AT391683B - Vorrichtung zum ansetzen von abstandhalterrahmen - Google Patents
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Description
Nr. 391 683
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben im Zuge der Herstellung von Isolierglasscheiben mit einer im wesentlichen lotrecht stehenden Stützwand für die Glasscheiben und einer vor der Stützwand angeordneten, rahmenartigen Halterung für die Abstandhalterrahmen, wobei an der rahmenartigen Halterung Klemmeinrichtungen und zurückziehbare Anlagestifte für den anzusetzenden Abstandhaltenahmen angeordnet sind und wobei der obere, horizontale Schenkel der rahmenartigen Halterung parallel zur Stützwand auf- und abverschiebbar ist
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE-PS 32 23 848 bekannt Die Abstandhalterrahmen werden in die bekannte Vorrichtung entweder hündisch oder mit Hilfe einer Vorrichtung zum Umsetzen beschichteter Abstandhalterrahmen von einem Förderer, auf welchem die Abstandhalterrahmen auf Haken frei hängend, zu einer Abnahmestelle befördert werden, in die Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen eingelegt. Eine derartige Vorrichtung zum Umsetzen beschichteter Abstandhalterrahmen ist aus der /DE-PS 32 22 903 bekannt
Nachteilig bei der bekannten Vorrichtung zum Umsetzen von Abstandhalterrahmen von einem Förderer in eine Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben ist es, daß die Umsetzvoirichtungen viel Platz beanspruchen und insbesondere sehr hoch gebaut werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung, wie sie aus der DE-PS 32 23 848 oder der bekanntgemachten österreichischen Patentanmeldung A 6955/78 bekannt ist, derart weiterzubilden, daß das Ansetzen der Abstandhalterrahmen vereinfacht ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die rahmenartige Halterung maschinengestellfest angeordnet ist und daß die Stützwand für die Glasscheibe, an welche ein Abstandhalterrahmen anzusetzen ist, im Maschinengestell quer zu der durch sie und die Glasscheibe definierten Ebene auf die rahmenartige Halterung zu und von dieser weg verschiebbar geführt ist
Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich durch überraschende Einfachheit aus, da die rahmenartige Halterung, an der die Klemmeinrichtungen und die Anlagestifte angeordnet sind, im Maschinengestell ortsfest eingebaut werden kann. Es ändert sich daher auch die gegenseitige Zuordnung der rahmenartigen Halterung und eines Förderers für das Zuführen der Abstandhalterrahmen nicht Dies gilt auch für an der rahmenartigen Halterung allenfalls vorgesehene Greifer, welche die Abstandhaltenahmen von einem Hängeförderer abnehmen und in die rahmenartige Halterung einsetzen.
In einer praktischen Ausführungsform kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß die Anlagestifte über Parallelogrammlenker am Schenkel der rahmenartigen Halterung gehaltert sind, wobei die Anlagestifte durch eine gemeinsame Betätigungswelle für die parallelogrammartige Anordnung in und aus ihre(r) Wirkstellung heb- und senkbar sind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in welcher auf die angeschlossenen Zeichnungen Bezug genommen wird.
Es zeigt Fig. 1 im Vertikalschnitt eine erfindungsgemäße Vorrichtung, die an einer Ansetzvorrichtung der aus der DE-PS 32 23 848 bekannten Bauart verwirklicht ist, Fig. 2 teilweise die Vorrichtung aus Fig. 1 in einer anderen Arbeitsstufe, Fig. 3 in Seitenansicht eine Einzelheit einer Ausfuhrungsform, bei der die Greifer an ihren Enden verschwenkbare Haken tragen, Fig. 4 in Teilvorderansicht die Ausführungsform von Fig. 3 und die Fig. 5 bis 7 Einzelheiten der Vorrichtung aus Fig. 3 und 4 in verschiedenen Arbeitsstufen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben besitzt bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform eine Stützwand (1). Die Stützwand (1) ist gegenüber der Vertikalen geringfügig, beispielsweise um etwa 5°, nach hinten geneigt und besitztauf ihrer Vorderseite mehrere, um im wesentlichen vertikale Achsen frei drehbare Stützrollen (3). Am unteren Rand der Stützwand (1) sind um im wesentlichen horizontale Achsen drehbar antreibbare Fördetrollen (4) vorgesehen. Die Förderrollen (4) dienen zum Herantransportieren von Glasscheiben (5) in eine definierte Endlage in der Vorrichtung.
Im Abstand vor der Stützwand (1) ist eine parallel zur Stützwand (1) ausgerichtete, rahmenartige Halterung (8) vorgesehen, die zwei im wesentlichen vertikale Schenkel (9), einen unteren, horizontalen Schenkel (10) und einen oberen, horizontalen Schenkel (11) aufweist und die über Füße (2) am Boden steht. Die Stützwand (1) ist über Druckmittelzylinder (12) auf die rahmenartige Halterung (8) zu und von dieser weg bewegbar (Pfeil (13)). Anstelle der Druckmittelzylinder (12) können zur Bewegung der Stützwand (1) gegenüber der rahmenartigen Halterung (8) auch Zahnstangen-Zahnradgetriebe vorgesehen sein.
Der obere, horizontale Schenkel (11) der rahmenartigen Halterung (8) ist in Richtung des Doppelpfeiles (14) auf- und abverschiebbar. Die Verschiebbarkeit des oberen, horizontalen Schenkels (11) dient zur Anpassung der Höhe der rahmenartigen Halterung (11) an die Abmessungen des anzusetzenden Abstandhalterrahmens. Zusätzlich kann einer der vertikalen Schenkel (9), insbesondere der, bezogen auf die Richtung, in der Glastafeln (5) in die Vorrichtung gefördert werden, hintere Schenkel (9) in Förderrichtung, d. h. senkrecht zur Bildebene von Fig. 1 verstellbar sein, um die Größe der Halterung (8) an die Länge eines anzusetzenden Abstandhalterrahmens (18) anpassen zu können.
An der rahmenartigen Halterung (8) sind sowohl an den beiden horizontalen Schenkeln (10) und (11) als auch wenigstens am auslaufseitig angeordneten vertikalen Schenkel (9) - vorzugsweise auch am einlaufseitigen Schenkel (9), insbesondere wenn dieser verstellbar ist - Anlagestifte (15) und Klemmeinrichtungen (16) vorgesehen. Die Anlagestifte (15) und die Klemmeinrichtungen (16) (es sind nur die bei dieser -2-
Nr. 391683
Ausführungsfonn an der Halterung (8) befestigten Anschläge derselben gezeigt) können, wie dies aus der DE-PS 32 23 848 oder der bekanntgemachten österreichischen Patentanmeldung A 6955/78 bekannt ist, ausgebildet sein.
Hinsichtlich der grundsätzlichen Arbeitsweise der soeben beschriebenen Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen an eine Glasscheibe wird auf die DE-PS 32 23 848 verwiesen.
Am oberen, horizontalen Schenkel (11) der rahmenartigen Halterung (8) sind wenigstens zwei Greifer (17) vorgesehen, die zwischen einer Stellung, in der sie beschichtete Abstandhalterrahmen (18) von einem Horizontalhängeförderer (19) abnehmen ("Abnahmestellung") und einer Stellung, in der sie den zuvor abgenommenen Abstandhalterrahmen (18) an den Anlagestiften (15) der rahmenartigen Halterung (8) anliegend in die Vorrichtung zum Ansetzen der Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben (5) abgeben ("Abgäbestellung"), bewegbar sind.
Im in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Greifer (17) zwei miteinander gelenkig verbundene Arme (20), (21) auf, wobei die Arme (20) auf einer Welle (22) montiert sind, die parallel zum oberen, horizontalen Schenkel (11) der rahmenartigen Halterung (8) verläuft und die mit Hilfe eines nicht gezeigten Antriebes zum Verschwenken der Arme (20) der Greifer (17) und damit der Greifer (17) selbst zwischen der Abnahme- und der Abgabestellung in Richtung des Doppelpfeiles (23) verdrehbar ist Der gelenkigen Verbindung (24) zwischen den Armen (20) und (21) der Greifer (17) sind nicht näher gezeigte Antriebe (z. B. Druckmittelmotore oder Stellmotore usw.) zugeordnet, so daß der Arm (21) in Richtung des Doppelpfeiles (25) gegenüber dem Arm (20) verschwenkt werden kann.
Der Arm (21) trägt an seinem freien Ende eine Ringklaue (26), die im gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei, mit Hilfe von Druckmittelmotoren (27) verschwenkbaren Ringhälften (28) besteht. Es ist auch eine Ausführungsform mit einer starren und einer verschwenkbaren Ringhälfte, wie diese aus der DE-PS 32 22 903 bekannt ist, verwendbar.
Wenn ein Abstandhalterrahmen (18) vom Hängeförderer (19) abgenommen werden soll, werden die Greifer (17) in eine Stellung gebracht, in der ihre Klauen (26) den am Hängeförderer (19) hängenden Abstandhalterrahmen an seinem oberen, horizontalen Schenkel erfassen. Hiezu werden die Arme (20) und (21) entsprechend betätigt, die Ringklaue (26) geöffnet und der obere, horizontale Balken (11) der rahmenartigen Halterung (8) nach oben bewegt.
Sobald ein Abstandhalterrahmen (18) von den Greifern (17) erfaßt ist, bewegt sich der obere, horizontale Schenkel (11) der rahmenartigen Halterung (8) in die Stellung, die er beim Ansetzen eines Abstandhalterrahmens an die Glasscheibe (5) einnehmen muß, also in die der Höhe des Abstandhalterrahmens (18) entsprechende Lage. Gleichzeitig oder auch vorher werden die Greifer in die in Fig. 2 gezeigte Stellung bewegt und ihre Ringklauen (26) öffnen sich, wobei insbesondere eine Öffnung der dann unteren Ringhälfte (28) erfolgt. Der Abstandhalterrahmen (18) steht dann auf den Klemmbacken der unteren Klemmeinrichtungen (16) auf und lehnt sich nach dem vollständigen Öffnen der Ringklauen (26) an die oberen Anlagestifte (15), die am Balken (11) montiert sind, an. Dann werden die Greifer (17) und insbesondere ihre Ringklauen (26) aus dem Bereich der rahmenartigen Halterung (8) weggeschwenkt und das Ansetzen des Abstandhalterrahmens (18) an die Glasscheibe (5), kann, wie in der DE-PS 32 23 848 beschrieben, fortgesetzt werden.
Um das Zuführen des Abstandhalterrahmens (18) auf die Klemmbacken der unteren Klemmeinrichtungen (16) zu erleichtern, können diese mit Leiteinrichtungen (29) ausgerüstet sein.
Die Greifer (30) der in den Fig. 3 bis 7 gezeigten Ausführungsform sind einstückig ausgebildet, besitzen eine ggf. mehrfach abgewinkelte Form und sind auf einer gemeinsamen Welle (22) drehfest montiert, wobei zum Verdrehen der Welle (22), die am oberen, horizontalen Schenkel (11) der Halterung (8) gelagert ist, ein Druckmittelmotor (31) vorgesehen ist
Die Greifer (30) tragen an ihren freien Enden einen Haken (32), der um eine Achse (33) gegenüber dem Greifer (30) verschwenkbar gelagert ist. Der Haken (32) besitzt eine über die Welle (22) hinausragende Verlängerung (34), die über ein Gelenk (36) mit einem Rohrstück (35) verbunden ist. Das Rohrstück (35) besitzt an seinem, dem Gelenk (36) gegenüberliegenden Ende Langschlitze (37), die von einem am Greifer (30) befestigten Stift (38) durchsetzt werden. Im Rohr (35) ist eine Schraubendruckfeder (39) vorgesehen, die einerseits am freien Ende der Verlängerung (34) des Hakens (32) und anderseits am Stift (38) abgestützt ist. Durch die Kraft der Feder (39) wird der Haken (32) sowohl in der in Fig. 3 und 5 gezeigten Lage als auch in der in Fig. 7 gezeigten, ausgeschwenkten Lage festgehalten, ohne daß Anschläge notwendig sind. Die jeweiligen Endlagen des Verschwenkbereiches des Hakens (32) werden durch Anliegen des Stiftes (38) an dem Ende des Rohres (39) benachbarten Enden der Schlitze (37) definiert.
Mit Hilfe des Druckmittelzylinders (31) kann der Greifer (30) in Richtung des Pfeiles (40) hochgeschwenkt werden, um einen Abstandhalterrahmen (18) von einem Hängeförderer (19) abzunehmen, wobei gleichzeitig der obere horizontale Schenkel (11) der rahmenartigen Halterung (8) nach oben bewegt wird. Sobald ein Abstandhalterrahmen (18) vom Hängeförderer (19) abgenommen worden ist, werden die Greifer (30) in Richtung des Pfeiles (41) verschwenkt, so daß die Haken in den Bereich der Klemmeinrichtungen (16) und der Anlagestifte (15) gelangen.
Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, sind die Greifer (30) neben den Anlagestiften (15) angeordnet, wobei zwischen den Greifern (30) und den benachbarten Anlagestiften (15) jeweils eine Klemmeinrichtung (16), die -3-
Claims (2)
- Nr. 391683 ein hakenartiges Klemmorgan (42) aufweist, angeordnet ist. Die Klemmeinrichtungen (16) können beispielsweise die aus Fig. 10 der DEPS 32 23 848 bekannte Bauart mit in Schwenklagem (43) gleitend geführten, durch nicht gezeigte Druckmittelmotore verschwenkbaien Klemmorganen (42) besitzen. Die Anlagestifte (15) sind bei der in Fig. 3 und Fig. 4 gezeigten Ausführungsform mit Hilfe eines Parallelogrammtriebes (44) in und aus ihrer in Fig. 3 strichliert eingezeichneten Wirkstellung bewegbar, wobei sie über eine Welle (45), die über die Länge des oberen, horizontalen Schenkels (11) der Halterung (8) durchgehend ausgebildet ist, antreibbar sind. Das Verschwenken des Hakens (32) an den freien Enden eines Greifers (30) ist in den Fig. 5 bis 7 gezeigt. Der Haken (32) ist mit einem Betätigungshebel (46) drehfest verbunden. Diesem Betätigungshebel sind (vgl. Fig. 3 und 4) zwei Steuerbolzen (47) und (48) zugeordnet, die über einen Träger (49) am Schenkel (11) der rahmenartigen Halterung (8) befestigt sind. Sobald sich die Greifer (30) aus der Abnahmestellung (nicht gezeigt) in Richtung des Pfeiles (41) in die Abgabestellung bewegen, gelangt, wie Fig. 5 zeigt, der Hebel (46) zwischen die Steuerbolzen (47) und (48) (Fig. 5) und dann in Anlage an den Steuerbolzen (47) (Fig. 6). In dem Moment, wo der Hebel (46) an den Steuerbolzen (47) in Anlage kommt, nimmt der Haken (32) eine Stellung ein, in der sein freies Ende im wesentlichen horizontal verläuft und der von ihm getragene Abstandhalterrahmen (18) am Anlagestift (15) anliegt. Durch fortgesetztes Verschwenken der Greifer (30) in Richtung des Pfeiles (41) wird der Haken (32) vom am Steuerbolzen (47) anliegenden Hebel (46) verschwenkt, bis er unter der Wirkung der Feder (39) in dem Rohr (35) in die in Fig. 7 gezeigte Stellung ausschwenkt. Nun ist der Abstandhalterrahmen (18) von den Greifern (30) bzw. ihren Haken (32) frei und liegt an den Anlagestiften (15), wobei er unten auf den Klemmbacken der Klemmvorrichtungen (16) aufsteht. Die Klemmvorrichtungen (16) werden nunmehr betätigt, wobei die hakenförmigen Klemmorgane (32) verschwenken und den Abstandhalterrahmen (18) vorzugsweise an allen vier Schenkeln desselben gegen die Klemmbacken der Klemmvorrichtungen (16) drücken. Hierauf werden die Anlagestifte (15) aus dem Bereich des Abstandhalterrahmens wegbewegt (durch Betätigung der Welle (45)), so daß der Abstandhalterrahmen nun zum Ansetzen an eine Glasscheibe (5) bereit ist. Hiezu wird die Stützwand (1), die im Maschinengestell quer zu ihrer Ebene (Pfeil (13) in Fig. 1) beweglich ist, auf die im Maschinengestell quer zu ihrer Ebene nicht verstellbare, rahmenartige Halterung (8) zu vorgeschoben, bis die an der Stützwand (1) stehende Glasscheibe (5) am Abstandhalterrahmen (18) bzw. an der auf ihm aufgetragenen Beschichtung aus Kleb- bzw. Dichtmittel anliegt. Das endgültige Andrücken des Abstandhalterrahmens (18) an die Glasscheibe (5) erfolgt mit Hilfe von Nadelzylindem, ähnlich wie dies in der DE-PS 32 23 848, Spalte 7, Zeilen 9 bis 14, beschrieben ist (Druckmittelzylinder mit vorschiebbaren Druckstiften). Nachdem der Abstandhalterrahmen (18) auf die Glasscheibe (5) angesetzt worden ist, wird die Stützwand (1) wieder von der rahmenartigen Halterung (8) wegbewegt. In weiterer Folge werden die Greifer (30) in Richtung des Pfeiles (40) (Fig. 3) verschwenkt, wodurch die Haken (32) über ihre Hebel (36), die an den Steuerbolzen (48) anliegen, wieder in ihre in Fig. 3 gezeigte Stellung zurückverschwenken und zur Abnahme eines weiteren Abstandhalterrahmens (18) bereit sind. Es versteht sich, daß auch bei der in den Fig. 3 bis 7 gezeigten Ausführungsform der obere, horizontale Schenkel (11) der rahmenartigen Halterung (8) der erfindungsgemäßen Vorrichtung in die der Höhe des anzusetzenden Abstandhalterrahmens (18) entsprechende Höhenlage bewegt wird, nachdem ein Abstandhalterrahmen (18) mit Hilfe der Greifer (30) vom Hängeförderer (19) abgenommen worden ist Die Bewegung des Schenkels (11) der rahmenartigen Halterung (8) kann gleichzeitig mit dem Verschwenken der Greifeinrichtung des Pfeiles (41) erfolgen. Überdies ist es möglich, daß das letzte Stück des Hubes des horizontalen Schenkels (11) der rahmenartigen Halterung (8) in die der Höhe des anzusetzenden Abstandhalteirahmens entsprechende Endlage nach dem Einlegen des Abstandhalterrahmens in die Halterung (8) erfolgt. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben im Zuge der Herstellung von Isolierglasscheiben mit einer im wesentlichen lotrecht stehenden Stützwand für die Glasscheiben und einer vor der Stützwand angeordneten, rahmenartigen Halterung für die Abstandhalterrahmen, wobei an der rahmenartigen Halterung Klemmeinrichtungen und zurückziehbare Anlagestifte für den anzusetzenden Abstandhalterrahmen -4- Nr. 391 683 angeordnet sind und wobei der obere, horizontale Schenkel der rahmenartigen Halterung parallel zur Stützwand auf und ab verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenartige Halterung (8) maschinengestellfest angeordnet ist und daß die Stützwand (1) für die Glasscheibe (5), an welche ein Abstandhalterrahmen (18) anzusetzen ist, im Maschinengestell quer zu der durch sie und die Glasscheibe (5) definierten Ebene (Pfeil (13)) S auf die rahmenartige Halterung (8) zu und von dieser weg verschiebbar geführt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagestifte (15) über Parallelogrammlenker (44) am Schenkel (11) der rahmenartigen Halterung (8) gehaltert sind, wobei die Anlagestifte durch eine gemeinsame Betätigungswelle (45) für die parallelogrammartige Anordnung (44) in und 10 aus ihre(r) Wirkstellung heb- und senkbar sind. 15 Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -5-
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