AT391411B - Innen-schiebemanschette - Google Patents

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails

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  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

Nr, 391 411
Die Erfindung betrifft eine Innen-Schiebemanschette zum Einsetzen in eine Verbreiterung des Schlitzes einer im wesentlichen aus einem geschlitzten Kastenprofil bestehenden Vorhangschiene, wobei die Innen-Schiebemanschette Stützflächen zum Abstützen an den Schienenlaufflächen und Laufflächen, zwischen denen ein Schlitz vorhanden ist, aufweist und wobei sie weiters Mitnehmer zum Verschieben der Innen-Schiebemanschette in der Vorhangschiene mittels eines Stabes sowie gegebenenfalls Anschlagnoppen aufweist. Die Erfindung betrifft weiters einen Stabkopf, der an einem Stab, welcher eine Stabschiene und einen Gleiterschieber aufweist, befestigbar ist und der einen Führungsrücken zum Einsetzen in den Schlitz einer Kamiesenschiene, auf beiden Seiten des Führungsrückens je einen Mitnehmerarm, Stützflächen zum Abstützen des Stabkopfes gegen die Unterseite der Kamiesenschiene und einen Gleitereinlauf aufweist.
Eine derartige Innen-Schiebemanschette und ein derartiger Stabkopf sind aus der DE-AS 2 716 251 bekannt. Die Innen-Schiebemanschette ist dazu bestimmt, in eine Vorhangschiene eingesetzt zu werden, die aus einem geschlitzten Kastenprofil besteht In dem Bereich, wo die Innen-Schiebemanschette eingesetzt werden soll, sind die an den Schlitz angrenzenden Stege, deren Oberflächen die Schienenlaufflächen bilden, entfernt, sodaß sich ein U-förmiger Querschnitt ergibt. Bei dieser bekannten Innen-Schiebemanschette ist ein Ende der Stege, die die Manschettenlaufflächen bilden, als federnde Zunge ausgebildet, die sich - in der geschlossenen Stellung der Innen-Schiebemanschette - mit ihrer Unterseite am Ende der Lauffläche der Vorhangschiene abstützt. Mit anderen Worten bildet die Oberseite der Zunge einen Teil der Lauffläche für die Vorhanggleiter und die Unterseite der Zunge einen Teil der Stützfläche. Dies hat aber zwangsläufig zur Folge, daß die Lauffläche der Innen-Schiebemanschette zum Teil höher liegt als die Schienenlauffläche; dies macht es schwierig, den Vorhang im Bereich der Innen-Schiebemanschette zu verschieben, auch wenn die Enden der Zungen - wie in der DE-AS 2 716 251 vorgeschlagen - zugespitzt sind. Mit anderen Worten: Der Vorteil des leichteren Aus- und Einhängens wird mit dem Nachteil erkauft, daß sich der Vorhang nicht mehr gut verschieben läßt. Bedenkt man, daß ein Vorhang wesentlich häufiger verschoben als aus- und eingehängt wird, ist dieser Mangel sehr gravierend.
Direkt anschließend an die zugespitzten Enden haben die Zungen je einen nach unten weisenden Mitnehmer. Unter vorgegebenem Abstand schließt sich je eine ebenfalls nach unten weisende Anschlagnoppe an.
Um die bekannte Innen-Schiebemanschette zu verschieben und dadurch eine Öffnung freizugeben, durch die der Vorhang mittels eines entsprechenden Stabes ein- bzw. ausgehängt werden kann, wird mit dem Stabkopf, der entsprechende Vorsprünge hat, an den Mitnehmer angesetzt, die Zunge nach oben gebogen und die gesamte Innen-Schiebemanschette mit der Zunge voraus in die Vorhangschiene eingeschoben, bis die Anschlagnoppen am Ende der Schienenlauffläche anschlagen. Die Zunge wird dabei relativ stark verbogen, sodaß sie bei häufiger Verwendung brechen kann.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile der bekannten Innen-Schiebemanschette zu vermeiden, und insbesondere, eine durchgehend ebene Lauffläche Sir die Vorhanggleiter zu schaffen, wenn sich die Innen-Schiebemanschette in geschlossener Stellung befindet
Diese Aufgabe wird durch eine Innen-Schiebemanschette der eingangs genannten Art erfindungemäß dadurch gelöst, daß die Laufflächen und die Stützflächen seitlich gegeneinander versetzt in einer Ebene angeordnet sind.
Erfindungsgemäß weist die Unterseite der Innen-Schiebemanschette im Querschnitt links und rechts eine Stufe auf, und zwar von außen nach innen hinunter, wobei sich in der Mitte der Schlitz befindet Im Gegensatz zur DE-AS 2 716 251 werden in dem Bereich der Vorhangschiene, wo die Innen-Schiebemanschette eingesetzt werden soll, die Stege, deren Oberfläche die Schienenlauffläche bildet nicht vollständig, sondern nur teilweise entfernt, sodaß die Schienenlauffläche nur schmäler wird, aber noch teilweise vorhanden ist Im eingesetzten Zustand liegen die Stützflächen der Innen-Schiebemanschette mit ihrer gesamten Länge an diesen schmalen Schienenlaufflächen an, sodaß die Innen-Schiebemanschette mit sehr großer senkrechter Zugstabilität gehalten wird. Infolge der Stufen sind aber die Manschetten-Laufflächen in einer Ebene mit den Schienenlaufflächen.
Es ist zweckmäßig, wenn die Außenseite der von den Stützflächen ausgehenden Seitenflächen in einem spitzen Winkel aufeinander zulaufen. Auf diese Weise kann die Innen-Schiebemanschette in die Verbreiterung des Schlitzes der Vorhangschiene von unten eingesetzt werden, weil sie oben schmal genug ist und unten infolge des Schlitzes zusammengedrückt werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Mitnehmer als Mitnehmerfenster in den Seitenflächen und den Stützflächen des Einsatzstückes ausgebildet und sind die Laufflächen der Innen-Schiebemanschette auch im Bereich der Mitnehmerfenster durchgehend ausgebildet Durch die seitliche Versetzung der Stützflächen gegen die Laufflächen ist es möglich, diese durchgehend auszubilden, auch wenn in den Stütz- und Seitenflächen Fenster vorgesehen sind. Erfindungsgemäß sind als Mitnehmer also keine Vorsprünge an der Unterseite der die Laufflächen bildenden Stege wie bei der DE-AS 2 716 251 notwendig. Derartige Vorsprünge haben den Nachteil, daß die Innen-Schiebemanschette als Ganzes oder zumindest - wie bei der DE-AS - ihre Zunge sehr weit angehoben werden muß, um die Innen-Schiebemanschette zu verschieben.
Es ist weiters zweckmäßig, wenn die beiden Seitenwände gegenüber den Stützflächen durch einen Rücken miteinander verbunden sind, an dessen einem Ende eine von den Stützflächen wegweisende Federzunge vorgesehen ist. Durch die Federzunge wird die Innen-Schiebemanschette nach unten gedrückt, sodaß sie sicher in der geschlossenen Lage bleibt. Eine derartige Federzunge kann - wenn die Innen-Schiebemanschette aus Plastik gespritzt wird - gleich mitgespitzt werden.
Vorzugsweise ist am anderen Ende des Rückens wenigstens eine Distanznoppe vorgesehen. Durch diese kann -2-
Nr. 391 411 die Innen-Schiebemanschette, wenn sie in der Vorhangschiene eingesetzt ist, am Ende mit diesen Distanznoppen nicht angehoben werden, sodaß sie nur in einer Richtung aus der geschlossenen Stellung verschoben werden kann.
Es ist weiters zweckmäßig, wenn zirka in der Mitte an den Unterseiten der Laufflächen zwei Handbetätigungsanschlagnoppen vorgesehen sind. Diese Handbetätigungsanschlagnoppen verhindern ein zu weites Verschieben der Manschette, anderseits ermöglichen sie auch ein händisches Verschieben der Manschette, also ein Verschieben ohne Verwendung eines Stabkopfes.
Ein Stabkopf der eingangs genannten Art ist zum Zusammenwirken mit einer Innen-Schiebemanschette, die Mitnehmerfenster aufweist, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerarme Arretierungsnasen aufweisen und im Bereich dieser Arretierungsnasen vom Führungsrücken jeweils durch einen Freistellungsraum getrennt sind. Bei entsprechender Ausgestaltung der Verbreiterung des Schlitzes der Vorhangschiene kann dieser Stabkopf zwischen Vorhangschiene und Innen-Schiebemanschette eingeführt werden. Nach Anheben und Verschieben der Innen-Schiebemanschette können sich die Arretierungsnasen von oben auf die Schienenlaufflächen abstützen, sodaß der Stab fixiert ist. Der Stabkopf kann aus der Vorhangschiene nur entfernt werden, wenn die Innen-Schiebemanschette in der geschlossenen Stellung ist.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Innen-Schiebemanschette a) von unten, b) von der Längsseite, c) von der Stirnseite und d) im Schnitt entlang der Linie (C-D);
Fig. 2 eine für die in Fig. 1 gezeigte Innen-Schiebemanschette vorbereitete Vorhangschiene a) von unten, b) von der Längsseite und c) von der Stirnseite;
Fig. 3 einen Stab zur Betätigung mit dem Stabkopf der in Fig. 1 gezeigten Innen-Schiebemanschette a) von unten, b) von der Längsseite und c) von der in Fig. 3b linken Stirnseite;
Fig. 4 einen Stabkopf für den in Fig. 3 dargestellten Stäb a) von rechts (wie in Fig. 4b gesehen), b) von der Seite, c) im Schnitt entlang der Linie (A-B) und d) von oben (wie in Fig. 4b gesehen); und
Fig. 5 einen Gleiterschieber für den in Fig. 3 dargestellten Stab a) von der rechten Stirnseite (wie in Fig. 5b gesehen), b) von der Seite und c) von der linken Stirnseite (wie in Fig. 7b gesehen).
Die Innen-Schiebemanschette Fig. 1 ist in ihrem Querschnitt trapezförmig und eine einteilige, an ihrer Unterseite geschlitzte Kunststoffhülse. Sie besteht aus dem Manschettenrücken (1) mit einer federnden Zunge (2), zwei trapezförmig verlaufenden Seitenflächen (3), zwei Stützflächen (4), zwei Laufflächen (5), zwei Gleitstegen (8), zwei Mitnehmerfenstem (7), zwei Handbetätigungsanschlagsnoppen (6), zwei Distanznoppen (9) und einem Manschettenschlitz (10).
Die Kamiesenschiene Fig. 2 stellt in ihrem Querschnitt ein Innenlaufschienenprofil dar. An der Stelle, wo die Innen-Schiebemanschette Fig. 1 in die Montageausnehmung (11) eingesetzt wird, werden die Schienenlaufflächen (13) in der erforderlichen Länge des Platzbedarfes der Innenschiebemanschette entfernt. In einem Arbeitsgang beim Entfernen der Schienenlaufflächen (13) wird auch die Mitnehmerarmausnehmung (12) in entsprechender Länge und Breite mitausgezwickt. Die Innen-Schiebemanschette wird in die Montageausnehmung (11) hineingesteckt und fixiert sich selbst. Als Schienenmaterial wird Kunststoff oder Aluminium verwendet
Der Stab Fig. 3 ist mit einer Stabschiene (16) ausgestattet, in der der Gleiterschieber Fig. 5 geführt wird. Am oberen Ende des Stabes befindet sich eine Steckverbindung (17) zur Aufnahme des Stabkopfes Fig. 4.
Der Stabkopf (4) besteht aus einem Führungsrücken (18), zwei Mitnehmerarmen (19), auf welchen sich je eine Arretierungsnase (20) befindet, zwei Freistellungsräume (21), drei Stützflächen (22), ein Gleitereinlauf (23) und eine Steckverbindung (24).
An der Außenseite des Manschettenriickens (1) Fig. 1 befindet sich am linken Ende eine federnde Zunge (2), und am rechten Ende zwei Distanznoppen (9). Diese halten die Innen-Schiebemanschette in montierter Lage in einem konstanten senkrechten Abstand von ca. 2 mm von der Innenseite des Schienenrückens (14). Die Innen-Schiebemanschette kann nur an ihrem linken Ende senkrecht angehoben werden. Soll die Innen-Schiebemanschette zum Zweck des Vorhang-Einhängens mittels Stab nach links verschoben werden, so daß die unterbrochenen Schienenlaufflächen (13) offen sind, so wird der Stabkopf Fig. 4 mittels Stab, nachdem dieser mit dem Führungsrücken (18) innerhalb des Schienengleiterschlitzes (15) bis zum Anschlag geschoben wurde, von unten nach oben gedrückt, so daß die Innen-Schiebemanschette an ihrem linken Ende ca. 2 mm nach oben weicht und dadurch die Laufflächen (5) der Innen-Schiebemanschette hochgehoben werden und über die Schienenlaufflächen (13) gelangen, sodaß die Innen-Schiebemanschette nach links verschoben werden kann. Soll die Innen-Schiebemanschette nach rechts verschoben werden, um die offenen Schienenlaufflächen (13) wieder zu verschließen, so daß der Vorhang mit den Gleitern ungehindert über die gesamte Kamiesenlänge verschoben werden kann, so wird die Innen-Schiebemanschette durch die arretierten Mitnehmerarme (19) nach rechts geschoben, die Laufflächen (5) werden durch die Federzungen nach unten gedrückt und verriegeln die Innen-Schiebemanschette, so daß die Mitnehmerarme (19) von den Mitnehmerfenstem (7) aus dem Eingriff gelangen. Während des Verschiebens der Innen-Schiebemanschette mit den Mitnehmerarmen (19) ist ein Aushängen der Mitnehmerarme (19) unmöglich. Die federnde Zunge (2) bewirkt auch, daß die Laufflächen (5) und die Stützflächen (4) innerhalb des Schienenprofils in ihrer richtigen, senkrechten Funktionslage gehalten werden. Bei der Montage der Innen-Schiebemanschette in die Schienenmontageausnehmung (11) werden die beiden -3-

Claims (7)

  1. Nr. 391411 trapezförmig verlaufenden Seitenflächen (3) der Länge nach etwas zusammengedrückt und in die Schienenmontageausnehmung (11) hineingesteckt, nach Eintritt in den Schienentunnel federn die trapezförmig verlaufenden Seitenflächen (3) wieder auseinander und drücken sich leicht an die Innenseite der Seitenwände des Schienentunnels und ergeben somit einen Gleitpaßsitz. Die beiden Gleitstege (8) überbrücken die Mitnehmerfensterausnehmungen (7), so daß die Gleiter oder Roller beim Vorhangverschieben über eine Lauffläche geführt werden. Die Mitnehmerfenster (7) ermöglichen den Eingriff der Mitnehmerarme (19), so daß beim Stabkopfverschieben die Innen-Schiebemanschette immer mitverschoben wird. Die beiden Handbetätigungsanschlagnoppen (6) stellten Begrenzungselemente dar und verhindern das zu weite nach links Verschieben der Innen-Schiebemanschette. Die Innen-Schiebemanschette kann auch durch die beiden Handbetätigungsanschlagnoppen (6) von Hand aus verschoben werden. Die beiden Distanznoppen (9) am rechten Ende der Innen-Schiebemanschette verhindern, daß die Laufflächen (5) beim Verschließen der Schienenlaufflächen (13) durch nach rechts Verschieben der Innen-Schiebemanschette über die Schienenlaufflächen (13) hinwegrutschen, weil sie ein Anheben der Innen-Schiebemanschette an deren rechten Ende verhindern. Durch den Manschettenschlitz (10) werden beim Vorhangverschieben die Gleiter hindurchgeschoben. Die Vorhangwechselvorrichtung wird wie folgt verwendet; lYVorhang-Einhängen Das funktionelle Grundprinzip des Vorhang-Einhängens mit dem Stab beruht im wesentlichen auf der Ausnützung der Schwerkraft Durch das Eigengewicht des Stabes und das des eingefädelten Vorhanges hat der Stab durch die Schwerkraft das Bestreben, in senkrechter Richtung zu hängen. Dieses wird durch die drei Stützflächen (22) verhindert, indem sich eine der Stützflächen gegen den Manschettenrücken (1) und die anderen zwei an der Unterseite der Schienenlaufflächen abstützen, so daß der Stab in einem Winkel gehalten wird. In dieser Stellung wird mittels Gleiterschieber Fig. 5 der Vorhang von der Stabschiene (16) in die Kamiesenschiene von unten nach oben geschoben. Zwischen dem Gleiterschiebergriff (25) und der Schubstangennase (27) befindet sich die biegsame Flachschubstange (26). Die Innen-Schiebermanschette Fig. 1 ist in der Montageausnehmung (11) der Vorhangschiene Fig. 2 eingesetzt Der Vorhang wird am Boden in die Stabschiene (16) eingehängt, der Stab mit dem eingehängten Vorhang zur Kamiesenschiene hochgehoben und das Stabende mit dem Stabkopf Fig. 4 im meterlangen Schienengleiterschlitz (15) des Schienenprofils an beliebiger Stelle mit dem Führungsrücken (18) angesetzt Durch Stabverschieben zur Innen-Schiebemanschette gelangen die Mitnehmerarme (19) von unten nach oben, durch die Mitnehmerarmausnehmungen (12) in die Mitnehmerfenster (7), dabei kommen die Gleitstege (8) in die Freistellungsräume (21). Durch leichtes Hochdrücken des Stabkopfes Fig. 4 gelangen die Laufflächen (5) vom linken Ende der Innen-Schiebemanschette über den Schienenlaufflächen (13) zu liegen, so daß die Innen-Schiebemanschette bis zum Anschlag der Handbetätigungsanschlagnoppen (6) verschoben werden kann. Die beiden Mitnehmerarme (19) mit ihren Arretierungsnasen (20) verriegeln sich durch Einschließen in den Mitnehmerfenstem (7) und durch Aufliegen auf den Schienenlaufflächen (13), so daß ein unbeabsichtigtes Aushängen des Stabkopfes Fig. 4 während des Einhängevorganges nicht möglich ist. Durch das nach links Verschieben der Innen-Schiebemanschette werden die unterbrochenen Schienenlaufflächen (13) geöffnet und ermöglichen somit das Einhängen der Vorhanggleiter. Mittels Gleiterschieber Fig. 5, welcher in der Stabschiene (16) geführt wird, werden die Gleiter mit dem Vorhang, die sich ebenfalls in der Stabschiene (16) befinden, über die Innen-Schiebemanschette Fig. 1 von unten nach oben in die Kamiesenschiene geschoben. Anschließend wird die Innenschiebemanschette mit dem Stabkopf Fig. 4 nach rechts geschoben, dadurch werden die unterbrochenen Schienenlaufflächen (13) verschlossen, und der Stäbkopf Fig. 4 mit den Mitnehmerarmen (19) kann wieder aus der Innenschiebemanschette herausgenommen werden. Somit kann der Vorhang ungehindert über die gesamte Kamiesenlänge verschoben weiden. Voihang-Aushängen Nachdem der Stäb mit seinem Stäbkopf an der Kamiesenschiene angesetzt und der Stäbkopf nach Fig. 4 in die Innen-Schiebemanschette eingehängt wurde, so daß die Innen-Schiebemanschette nach links verschoben werden konnte, sind die unterbrochenen Schienenlaufflächen (13) offen, und die Gleiter mit dem Vorhang fallen beim Verschieben des Vorhanges aus der Innen-Schiebemanschette heraus. PATENTANSPRÜCHE 1. Innen-Schiebemanschette zum Einsetzen in eine Verbreiterang des Schlitzes einer im wesentlichen aus einem geschlitzten Kastenprofil bestehenden Vorhangschiene, wobei die Innen-Schiebemanschette Stützflächen zum -4- Nr. 391411 Abstutzen an den Schienenlaufflächen und Laufflächen, zwischen denen ein Schlitz vorhanden ist, aufweist und wobei sie weiters Mitnehmer zum Verschieben der Innen-Schiebemanschette in der Vorhangschiene mittels eines Stabes sowie gegebenenfalls Anschlagnoppen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen (5) und die Stützflächen (4) seitlich gegeneinander versetzt in einer Ebene angeordnet sind.
  2. 2. Innen-Schiebemanschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseiten der von den Stützflächen (4) ausgehenden Seitenflächen (3) in einem spitzen Winkel aufeinander zulaufen.
  3. 3. Innen-Schiebemanschette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer als Mitnehmerfenster (7) für den Stabkopf in den Seitenflächen (3) und den Stützflächen (4) des Einsatzstückes ausgebildet sind und daß die Laufflächen (5) der Innen-Schiebemanschette auch im Bereich der Mitnehmerfenster (7) durchgehend ausgebildet sind (Gleitstege (8)).
  4. 4. Innen-Schiebemanschette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenwände (3) gegenüber den Stützflächen (4) durch einen Rücken (1) miteinander verbunden sind, an dessen einem Ende eine von den Stützflächen (4) wegweisende Federzunge (2) vorgesehen ist.
  5. 5. Innen-Schiebemanschette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am anderen Ende des Rückens (1) wenigstens eine Distanznoppe (9) vorgesehen ist.
  6. 6. Innen-Schiebemanschette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Mitte an den Unterseiten der Laufflächen (5) zwei Handbetätigungsanschlagnoppen (6) vorgesehen sind.
  7. 7. Stabkopf, der an einem Stab, welcher eine Stabschiene und einen Gleiterschieber aufweist, befestigbar ist und der einen Führungsrücken zum Einsetzen in den Schlitz einer Kamiesenschiene, auf beiden Seiten des Führungsrückens je einen Mitnehmerarm, Stützflächen zum Abstützen des Stabkopfes gegen die Unterseite der Kamiesenschiene und einen Gleitereinlauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenwirken mit den Mitnehmerfenstern (7) der Innen-Schiebemanschette die Mitnehmerarme (19) Arretierungsnasen (20) aufweisen und im Bereich dieser Arretierungsnasen (20) vom Führungsrücken (18) jeweils durch einen Freistellungsraum (21) getrennt sind. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -5-
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