist als die Dicke (D) der Profilwandung (1 a) des Innenprofils (1'). Das Spiel (S) ist üblicherweise der zu erwartenden Dilatation der Aluminiumprofile angepaßt. Um im Extremfall ein direktes Aufliegen der Profilwandung (1 a) auf dem Bolzen (8) zu vermeiden, muß das Spiel (S) kleiner sein als die Dicke (D) der Profilwandung (1 a). In einem Ausführungsbeispiel betrugen beispielsweise die Dicke D = 3 mm und die Längen L^ = 11 mm und L2 = 9 mm, so daß damit das Spiel S = Lj -1^ = 2 mm unterhalb der Dicke D = 3 mm lag. Im vorliegenden Fall ist der Fixierstift (12) so lang gewählt, daß er gleichzeitig das Dämmprofil (4) trägt. Der Dehnungsspalt (15) zwischen Innenprofilen (1'), (2') kann bei Bedarf mit Dichtungsmasse abgedichtet werden. Zur endgültigen Fertigstellung der Fassade sind dann nur noch Isolierglasscheiben (16) und die äußeren Deck-profile (1”), (2*’) (nicht dargestellt) zu montieren. PATENTANSPRÜCHE 1. Stoßverbindung eines Kämpferprofils mit einem Rahmen- oder Pfostenprofil für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl. unter Verwendung eines das Kämpferprofil füllenden Verbindungsstückes, das sich mit mindestens einem Bolzen in einer Bohrung des Rahmen- oder Pfostenprofils abstützt, indem der Bolzen in einer in die Bohrung eingesetzten Gleitbuchse verschiebbar gelagert ist, und das an dem Kämpferprofil durch ein Befestigungselement festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbuchse (9) auf dem Bolzen (8) vormontiert ist, wobei der Bolzen (8) einen endseitigen Kopf (8') aufweist, dessen Außendurchmesser maximal dem Außendurchmesser der Gleitbuchse (9) entspricht
  2. 2. S toßverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (8') des Bolzens (8) und/oder die Enden der Gleitbuchse (9) angefast sind.
  3. 3. Stoßverbindung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (L2) der Gleitbuchse (9) mindestens der Dicke (D) der Profilwandung (1 a) des Rahmen- oder Pfostenprofils (1) entspricht
  4. 4. Stoßverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiel (S) der Gleitbuchse (9) kleiner ist als die Dicke (D) der Profilwandung (1 a) des Rahmen- oder Pfostenprofiles (1) (S < D).
  5. 5. Stoßverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbuchse (9) als Kunststoffbuchse ausgebildet ist.
  6. 6. Stoßverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbuchse (9) als kunststoffbeschichtete Metallbuchse ausgebildet ist.
  7. 7. Stoßverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (8) eine Kunststoffbeschichtung aufweist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -3-
AT0014589A 1988-03-15 1989-01-25 Stossverbindung eines kaempferprofils mit einem rahmen- oder pfostenprofil fuer fenster, tueren, fassaden od. dgl. AT395040B (de)

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