AT391306B - Rotor fuer eine rohrpoststation oder eine rohrpostweiche - Google Patents

Rotor fuer eine rohrpoststation oder eine rohrpostweiche Download PDF

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AT391306B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/24Switches

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Description

Nr. 391 306
Die Erfindung betrifft einen Rotor für eine Rohrpoststation oder eine Rohrpostweiche, mit einem einen bogenförmigen Verlauf aufweisenden Kanal, dessen Mittellinie in einem Abstand an der Drehachse des Rotors vorbeiläuft.
Es ist bereits bekannt, einen derartigen Rotor kreiszyhndrisch aus einem Leichtmetall-Gußteil herzustellen, in das eine Rohrleitung aus PVC als Kanal eingesetzt ist. Der Nachteil des bekannten Rotors besteht neben dem hohen Gewicht vor allem darin, daß bei Verwendung anderer Rohrdurchmesser meist der gesamte Rotor getauscht werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Rotor der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit dem die Nachteile bekannter Rotoren vermieden werden.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Rotor ein Grundrad aufweist, auf dem Rohrstückhalter lösbar befestigt sind, mit denen ein den Kanal bildendes Rohrstück verbindbar ist
Dieser neue Rotor kann in sehr leichter Bauweise hergestellt werden, insbesondere, wenn gemäß einem bevorzugten Merkmal der Erfindung das Grundrad, die Rohrstückhalter und das Rohrstück aus Kunststoff bestehen. Zum selben Zweck ist es vorzugsweise vorgesehen, daß das Grundrad Speichen auf weist, die die Nabe mit einem Umfangsteil verbinden. Ein leichter Rotor weist u. a. ein geringeres Trägheitsmoment auf, wodurch ein schnelleres Verdrehen mit kleiner dimensionierten Antrieben möglich ist.
Der wesentliche Vorteil des neuen Rotors besteht darin, daß bei Verwendung unterschiedlicher Rohrdurchmesser jeweils nur das Rohrstück, eventuell samt den Rohrstückhaltem, zu tauschen ist Das Grundrad bleibt immer dasselbe. Damit ist der neue Rotor wesentlich wirtschaftlicher als die bekannten Rotoren.
Gemäß einem bevorzugten Merkmal der Erfindung ist es vorgesehen, daß zwei Rohrstückhalter vorgesehen sind, die nahe dem Umfang des Grundrades lösbar am Grundrad befestigt sind. Dies erlaubt eine leichte Bauweise, wobei das Rohrstück durch diese beiden jeweils nur am Rohrende angreifenden Rohrstückhalter ausreichend fest mit dem Grundrad verbindbar ist. Vorteilhafterweise sind diese Rohrstückhalter so ausgebildet, daß sie jeweils eine nach außen weisende, von einer vorzugsweise kreisförmigen Öffnung durchsetzte und mit dem Rotor konzentrische, im wesentlichen zylindersektorförmige Fläche aufweisen und eine zur kreisförmigen Öffnung konzentrische, im wesentlichen zur Drehachse des Rotors weisende kreisförmige Bohrung größeren Durchmessers als die kreisförmige Öffnung aufweisen, die das Rohrstück außen formschlüssig umfaßt. Das zwischen zwei Rohrstückhalter eingesetzte Rohrstück braucht dann nach Befestigung der beiden Rohrstückhalter am Grundrad durch keine aufwendigen Vorrichtungen gehalten werden und ist dennoch fest mit dem Grundrad verbunden. Die nach außen weisende Zylindersektorfläche trägt vorteilhafterweise einen Dichtring, der eine luftdichte Verbindung zwischen dem Kanal des in eine Rohrpostanlage bzw. Rotorweiche eingesetzten Rotors und den dort angeordneten Rohrstutzen erlaubt.
Die Erfindung wird nachstehend durch ein Ausführungsbeispiel durch die Figuren der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines in eine Einfachweiche eingesetzten Rotors gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht, Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen in eine Einfachweiche eingebauten Rotor gemäß der Erfindung.
Der in Fig. 1 gezeigte Rotor besteht im wesentlichen aus einem Grundrad (1), den zwei Rohrstückhaltem (2a, 2b) nahe dem Umfang des Grundrades (1) und dem den Kanal des Rotors bildenden Rohrstück (3). Der ganze Rotor ist im vorliegenden Fall in eine Einfachweiche eingesetzt, die drei an einem Rahmen (4) befestigte Rohrstutzen (5a, 5b, 5c) zum Anschluß von Fahrrohren und einen den Rotor verstellenden Verstellmotor (6) aufweist.
Das aus Kunststoff bestehende Grundrad (1) weist sechs Speichen (7) auf, die, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die Nabe (8) mit dem Umfangsteil (9) verbinden. Dadurch ist das Grundrad (1) äußerst leicht Gemäß der Erfindung sind die Rohrstückhalter (2a, 2b) am Grundrad (1) lösbar befestigt. Im vorliegenden Fall geschieht diese lösbare Befestigung durch Schrauben (10a, 10b), die durch eine Bohrung des Grundrades (1) hindurch in ein Gewinde im jeweiligen ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Rohrstückhalter einschraubbar sind.
Ein einfaches und dennoch festes Einsetzen des ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Rohrstückes (3) in die zwei Rohrstückhalter (2a, 2b) ermöglichen die Bohrungen (11a, 11b), die das Rohrstück (3) außen formschlüssig umfassen. Nach Festziehen der Schrauben (10a, 10b) ist das Rohrstück (3) fest mit dem Grundrad (1) verbunden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weisen die Rohrstücke (2a, 2b) jeweils eine nach außen weisende, von einer kreisförmigen Öffnung (12a, 12b) durchsetzte Zylindersektorfläche (13a, 13b) auf, die damit an die Gestalt der Rohrstutzen (5a, 5b, 5c) der Einfachweiche angepaßt sind. Eine luftdichte Verbindung zwischen diesen Rohrstutzen (5a, 5b, 5c) und dem Kanal des Rotors kann über einen nicht dargestellten Dichtring erfolgen, der auf den Rohrstückhaltem (2a, 2b) außen angebracht ist und in bestimmten Rotorstellungen an den Rohrstutzen (5a, 5b) oder (5c) luftdicht anliegt.
Ein Rohrstückhalter (2b) kann außerdem eine Nase (14) aufweisen, über die an den Rohrstutzen (5a, 5b) angebrachte Stellungsschalter (15a, 15b) betätigbar sind, wenn der Rotor eine bestimmte Stellung einnimmt. Eine Anpassung des neuen Rotors an einen anderen Rohrdurchmesser erfolgt einfach durch Lösen der Schrauben (10a, 10b) und durch Entnahme des bisher verwendeten Rohrstückes (3), falls ein solches bereits eingebaut war. Das Verbinden des Rohrstückes mit dem Grundrad (1) erfolgt entweder über neue geeignete Rohrstückhalter -2-

Claims (8)

  1. Nr. 391 306 (andere Bohrung) oder durch Verwendung von Distanzringen zwischen Rohrstück und den bisherigen Rohrstückhaltem (2a, 2b) und durch Festziehen der Schrauben (10a, 10b). Dabei bleibt das Grundrad (1) dasselbe. Die obige Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die in den Figuren gezeigten Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise kann die Speichenzahl des Grundrades eine andere sein. Es können auch keine Speichen vorhanden sein und stattdessen ein im wesentlichen ebenes, plattenförmiges Grundrad verwendet werden. Auch müssen die Rohrstückhalter nicht unbedingt durch zwei Rohrstückhalter am Grundradumfang gebildet werden. Vielmehr können stattdessen auch im Bereich der Grundradmitte angeordnete Rohrstückhalter für das Rohrstück vorgesehen sein. In einem solchen Fall könnten die Enden des Rohrstückes selbst einen Dichtring tragen. PATENTANSPRÜCHE 1. Rotor für eine Rohrpoststation oder eine Rohrpostweiche mit einem einen bogenförmigen Verlauf aufweisenden Kanal, dessen Mittellinie in einem Abstand an der Drehachse des Rotors vorbeiläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor ein Grundrad (1) aufweist, auf dem Rohrstückhalter (2a, 2b) lösbar befestigt sind, mit denen ein den Kanal bildendes Rohrstück (3) verbindbar ist.
  2. 2. Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rohrstückhalter (2a, 2b) vorgesehen sind, die nahe dem Umfang des Grundrades (1) lösbar am Grundrad (1) befestigt sind.
  3. 3. Rotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstückhalter (2a, 2b) jeweils eine nach außen weisende, von einer vorzugsweise kreisförmigen Öffnung (12a, 12b) durchsetzte und mit dem Rotor konzentrische, im wesentlichen zylindersektorförmige Fläche (13a, 13b) aufweisen.
  4. 4. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstückhalter (2a, 2b) vorzugsweise kreisförmige Bohrungen (11a, 11b) aufweisen, die das Rohrstück (3) außen formschlüssig umfassen.
  5. 5. Rotor nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstückhalter (2a, 2b) an ihren nach außen weisenden Rächen (13a, 13b) Dichtmittel, vorzugsweise einen Dichtring aufweisen.
  6. 6. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundrad (1) Speichen (7) aufweist, die die Nabe (8) mit einem Umfangsteil (9) verbinden.
  7. 7. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundrad (1), die Rohrstückhalter (2a, 2b) und das Rohrstück (3) aus Kunststoff bestehen.
  8. 8. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohrstückhalter (2b) eine Nase (14) aufweist, mit der an der Rohrpoststation oder an der Rohrpostweiche angeordnete Stellungsschalter (15a, 15b) betätigbar sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
AT114486A 1985-05-07 1986-04-29 Rotor fuer eine rohrpoststation oder eine rohrpostweiche AT391306B (de)

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DE19858513447 DE8513447U1 (de) 1985-05-07 1985-05-07 Rotor für eine Rohrpoststation oder eine Rohrpostweiche

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ATA114486A ATA114486A (de) 1990-03-15
AT391306B true AT391306B (de) 1990-09-25

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AT114486A AT391306B (de) 1985-05-07 1986-04-29 Rotor fuer eine rohrpoststation oder eine rohrpostweiche

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DE8513447U1 (de) 1985-06-20

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