AT 392 591 B
Die Erfindung betrifft eine aus einem Band gebildete, an ihrem Umfang schraubenartig verwundene, an mehr als ihrem halben Umfang mehrlagige, beispielsweise ovale oder achterförmige Varbindungsschlinge, insbesondere zum Bagsteigen.
Verbindungsschlingen dieser Art, wie sie unter anderem im Katalog der Firma Salewa aus dem Jahr 1986 unter da Bezeichnung "Quicktum-Schlinge" dargestellt sind, werden beim Bergsteigen beispielsweise verwendet, um im Rahmen der Personensicherung Karabinerhaken, durch die das Sicherungsseil laufen soll, mit Karabinerhaken, die in Sicherungseinrichtungen, beispielsweise Felshaken, eingehängt werden sollen, durch ein geschmeidiges Glied von größerer oder kleinerer Länge so zu verbinden, daß durch eine Begradigung des Seilverlaufes die störende und oft auch gefährliche Seilreibung beim Klettern möglichst weitgehend vermindert wird. Die schraubenartige Verwindung dieser Verbindungsschlingen an ihrem Umfang hat den Zweck, eine gewisse Verwindung derselben in ihrer Längsrichtung herbeizuführen, die zur Vermeidung einer felsparallelen Position des seildurchsetzten Karabinerhakens und damit zur Vermeidung einer aus Gründen da Seilreibung und des Seilverschleißes unerwünschten Felsberührung des Sicherungsseiles dient. Diese bekannten Vabindungsscldingen sind aus einem Stück eines Bandes gebildet, dessen Endabschnitte an einer der beiden Längsseiten da Verbindungsschlinge übeieinandergelegt und durch Nähte miteinander verbunden sind, sodaß die Verbindungsschlingen am größten Teil ihres Umfanges einlagig sind und die Nähte bei eina Zugbelastung dieser Verbindungsschlingen relativ stark beansprucht werden. Ein Reißen solcher Nähte wegen ungenügender Dimensionierung oder Herstellungsfehlem ist bereits vorgekommen. Auch einwandfrei bemessene und hagestellte Nähte altem, werden durch ihr anwendungsbedingtes Scheuem am Fels voschließen und dadurch bei Unaufmaksamkeit des Benutzers oder falscher Einschätzung ihres Abnutzungsgrades zur Gefahr.
Eine näherungsweise achterförmige, verwindungsfreie, in ihrer Größe verstellbare Verbindungsschlinge, die dazu dienen soll, ein Paar Schi zum Tragen derselben an die dazugehörenden Schistöcke anzuhängen, ist in da US-PS 3947927 beschrieben. Diese Verbindungsschlinge ist, je nach ihrem Verstellungsgrad, an mehr oder weniger als ihrem halben Umfang zweilagig, wobei die Endabschnitte des Bandes außen liegen und nur durch Velcro-Verschlüsse an der inneren Lage des Bandes fixiert sind. Zur Personensicherung sind solche Verbindungsschlingen auf Grund da niedrigen Belastbarkeit von Velcro-Verschlüssen ungeeignet
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Verbindungsschlinge da eingangs owähnten Art zu schaffen, die auch ohne vorhandene oder intakte Nähte, Niete oder dergleichen durch starken Zug belastbar ist
Gekennzeichnet ist eine erfindungsgemäße Verbindungsschlinge dadurch, daß jeder der beiden Endabschnitte des Bandes an mindestens eina Schmalseite der Verbindungsschlinge auf der inneren Seite der äußersten Lage des Bandes liegt Durch diese Ausbildung da erfindungsgemäßen Vabindungsschlinge läßt sich oreichen, daß sie auch noch bei verschließenen Nähten durch starken Zug belastbar ist, weil die Endabschnitte des Bandes durch die in die Verbindungsschlinge bei ihrer Anwendung eingehängten Kraftübertragungsmittel, üblicherweise Karabinerhaken, gegen die äußoste Lage des Bandes gedrückt und umso stärker festgehalten werden, je höha die Zugbelastung der Verbindungsschlinge ausfällt Voraussetzung ist ein geeigneter Reibungsbeiwert des Bandes, der aber ohne Schwierigkeiten realisierbar ist
In den Zeichnungsfiguren sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbindungsschlinge in Seitenansicht, und Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbindungsschlinge in Seitenansicht
Die in Fig. 1 dargestellte, aus einem Stück eines Bandes (1) gebildete erfindungsgemäße Verbindungsschlinge hat die Form eines länglichen Ringes (2), dessen Umfang (3) schraubenförmig um 180° verwunden und zu einem kleineren Abschnitt (4) aus einer Lage und zum größeren Abschnitt (5) aus zwei Lagen des Bandes (1) gebildet ist, wobei die Längsseite (6) da Verbindungsschlinge beide Enden (7,8) des Bandes (I) und den einlagigen Abschnitt (4) des Umfanges (3) des Ringes (2) enthält, und die Längsseite (9) der Verbindungsschlinge durchgehend zweilagig ausgebildet ist. Die in den Längsseiten (6, 9) der Vefbindungsschlinge in der Nähe ihrer Schmalseiten (10,11) befindlichen Quemähte (12,13,14,15) und die die Längsseiten (6,9) der Vabindungsschlinge miteinanda verbindenden Quemähte (16) sorgen dafür, daß die Endabschnitte (17,18) des Bandes (1) im Bereich der Schmalseiten (10,11) da Verbindungsschlinge auf der inneren Seite da äußersten Lage (19) des Bandes (1) liegen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Umfang (3) des Ringes (2) im Bereich einer Schmalseite (11) der Verbindungsschlinge dreilagig, sonst durchgehend zweilagig ausgebildet, und die Enden (7,8) des Bandes (1) sind derart plaziert, daß eine weitgehende Symmetrie der beiden Längsseiten (6,9) der Verbindungsschlinge gegeben ist -2-