AT390432B - Verfahren zur herstellung eines abstandhalterrahmens und vorrichtung sowie anlage zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines abstandhalterrahmens und vorrichtung sowie anlage zur durchfuehrung des verfahrens Download PDF

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AT390432B
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Description

Nr. 390432
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Abstandhalterrahmens aus band- bzw. streifenförmigem Material als Randelement einer Verglasung mit mehreren Scheiben, wobei der Abstandhalterrahmen bei der Herstellung der Verglasung zwischen zwei Verglasungsplatten an deren Rand befestigt wird, um diese in Abstand voneinander zu halten, sowie eine Vorrichtung und eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens.
Aus der DE-OS 2 314 776 ist eine Anordnung zur Herstellung von Isolierverglasungen bekanntgeworden, wobei nur ein streifen- bzw. bandförmiges Material zugeführt wird und es muß daher zur Erzielung eines Abstandhalterrahmens zumindest an einem Ende das streifen- bzw. bandförmige Material doppelt abgebogen werden. Derjenige Abschnitt, welcher nun ein zweites Mal abgebogen weiden muß, steht nach dem ersten Abwinkeln seitlich über die Bearbeitungsstraße um diejenige Länge vor, welche beim zweiten Abbiegen nochmals einwärts gebogen werden muß, wodurch sich ein wesenüich vergrößerter Platzbedarf seitlich neben der Bearbeitungsstraße ergibt
Bei der Herstellung von Verglasungsplatten bzw. Verbundscheiben ist es bisher üblich, einen Abstandhalterrahmen auf einer ersten Scheibe zu bilden und dann eine zweite Scheibe darauf zu legen, um eine Doppelscheibe zu bilden. Eine derartige Vorgangsweise ist beispielsweise aus der CH-PS 522 814 zur Herstellung einer Doppelverglasung mit einem luftdicht abgeschlossenen Innenraum bekanntgeworden, wobei der Abstandhalter unter Zwischenschaltung eines organischen Bindemittels mit den Scheiben verbunden ist und ein die Außenfläche der Scheiben umgreifender, im wesentlichen U-förmiger Rahmen vorgesehen ist Ein weiterer Abstandhalterrahmen kann auf der zweiten Scheibe gebildet werden, und eine dritte Scheibe kann in gleicher Weise damit verbunden werden, wenn eine Dreifachscheibe hergestellt werden soll. Dieser Vorgang erfordert gewöhnlich den Einsatz von hochqualifizierten Facharbeitern.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren, eine Vorrichtung und eine Anlage zur Herstellung von Verglasungsplatten bzw. Verbundscheiben zu schaffen, durch welche die Herstellung vereinfacht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das streifen- bzw. bandförmige Material einer Biegestation in zwei oder mehr getrennten Längsabschnitten, beispielsweise unter gewünschter Profilgebung des Materials und/oder unter Ablängen des Materials auf die gewünschte Länge, zugeführt wird und daß wenigstens ein derartiger Längsabschnitt so gebogen wird, daß die Endstücke dieser Längsabschnitte beim Biegevorgang miteinander in Berührung gebracht werden und unter Ausbildung des Rahmens miteinander verbunden werden, wobei gegebenenfalls der Rahmen anschließend direkt auf eine der Scheiben der Verglasungsplatte übergeführt wird.
Durch die Erfindung wird also ein Verfahren geschaffen, durch das ein Abstandhalterrahmen zum Einbau in eine Hohlscheibe mechanisch bzw. automatisch hergestellt werden kann, wodurch die Anforderungen an die Arbeitskräfte sinken und weitere Vorteile erzielt werden, die besonders bei Serienherstellung offensichtlich sind.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungseinrichtung mit zwei parallelen Bahnen für die Zufuhr der erforderlichen Längenabschnitte des bandförmigen Materials, Anschlagmittel, die eine Stellung für die Vorderenden des zugeführten bandförmigen Materials festlegen, gegebenenfalls eine Profiliereinrichtung und/oder Schneideinrichtungen, eine Mehrzahl von Biegestationen zum Verbiegen des bandförmigen Materials auf wenigstens einer Bahn, so daß Rahmen-Eckwinkel in den erforderlichen Abständen von den Anschlagmitteln gebildet werden, und eine Einrichtung zum Verbinden der zusammengefügten Enden des bandförmigen Abstandhaltermaterials, das entlang den Bahnen zugeführt und zugebogen wurde, vorgesehen sind.
Gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung werden die Endstücke des streifen- bzw. bandförmigen Abstandhaltermaterials durch den Biegevorgang überlappt. Dadurch wird das Versiegeln der Scheibe an den Endbereichen des streifen- bzw. bandförmigen Materials erleichtert und weiters der Zusammenbau des Rahmens bedeutend erleichtert.
Vorzugsweise werden die sich überlappenden Endstücke des Abstandhalterstreifens durch Kräuselung bzw. Riffelung oder Bördelung miteinander verbunden. Dadurch wird eine einstweilige Verbindung ausreichender Festigkeit geschaffen, um den Rahmen während seiner anschließenden Überführung und während seines Zusammenbaues mit den zwei Scheiben zusammenzuhalten.
Gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung wird so vorgegangen, daß das streifen- bzw. bandförmige Abstandhaltermaterial in Längsrichtung derart gefaltet wird, daß ein Stegteil zur Bestimmung des Abstands zwischen den Scheiben der Verglasungsplatte und wenigstens ein Schenkelteil gebildet wird, der zur Befestigung an der gegenüberliegenden Scheibe der Verglasungsplatte bestimmt ist. Durch dieses Merkmal wird erreicht, daß der Rahmen vor dem Einbau zwischen den Scheiben versteift wird, und als weiterer Vorteil wird erreicht, daß eine verbesserte Abstandhalter-Scheiben- Verbindung erzielt wird. Optimal ist die Ausbildung des Abstandhalterstreifens in Form eines Kanals, mit jeweils einem Schenkel zur Befestigung auf einer Scheibe.
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, bei denen U-förmiges kanalförmiges Abstandhalter-Streifenmaterial verwendet wird, werden vorzugsweise nur die Seitenwandungen der Kanäle in jeder Überlappungszone durch Riffelung bzw. Kräuselung oder Bördelung miteinander verbunden.
Wenn derartige Abstandhalterstreifen verwendet werden, so wird (weiden) vorzugsweise von jeweils zwei sich überlappenden Endstücken der Schenkel bzw. die Schenkel eines Endstückes eingeknickt, so daß der Steg dieses Endstückes verschmälert wird, wodurch dieses Endstück sich in das andere Endstück einfügt, wenn diese -2-
Nr. 390 432 miteinander verbunden werden. Durch dieses Merkmal wird eine gleichmäßige Oberfläche zur Befestigung auf einer Scheibe erreicht.
Vorzugsweise wird das streifenförmige bzw. bandförmige Material zugebogen, indem es um ein Gegenlager herum gewalzt wird, während der Schenkel bzw. die Schenkel in seiner (ihrer) Ebene gehalten wird (werden). Dadurch bleiben die Schenkel eben und können auf der Scheibe befestigt werden. Besonders zweckmäßig ist es, den Abstandhalterstreifen so zuzubiegen, daß der Flansch bzw. die Flansche während des Biegevorganges gedehnt wird (werden), da eine Unterstützung dann leichter ist
Vorzugsweise wird der Stegteil des Abstandhaltastreifens an jeder Biegestelle über seine Breite deformiert, und vorzugsweise erfolgt die Deformierung progressiv während des Biegevorganges. Dadurch können die in den Schenkeln aufgrund des Biegevorganges auftretenden Spannungen in besser vorhersehbarer Weise abgestützt werden, so daß Abstandhalterrahmen stabiler Form in konsistenter Weise hergestellt werden können, wobei dies besonders bei der Serienherstellung von Hohlscheiben wichtig ist.
Eine Anwendung der Erfindung ist bei der Herstellung von Abstandhalterrahmen verschiedener Formen vorgesehen, z. B. Dreieck- oder Sechseckrahmen, die zum Einbau in entsprechend geformte Scheiben bestimmt sind; eine besondere Anwendung der Erfindung besteht jedoch in der Herstellung von viereckigen Abstandhalterrahmen, insbesondere für die Herstellung von rechtwinkeligen Abstandhalterrahmen.
Bei der Herstellung von viereckigen Abstandhalterrahmen wird es bevorzugt, daß zwei Längsabschnitte des streifenförmigen Abstandhaltermaterials zur Bildung des Rahmens verwendet werden.
Gemäß einigen Ausfuhrungsformen der Erfindung wird ein derartiger Längenabschnitt des streifenförmigen Abstandhaltermaterials viermal gebogen, um die Ecken eines viereckigen Rahmen zu bilden, während der andere Streifenabschnitt gerade bleibt; gemäß anderen Ausführungsfarmen wird ein Längenabschnitt des Streifens einmal gebogen, während der andere an drei Stellen gebogen wird. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird jedoch da Längenabschnitt des Streifens an zwei Stellen gebogen, weil dadurch die Konstruktion der Biegevonichtung vereinfacht wird.
Vorzugsweise wird einer der Längenabschnitte des streifen- bzw. bandförmigen Abstandhalterstreifens an zwei Stellen derart gebogen, daß sich ein kurzer Rückhalteschenkel des Streifens von jeder Biegung bis zum Ende des Längenstücks erstreckt. Ein solcher Schenkel kann vorzugsweise 2 bis 15 cm lang sein, gemessen vom Scheitel der Biegung bis zum Ende des Längsabschnittes. Dadurch können die Enden des Streifens leichter in stabiler Weise gehalten werden, so daß die Enden beim Zusammenfügen leichter in der gewünschten Weise miteinander verbunden werden können.
Bei der Größe der Hohlscheiben, die für die Erfindung von besonderem Interesse ist, nämlich Hohlscheiben, deren kürzeste Seite eine Länge von wenigstens 20 cm aufweist, ermöglicht dieses Merkmal, daß dieser Längenabschnitt des Abstandhalterstreifens an Stellen gebogen wird, die nur von einer gewünschten Seitenlänge der Scheibe abhängen, während der andere Streifen länger geschnitten und an Stellen zugebogen wird, die von den gewünschten Längen der drei anderen Seiten der Scheibe abhängen. Dadurch wird die zur Durchführung der Erfindung erforderliche Vorrichtung vereinfacht
Ein Längenabschnitt des Abstandhalterstreifens kann stets an Stellen gebogen werden, die in vorbestimmten-Abständen von den Enden liegen; diese Abstände brauchen nicht verändert zu werden, gleich in welcher Größe die Scheibe hergestellt wird, so daß die Vorrichtung zur Verbindung der Enden der Abstandhalterstreifen bezüglich jeweils zwei Biegestationen, wo diese Rückhalteschenkel abgebogen werden, fest angeordnet sein können.
Vorzugsweise werden die sich überlappenden Endstücke des mit Schenkeln versehenen Abstandhalter-Streifenmaterials so zusammengebracht, daß sich in jeder Überlappungszone einer da kurzen Rückhalteschenkel in das Ende des anderen Längsabschnittes des Abstandhalterstreifens einfügt.
Der Längenabschnitt des Abstandhalterstreifens kann zuvor auf die gewünschte Form und Größe geschnitten werden und z. B. paarweise dem Rahmenherstellungsmechanismus zugeführt werden; es wird jedoch bevorzugt, diese Längenabschnitte jeweils aus einem kontinuierlichen Vorrat zuzuführen, der vor dem Zubiegen auf Länge geschnitten wird.
Vorzugsweise wird das streifenförmige Abstandhaltermaterial zwischen Rollen geführt, die derart angeordnet bzw. ausgebildet sind, daß die Streifenstücke zu Profilen geformt werden, die einen Steg und wenigstens einen Schenkelteil enthalten.
Gemäß besonders bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind zwei Längsabschnitte des Abstandhalterstreifens vorgesehen, die parallel zugeführt, auf Länge geschnitten, zugebogen und miteinander verbunden werden, um einen rechtwinkeligen Abstandhalter zu bilden.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf Verglasungsplatten, z. B. Hohlscheiben, die durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellt sind.
Nach Fertigstellung des Rahmens kann dieser entfernt und gelagert und anschließend in eine Scheibe eingebaut werden; vorzugsweise wird er jedoch direkt auf eine Scheibe überführt, bevor die andere Scheibe auf den Rahmen gelegt und darauf ausgerichtet wird. Dieses Merkmal ist besonders wichtig, weil dadurch die Überführung eines vorfabrizierten Abstandhalterrahmens auf eine Scheibe zum Einbau in eine Hohlscheibe vereinfacht wird.
Das obige Merkmal der Erfindung ist nicht auf ein besonderes Verfahren zur Herstellung derartiger Abstandhalterrahmen beschränkt; durch die Erfindung wird also auch ein Verfahren zur Herstellung von Verglasungsplatten mit jeweils zwei Scheiben geschaffen, die durch einen am Rand dazwischen liegenden -3-
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Abstandhalterrahmen getrennt sind, wobei dieser Rahmen aus streifen· bzw. bandförmigem Material gebildet wird und am Rand zwischen den zwei Scheiben befestigt wird; dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus dem streifen- bzw. bandförmigem Material dadurch gebildet wird, daß er zugebogen wird und seine Enden miteinander verbunden werden, und daß der so gebildete Rahmen direkt auf eine Scheibe überführt wird, S wobei dies als Vorbereitung für die Anordnung der anderen Scheibe auf den Rahmen geschieht.
Vorzugsweise wird der Rahmen durch eine senkrechte Bewegung auf eine Scheibe überfuhrt, die unter einer Station liegt, wo der Rahmen gebildet wird, und vorzugsweise werden die einander gegenüberliegenden Enden des Abstandhalterstreifens relativ zu einem dazwischen liegenden Teil gebogen, der eine Seite des Rahmens bildet, wobei dieser parallel zu sich selbst während dieser Überführung bewegt wird. 10 Bei bevorzugten Ausführungsformen wird der Rahmen in der eingangs beschriebenen Weise gebildet
Insbesondere ist die Erfindung auf die Herstellung von Verglasungsplatten gerichtet, die aus zwei Glasscheiben gebildet sind, die durch einen am Rand dazwischen liegenden Abstandhalterrahmen aus einem Metallstreifen gebildet sind. Die Verglasungsplatte bzw. Verbundscheibe kann durch Verlöten des Abstandhalterrahmens mit metallisierten Rändern der Scheiben in Verbund gebracht werden. 15 Die durch die Erfindung geschaffene Vorrichtung zur mechanischen bzw. automatischen Herstellung eines Abstandhalterrahmens zum Einbau in eine Hohlscheibe ermöglicht eine Reduzierung der Anforderungen für die Qualifizierung der Arbeitskräfte, und ferner wird eine gleichmäßige Produktion derartiger Rahmen ermöglicht
Vorzugsweise enthält wenigstens eine Biegestation einen Gegenlageranschlag und ein Streifen-Biegeteil, das relativ zum Anschlag bewegbar gelagert ist, so daß der Streifen progressiv um den Anschlag herumliegt bzw. 20 herumrollt
Vorzugsweise können der Anschlag und das Biegeteil in jeder Biegestation relativ zueinander zurückgezogen werden, so daß das "kanalförmige" Abstandhaltermaterial nach dem Zubiegen aus jeder Station leicht gelöst werden kann.
Vorzugsweise ist die Ausbildung dabei so getroffen, daß der Anschlag einen U-Kanal zur Aufnahme des 25 streifenförmigen Abstandhaltermaterials aufweist und das Biegeteil derart montiert ist, daß es in den Kanal eindringen und den bzw. die Schenkel des darin angeordneten streifenförmigen Abstandhaltermaterials stützen kann.
Vorzugsweise ist die Ausbildung dabei so getroffen, daß der Biegeteil einen Vorsprung aufweist durch welchen der Steg des streifenförmigen Abstandhaltermaterials in der Biegezone deformiert wird, um 30 Biegespannungen in den Schenkeln zu kompensieren.
Vorzugsweise haben der Anschlag und das Biegeteil zueinander komplementäre Querschnitte.
Die Biegestation, die Anschlagmittel und die Bahnen können derart voneinander beabstandet sein, daß die Enden des über diese Bahnen zugeführten Abstandhalterstreifens allein durch den Biegevorgang mit Überlappung zusammengebracht werden können. Für die Serienherstellung von Rahmen der selben Abmessungen können sich 35 die Biegestationen, Anschlagmittel und Bahnen an festen Stellen befinden.
Zur Erleichterung der Herstellung von Rahmen verschiedener Abmessungen mit der selben Vorrichtung ist vorzugweise eine Einrichtung zur relativen Verschiebung wenigstens einer Biegestation bzw. eines Anschlagmittels und/oder einer Bahn vorgesehen, so daß die Enden des über diese Bahnen zugeführten bandförmigen Abstandhaltermaterials durch den Biegevorgang in Überlappung gebracht werden können. 40 Vorzugsweise enthält die Verbindungseinrichtung wenigstens einen Riffelungs- bzw. Kräuselungsmechanismus zur Verbindung der sich überlappenden Enden des Abstandhalterstreifens.
Vorzugsweise ist ein kanalförmiges Stützelement zur Stützung jedes Paares sich überlappender Enden des Abstandhalterstreifens vorgesehen, und der Riffelungs- bzw. Kiäuselungsmechanismus enthält zwei Riffelungs-bzw. Kräuselungswerkzeuge, die derart geformt sind, daß sie in den Kanal dieses Stützelementes eindringen und 45 mit den Seitenwandungen desselben derart in Eingriff gelangen, daß sie beim Eindringen durch Nockenwirkung progressiv geschlossen weiden.
Dabei kann die Vorrichtung zwei parallele Förderbahnen für den Abstandhalterstreifen aufweisen; vorzugsweise befinden sich ferner zwei Biegestationen auf jeder Bahn.
Vorzugsweise ist eine Einrichtung vorgesehen, die das Abstandhaltermaterial längs jeder Bahn aus einem 50 kontinuierlichen Vorrat zuführt, und daß Anschlagmittel und Schneideinrichtungen zum Abschneiden des Abstandhalterstreifens auf jeder Bahn angeordnet sind.
Vorzugsweise liegt stromaufwärts von der Schneideinrichtung auf jeder Bahn eine Profilierungseinrichtung, bzw. Walzen oder Rollen zum Zubiegen eines flachen Streifens in eine U-förmige Gestalt während der Zuführung aus dem Vorrat. 55 Vorzugsweise ist die Schneideinrichtung auf einer Bahn einem Mechanismus zur Verschmälerung des Steges des hinteren Endes des abgeschnittenen Längenstückes des Streifens und des Steges des Vordeiendes zugeordnet.
Gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist die Ausbildung so getroffen, daß auf jeder Bahn eine feststehende und eine bewegliche Biegestation vorgesehen ist und daß eines der Bahn-Anschlagmittel in Förderrichtung des Abstandhalterstreifens in einem festen Abstand nach der in Förderrichtung zweiten 60 Biegestation angeordnet ist und die Schneideinrichtung in einem festen Abstand vor der in Fördemchtung ersten Biegestation angeordnet ist. Durch die Anordnung einer feststehenden und einer bewegbaren Biegestation können Rahmen verschiedener Menge hergestellt werden. -4-
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Vorzugsweise ist der feste Abstand jeweils derart gewählt, daß das über die Bahn bis zu der Anschlageinrichtung zugeführte auf Länge geschnittene und zugebogene Abstandhaltermaterial Flügelteile aufweist, deren Länge zwischen 2 und 15 cm beträgt, gemessen von einem Ende bis zum Scheitel der angrenzenden Biegung.
Vorzugsweise ist auch die Führungseinrichtung bewegbar, so daß eine Relativannäherung bzw. -entfemung der Bahnen ermöglicht wird; ferner sind vorzugsweise die Anschlagmittel und die Schneideinrichtungen längs einer Bahn bewegbar. Dadurch können Rahmen verschiedener Breiten hergestellt werden.
Durch die Erfindung wird ferner eine Anlage zur Herstellung von Verglasungsplatten geschaffen, die jeweils zwei Scheiben enthalten, die durch einen am Rand dazwischen liegenden Abstandhaltenahmen getrennt sind, der aus streifen- bzw. bandförmigem Material auf die erforderliche Größe und Gestalt geformt ist und am Rand zwischen den zwei Scheiben befestigt ist; diese Anlage ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß daß die Anlage einen Förderer zur Beförderung von Scheiben in liegender Position, eine Einrichtung bzw. eine Zone zur Bildung des Rahmens über dem Förderraum der Scheiben und eine Einrichtung zum Freigeben des Rahmens zur Auflage auf eine darunter liegende Scheibe auf den Förderer enthält.
Vorzugsweise enthält die Anlage einen zweiten Förderer zur Beförderung von Scheiben und eine Einrichtung zur Überführung von Scheiben von dem zweiten Förderer auf einen Abstandhalterrahmen auf einer Scheibe, die von dem ersten Förderer befördert wird.
Weitere Vorteüe und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Fabrikationsanlage für die Herstellung von hohlen Scheiben gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rahmen-Herstellungsvorrichtung;
Fig. 3 und 4 eine Drauf- bzw. Seitenansicht einer Rahmen-Biegestation, teilweise im Querschnitt;
Fig. 5 eine Detailansicht eines Gegenlagerwerkzeugs einer Biegestation;
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Abstandshalterschenkel-Riffel- bzw. Kräuselmaschine; und
Fig. 7 und Fig. 8 eine Drauf- bzw. Seitenansicht einer Ausführungsform einer Abstandshaherstreifen-Schneidvorrichtung.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Produktionsanlage werden Scheiben oder Platten, z. B. aus Glas (nicht dargestellt) über einen Beschickungsförderer (1) zugeführt, von wo sie auf zwei parellele Förderer (2), (3) einer Platten-bzw. Scheiben-Montageanlage übergeben werden. Ein Vorrat (4) kann am Anfang dieser parallelen Förderer (2), (3) angeordnet sein. Diese Förderer sind in verschiedene Zonen eingeteilt, an denen verschiedene Vorgänge ausgeführt werden. Auf der Förderstraße (2) gelangen die Scheiben durch eine erste Zone (5), wo ihre Position und Größe überprüft werden kann. Dann werden sie einer Zone (6) zugeführt, die unter einer Rahmen-Herstellungsvorrichtung (7) liegt, die gemäß der Erfindung ausgebildet ist. Nachdem ein Abstandshalterrahmen dort gebildet und auf eine darunter liegende Scheibe aufgelegt ist gelangt diese zur Zone (8), wo die Ausrichtung des Rahmens justiert werden kann. Unterdessen wird eine zweite Scheibe auf dem zweiten parallelen Förderer (2) transportiert.
Wenn diese beiden Scheiben eine Zone (9) erreichen, so wird die zweite Scheibe auf den Rahmen, der auf der ersten Scheibe liegt, überführt, und dieses Gebilde gelangt dann weiter auf den Förderer (2) zu einer Verbundstation (10) und von dort zu einem Abtransportförderer.
Fig. 2 zeigt Einzelheiten der Rahmen-Herstellungsvorrichtung (7).
Der Mechanismus enthält zwei parallele Führungsschienen (12), (13), von denen die eine, die Führungsschiene (12), feststehend angeordnet ist, während die andere, nämlich (13), parallel zu sich selbst auf die erste Schiene zu bzw. von dieser fortbewegbar ist Jede Führungsschiene (12), (13) trägt eine Aufnahmerolle (14) für flaches, bandförmiges Abstandshaltermaterial z. B. aus Kupfer, das mit Zinn und/oder Lötlegierung beschichtet ist; von der Aufnahmerolle (14) aus, wird das bandförmige Abstandshaltermaterial (15) einer Reihe von Profilrollen (16) zugeführt, die derart angeordnet sind, daß das bandförmige Abstandshaltermaterial (15) kanalförmig verformt wird.
Die feststehende Schiene (12) trägt eine erste Biegestation (17) an einer festliegenden Stelle entlang ihrer Längsrichtung. Stromabwärts von der ersten Biegestation (17) befindet sich eine zweite Biegestation (18), deren Stellung längs der Schiene (12) einstellbar ist, und stromabwärts davon befindet sich ein Anschlag (19), dessen Stellung entlang der Schiene (12) bezüglich den Biegestationen (17) und (18) einstellbar ist. Eine Schneideinrichtung (20), die ebenfalls auf der Schiene (12) einstellbar ist, befindet sich stromaufwärts von der ersten Biegestation (12) und hat die Aufgabe, das streifenförmige Abstandshaltermaterial (15) in der Länge zuzuscheiden.
Die bewegbare Führungsschiene (13) trägt eine feststehende Biegestation (21), die der feststehenden Biegestation (17) auf der festen Schiene (12) gegenüber liegt, und eine bewegbare, stromabwärts angeordnete Biegestation (22). Eine Schneideinrichtung (23) befindet sich in einem kurzen, festen Abstand stromaufwärts von der festen Biegestation (21), und ein Anschlag (24) ist bewegungsmäßig mit der bewegbaren Biegestation (22) fest verbunden.
Nach Überprüfung der Größe der Scheibe, für die ein Rahmen erforderlich ist, werden die bewegbaren Biegestationen (18), (22) in der erforderlichen Weise bezüglich den feststehenden Biegestationen (17), (21) ausgerichtet, um zu gewährleisten, daß der Rahmen die richtige Länge hat Die Führungsschiene (13) wird in der -5-
Nr. 390 432 erforderlichen Weise relativ zu der festen Führungsschiene (12) bewegt, um zu gewährleisten, daß der Rahmen die richtige Breite hat; die Schneideinrichtung (20) und der Anschlag (19) werden entlang der festen Führungsschiene (12) so ausgerichtet, daß die richtige Länge des bandförmigen Abstandshaltermaterials (15) abgezogen wird. 5 Wenn das bandförmige Abstandshaltermaterial (15) bis zu dem Anschlag (19) gefördert ist und auf die richtige Länge abgeschnitten ist, so werden die freien Enden (25), (26) entlang Bögen (27), (28) in die mit durchgehendem Strich eingezeichnete Stellung gebogen. Anschließend werden ferner die freien Enden (29), (30) des bandförmigen Abstandshältermaterials, das entlang der bewegbaren Schiene (13) bis zum Anschlag (24) vorgeschoben und auf Länge geschnitten wird, in der dargestellten Weise umgebogen, so daß sie die freien Enden 10 (25), (26) des anderen Abstandshaltermaterials (15) in Überlappungszonen (31), (32) überlappen und sich mit diesen ineinanderfügen.
Da der Anschlag (24) fest mit der bewegbaren Biegestation (22) verbunden ist und die Schneideinrichtung (23) sich in festem Abstand stromaufwärts von der feststehenden, stromaufwärts gelegenen Biegestation (21) befindet, liegen die freien Enden (29), (30) des entlang der bewegbaren Führungsschiene (13) zugeführten 15 Abstandshaltermaterials im umgebogenen Zustand stets in den Zonen (31), (32) (Überlappungszonen), die in bezug auf die zugeordneten Biegestationen (22), (21) festliegen. Eine (nicht dargestellte) Riffel- bzw. Kräuselmaschine ist in jeder Überlappungszone vorgesehen.
In Fig. 2 ist ferner eine wahlweise vorgesehene Vorrichtung (33) gezeigt, die zwei Spitzen (34) aufweist, deren Aufgabe es ist, den Abstandshalterstreifen zu durchstoßen. Die (nicht gezeigten) Durchlöcherungen 20 ermöglichen einen Druckausgleich zwischen der Innenseite und der Außenseite der herzustellenden Scheibe, ermöglichen es aber auch, das Innere der Scheibe mit Trockenluft oder einem anderen Gasgemisch zu spülen. Die Durchlöcherungen ermöglichen ferner eine Evakuierung des Inneren der Scheibe. Nach Konditionierung der Innenatmosphäre der Scheibe können die Durchlöcherungen verschlossen werden, z. B. durch Verlöten.
Fig. 3 und 4 sind eine Draufsicht bzw. Schnittansicht der Biegestationen (17) und (22). Die Biegestationen 25 (18) und (21) sind spiegelbildlich zu diesen Biegestationen aufgebaut Die gezeigte Biegestation enthält eine
Trägerplatte (35), an der ein Block (36) befestigt ist, der eine Bahn (37) für ein Gegenlager-Werkzeug (38) bildet, das im einzelnen in Fig. 5 dargestellt ist. Wie in Fig. 5 gezeigt ist, hat die Vorderseite des Gegenlager-Werkzeugs (38) die Form eines Kanals (39), mit einem Vorsprung (40) in der Bodenfläche, dessen Aufgabe es ist den Steg eines Längsabschnitts des Abstandshalterstreifens auf der höchsten Stelle der Biegung während des 30 Biegevorganges zu deformieren. Zur Unterstützung dieser Aufgabe ist das Werkzeug (38) mit einem schrägen Kanal (41) versehen, in dem ein keilförmiges Teil (42) läuft (Fig. 3), das durch einen Arbeitszylinder (43) betätigbar ist, um das Gegenlager-Werkzeug (38) in die höchste Stelle der Biegung zu stoßen. Die Seitenwandungen des Kanals (39) dienen als Gegenlager für die Schenkel eines Längenäbschnittsabstandshalterstreifens, damit dieser sich beim Verbiegen nicht aufweitet. 35 Der Block (36) weist entlang seinem unteren Rand auf einer Seite desselben eine L-förmige Ausnehmung (44) auf, in das ein Längenabschnitt des bandförmigen Abstandshaltermaterials vor dem Verbiegen hineingefördert werden kann, und auf einer angrenzenden Seite eine gleiche L-förmige Ausnehmung (45), in die das freie Ende des Bandmaterials hineingebogen werden kann. Der Block (36) und das Gegenlager-Werkzeug (38) wirken also gemeinsam als Verformungseinrichtung, um die herum der Abstandshalter zugebogen werden kann. 40 Die Trägerplatte (35) trägt ferner einen Schlitten (46), der durch einen Arbeitszylinder (47) betätigbar ist, um einen Längenabschnitt des Abstandshaltermaterials in der Ausnehmung (44) des Gegenlagerblocks (36) festzuklemmen. Insbesondere trägt der Schlitten ein federbelastetes Klemmelement (48), das so geformt ist, daß es einen kanalförmigen Abstandshalterstreifen (15) hereinläßt und in der Ausnehmung (44) in der Nähe des Scheitels der zu bildenden Biegung festklemmt. 45 Der Schlitten (46) trägt einen Biege-Arbeitszylinder (49), der mit einer Zahnstange (50) verbunden ist, die mit einem Ritzel (51) in Eingriff ist, das drehbar auf einer Achse (52) gelagert ist. Diese Achse ist konzentrisch zum Krümmungszentrum der Biegung, die das Abstandshaltermaterial erfahren soll.
Mit dem Ritzel (51) ist ein Biegewerkzeug (53) fest verbunden, das so geformt ist, daß es sich in ein kanalförmiges Abstandshalterteil so einfügt, daß es dessen Schenkel gegen ein Verbiegen nach Innen abstützt, 50 und ferner eine Randseite aufweist, deren Form komplementär zur Vorderseite des Gegenlager-Werkzeugs (38) ist (siehe Fig. 5). Während der Biege-Arbeitszylinder (49) die Zahnstange (50) herauszieht, wird das Ritzel (51) derart in Drehung versetzt, daß das Biegewerkzeug (53) das bandförmige Abstandshaltermaterial (15) um das Gegenlager herumbiegt, das durch die Ausnehmungen (44), (45) des Blocks (36) und das Werkzeug (38) gebildet ist. Die 55 Ausnehmungen (44), (45) können ferner so ausgerichtet werden, daß der Abstandshalterstreifen um etwas mehr als den erforderlichen Winkel verbogen wird, z. B. 1 bis 2Q mehr, um eine elastische Rückbewegung aufzufangen.
Nach dem Umbiegen werden die Überlappungsenden des Abstandshalterstreifens in den Überlappungszonen (31), (32) (Fig. 2) mittels einer Vorrichtung durch Riffelung bzw. Kräuselung miteinander verbunden; diese Vorrichtung wird unter Bezugnahme auf Fig. 6 beschrieben. Wenn die Enden durch Riffelung bzw. Kräuselung 60 miteinander verbunden sind, so wird der Einklemm-Arbeitszylinder (47) betätigt, um den Schlitten (46) und die davon getragenen Teile (48) bis (53) zurückzuziehen, und das Gegenlager-Werkzeug wird ebenfalls zurückgezogen, so daß der derart geformte Abstandshalterrahmen auf eine darunter liegende Scheibe fallen kann. -6-
Nr. 390 432
Die in Fig. 6 gezeigte Riffelungs- bzw. Kräuselvorrichtung enthält einen Abstandshalter-Führungsblock (54), der auf der Trägerplatte (35) einer Biegestation (21) oder (22) auf der bewegbaren Führungsschiene (13) in der Überlappungszone (32) bzw. (31) montiert ist. Der Führungsblock (54) enthält einen Kanal (55) zur Aufnahme der überlappenden Enden des Abstandshalterstreifens, der in der Ebene der Fig. teilweise fortgeschnitten 5 ist, um Nockenflächen (56) zu bilden. Auf der Trägerplatte (35) ist ferner ein Arbeitszylinder (57) für die Riffelungs- bzw. Kräuselvorrichtung montiert, dessen Kolbenstange mit einem Steg (58) verbunden ist, der einen Schlitten (59) trägt, der bezüglich der Trägerplatte (35) bewegbar ist; der Steg trägt ferner Hebel (60), (61) für den Riffelungs- bzw. Kräuselvorgang, die schwenkbar an den mit (62) und (63) bezeichneten Stellen aufgeschnitten gelagert sind. Die Hebel (60), (61) werden durch eingelassene Federn (64), (65) in ihre 10 geöffnete Stellung vorgespannt. Die Vorderenden dieser Hebel sind mit Nockenflächen (66), (67) versehen, derart, daß bei Betätigung des Arbeitszylinders (57) zur Annäherung der Hebel (60), (61) an den Abstandshalter-Führungsblock (54) diese Nockenflächen (66), (67) mit den Nockenflächen (56) des Führungsblocks in Eingriff gelangen, um die Hebel zu schließen und somit die Schenkel der überlappenden Enden des kanalförmigen Abstandshalterstreifens, die zwischen den Kopfstücken (68), (69) eingefangen sind, durch Riffelung bzw. 15 Kräuselung miteinander zu verbinden. Gemäß einer anderen Ausführungsform bzw. als zusätzliches Merkmal zur
Bewegbarkeit des Schlittens (59) kann der Führungsblock (54) selbst bewegbar sein.
Fig. 7 und 8 zeigen eine Vorrichtung zum Abschneiden des kanalförmigen Abstandshaltermaterials auf Länge, während gleichzeitig der Kanal an den abgeschnittenen Enden verschmälert wird, derart, daß diese Enden sich in die überlappenden, nichtverengten Kanalenden einfügen können. 20 Der kanalförmige Abstandshalterstreifen (15) wird über einen Kanal (70) in einem Block (71) zugeführt, der an einem Halterungsrahmen (72) befestigt ist. Der Abstandshalterstreifen (15) wird durch Führungen (73) an Ort und Stelle gehalten. Eine bewegbare Halterung (74) ist an vier Führungsbolzen (75) befestigt, die jeweils von einer Feder (76) umgeben sind; die Bolzen und Federn sind durch Bohrungen in einem Block (77) durchgeführt, der an dem Rahmen (72) befestigt ist. Die Führungen (73) sind im Block (77) befestigt, und die 25 bewegliche Halterung (74) ist längs derselben gleitend bewegbar. Ein Schlitten (78) wird von den Bolzen (75) getragen und durch die Federn (76) gegen die Bolzenköpfe gestoßen. Ein Anschlagblock (79) begrenzt die Rückwärtsbewegung des Schlittens (78). Ein Abscherwerkzeug (80) erstreckt sich durch Kanäle in der bewegbaren Halterung (74), im Block (77) und im Schlitten (78) sowie in dem Anschlagblock (79) hindurch und ist bezüglich des Schlittens (78) durch einen Stift (81) festgelegt. Der Kanal durch die bewegliche 30 Halterung (74) hindurch ist mit (82) bezeichnet. Auf beiden Seiten dieses Kanals (82) befindet sich ein rechtwinkliger Vorsprung (83) auf der bewegbaren Halterung (74) dessen Größe derart ist, daß der kanalförmige Abstandshalterstreifen (15) ausgefüllt wird und dieser im Kanal (70) des Blocks (71) festgeklemmt wird. Über einen kurzen Abstand angrenzend an beide Seiten des Kanals (82) hat dieser Vorsprung reduzierte Abmessungen, wie durch Bezugszeichen (84) angedeutet wird. 35 Von dem feststehenden Block (71) wird ein mit dem reduzierten Teil (84) des Vorsprungs (83) ausgerichtetes Gesenk (85) getragen, das unter Steuerung eines Teilstücks (86), das von einem Arbeitszylinder betätigbar ist, gleiten kann. Das Gesenk (85) weist einen Durchgang (87) auf, damit die abgescherten Stücke des Abstandshalterstreifens hindurchgestoßen werden können, wenn die Vorrichtung betätigt wird.
Wenn im Betrieb die gewünschte Schnittstelle des Abstandshalterstreifens (15) gegenüber dem 40 Abscherwerkzeug liegt, wird dieses durch einen (nicht gezeigten) Arbeitszylinder vorwärts gestoßen. Das Abscherwerkzeug (80) nimmt den Schlitten (78) mit, und dadurch wird wiederum über die Federn (76) die bewegbare Halterung (74) vorgestoßen, bis der Abstandshalterstreifen (15) fest in dem Kanal (70) durch die Vorsprünge (83) eingeklemmt ist. Durch Weiterbewegung des Abscherwerkzeugs (80) werden die Federn (76) zusammengedrückt, und das Abscherwerkzeug gleitet dann in den Kanal (82), bis es ein Stück des 45 Abstandshalterstreifens (15) abschlägt und in den Durchgang (87) des Gesenks hineinstößt. Das Gesenk (85) wird dann auf dem Abstandshalterstreifen aus der entgegengesetzten Richtung vorgeschoben und deformiert dessen Schenkel auf den reduzierten Teilen (84) des rechtwinkligen Vorsprungs (83) auf beiden Seiten der Schnittstelle, so daß die Stege der Endstücke des Abstandshalterstreifens verschmälert werden und in die überlappenden Enden eines anderen Längenstücks des kanalförmigen Abstandshalterstreifens zur Bildung eines Rahmens eingefügt 50 werden können.
Die in den Fig. 7 und 8 gezeigte Schneidvorrichtung ist derart ausgelegt, daß die Schneideinrichtung (23) (Fig. 2) auf der bewegbaren Führungsschiene (13) angeordnet ist.
Die andere Schneidvorrichtung, die in Fig. 2 mit (20) bezeichnet ist, kann im wesentlich gleich ausgeführt werden, mit der Ausnahme, daß ein Gesenk (85) nicht erforderlich ist, ebenso wie die Einklemmvorsprünge 55 (83) keine Teile (84) reduzierter Höhe aufweisen müssen. -7- 60

Claims (40)

  1. Nr. 390 432 PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung eines Abstandhalterrahmens aus band- bzw. streifenförmigem Material als Randelement einer Verglasung mit mehreren Scheiben, wobei der Abstandhalterrahmen bei der Herstellung der Verglasung zwischen zwei Verglasungsplatten an deren Rand befestigt wird, um diese in Abstand voneinander zu halten, dadurch gekennzeichnet, daß das streifen- bzw. bandförmige Material einer Biegestation in zwei oder mehr getrennten Längsabschnitten, beispielsweise unter gewünschter Profilgebung des Materials und/oder unter Ablängen des Materials auf die gewünschte Länge, zugeführt wird, und daß wenigstens ein derartiger Längsabschnitt so gebogen wird, daß die Endstücke dieser Längsabschnitte beim Biegevorgang miteinander in Berührung gebracht werden und unter Ausbildung des Rahmens miteinander verbunden werden, wobei gegebenenfalls der Rahmen anschließend direkt auf eine der Scheiben der Verglasungsplatte übergeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke des streifen- bzw. bandförmigen Abstandhaltermaterials durch den Biegevorgang überlappt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sich überlappenden Endstücke des Abstandhaltermaterials durch Riffelung bzw. Kräuselung oder Bördelung miteinander verbunden werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das streifen- bzw. bandförmige Abstandhaltermaterial in Längsrichtung derart gefaltet wird, daß ein Stegteil zur Bestimmung des Abstands zwischen den Scheiben der Verglasungsplatte und wenigstens ein Schenkelteil gebildet wird, der zur Befestigung an der gegenüberliegenden Scheibe der Verglasungsplatte bestimmt ist
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das streifen- bzw. bandförmige Abstandhaltermaterial die Form eines U-Kanals erhält, wobei jeweils ein Schenkel zur Befestigung auf einer Scheibe dient
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Seitenwandungen der kanalförmigen Abstandhalterstreifen in der Überlappungszone durch Riffelung bzw. Kräuselung oder Bördelung miteinander verbunden werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß von jeweils zwei sich überlappenden Endstücken der Schenkel bzw. die Schenkel eines Endstückes eingeknickt wird (werden), so daß der Steg dieses Endstückes verschmälert wird, wodurch dieses Endstück sich in das andere Endstück einfügt, wenn diese miteinander verbunden werden.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das streifen- bzw. bandförmige Material zugebogen wird, indem es um ein Gegenlager gebogen wird, während der Schenkel bzw. die Schenkel in seiner (ihrer) Ebene gehalten wird (werden).
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das streifen- bzw. bandförmige Material so zugebogen wird, daß der Schenkel bzw. die Schenkel während des Biegevorganges gedehnt wird bzw. werden.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stegteil des streifen- bzw. bandförmigen Abstandhaltermaterials an jeder Biegestelle über seine Breite deformiert wird, wobei diese Deformierung progressiv während des Biegevorganges erfolgt.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der so gebildete Abstandhalterrahmen viereckig ausgebildet wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Längenabschnitt des streifen- bzw. bandförmigen Materials an zwei Stellen gebogen wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Längenabschnitte des streifen- bzw. bandförmigen Abstandhaltermaterials an zwei Stellen derart gebogen wird, daß ein kurzer Rückhalteschenkel desselben sich von jeder Biegung bis zu jedem Ende dieses Längenabschnittes erstreckt. -8- Nr. 390432
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder dieser Rückhalteschenkel, gemessen vom Scheitel der Biegung bis zum Ende des Längenabschnittes des Abstandhaltermaterials, eine Länge von 2 bis 15 cm aufweist.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die sich überlappenden Endstücke des streifen- bzw. bandförmigen Abstandhaltermaterials derart zusammengebracht werden, daß in jeder Überlappungszone sich ein«: der kurzen Rückhalteschenkel in das Ende des anderen Längenabschnittes einfügt.
  16. 16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenabschnitte des streifen- bzw. bandförmigen Abstandhaltermaterials jeweils aus einem kontinuierlichen Vorrat zugeführt und vor dem Zubiegen auf Länge geschnitten werden.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das streifen- bzw. bandförmige Abstandhaltermaterial zwischen Rollen geführt wird, die derart angeordnet bzw. ausgebildet sind, daß die Längsabschnitte so deformiert werden, daß ein Steg und wenigstens ein Schenkelteil gebildet werden.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Längenabschnitte des streifen-bzw. bandförmigen Abstandhaltermaterials parallel zugeführt und auf Länge geschnitten, zugebogen und zur Bildung eines rechtwinkeligen Abstandhalterrahmens miteinander verbunden werden.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen durch eine senkrechte Bewegung auf eine Scheibe überführt wird, die unter einer Station liegt, in der der Rahmen gebildet wird.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegende Endstücke des streifen-bzw. bandförmigen Materials relativ zu einem dazwischen liegenden Teil gebogen werden, das eine Seite des Rahmens bilden soll.
  21. 21. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungseinrichtung (12, 13) mit zwei parallelen Bahnen für die Zufuhr der erforderlichen Längenabschnitte des bandförmigen Materials (15), Anschlagmittel (19, 24), die eine Stellung für die Vorderenden des zugeführten bandförmigen Materials festlegen, gegebenenfalls eine Profiliereinrichtung (16) und/oder Schneideinrichtungen (23), eine Mehrzahl von Biegestationen (17, 18, 21, 22) zum Verbiegen des bandförmigen Materials (15) auf wenigstens einer Bahn, so daß Rahmen-Eckwinkel in den erforderlichen Abständen von den Anschlagmitteln gebildet werden, und eine Einrichtung zum Verbinden der zusammengefügten Enden des bandförmigen Abstandhaltermaterials, das entlang den Bahnen zugeführt und zugebogen wurde, vorgesehen sind.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Biegestationen einen Gegenlager-Anschlag (38) und ein Streifen-Biegeteil (53) enthält, das relativ zum Anschlag bewegbar gelagert ist, so daß der Streifen progressiv um den Anschlag herum gerollt bzw. geschwenkt werden kann.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (38) und das Biegeteil (53) in jeder Biegestation relativ zueinander zurückziehbar sind.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (38) und das Biegeteil (53) derart geformt sind, daß der Schenkel bzw. die Schenkel des bandförmigen, flachen Abstandhaitiermaterials (15) in der Biegezone während des Biegens gehalten werden.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (38) einen U-Kanal zur Aufnahme des streifenförmigen Abstandhaltermaterials aufweist und das Biegeteil (53) derart montiert ist, daß es in den Kanal eindringen und den bzw. die Schenkel des darin angeordneten streifenförmigen Abstandhaltermaterials stützen kann.
  26. 26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegeteil (53) einen Vorsprung (40) aufweist, durch welchen der Steg des streifenförmigen Abstandhaltermaterials in der Biegezone deformiert wird.
  27. 27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (38) und das Biegeteil (53) komplementäre Querschnitte aufweisen. -9- Nr. 390 432
  28. 28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur relativen Verschiebung wenigstens einer Biegestation bzw. eines Anschlagmittels und/oder einer Bahn vorgesehen ist, so daß die Enden des über diese Bahnen zugeführten bandförmigen Abstandhaltermaterials (15) durch den Biegevorgang in Überlappung gebracht werden können.
  29. 29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung wenigstens einen Riffelungs- bzw. Kräuselungsmechanismus zur Verbindung der sich überlappenden Enden des Abstandhalterstreifens enthält.
  30. 30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß ein kanalförmiges Stützteil (55) zur Stützung jedes Paares sich überlappender Enden des Abstandhalterstreifens vorgesehen ist und daß der Riffelungs-bzw. Kräuselmechanismus zwei Riffelungs- bzw. Kräuselwerkzeuge (68,69) aufweist, die derart geformt sind, daß sie in den Kanal des Stützelementes (55) eindringen und mit den Seitenwandungen desselben derart in Eingriff gelangen, daß sie beim Eindringen progressiv durch Nockenwirkung geschlossen werden.
  31. 31. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Biegestationen (17,18; 21, 22) auf jeder Bahn (12,13) angeordnet sind.
  32. 32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (14) vorgesehen ist, die das Abstandhaltermaterial längs jeder Bahn (12, 13) aus einem kontinuierlichen Vorrat zuführt, und daß Anschlagmittel (19,24) und Schneideinrichtungen (20,23) zum Abschneiden des Abstandhaitierstreifens auf jeder Bahn angeordnet sind.
  33. 33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß stromaufwärts von der Schneideinrichtung auf jeder Bahn eine Profiliereinrichtung (16) bzw. Rollen oder Walzen zum Umbiegen von flachem, bandförmigem Material in eine U-förmige Gestalt während der Zuführung von dem Vorrat auf der Bahn vorgesehen ist.
  34. 34. Vorrichtung nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneideinrichtung auf einer der Bahnen ein Mechanismus (84,85) zur Verschmälerung des Steges des hinteren Endes des abgeschnittenen Längenabschnittes des Abstandhalterstreifens und des Steges des Förderendes des kontinuierlichen Vorrats zugeordnet isL
  35. 35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Bahn (12,13) eine feststehende (17, 21) und eine bewegliche Biegestation (18, 22) vorgesehen ist und daß eines der Bahn-Anschlagmittel (24) in Förderrichtung des Abstandhalterstreifens in einem festen Abstand nach der in Förderrichtung zweiten Biegestation (22) angeordnet ist und die Schneideinrichtung (23) in einem festen Abstand vor der in Förderrichtung ersten Biegestation (21) angeordnet ist.
  36. 36. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Abstand derart gewählt ist, daß das über die Bahn (13) bis zu den Anschlagmitteln (24) zugeführte, auf Länge geschnittene und zugebogene Abstandhaltermaterial Flügelteile aufweist, deren Länge zwischen 2 und 15 cm beträgt, gemessen jeweils von einem Ende bis zum Scheitel der angrenzenden Biegung.
  37. 37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung derart bewegbar ist, daß eine Relativannäherung bzw. Relativentfernung der Bahnen (12,13) erfolgt, und daß die Anschlagmittel und Schneideinrichtung längs einer der Bahnen bewegbar sind.
  38. 38. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage einen Förderer (2) zur Beförderung von Scheiben in liegender Position, eine Einrichtung bzw. eine Zone (6) zur Bildung des Rahmens (7) über dem Förderraum der Scheiben und eine Einrichtung zum Freigeben des Rahmens zur Auflage auf eine darunter liegende Scheibe auf den Förderer enthält.
  39. 39. Anlage nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Förderer (3) zur Beförderung von Scheiben und eine Einrichtung zur Überführung der Scheiben von dem zweiten Förderer (3) auf einen Abstandhalterrahmen (7) auf einer durch den ersten Förderer (2) beförderten Scheibe vorgesehen ist.
  40. 40. Anlage nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 37 vorgesehen ist Hiezu 7 Blau Zeichnungen -10-
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