AT390105B - Parkettfussbodenelement - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf ein Parkettfussbodenelement aus parallelen, an ihren aneinanderstossenden Längsseiten miteinander verleimten, der Länge nach aus Seitenbrettem eines Baumstammes geschnittenen Stäben, die mit ihren aus der Brettoberfläche gebildeten Längsseiten die verleimten Stossflächen bilden und aus zusammengefügten Abschnitten bestehen. Aus miteinander verleimten Stäben zusammengesetzte Parkettfussbodenelemente bestehen üblicherweise aus Hartholz, weil Nadelhölzer bei der bekannten Verlegungsart ein für dieses Einsatzgebiet unzulässig hohes Quellund Schwindmass aufweisen. Aus diesem Grunde werden Nadelhölzer lediglich für Riemen-oder Dielenfussböden verwendet, die ein höheres Quell- und Schwindmass zulassen, aber ebenfalls empfindlich gegenüber Änderungen hinsichtlich der Holzfeuchtigkeit sind. Um für Möbel oder Tische möglichst verzugsfreie Verbundplatten aus einem Plattenelement mit einem Oberflächenfurnier zu erhalten, ist es ausserdem bekannt (GB-PS 291 113), aus den Seitenbrettern eines Baumstammes einen mehrlagigen Stapel zusammenzuleimen und diesen Stapel quer zu den einzelnen Brettlagen der Länge nach zu durchtrennen, so dass Plattenelemente aus Stäben erhalten werden, die mit ihren aus der Brettoberfläche gebildeten Längsseiten die verleimten Stossflächen bilden. Diese Stapellage innerhalb des Plattenelementes bringt den Vorteil mit sich, dass die Jahresringschichten im wesentlichen parallel zu den Stossflächen und damit quer zur Oberfläche des Plattenelementes verlaufen, was geringe Quell- und Schwindeinflüsse parallel zur Oberfläche des Plattenelementes sicherstellt, so dass sich diese Plattenelemente vorteilhaft als Träger für Furniere eignen, deren Maserung quer zur Maserung der Plattenstäbe verläuft. Solche Furnierplatten sind aber zum Einsatz als Parkettfussbodenelemente ungeeignet. Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Parkettfussbodenelement zu schaffen, bei dem der störende Einfluss der Quell-und Schwindeigenschaften des Holzes weitgehend vermieden wird, so dass dieses Parkettfussbodenelement aus Nadelholzstäben aufgebaut werden kann. Ausgehend von einem Plattenelement der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass die aus Nadelholz gefertigten Stäbe mit ihren zu den Stossflächen quer verlaufenden Schnittflächen die Elementoberfläche bilden und dass die astfreien Abschnitte der einzelnen Stäbe über eine Keilverzinkung verbunden sind. Da die aus dem Seitenholz eines Stammes geschnittenen Bretter angenähert tangential zu den Jahresringschichten verlaufen, liegen diese Jahresringschichten quer zur Schnittfläche der zur Brettoberfläche senkrechten Schnitte, so dass aufgrund der Verleimung der je um 900 um ihre Längsachse gedrehten Stäbe ein Parkettfussbodenelement mit quer zur Oberfläche des Elementes verlaufenden Jahresringschichten erhalten wird. Diese besondere Ausrichtung der Jahresringschichten reduziert in an sich bekannter Weise den Einfluss der Quellund Schwindeigenschaften parallel zur Oberfläche des Parkettfussbodenelementes auf ein Minimum, was das Herstellen von grossflächigeren Parkettfussbodenelementen aus Nadelhölzern erlaubt, ohne die sonst beim Einsatz von Nadelhölzern auftretenden Nachteile bei Parkettfussbodenelementen in Kauf nehmen zu müssen. Aus dem Seitenholz von Nadelholzbaumstämmen, das sonst für diesen Zweck nicht verwendet werden kann, kann somit ein hochwertiges Parkettfussbodenelement hergestellt werden, das allen Anforderungen entspricht, wenn durch Äste od. dgl. hervorgerufene Fehler vermieden werden, was durch ein Zusammensetzen von astfreien Stababschnitten erreicht wird, die miteinander durch eine Keilverzinkung verbunden werden. Durch die Keilverzinkung der einzelnen Stababschnitte wird eine Verbindung erreicht, die ein gegenseitiges Versetzen der Stababschnitte auch bei höheren Belastungen ausschliesst und sich in die sichtbare Holzstruktur gut einfügt In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 ein erfindungsgemässes Parkettfussbodenelement ausschnittsweise in einem schematischen Schaubild, Fig. 2 die Lage der Seitenbretter eines Nadelholzstammes in einem vereinfachten Himschnitt und die Fig. 3 bis 5 die Verarbeitung solcher Seitenbretter zu einem erfindungsgemässen Parkettfussbodenelement in einzelnen Arbeitsschritten. Das in Fig. 1 dargestellte Fussbodenelement ist aus parallelen, an ihren aneinanderstossenden Längsseiten (1) miteinander verleimten Stäben (2) aus einem Nadelholz, beispielsweise aus Fichtenholz, zusammengesetzt, wobei die Jahresringschichten (3) dieser Stäbe (2) quer zur Oberfläche (4) des Parkettfussbodenelementes verlaufen. Aus diesem Grunde sind diese Parkettfussbodenelemente gegenüber Feuchtigkeitsänderungen weitgehend unabhängig. Um Parkettfussbodenelemente gemäss Fig. 1 aus Seitenbrettem (5) eines Nadelholzbaumstammes (6) herstellen zu können, werden aus den Seitenbrettern (5) zunächst die einen Ast (5a) od. dgl. enthaltenden Querstreifen (7) herausgeschnitten, wie dies in Fig. 3 angedeutet wird. Die verbleibenden Brettabschnitte (Sb) werden dann an ihren einander zugekehrten Stirnflächen mit einer Keilverzinkung (8) versehen und zu fehlerfreien Brettern zusammengeleimt, wie dies in Fig. 4 angedeutet ist. Die so vorbereiteten Seitenbretter (5) werden dann in mehreren Lagen zu einem Stapel (9) zusammengefügt und verleimt. Da entsprechend der Fig. 2 die Seitenbretter (5) annähernd tangential zu den Jahresringschichten (3) verlaufen, ergibt sich hinsichtlich dieser Jahresringschichten (3) im Stapel (9) eine Ausrichtung etwa parallel zu den einzelnen Brettlagen, wie dies in Fig. 5 angedeutet ist. Wird daher der Stapel (9) der Länge nach durch quer zu den einzelnen Brettlagen verlaufende Schnitte (10) im Abstand der gewünschten Dicke der Fussbodenelemente durchtrennt, so werden brettartige Stapelteile (11) aus verleimten Stäben (2) erhalten, deren Jahresringschichten quer zur Stapelhöhe und damit quer zur Oberfläche der brettartigen Stapelteile (11) verlaufen, <Desc/Clms Page number 2> wie dies für die Parkettelemente gefordert wird. Aus diesen brettartigen Stapelteilen (11) lassen sich somit die Parkettfussbodenelemente fertigen, wobei zur Bildung von Fussbodenelementen grösserer Breite zwei oder mehrere brettartige Stapelteile (11) an ihren Längsschmalseiten zusammengeleimt werden können. Das Fussbodenelement gemäss Fig. 1 ist beispielsweise aus zwei solchen brettartigen Stapelteilen (11) zusammengesetzt. Zur Verbindung der einzelnen Fussbodenelemente können diese an den Kanten abwechselnd mit einer Nut (12) und einer Feder (13) versehen werden. Die die Sichtfläche des Elementes bildende Oberfläche wird in herkömmlicher Weise bearbeitet, bevor das Parkettfussbodenelement beispielsweise mit einem abriebfesten Wasserlack versiegelt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Parkettfussbodenelement aus parallelen, an ihren aneinanderstossenden Längsseiten miteinander verleimten, der Länge nach aus Seitenbrettem eines Baumstammes geschnittenen Stäben, die mit ihren aus der Brettoberfläche gebildeten Längsseiten die verleimten Stossflächen bilden und aus zusammengefügten Abschnitten bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Nadelholz gefertigten Stäbe (2) mit ihren zu den Stossflächen quer verlaufenden Schnittflächen die Elementoberfläche bilden und dass die astfreien Abschnitte der einzelnen Stäbe (2) über eine Keilverzinkung (8) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT156288A AT390105B (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Parkettfussbodenelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT156288A AT390105B (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Parkettfussbodenelement |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA156288A ATA156288A (de) | 1989-08-15 |
| AT390105B true AT390105B (de) | 1990-03-26 |
Family
ID=3516092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT156288A AT390105B (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Parkettfussbodenelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT390105B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2078597A3 (de) * | 2008-01-09 | 2013-03-27 | Scheucher Holzindustrie GmbH | Verfahren zum Herstellen einer Holzplatte mit einer strukturierten Oberfläche |
| DE102014113048A1 (de) * | 2014-08-01 | 2016-02-04 | Hamberger Industriewerke Gmbh | Verfahren zum Herstellen einer Mittellage von Parkettbodenelementen, Mittellage und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| AT525323A1 (de) * | 2021-07-17 | 2023-02-15 | Schmidt Michael | Holzverbundprodukt |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB291113A (en) * | 1927-05-27 | 1928-11-08 | Carl Wilhelm Edberg | Improved manufacture of wooden plates |
| GB361320A (en) * | 1930-08-13 | 1931-11-13 | Arthur Solomon Lewenstein | Improvements relating to floor, wall and ceiling coverings and the like |
-
1988
- 1988-06-16 AT AT156288A patent/AT390105B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB291113A (en) * | 1927-05-27 | 1928-11-08 | Carl Wilhelm Edberg | Improved manufacture of wooden plates |
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| DE102014113048A1 (de) * | 2014-08-01 | 2016-02-04 | Hamberger Industriewerke Gmbh | Verfahren zum Herstellen einer Mittellage von Parkettbodenelementen, Mittellage und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| AT525323A1 (de) * | 2021-07-17 | 2023-02-15 | Schmidt Michael | Holzverbundprodukt |
| AT525323B1 (de) * | 2021-07-17 | 2024-05-15 | Schmidt Michael | Holzverbundprodukt |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA156288A (de) | 1989-08-15 |
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Legal Events
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