AT392441B - Kennzeichnungsreiter - Google Patents

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Description

AT 392 441B
Die Erfindung betrifft einen Kennzeichnungsreiter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einem bekannten Kennzeichnungsreiter dieser Art (FR-PS 75 28 469/Veröffentl. Nr.: 2 324 465) verläuft der eine äußere Schenkel über dessen ganze Länge, während die beiden anderen Schenkel aus Lappen bestehen, die aus diesem äußeren Schenkel herausgebogen sind, der mit dem mittleren Schenkel eine Steckaufnahme für den Rand einer Hängemappe bildet. Nur diese mittleren Lappen haben Verbindungsteile zur Rastverbindung mit entsprechenden Rastöffnungen des Mappenrandes, der darum nur in der einen Steckaufnahme gegen Verschieben gesichert werden kann. Die Rasten dienen als Sicherungsteile, gewährleisten aber keine ausreichend sichere Befestigung des Kennzeichnungsreiters auf dem Mappenrand. Die Lappen, welche die beiden anderen Schenkel bilden, sind in Längsrichtung des Steckrandes der Mappe gegeneinander versetzt, so daß den Schenkeln auf der anderen Seite des eingesteckten Randes keine Gegenschenkel zugeordnet sind und damit die Lagesicherung des Kennzeichnungsreiters im wesentlichen von der Steifigkeit des Mappenwerkstoffes abhängt. Da die Mappen üblicherweise aus Karton oder biegsamem Kunststoff bestehen, hat der Steckrand eine geringe Biegesteifigkeit, so daß er unter dem Druck des anliegenden Schenkels oder beim Herausnehmen bzw. Einordnen der Mappe leicht nachgeben kann. Der Mappenrand kann dabei so weit durchbiegen, daß die Verbindungsteile der den mittleren Schenkel bildenden Lappen aus den zugehörigen Rastöffnungen herausgedrückt werden. Der Kennzeichnungsreiter ist darum auch gegen ungewolltes Verschieben in Längsrichtung des Mappenrandes nicht ausreichend gesichert Die zwischen dem anderen äußeren Schenkel und dem mittleren Schenkel gebildete zweite Steckaufnahme ist nur zur leporelloartigen Verbindung benachbarter Mappen vorgesehen, wobei diese beiden, aus den gegeneinander versetzten Lappen bestehenden Schenkel im wesentlichen nur eine lose Steckverbindung bilden und keine zusätzliche Haltekraft für den Kennzeichnungsreiter an der Mappe erzeugen, deren Rand sich in der anderen Steckaufnahme befindet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Kennzeichnungsreiter so auszubilden, daß er wahlweise an dem mit einer Tragleiste versehenen Steckrand oder an einem hierzu rechtwinkligen Rand einer Hängemappe oder dergleichen zu befestigen und dabei gegen unbeabsichtigtes Verschieben und Lösen zuverlässig gesichert ist Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst Infolge dieser Ausbildung bilden die beiden äußeren Schenkel des auf den Steckrand mit Tragleiste aufgesetzten Kennzeichnungsreiters eine Klemmverbindung, die den Mappenrand gegen Verbiegen sichert während die Sicherungsteile ein ungewolltes Verschieben und Lösen des Kennzeichnungsreiters auch dann verhindern, wenn der Reiter mit seiner zweiten Stecköffnung auf den rechtwinklig zu dem Steckrand liegenden Mappenrand aufgesteckt ist Der Kennzeichnungsreiter kann einfach und ohne Beschädigung der Mappe von dem einen Rand auf den anderen Rand umgesteckt werden. Dadurch können beachtliche Kosten eingespart werden, da zur Kennzeichnung einer Hängemappe oder dergleichen nicht wie bisher zwei verschieden ausgebildete Kennzeichnungsreiter erforderlich sind.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Kennzeichnungsreiters,
Fig. 2 den auf einem horizontalen Steckrand einer teilweise dargestellten Hängemappe angeordneten Kennzeichnungsreiter in Vorderansicht,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie (ΠΙ-ΙΠ) in Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht entsprechend Fig. 2, wobei der Kennzeichnungsreiter auf einem vertikalen Steckrand der Hängemappe angeordnet ist,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie (V-V) in Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht auf die Rückseite des Kennzeichnungsreiters,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie (VH-VII) in Fig. 6,
Fig. 8 eine Ansicht auf die Vorderseite des Kennzeichnungsreiters.
Der Kennzeichnungsreiter nach den Fig. 1 bis 8 besteht aus einem Reiterfuß (1) und einem Kennzeichnungskopf (2), die durch Extrudieren einstückig als Strangabschnitt hergestellt sind.
Der Reiterfuß (1) besteht im wesentlichen aus zwei äußeren Schenkeln (3) und (5) und einem mittleren Schenkel (4). Die drei Schenkel (3), (4) und (5) haben in Längsrichtung des Kennzeichnungsreiters gleiche Länge. Der eine äußere Schenkel (5) liegt außer zum mittleren Schenkel (4) auch benachbart zum anderen äußeren Schenkel (3). Die äußeren Schenkel (3) und (5) bilden mit ihren Außenflächen (6) bzw. (7) einen Teil der Rückseite bzw. der Stirnseite des Kennzeichnungsreiters. Zwischen den Schenkeln (3) und (4) sowie (4) und (5) ist je eine Steckaufnahme (8) bzw. (9) gebildet. Der mittlere Schenkel (4) hat über seine ganze Länge vom Schenkel (3) größeren Abstand als vom Schenkel (5), so daß die Steckaufnahmen (8) und (9) unterschiedliche Weite haben. Sie dienen zum Aufsetzen des Kennzeichnungsreiters auf einen Steckrand (11) bzw. (13) einer Hängemappe (10) (Fig. 2 bis 5).
Der Steckrand (11) der Mappe (10) ist durch einen der beiden Mappen-Längsränder gebildet, die jeweils eine Tragleiste (12) aufweisen, die in den Mappenwerkstoff eingeschlagen ist. Zur Lagesicherung des Kennzeichnungsreiters auf dem Steckrand (11) hat die Tragleiste (12) in ihrer Längsrichtung hintereinander liegende Rastglieder (22), die durch zugehörige Öffnungen (22') (Fig. 3) des Steckrandes (11) nach außen ragen. In der Hängelage der Mappe (10) liegt der Steckrand (11) horizontal und bei aufgesetztem -2-
AT 392 441B
Kennzeichnungsreiter in dessen größerer Steckaufhahme (8). Auf dem Steckrand (11) ist der Kennzeichnungsreiter befestigt, wenn die Mappe (10) beispielsweise in einem Schubkasten oder dergleichen angeordnet ist, wobei der Steckrand horizontal liegt
Zur lateralen Aufbewahrung der Mappe (10) in einem Regal oder dergleichen muß der Kennzeichnungsreiter seitlich über den anderen Mappenrand (13) überstehen. Dieser Mappenrand liegt dann in der kleineren Steckaufnahme (9) (Fig. 5).
Die als ebene Rechteckplatten ausgebildeten Schenkel (3), (4) und (5) des Kennzeichnungsreiters haben jeweils unterschiedliche Höhe. Der Schenkel (3) ist höher als die beiden anderen Schenkel (4) und (5), wobei der mittlere Schenkel (4) eine kleinere Höhe trat als der Schenkel (5). Die Schenkel (3) bis (5) sind jeweils spitzwinklig zueinander ausgerichtet. Der mittlere Schenkel (4) schließt mit dem Schenkel (3) einen Winkel von etwa 20° und mit dem Schenkel (5) einen Winkel von etwa 15° ein. Der Schenkel (4) ist etwa halb so hoch wie der Schenkel (3), während sich der Schenkel (5) über etwa drei Viertel der Höhe des Schenkels (3) erstreckt. Das freie Ende (14) des Schenkels (4) liegt etwa in halber Höhe eines Mittelstückes (15) des Schenkels (3), das um etwa die Dicke des Schenkels nach außen versetzt ist. Das Mittelstück (15), dessen Höhe etwa einem Drittel der Höhe des Schenkels (3) entspricht, weist zwei gleiche mit Abstand hintereinander liegende rechteckige Rastöffnungen (16) und (16') auf (Fig. 3, 6 und 7), in die die Rastglieder (22) der Tragleiste (12) eingreifen, wenn der Kennzeichnungsreiter auf dem Steckrand (11) angeordnet ist. Die Rastöffnungen (16) und (16') bilden Sicherungsteile und haben jeweils gleichen Abstand von als Schnitt- und Stanzkanten ausgebildeten Schmalseiten (17) und (17') des Kennzeichnungsreiters (Fig. 6 und 7). Dieser Abstand ist kleiner als der Abstand der Rastöffnungen (16) und (16') voneinander und beträgt etwa ein Viertel der Länge des Kennzeichnungsreiters. Die relativ weit voneinander entfernt liegenden Rastöffnungen (16) und (16') sichern den aufgesteckten Kennzeichnungsreiter gegen Kippen gegenüber der Mappe (10) bzw. dem Steckrand (11). Infolge dieser sicheren Verbindung sowie der Anordnung der Rastöffnungen (16), (16*) im Mittelstück (15) ist der Kennzeichnungsreiter nur geringen Beanspruchungen ausgesetzt Er kann daher selbst dann nicht - beispielsweise durch Ausreißen der Rastöffnungen - beschädigt werden, wenn die Mappe (10) am Kennzeichnungsreiter zum Verschieben gehalten wird.
Die genaue Ausrichtung und sichere Befestigung des Kennzeichnungsreiters auf dem Steckrand wird vor allem dadurch erreicht, daß das Ende (14) des mittleren Schenkels (4) in Höhe der Rastöffhungen (16) und (16') liegt und von der oberhalb und unterhalb des Mittelstückes (15) verlaufenden Anlagefläche (18) des Schenkels (3) einen Abstand hat, der kleiner ist als die Dicke des Steckrandes (11). Dadurch werden die Rastglieder (22) der Tragleiste (12) unter Vorspannung in die zugehörigen Rastöffnungen (16) bzw. (16') gedrückt, so daß ein unbeabsichtigtes Lösen des Kennzeichnungsreiters vom Steckrand sicher vermieden ist. Eine genaue Ausrichtung des Kennzeichnungsreiters gegenüber dem Steckrand (11) ergibt sich außerdem daraus, daß das etwa in halber Höhe des unteren Drittels des Schenkels (3) liegende freie Ende (19) des Schenkels (5) von der Anlagefläche (18) des Schenkels (3) einen Abstand hat, der kleiner ist als die Dicke des Steckrandes (11). Dieser Abstand ist etwa halb so groß wie der Abstand des Endes (14) des mittleren Schenkels (4) von der Anlagefläche (18) des äußeren Schenkels (3). Mit den Schenkelenden (14) und (19) stützt sich der Kennzeichnungsreiter an zwei mit Abstand voneinander liegenden Stellen am Steckrand (11) ab, der daher über seine ganze Höhe ganzflächig und fest an der Anlagefläche (18) anliegt, wobei der Schenkel (5) infolge seiner großen Höhe zusätzlich unter großer Vorspannung am Steckrand (11) anliegt
Die Schenkel (3) bis (5) sind jeweils über teilkreisförmig gekrümmte Bodenflächen (20) bzw. (21) miteinander verbunden, wodurch ihre Federkraft erhöht und die Kanten der Steckränder (11) und (13) bei aufgesetztem Kennzeichnungsreiter gegen Beschädigung geschützt sind.
Wenn der Kennzeichnungsreiter auf den Steckrand (13) der Mappe aufgesetzt ist (Fig. 4 und 5), bildet die Innenseite (23) (Fig. 1) des Schenkels (5) die Anlagefläche, gegen die der Steckrand (13) von den Enden (14) und (24) der beiden Schenkel (3) bzw. (4) gedrückt wird. Das Ende (14) des Schenkels (4) hat von der Anlagefläche (23) nur einen sehr geringen Abstand, der kleiner ist als die Materialdicke der Mappe (10).
Nach Aufsetzen auf den Steckrand (13) ist der Kennzeichnungsreiter wie bei Anordnung auf dem Steckrand (11) an zwei mit Abstand voneinander liegenden Stellen abgestützt, so daß er gegenüber dem Steckrand (13) genau ausgerichtet und sicher an ihm gehalten ist. Das Ende (24) des Schenkels (3) liegt dabei ebenfalls am Steckrand (13) an, was durch eine entsprechende Höhe und die beschriebene Neigung der Schenkel zueinander erreicht ist. Um ein ungewolltes Verschieben des Kennzeichnungsreiters längs des Steckrandes (13) zu verhindern, hat der Schenkel (5) in Längsrichtung hintereinander und mit Abstand voneinander und von den zugehörigen Schmalseiten (17) und (17') liegende Rastnocken (25), (25'), (25"), die ebenfalls Sicherungsteile bilden. Ihnen sind entsprechende Rastausnehmungen einer im Steckrand (13) vorgesehenen Randperforation zugeordnet. Der Schenkel (5) hat fünf gleich ausgebildete, in gleicher Höhe und mit Abstand unterhalb des Endes (14) sowie etwa in Höhe des Mittelstückes (15) liegende Rastnocken. Der Abstand (a), den die Rastnocken vom Ende (14) des mittleren Schenkels (4) haben (Fig. 1), beträgt etwa ein Viertel der Höhe des Mittelstückes (15), so daß ein ausreichend großer Einschubspalt für den Steckrand (13) geschaffen ist. Zur Schonung der Steckränder (11) und (13) sind nicht nur die Bodenflächen (20) und (21) zwischen den einander benachbarten Schenkeln (3), (4) und (5), sondern auch die Ränder der Schenkel abgerundet Auch die nach oben zunehmende Weite der Steckaufnahmen (8) und (9) gewährleistet, daß der Kennzeichnungsreiter beim Aufsetzen -3-

Claims (11)

  1. AT 392 441B nur im Bereich der Enden (14), (19), (24) seiner Schenkel (3) bis (5) an den Rändern reibt. Beiderseits des mittleren Rastnockens (25") sind zwei weitere Rastnocken (25*) vorgesehen, die vom Rastnocken (25") größeren Abstand haben als von zwei anderen Rastnocken (25) (Fig. 8). Diese äußeren Rastnocken (25) liegen auf halber Länge zwischen den Schmalseiten (17) bzw. (17') und den Rastnocken (25'). Mit dieser Anordnung wird eine besonders sichere und genaue Ausrichtung des Kennzeichnungsreiters auf dem zugehörigen Steckrand erreicht Die Rastnocken (25), (25') und (25") verjüngen sich jeweils nach oben und haben dreieckige Außenflächen (26), (27) und (28) (Fig. 1,6 und 7). Die obere Außenfläche (26) hat eine kleinere Grundfläche als die untere Außenfläche, während die seitlichen Außenflächen, die von der Anlagefläche (23) nach außen konvergieren, gleiche Grundfläche haben. Die Außenfläche (26) schließt mit der Anlagefläche (23) einen rechten Winkel ein, so daß in aufgesteckter Stellung des Kennzeichnungsreiters die zugehörigen Ränder der Rastausnehmungen des Steckrandes (13) ganzflächig auf dieser Außenfläche aufliegen. Die verjüngte Ausbildung der Rastnocken (25), (25'), (25") erleichtert das Einschieben des Steckrandes (13) in die Steckaufnahme (9) und ein Verschieben des Kennzeichnungsreiters in Höhenrichtung, weil die schrägen Seitenflächen leicht über die zugehörigen Ränder der Rastausnehmungen bewegt werden können. Die Außenfläche (27) dient beim Einschieben des Steckrandes (11) in die Steckaufhahme (8) als Führung. Die Rastnocken (25), (25') und (25") erstrecken sich in Längsrichtung der Schenkel und überragen die Anlagefläche (23) um mehr als die Dicke des Steckrandes (13). Sie sind jedoch nur so breit, daß die freie Kante der Außenfläche (26) den Steckrand (11) bei entsprechender Anordnung des Kennzeichnungsreiters nicht berührt An die Bodenflächen (20) und (21) des Reiterfußes (1) schließen nach oben ein rückwärtiger Haltestreifen (29) und ein vorderer Sichtstreifen (30) des Kennzeichnungskopfes (2) an, die leicht nach hinten gekrümmt verlaufen. Der Sichtstreifen (30) ist etwa doppelt so hoch und stärker gekrümmt als der Haltestreifen (29) und an seinem oberen freien Ende (31) etwa teilkreisförmig nach hinten gebogen. Das Ende (31) und der Haltestreifen (29) begrenzen eine Aufnahmeöffnung (32) für ein (nicht dargestelltes) Beschriftungsfeld. Das Ende (33) des Haltestreifens (29) liegt an der Rückseite (34) des Sichtstreifens (30) an. Zur Erhöhung der Elastizität des Haltestreifens (29) und des Endes (31) des Sichtstreifens (30) sind die Bodenfläch«! (35) und (36) der Aufnahme (32) teilkreisförmig abgerundet. Diese Ausbildung dient auch zur Schonung des Beschriftungsfeldes ebenso wie die oben und unten erweiterte Ausbildung der Aufnahmeöffhung (32). PATENTANSPRÜCHE 1. Kennzeichnungsreiter zum Aufsetzen auf einen mit einer Tragleiste versehenen Steckrand einer Hängemappe, Karteikarte oder dgl., mit einem Kennzeichnungskopf und einem Reiterfuß mit drei in Seitenansicht nebeneinander liegenden Schenkeln, von denen die beiden äußeren Schenkel mit dem mittleren Schenkel zwei einander benachbarte und mindestens im Bereich ihr«* Einstecköffnung unterschiedlich weite Steckaufnahmen für einen Steckrand begrenzen, wobei einer der Schenkel zur Veibindung mit dem zugehörigen Steckrand mindestens ein Sicherungsteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steckaufnahme (8 und 9) ein Sicherungsteil (16,16'; 25) zugeordnet ist, daß die Schenkel (3 bis 5) jeder Steckaufnahme einander gegenüberliegende Klemmschenkel bilden, und daß mindestens diejenigen Klemmschenkel (3 und 5; 4 und 5), die jeweils einer Steckaufhahme (8; 9) zugeordnet sind, über ihre ganze Höhe unterschiedlichen Abstand voneinander haben, derart, daß der kleinste Abstand der die größere Steckaufhahme (8) begrenzenden Schenkel (3 und 4) kleiner ist als die Dicke des die Tragleiste (12) aufweisenden breiteren Steckrandes (11) im Bereich der Tragleiste (12), und daß der kleinste Abstand der die schmalere Steckaufnahme (9) begrenzenden Schenkel (4 und 5) klein«: ist als die Materialdicke der Mappe (10).
  2. 2. Kennzeichnungsreiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Sicherungsteile (25) aufweisende Schenkel (5) und der ihm benachbarte Schenkel (4) einen gemeinsamen Klemmschenkel für die größere Steckaufhahme (8) bilden.
  3. 3. Kennzeichnungsreiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3 bis 5) jeweils gleich lang sind und sich vorzugsweise über die ganze Länge des Kennzeichnungsreiters erstrecken.
  4. 4. Kennzeichnungsreiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine äuß«e Schenkel (3) etwa um ein Viertel höh«1 ist als der andere äuß«e Schenkel (5). -4- AT 392 441B
  5. 5. Kennzeichnungsleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (14) des mittleren Schenkels (4) etwa in Höhe von in Längsrichtung des benachbarten Schenkels (3) hintereinander liegenden, die Sicherungsteile der größeren Steckaufnahme (8) bildenden Rastöffnungen (16,16’) vorgesehen ist.
  6. 6. Kennzeichnungsreiter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (14) des mittleren Schenkels (4) mit Abstand (a) oberhalb von mindestens zwei in Längsrichtung des die zweite Steckaufnahme (9) begrenzenden äußeren Schenkels (5) hintereinander liegenden Rastnocken (25 bis 25") liegt, die die Sicherungsteile der zweiten Steckaufnahme (9) bilden und in aufgesteckter Lage des Kennzeichnungsreiters mit zugehörigen Rastöffnungen der Mappe (10) in Eingriff sind.
  7. 7. Kennzeichnungsreiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des mittleren Schenkels (4) etwa der halben Höhe des die größere Steckaufnahme (9) begrenzenden Schenkels (3) entspricht.
  8. 8. Kennzeichnungsreiter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3 bis 5) jeweils über teilkreisförmig gekrümmte Bodenflächen (20, 21) eines Bodenteiles (35) des Kennzeichnungskopfes (2) miteinander verbunden sind, und daß der Kennzeichnungskopf einen stimseitigen Sichtstreifen (30) und einen rückwärtigen Haltestreifen (29) aufweist, die ebenfalls über eine gekrümmte Bodenfläche miteinander verbunden sind und in entgegengesetzter Richtung zu den Schenkeln (3 bis 4) verlaufen.
  9. 9. Kennzeichnungsreiter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er einstückig, vorzugsweise als Strangabschnitt durch Extrudieren hergestellt ist.
  10. 10. Kennzeichnungsreiter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsteile (25 bis 25") als Rastnocken eines der äußeren Schenkel (5) ausgebildet und nach außen und oben verjüngt sind.
  11. 11. Kennzeichnungsreiter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Außenfläche (26) der Rastnocken (25 bis 25") etwa senkrecht zur Anlagefläche (23) des zugehörigen Schenkels (5) liegt- Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -5-
AT120579A 1978-02-28 1979-02-16 Kennzeichnungsreiter AT392441B (de)

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