AT393639B - Blechbiegevorrichtung - Google Patents

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Description

AT 393 639 B
Die Erfindung betrifft eine Blechbiegevorrichtung mit einem relativ zu einem Gestell quer zur Blechebene auf und ab bewegbaren oberen Stempel, dem zwei am Gestell angeordnete untere Biegestempel gegenüberstehen. Üblicherweise wird ein Blech längs einer geraden Biegekante dadurch gebogen, daß ein oberer Stempel gegen das auf einem unteren Gesenk oder auf zwei unteren, stationären Biegestempeln aufliegende Blech bewegt wird, 5 wobei dar obere Stempel das Blech mit dem Bereich da zu formenden Biegekante in das Gesenk bzw. zwischen die beiden unteren Biegestempel hineindrückt, wodurch die Biegung des Blechs bewerkstelligt wird. Von Nachteil ist dabei, daß in aller Regel keine genau definierten oder scharfen Biegekanten gebildet werden können, und daß weiters ein beträchtlicher Teil der aufgebrachten Energie durch Reibung am Gesenk bzw. an den stationären unteren Biegestempeln verloren geht. 10 Bekannt ist auch eine Biegevorrichtung für bereits profilierte Bleche (WO 81/02535), um diese profilierten Bleche mit einer Wellung zu versehen, wobei ein oberer, auf und ab beweglicher Stempel mit einem stationären unteren Biegestempel sowie mit beidseits hievon angeordneten, schrägen, in Richtung ihrer Hauptebene schräg auf und ab bewegbaren Zusatzstempeln zusammenarbeitet. Während der obere Stempel mit dem ihm gegenüber· stehenden stationären unteren Stempel die Wellung im Blech formt, bereiten die beiden seitlichen, schrägen 15 Stempel die nächste Wellung vor. Für ein einfaches Biegen eines Blechs mit möglichst scharfer Biegekante ist diese bekannte Biegemaschine nicht ausgelegt und auch nicht geeignet
Es ist nun Ziel der Erfindung, eine Blechbiegevorrichtung der eingangs angeführten Art vorzusehen, die das Biegen von Blechen unter Erzeugung von scharfen Biegekanten mit relativ geringem Energieaufwand und bei möglichst niedrigem konstruktiven Aufwand ermöglicht 20 Die erfindungsgemäße Blechbiegevorrichtung der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, daß die unteren, insbesondere wangenförmigen Biegestempel um eine im Bereich der Biegung des Blechs verlaufende Achse gegensinnig schwenkbar im Gestell gelagert und mit einem Schwenkmechanismus gekuppelt sind.
Mit einer solchen Ausbildung wird da vorstehenden Zielsetzung in vorteilhafter Weise entsprochen, wobei dadurch, daß die unteren Biegestempel beim Biegen des Blechs mit den gegeneinander zu biegenden Blechberei-25 chen verschwenkt werden, nicht nur eine schonende, Energie sparende Biegearbeit am Blech ermöglicht wird, sondern darüber hinaus, da dann der obere Biegestempel problemlos mit einer scharfen unteren Kante ausgebildet werden kann, um die das Blech gebogen wird, auch scharfe bzw. genau definierte Biegekanten erzeugt werden können. Die Konstruktion der Biegevorrichtung kann dabei verhältnismäßig einfach sein, wobei insbesondere auch kein massives Gestell wie bei herkömmlichen Biegepressen erforderlich ist, da bei der Biegearbeit die Bewe-30 gung da unteren Biegestempel im Kräftegleichgewicht zum oberen Stempel bzw. zueinanda erfolgen kann, und da beim Verschwenken der unteren Biegestempel zusammen mit den Blechabschnitten mit vergleichsweise geringen Kräften das Auslangen gefunden werden kam.
Im Hinblick auf das vorstehend erwähnte anzustrebende Kräftegleichgewicht und die möglichst goinge Belastung des Gestells ist es von besonderem Vorteil, wenn die unteren Biegestempel in ihrer Schwenkbewegung 35 gekuppelt und symmetrisch schwenkbar sind. Bei dieser Ausbildung ist weiters auch von Vorteil, daß, wie nach stehend noch näher erläutot woden wird, eine besonders einfache Antriebsmöglichkeit mit einem gemeinsamen Antriebsmotor für die beidoi Biegestempel problemlos ermöglicht wird.
Zur Erzielung der gewünschten genau definierten Biegekanten, insbesondere bei dünnen Blechen, ist es auch günstig, wenn die unteren Biegestempel um eine gemeinsame Achse schwenkbar sind. Die owähnte gemeinsame 40 Achse, um die die unteren Biegestempel verschwenkt werden, liegt dabei im Boeich der zu formenden Biegekante im Blech. Weitos liegt die gemeinsame Achse für den angestrebten Zweck da scharfen Biegekante vorzugsweise in der Ebene da Auf- und Abbewegung des oberen Stempels.
Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, wenn der obere Stempel in seiner an die Oberfläche des zu biegenden Blechs herangeführten Arbeitsstellung arretierbar ist und so beim Biegen einen stationären Gegenstempel 45 bildet, um den das Blech mittels der gegensinnig schwenkenden unteren Biegestempel biegbar ist.
Um bei einem mehrfachen Biegen eines Blechs eine Behinderung durch den oboen Stempel, gegen den dann das mehrfach gebogene Blech stößt, möglichst hintanzuhalten, ist es weiters von Vorteil, wenn der obere Stempel mit seiner Halterung an einem am Gestell auf und ab geführten Träger um eine zur Biegekante im Blech parallele bzw. damit zusammenfallende Achse schwenkbar gelagert ist. Mit einer solchen Ausbildung wird ein 50 seitliches Wegschwenken des oberen Stempels in da Endphase des jeweiligen Biegevorganges ermöglicht, wenn das mehrfach gebogene Blech gegen ihn stößt Dabei kann der obere Stempel frei schwenkbar gelagert sein, oder aber er kann mit einem Schwenkantrieb verbunden sein, der beispielsweise durch einen Mikroschalter aktiviert wird, gegen den das Blech stößt
Auch ist es hier für einen glatten Ablauf des Biegevoigangs sowie zur Erzielung der gewünschten scharfen 55 Biegekanten weitos günstig, wenn die horizontale Schwenkachse des oboen Stempels in dessen Betriebsstellung zumindest im wesentlichen mit der gemeinsamen Schwenkachse da unteren Biegestempel zusammeniällt
An sich wäre es denkbar, den oberen Stempel mit einem Exzenterantrieb auszurüsten, wie etwa in der WO 81/02535 beschrieben, jedoch kann, wie gefunden wurde, bei da vorliegenden Biegevorrichtung dem oberen Stempel zur Auf- und Abbewegung einfach ein Spindeltrieb zugeordnet weiden. Mit einem solchen Spindeltrieb 60 ist auch problonlos die vorstehend owähnte Arretierung in der Arbeitsstellung des oberen Stempels möglich, indem einfach die Spindel festgestellt wird.
Um auf konstruktiv möglichst einfache Weise das Vaschwenken der unteren Biegestempel zu bewerkstel- -2-
AT 393 639 B ligen, ist es vorteilhaft, wenn den unteren Biegestempeln als Schwenkmechanismus gegebenenfalls symmetrisch angeordnete Zahnstangengetriebe zugeordnet sind Dabei sind die Zahnstangengetriebe vorzugsweise mit einem gemeinsamen Antriebsmotor gekuppelt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ist hier ferner dadurch gekennzeichnet, daß an jedem unteren Biegestempel 5 über die Breite der Vorrichtung verteilt mehrere Zahnstangen angelenkt sind, die ihrerseits mit auf einer Welle sitzenden Zahnrädern kämmen, wodurch die Biegestempel üb»* die Breite der Vorrichtung an mehreren Stellen gleichzeitig antreibbar sind
Zur Vereinfachung des Antriebsmechanismus ist es hier weiters günstig, wenn auf den beiden, den zwei unteren Biegestempeln zugeordnete Wellen zwei miteinander kämmende Zahnräder sitzen und so die eine, vom 10 Antriebsmotor angetriebene Welle die andere Welle gegensinnig umlaufend antreibt. Für eine schonende Behandlung des Blechs beim Biegen ist es sodann auch von Vorteil, wenn die unteren Biegestempel an ihren Oberseiten frei schwenkbar gelagerte, am Blech zur Anlage kommende Druckkörper aufweisen.
Dabei ist es weiters vorteilhaft, wenn die Druckkörper an ihrer Oberseite eben sind und je in einem im 15 entsprechenden Biegestempel vorgesehenen teilzylindrischen Bett gelagert sind
Andererseits kann es beim Biegen von kleineren Blechen im Hinblick auf die angestrebten scharfen, exakt definierten Biegekanten auch günstig sein, wenn die unteren Biegestempel an ihrer Oberseite schneidenartig, mit konvexer Rundung, ausgebildet sind
Von Vorteil ist es auch, wenn der obere, z. B. schwertartig ausgebildete Stempel eine schneidenartige untere 20 Biegekante, gegebenenfalls mit konvexer Rundung, aufweist.
Zur Erzielung eines völlig synchronen gegensinnigen Verschwenkens der unteren Biegestempel um eine exakt definierte, gedachte Schwenkachse hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, wenn die unteren Biegestempel zu ihrer Bewegungsführung beim Verschwenken mit zumindest einem Paar Winkelhebel gekuppelt sind die ihrerseits mittig über ein Gelenk miteinander verbunden sind. Dabei können die Winkelhebel an einer oder an beiden 25 Stirnseiten der Biegevorrichtung vorgesehen sein, oder aber es können, was vor allem bei größeren Konstruktionen bevorzugt wird, mehrere Winkelhebelpaare über die Breite der Vorrichtung verteilt vorgesehen werden. Die Gelenke, über die die Winkelhebel eines Paares miteinander verbunden sind, bewegen sich dabei insbesondere in der vertikalen Mittenebene der Biegevonichtung, in der auch die erwähnte gemeinsame Schwenkachse liegt.
Bei dieser Mittenebene handelt es sich insbesondere auch um jene Ebene, längs der gegebenenfalls da obere 30 Stempel auf und ab bewegbar ist.
Eine einfache und robuste Konstruktion kann bei der letztgenannten Ausfuhrungsform sodann dadurch erreicht werden, daß die Winkelhebel jeweils einerseits mit einem der unteren Biegestempel gelenkig verbunden sind und andererseits mit einem Gleitstein oder dergl. in einer Gleitnut des anderen der unteren Biegestempel verschiebbar geführt sind. 35 Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung veranschaulichten, besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert Es zeigen: Fig. 1 eine schematische, schaubildliche Ansicht einer Blechbiegevorrichtung gemäß der Erfindung in der Ruhestellung; Fig. 2 eine entsprechende schematische, schaubildliche Ansicht dieser Blechbiegevorrichtung, wobei die gegenüberliegende Seite ersichtlich ist; Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende schaubildliche Darstellung dieser 40 Blechbiegevorrichtung in einer Arbeitsphase, bei der mit dem Biegen des Blechs begonnen wird; Fig. 4 eine entsprechende Darstellung dieser Blechbiegevorrichtung, bei der das zu biegende Blech bereits größtenteils gebogen ist; Fig. 5 eine weitere Darstellung dieser Blechbiegevorrichtung, nunmehr jedoch am Ende des Biegevorgangs; Fig. 6 eine ganz schematische, teilweise geschnittene Stimansicht da wesentlichen Arbeitsteile der Blechbiegevorrichtung in der da Fig. 1 entsprechenden Ruhestellung; Fig. 7 eine entsprechende schematische Stimansicht 45 dieser Arbeitsteile da Blechbiegevorrichtung, nun jedoch entbrechend der Darstellung in Hg. 2 am Beginn des Biegevorgangs; Fig. 8 eine entsprechende stimseitige Ansicht diesa Arbeitsteile entsprechend der Darstellung in Fig. 4, bei beinahe fertig gebogenem Blech; Fig. 9 in einer entsprechenden Stimansicht die Arbeitsteile der Blechbiegevorrichtung am Ende des Biegevorgangs, in einer Arbeitsphasen-Darstellung gemäß Fig. 5; die Fig. 10 und 11 jeweils ganz schematische Stimansichten von Biegewerkzeugen beim Biegen von voschiedenen 50 Blechstärken, wobei jeweils die Phase am Beginn des Biegevorgangs sowie jene am Ende des Biegevorgangs veranschaulicht sind; Fig. 12 in einer schematischen Stimansicht entsprechend Fig. 9 eine Ausführungsform der Biegevorrichtung mit modifizierten unteren Biegestempeln; Fig. 13 eine schematische Teilansicht eines weiteren modifizierten Biegestempels; Fig. 14 einoi schematischen Querschnitt durch den oberen Teil des einen, z. B. gemäß Fig. 6 linken Biegestempels, gemäß der Linie (XIV-XIV) in Fig. 15, zur Veranschaulichung von 55 Lagaausnehmungen und Gleit- bzw. Führungsnuten im Biegestempel; Fig. 15 eine Teilansicht da Innaiseite dieses unteren Biegestempels, im wesentlichen in Richtung des Pfeiles (XV) in Fig. 14 gesehen; Fig. 16 eine axonometrische Darstellung einer zur gelenkigoi Verbindung, Lagerung und Bewegungsführang für die unteren Biegestempel dienenden Doppel-Winkelhebelanordnung; Fig. 17 eine Schnittdarstellung ähnlich Hg. 14, nun jedoch mit einer Doppel-Winkelhebelanordnung, gemäß der Linie (XVII-XVII) in Fig. 18; Fig. 18 eine 60 Ansicht, teilweise im Schnitt, gemäß der Linie (XVIII) in Fig. 17; und die Fig. 19 bis 21 Schnittdarstellungen ähnlich den Fig. 14 und 17, nun jedoch mit beiden unteren Biegestempeln sowie der Doppel-Winkelhebelan-ordnung, zur Veranschaulichung von verschiedenen Phasen während da Verschwenkung der unteren Biegestem- -3-
AT 393 639 B pel.
Gemäß den Fig. 1 bis 5 und 6 bis 9 weist die vorliegende, allgemein mit (1) bezeichnete Blechbiegevor-richtung oder Biegepresse ein unteres Gestell (2) auf, an dem in stimseitigen Hauptträgem (3,4) vertikale Führungen (5) vorgesehen sind, in denen säulenförmige Träger (6,7) vertikal auf und ab verschiebbar geführt sind. Diese Träger (6,7) tragen eine obere Halterung (8) mit einem Querhaupt (9), an dem ein oberer, wangen- oder schwertförmiger Stempel (10) auswechselbar befestigt ist, wobei die Halterung (8) für den oberen Stempel (10) an den Trägem (6, 7) in Schwenkgelenken (11,12) beispielsweise frei schwenkbar gelagert ist. Der Zweck dieser Schwenklagerung wird nachstehend noch näher anhand dar Hg. 5 bzw. 9 »läutert werden.
Die durch die Schwenkgelenke (11,12) der Halterung (8) an den Trägem (6,7) festgelegte Schwenkachse verläuft vorzugsweise längs der schneidenartig ausgebildeten unteren Biegekante (13) des oberen Biegestempels (10).
Zum Auf- und Abbewegen des oberen Stempels (10) sind mit den Trägem (6,7) beispielsweise Spindeltriebe verbunden, wie in Fig. 1 nur ganz schematisch bei (14) veranschaulicht ist. Diese Spindeltriebe (14) enthalten dabei beispielsweise von einem Antriebsmotor (15), gegebenenfalls über ein Getriebe und eine Kupplung (nicht dargestellt) angetriebene Spindeln (16), die mit einer an der Unterseite der Träg» (6,7) vorgesehenen Spindelmutter (17) Zusammenwirken, um bei Umlaufen d» Spindeln (16) die Träg» (6 bzw. 7) in ihren Führungen (5) auf bzw. ab zu bewegen. Diese Spindeltriebe (14) sowie weitere, noch näher zu erläuternde Antriebseinrichtungen sind am bzw. im Gestell (2) auf an sich herkömmliche Weise untergebracht.
Zum Biegen eines Blechs (18) sind weit»s am Gestell (2) zwei untere, insbesondere platten- oder wangenförmig ausgebildete Biegestempel (19, 20) vorgesehen. Diese beiden unteren Biegestempel (19, 20) sind dabei am Gestell (2) auf eine in den Fig. 1 bis 9 nicht näher veranschaulichte Weise, z. B. mit Hilfe von stirn-seitig angelenkten Doppelhebelanordnungen oder Kurvenführungen an den Hauptträgem (3,4), schwenkbar gelagert. Ein Beispiel für eine solche Anordnung zur Bewegungsführung der beiden unteren Biegestempel (19, 20) bei Verschwenken wird nachstehend noch anhand der Fig. 14 bis 21 erläutert werden. Aufgrund dieser Bewegungsführung sind die zwei unteren Biegestempel (19,20) um eine gemeinsame Schwenkachse (21) (s. z. B. Fig. 7 und 8) schwenkbar, die in d» herzustellenden Biegekante (22) im zu biegenden Blech (18) liegt, und die inbesondere auch in der Ebene (23) der Auf- und Abbewegung des oberen Stempels (10) liegt. Die gemeinsame Schwenkachse (21) fällt dabei vorzugsweise auch mit der durch die Schwenkgelenke (10,11) definierten Achse für die Verschwenkung des oberen Stempels (10) samt seiner Halterung (8) relativ zu den Trägem (6,7) zusammen, wenn sich der obere Stempel (10) in seine Arbeitslage gemäß Fig. 3 bis 5 bzw. 7 bis 9 befindet, in der er als stationäres Gegenw»kzeug beim Biegen dient In diesem Zusammenhang sei noch darauf hingewiesen, daß bei den schematischen Darstellungen gemäß Fig. 6 bis 9 wie auch bei jener gemäß Fig. 12 die auf und ab verschiebbaren Träg» (6,7) weggelassen wurden und nur die Halterung (8) mit dem oberen Stempel (10) sowie die Schwenkgelenke (10,11) schematisch angedeutet sind.
Die Ebene, in der der obere Stempel (10) auf und ab bewegbar ist ist in den Fig. 6 bis 8 bei (23) angegeben.
Als Antrieb zum Verschwenken der unteren Biegestempel (19,20) um die gemeinsame Schwenkachse (21) dient ein Schwenkmechanismus, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel, über die Breite d» Biegevorrichtung (1) verteilt mehrere in Fig. 1 bis 5 schematisch bei (24) angedeutete Zahnstangengetriebe enthält. Dabei ist im einzelnen jeweils eine Zahnstange (25) im unteren Bereich des jeweiligen unteren Biegestempels (19 bzw. 20) angelenkt wie in Fig. 6 schematisch bei (26) angedeutet ist. Diese Zahnstangen (25) kämmen mit auf zueinander sowie zu den Biegestempeln (19,20) parallelen Wellen (die in Fig. 6 bis 9 durch ihre geometrischen Achsen (27 bzw. 28) angedeutet sind) sitzenden, gleich großen Zahnrädern (29 bzw. 30). Die eine Welle, z. B. (27), wird von einem Antriebsmotor, vorzugsweise dem einzigen, gemeinsamen Antriebsmotor (15), der auch die Spindeltriebe (14) für den ob»en Stempel (10) antreibt angetrieben, wie in Fig. 6 schematisch angedeutet ist, wobei gegebenenfalls ein in Fig. 6 durch ein Zahnrad (31) symbolisch angegebenes Getriebe zwischengeschaltet sein kann, ähnlich wie dies auch im Fall des Spindelantriebs (14) vorgesehen sein kann (nicht gezeigt).
Die beiden Wellen (27, 28) erstrecken sich über die Breite der Vorrichtung (1), und sie sind stimseitig sowie gegebenenfalls auch an Zwischenstellen, zwischen den einzelnen Zahnstangengetrieben (24), in entsprechenden Lagern (nicht dargestellt) im Gestell (2) drehbar gelagert Pro Zahnstangengetriebe (24) liegt eine Zahnstange (25) sowie ein auf der entsprechenden Welle (27 bzw. 28) drehfest angebrachtes Zahnrad (29 bzw. 30) vor. Bei drehendem Antreiben der Wellen (27, 28) werden daher die Zahnstangen (25) der Länge nach verschoben, wobei sie die mit ihnen gelenkig verbundenen unteren Biegestempel (19,20) in einer symmetrisch gekuppelten Bewegung in d» Art eines Auseinand»spreizens auseinanderschwenken, vgl. insbesondere die Darstellungen in Fig. 7 (Ruhestellung) und 8 (auseinandergeschwenkte Arbeitsstellung). Um dabei die hierfür erforderliche geringfügige Schwenkbewegung der Zahnstangen (25) um die Wellen (27 bzw. 28) zu ermöglichen, können die Zahnstangen (25) in rohrartigen Gehäusen (32) aufgenommen und geführt sein, wie in Fig. 6 schematisch veranschaulicht ist wobei diese Gehäuse (32) mit Flanschabschnitten (33) auf der jeweiligen Welle (27 bzw. 28) frei drehbar gelagert sind. Die Zahnräder (29,30) durchsetzen dabei zur Längsachse der Zahnstange (25) parallele Schlitzöffnungen in den rohrartigen Gehäusen (32), um mit den darin gelagerten Zahnstangen (25) kämmen zu können. -4-
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Nachfolgend wird nun die Funktionsweise der beschriebenen Blechbiegevomchtung (1) anhand der schematischen Darstellungen von Fig. 6 bis 9 sowie auch unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 5 und fern»- auf Hg. 10 und 11 erläutert.
Die Ausgangs- oder Ruhestellung dm* Blechbiegevomchtung ist in den Fig. 1,2 und 6 veranschaulicht Dabei nimmt der obere Stempel (10) seine vom Blech (18) abgehobene obere Ruhestellung ein, und in dieser Stellung kann ein zu biegendes Blech (18) händisch oder mechanisch der Vorrichtung zugeführt und auf ihr in Position gebracht werden. Wenn nun ein Blechbiegezyklus begonnen wird, wird zuerst der Stempel (10) samt seiner Halterung (8) mit Hilfe der Träger (6,7) in den Führungen (5) abwärts bewegt bis der obere Stempel (10) mit seiner Kante (13) (die insbesondere in Fluchtung mit der Achse (11,12) vorliegt) das zu biegende Blech (18) berührt welches zuvor auf die unteren Biegestempel (19,20) gebracht wurde. Diese Phase, in der das Blech (18) praktisch zwischen den drei Biegestempeln (10,19 und 20) eingespannt vorliegt jedoch noch nicht gebogen wird, ist in den Fig. 3 und 7 sowie weiters mit voll ausgezogenen Linien in Fig. 10 und 11 veranschaulicht
Nunmehr wird, beispielsweise üb» eine nicht näher veranschaulichte Kupplung, die Antriebskette zu den Antriebswellen (27, 28) der Zahnstangengetriebe (24) für die unteren Biegestempel (19, 20) geschlossen. Dementsprechend werden die Zahnstangen (25) paarweise symmetrisch schräg aufwärts angetrieben, wobei sie die unteren Biegestempel (19) um die ihnen gemeinsame Schwenkachse (21) gegensinnig verschwenken, d. h. gemäß der Darstellung in Fig. 7 und 8 wird der linke Biegestempel im Uhrzeigersinn und der rechte Biegestempel (20) im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt Mit Hilfe der schwenkenden unteren Biegestempel (19,20) wird das Blech (18) unter Anlage an der unteren Kante (13) des oberen Stempels (10) symmetrisch gebogen, wobei die Biegekante (22) hergestellt wird. Während dieses Biegevorganges wird zweckmäßigerweise der obere Stempel (10) samt seiner Halterung (8), etwa mit Hilfe des Spindeltriebes (14) (Hg. 1), in sein» Position festgestellt oder arretiert, so daß er einen stationären Gegenstempel bei diesem Biegevorgang bildet. Das Blech (18) wird dabei z. B. um ca. 90° längs der Biegekante (22) gebogen, vgl. die Darstellung in den Fig. 4 und 8; wie in den Fig. 10 und 11 weiters veranschaulicht ist, kann bei diesem Biegevorgang auch ein spitz» Biegewinkel im Blech (18) herbeigeführt werden, vgl. dort die gestrichelt dargestellte Position der unteren Biegestempel (19,20).
Gemäß Fig. 5 und 9 kann sodann bei der vorliegenden Blechbiegevorrichtung (1), sofern das Blech (18) bereits zuvor einem Biegevorgang unterworfen wurde, der obere Stempel (10) samt seiner Halterung (8) um die durch die Gelenke (11,12) (Fig. 1) definierte Achse, die wie erwähnt in der Arbeitsstellung im wesentlichen mit der Biegeachse bzw. der Schwenkachse (21) der unteren Biegestempel (19, 20) zusammenfällt, zur Seite geschwenkt werden, um so Platz für den b»eits abgebogenen Rand (34) des Blechs (18) zu schaffen.
Damit ist der Biegevorgang beendet, und die Antriebe w»den reversiert, um die unteren Biegestempel (19, 20) wieder in die vertikale Ausgangslage zurückzuschwenken sowie den oberen Biegestempel (10) nach oben zu verschieben und wieder gerade zu stellen. Das gebogene Blech (18) kann nunmehr um einen Schritt weiter vorgeschoben oder aus d» Vorrichtung (1) entfernt werden.
Wie aus den Fig. 6 bis 9 sowie insbesond»e aus Fig. 10 und 11 ersichtlich ist, können die unteren, schwenkbaren Biegestempel an ihrer in der Ruhestellung oberen Seite mit stangenartigen, im Querschnitt ungefähr halbkreisförmigen Druckkörpem (35,36) versehen sein, die in einem halbzylindrischen Bett (37 bzw. 38) an den Oberseiten der unteren Biegestempel (19,20) frei schwenkbar gelagert sind. Mit dieser Ausbildung, mit den schwenkbaren Druckkörpem (35,36), die eine dem zu biegenden Blech (18) zugewandte ebene Fläche (39) haben, ist auf einfache Weise eine Anpassung an das jeweilige Blech (18), insbesondere mit unterschiedlichen Blechstärken, möglich.
Die unteren Biegestempel (19,20) können jedoch anstattdessen auch mit ein» scheidenartig ausgebildeten Ob»seite, mit konvex» Rundung, versehen sein, wie in Hg. 12 bei (40) veranschaulicht ist. Im übrigen entspricht diese Ausführungsform der zuvor beschriebenen Vorrichtung, und insbesondere entspricht die Darstellung in Fig. 12 d» Darstellung in Fig. 9, d. h. es ist der Endzustand nach einem Biegevorgang, mit zur Seite ver-schwenktem oberen Stempel (10), veranschaulicht, so daß sich eine neuerliche Erläuterung, wie vorstehend anhand d» Hg. 1 bis 5 bzw. 6 bis 9 gegeben, erübrigen kann.
In Fig. 13 ist in einer schematischen Teilansicht eine weitere Ausführungsform der unteren Biegestempel, z. B. des Biegestempels (19), veranschaulicht Auch hier ist an der Oberseite dieses Biegestempels (19) ein Druckkörper (35) mit ebener Oberseite (40) schwenkbar gelagert Dabei sind beispielsweise schematisch veranschaulichte stimseiüge Schwenkzapfen (41) sowie eine rinnenförmige Lagervertiefung (42) zur Lagerung des prismatischen, im Querschnitt ungefähr dreieckförmigen Druckkörpers (35) vorgesehen.
Anhand der Fig. 14 bis 21 soll nun noch ein Beispiel für eine Anordnung zur Lagerung der gelenkigen V»bindung und Bewegungsführung der unteren Biegestempeln (19,20) beschrieben werden. Dabei ist in den Fig. 14 und 17 d» obere Teil des gemäß der Darstellung in Fig. 6 linken unteren Biegestempels (19), jedoch ohne Druckkörper (35) (Fig. 6), in einer Querschnittsdarstellung veranschaulicht Die Fig. 15 und 18 zeigen diesen oberen Teil des unteren Biegestempels (19) in der ausschnittsweisen Ansicht von der Innenseite her, um die Form oder das Profil der Lager- und Führungsausnehmungen für noch zu beschreibende Winkelhebel zu veranschaulichen. Zur allgemeinen Erläuterung dieser Ausführungsform sei noch erwähnt daß die Fig. 14 und 15 bloß den oberen Teil des unteren Biegestempels (19) zeigen, wogegen in den Fig. 17 und 18 der obere Teil dieses unteren Biegestempels (19) zusammen mit einem Paar Winkelhebel gezeigt ist Dieses Winkelhebelpaar ist in -5-
AT 393 639 B einer schematischen axonometrischen Darstellung in Fig. 16 für sich allein veranschaulicht.
Wie aus den Fig. 14,15,17 und 18 ersichtlich ist, sind im jeweiligen unteren Biegestempel, z. B. im Biegestempel (19), eine sacklochartige Lagerausnehmung (43) sowie eine durchgehende schlitzförmige Öffnung (44) mit geraden Gleitnuten (45) vorgesehen, wobei sich in Ansicht (s. Fig. 15) eine Kreuzform dieser Öffnung (44) mit den Gleitnuten (45) ergibt. Zur gelenkigen Verbindung der beiden unteren Biegestempel (19, 20) (s. Fig. 19 bis 21) dient zumindest ein Paar doppelt abgewinkelter Winkelhebel (46,47), s. auch Fig. 16, wobei diese Winkelhebel (46, 47) in einem Winkelbereich bei (48) schwenkbar miteinander verbunden sind. Das Bezugszeichen (48) deutet dabei in Fig. 16 einen Zapfen zur Schwenkverbindung der beiden Winkelhebel (46, 47) an, es kann sich hier jedoch auch um eine durchgehende Achse handeln, die sich über die gesamte Breite der Biegevorrichtung gemäß Fig. 1 bis 5 eistreckt, wobei eine solche Ausbildung dann vorzusehen sein wird, wenn mehrere daartige Winkelhebelpaare über die Breite der Biegevonichtung (1) verteilt vorgesehen werden, ähnlich wie dies vorstehend für die Zahnstangengetriebe (24) beschrieben wurde.
Jeder untere Biegestempel, z. B. der Biegestempel (19), ist mit einem der Winkelhebel (46, 47) eines solchen gelenkig miteinander verbundenen Winkelhebelpaares gelenkig verbunden, und zwar im Bereich seiner Lagerausnehmung (43), in der ein Ende eines Armes (49) des einen Winkelhebels, z. B. des Winkelhebels (46) (Fig. 14,17 und 18), schwenkbar mit Hilfe eines Schwenkzapfens (oder aber wiederum einer durchgehenden Schwenkachse) (50) angelenkt ist. Weiters nimmt dieser untere Biegestempel, z. B. (19), das entgegengesetzte Ende des anderen Winkelhebels, also hier des Winkelhebels (47), verschiebbar in den Gleitnuten (45) der durchgehenden Öffnung oder Durchbrechung (44) auf. Hiefür kaum am Ende des Winkelhebels (47) ein Paar Gleitsteine (51) schwenkbar angebracht sein, und diese Gleitsteine (51) sind linear verschiebbar in den Gleitnuten (45) geführt, vgl. aus Fig. 16 insbesondere auch die Darstellung in den Fig. 17 und 18. Es sei darauf hingewiesen, daß in Fig. 18 der zweite Gleitstein (51) durch den anderen Winkelhebel (46) verdeckt und daher nicht zu sehen ist.
Selbstverständlich ist die Anordnung hinsichtlich des anderen unteren Biegestempels (20) völlig analog, d. h. am anderen Biegestempel (20) ist der Winkehebel (47) angelenkt, wogegen der Winkelhebel (46) verschiebbar geführt ist, vgl. die Darstellungen in den Fig. 19 bis 21.
Aus diesen Fig. 19 bis 21 ist sodann der Bewegungsablauf beim Verschwenken da unteren Biegestempel (19, 20) ersichtlich, wenn diese Biegestempel (19, 20) beispielsweise mit Hilfe der anhand der Fig. 6 bis 9 erläuterten, in Fig. 14 bis 21 nicht gezeigten Zahnstangengetriebe (24) als Schwenkantrieb oder Schwenkmechanismus verschwenkt werden. Die Doppelhebelanordnung(en) mit den Winkelhebelpaaren (46,47) sichert bzw. sichern dabei eine exakt gegenläufige, synchrone Schwenkbewegung der unteren Biegestempel (19,20), unter Festlegung der exakten Position da gedachten Schwenkachse (21), s. Fig. 20 und 21. Im einzelnen ist dabei in Fig. 19 die Ausgangs- oder Ruhestellung gezeigt, in der die unteren Biegestempel (19, 20) mit ihren Oberseiten horizontal angeordnet sind. In der Position gemäß Fig. 20 wurden die unteren Biegestempel (19, 20) bereits über einen Teil ihres Schwenkhubes verschwenkt, und gemäß der Darstellung in Fig. 21 haben sie schließlich beispielsweise ihre End-Schwenkstellung erreicht Aus den Fig. 19 bis 21 ist dabei ersichdich, daß die Gelenkachse (48) der Winkelhebelpaare (46,47) sich im wesenüichen gemäß da Mittenebene (Ebene (23) gemäß Fig. 6) geringfügig vertikal bewegt Im übrigen gleiten die Gleitsteine (51) während dieser Schwenkbe-wegung in ihren Gleit- oder Steuemuten (45), wogegen die Winkelhebel (46,47) mit ihren entgegengesetzten Enden relativ zu den jeweiligen Biegestempeln (19,20) verschwenkt werden.
Was die Schwenklagerung der Winkelhebel (46, 47) in den unteren Biegestempeln (19, 20) betrifft (Gelenkachse (50)), so ist es auch denkbar, in den Lagerausnehmungen (43) von der Innenseite oder Stirnseite (die in Fig. 15 ersichtlich ist) ha Lageiblöcke (nicht dargestellt) einzusetzen, wobei in diesen Lagerblöcken die Enden der Winkelhebel (46,47) schwenkbar gelagert sind. Diese in da Zeichnung nicht näha veranschaulichten Lagerblöcke können in ihren Abmessungen exakt den Lagerausnehmungen (43) entsprechen, und sie können im übrigen in diesen Lagerausnehmungen (43) mit Hilfe von Schrauben bzw. Bolzen gesichert werden.
Wenn die Erfindung vorstehend anhand von besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert wurde, so sind doch mannigfache Abwandlungen und Modifikationen möglich, ohne daß der Rahmen da Erfindung verlassen wird. So ist es, insbesondere beim Biegen von stäikooi Blechen, auch denkbar, die unteren Biegestempel (19,20) um zueinander in Abstand verlaufende, parallele Achsen schwenkbar zu lagern. Feiner kann der gegenläufige Antrieb der untoen Biegestempel (19,20) anstatt mit Hilfe der beschriebenen Zahnstangengetriebe auch mit Hilfe von Arbeitszylindem bewerkstelligt werden, und da obere Stempel (10) kann beispielsweise mit Hilfe eines Exzenterantriebes oder eines Aibeitszylindeis auf und ab bewegt werden, wobei gegebenenfalls eine Verriegelung des oberen Stempels (10) in der unteren Arbeitslage gemäß Fig. 3 oder 7 durch einfaches Abstellen des Exzenterantriebes in diesa Position erreicht werden kann. Als Antriebsmotor (15) kann beispielsweise ein Elektromotor verwendet werden. -6-

Claims (18)

  1. AT 393 639 B PATENTANSPRÜCHE 1. Blechbiegevorrichtung mit einem relativ zu einem Gestell quer zur Blechebene auf und ab bewegbaren oberen Stempel, dem zwei am Gestell angeordnete untere Biegestempel gegenüberstehen, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren insbesondere wangenförmigen Biegestempel (19,20) um eine im Bereich (22) der Biegung des Blechs (18) verlaufende Achse (21) gegensinnig schwenkbar im Gestell (2) gelagert und mit einem Schwenkmechanismus (24) gekuppelt sind.
  2. 2. Biegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Biegestempel (19, 20) in ihrer Schwenkbewegung gekuppelt und symmetrisch schwenkbar sind.
  3. 3. Biegevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Biegestempel (19, 20) um eine gemeinsame Achse (21) schwenkbar sind.
  4. 4. Biegevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Achse (21) in der Ebene (23) der Auf- und Abbewegung des oberen Stempels (10) liegt.
  5. 5. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Stempel (10) in seiner an die Oberfläche des zu biegenden Blechs (18) herangeführten Arbeitsstellung arretierbar ist und so beim Biegen einen stationären Gegenstempel bildet, um den das Blech (18) mittels der gegensinnig schwenkenden unteren Biegestempel (19,20) biegbar ist.
  6. 6. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Stempel (10) mit seiner Halterung (8) an einem am Gestell (2) auf und ab geführten Träg« (6,7) um eine zur Biegekante (22) im Blech (18) parallele bzw. damit zusammenfallende Achse (11,12) schwenkbar gelagert ist.
  7. 7. Biegevorrichtung nach Anspruch 6 sowie nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Schwenkachse (11,12) des oberen Stempels (10) in dessen Betriebsstellung zumindest im wesentlichen mit der gemeinsamen Schwenkachse (21) der unteren Biegestempel zusammenfällt
  8. 8. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem oberen Stempel (10) zur Auf- und Abbewegung ein Spindeltrieb (14) zugeordnet ist
  9. 9. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß den unteren Biegestempeln (19, 20) als Schwenkmechanismus gegebenenfalls symmetrisch angeordnete Zahnstangengetriebe (24) zugeordnet sind.
  10. 10. Biegevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangengetriebe (24) mit einem gemeinsamen Antriebsmotor (15) gekuppelt sind.
  11. 11. Biegevorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem unteren Biegestempel (19, 20) über die Breite der Vorrichtung (1) verteilt mehrere Zahnstangen (25) angelenkt sind, die ihrerseits mit auf einer Welle (27, 28) sitzenden Zahnrädern (29, 30) kämmen, wodurch die Biegestempel (19, 20) über die Breite der Vorrichtung (1) an mehreren Stellen gleichzeitig antreibbar sind.
  12. 12. Biegevorrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beiden, den zwei unteren Biegestempeln (19, 20) zugeordneten Wellen (27, 28) zwei miteinander kämmende Zahnräder (29, 30) sitzen und so die eine, vom Antriebsmotor (15) angetriebene Welle (27) die andere Welle (28) gegensinnig umlaufend antreibt.
  13. 13. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Biegestempel (19,20) an ihren Oberseiten frei schwenkbar gelagerte, am Blech (18) zur Anlage kommende Druckkörper (35, 36) aufweisen. -7- AT 393 639 B
  14. 14. Biegevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkörper (35, 36) an ihrer Oberseite (39) eben sind und je in einem im entsprechenden Biegestempel (19,20) vorgesehenen teilzylindri-schen Bett (37, 38) gelagert sind.
  15. 15. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Biegestempel (19,20) an ihrer Oberseite (40) schneidenartig, mit konvexer Rundung, ausgebildet sind (Fig. 12).
  16. 16. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, z. B. schwertartig ausgebildete Stempel (10) eine schneidenartige untere Biegekante (13), gegebenenfalls mit konvex»- Rundung, aufweist.
  17. 17. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Biegestempel (19,20) zu ihrer Bewegungsfiihrung beim Verschwenken mit zumindest einem Paar Winkelhebel (46, 47) gekuppelt sind, die ihrerseits mittig über ein Gelenk (48) miteinander verbunden sind.
  18. 18. Biegevorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (46, 47) jeweils einerseits mit einem der unteren Biegestempel (19,20) gelenkig verbunden sind und andererseits mit einem Gleitstein oder dergl. in einer Gleitnut des anderen der unteren Biegestempel (19,20) verschiebbar geführt sind. Hiezu 16 Blatt Zeichnungen -8-
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