AT387851B - Zuender, insbesondere handgranatenzuender - Google Patents

Zuender, insbesondere handgranatenzuender

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AT387851B
AT387851B AT331986A AT331986A AT387851B AT 387851 B AT387851 B AT 387851B AT 331986 A AT331986 A AT 331986A AT 331986 A AT331986 A AT 331986A AT 387851 B AT387851 B AT 387851B
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Oregon Ets Patentverwertung
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Zünder, insbesondere für Handgranaten, mit einem Zünderkopf aus Kunststoff, der mit dem Granatenkörper über einen mit einer achszentrischen Bohrung versehenen Gewindezapfen verbindbar ist, wobei der Gewindezapfen ein Aussengewinde aufweist und die Öffnung des Granatenkörpers ein korrespondierendes Innengewinde. 



   Neben Metall wird für Zünderköpfe, insbesondere für Handgranaten, in zunehmendem Masse Kunststoff, vornehmlich thermoplastischer Kunststoff, als Werkstoff verwendet und der Zünderkopf im Spritzgussverfahren hergestellt. Unter einem Zünderkopf versteht man ganz allgemein den Trägerkörper von verschiedenen mechanischen und/oder pyrotechnischen Bauteilen des Zünders. 



  Bei einem Handgranatenzünder ist am Zünderkopf der Schläger gelagert und das Zündröhrchen, welches üblicherweise eine Zündpille, einen Verzögerungssatz und den Detonator enthält, angeordnet. Ferner wird am Zünderkopf der Sicherungsbügel angelenkt, der in gesicherter Stellung durch einen den Zünderkopf durchsetzenden Sicherungssplint gehalten ist. 



   Bei den aus Kunststoff bestehenden Zünderköpfen hat sich bisweilen gezeigt, dass der Gewindezapfen, über den der Zünderkopf mit dem Granatenkörper verschraubt wird, entweder unter den Zugbelastungen durch die Verschraubung, wodurch Spannungsrisse im Kunststoffmaterial entstehen können, oder durch Stossbeanspruchungen abbrechen kann. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu beseitigen, was erfindungsgemäss dadurch erreicht wird, dass der Gewindezapfen aus einer in den Kunststoffteil des Zünderkopfes einschraubbaren Gewindehülse aus Metall besteht. 



   Die Gewindehülse aus Metall, beispielsweise Messing, hält den auftretenden Beanspruchungen, was Gewindespannungen oder Stossbeanspruchungen betrifft, sicher stand. Gegenüber einem zur Gänze aus Metall bestehenden Zünderkopf weist der erfindungsgemässe Zünderkopf, weil er mit Ausnahme der Gewindehülse aus Kunststoff besteht, ein wesentlich geringeres Gewicht auf. 



   Die Gewindehülse aus Metall weist vorzugsweise zwei unterschiedliche Aussengewindebereiche auf, wobei ein Aussengewindebereich (zweckmässig mit geringerem Durchmesser) mit dem Innengewinde der Bohrung des Kunststoffteiles, der andere (zweckmässig mit grösserem Gewindedurchmesser) mit dem Innengewinde der Öffnung des Granatenkörpers korrespondiert. Der grössere Durchmesser des der Öffnung des Granatenkörpers zugeordneten Aussengewindebereiches dient   u.   a. auch als Anschlag der Gewindehülse am Kunststoffteil des Zünderkopfes beim Einschrauben in dessen Bohrung. 



   Der der Bohrung im Kunststoffteil des Zünderkopfes zugeordnete Gewindebereich der Gewindehülse soll ein in dieser Bohrung möglichst schwergängiges Gewinde aufweisen, damit sich die Gewindehülse nicht ungewollt vom Kunststoffteil des Zünderkopfes lösen kann. Ausserdem sollen beide Aussengewindebereiche der Gewindehülse Gewinde gleicher Richtung aufweisen, was bewirkt, dass beim Einschrauben des Zünderkopfes in den Granatenkörper höchstens ein weiteres Eindrehen der Gewindehülse in den Kunststoffteil des Zünderkopfes erfolgt (falls der Anschlag noch nicht erreicht ist), nie jedoch ein Herausdrehen der Gewindehülse aus dem Kunststoffteil des Zünderkopfes. 



   Die Gewindehülse kann auch ein Innengewinde zur Aufnahme des Zündröhrchens aufweisen. 



  Es ist jedoch in einer anderen Ausführungsform der Erfindung möglich, das Zündröhrchen bzw. einen Teil desselben   (z. B.   den die Verzögerungsladung enthaltenden Träger für die Detonatorhülse) unmittelbar an die Gewindehülse anzuformen, wobei vorzugsweise auch die axiale Bohrung der Gewindehülse einen Teil des Zündröhrchens bildet und das Zündhütchen und gegebenenfalls auch einen Teil des Verzögerungssatzes enthält. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele näher erläutert.   Fig. 1   zeigt im Längsschnitt einen erfindungsgemässen Kunststoffzünderkopf für eine Handgranate, mit Gewindehülse aus Metall. Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemässen Kunststoffzünderkopf für eine Handgranate mit Gewindehülse aus Metall, wobei an die Gewindehülse ein Teil des Zündröhrchens angeformt ist. 



   Der Zünderkopf gemäss   Fig. 1   besteht aus einem Kunststoffteil --1--, der im Spritzgussverfahren aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt wird und eine   Lagerbohrung --2-- für   den (nicht dargestellten) Schläger, eine   Bohrung --3-- für   den (ebenfalls nicht dargestellten) Siche- 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> körpers ein korrespondierendes Innengewinde, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindezapfen aus einer in den Kunststoffteil (l) des Zünderkopfes einschraubbaren Gewindehülse (6) aus Metall besteht.
    2. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindehülse zwei unterschiedliche Aussengewindebereiche (7,8) aufweist, wobei ein Aussengewindebereich (7) mit dem Innengewinde der Bohrung (5) des Kunststoffteiles (l) des Zünderkopfes, der andere (8) mit dem Innengewinde der Öffnung des Granatenkörpers (9) korrespondiert.
    3. Zünder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der der Öffnung des Granatenkörpers (9) zugeordnete Gewindebereich (8) der Gewindehülse (6) einen grösseren Durchmesser aufweist als der der Bohrung (5) im Kunststoffteil (1) des Zünderkopfes zugeordnete Gewindebereich (7).
    4. Zünder nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der der Öffnung des Granatenkörpers (9) zugeordnete Gewindebereich (8) der Gewindehülse (6) eine grössere Steigung aufweist als der der Bohrung (5) im Kunststoffteil (1) des Zünderkopfes zugeordnete Gewindebereich (7).
    5. Zünder nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der der Öffnung des Granatenkörpers (9) zugeordnete Gewindebereich (8) der Gewindehülse (6) ein WithworthGewinde und der der Bohrung (5) im Kunststoffteil (l) des Zünderkopfes zugeordnete Gewindebereich (7) ein metrisches Feingewinde aufweist.
    6. Zünder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der der Öffnung des Granatenkörpers (9) zugeordnete Gewindebereich (8) der Gewindehülse (6) und der der Bohrung (5) im Kunststoffteil (l) des Zünderkopfes zugeordnete Gewindebereich (7) Gewinde gleicher Richtung aufweisen.
    7. Zünder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschrau- EMI3.1 neten Gewindebereiches (7) der Gewindehülse (6) um etwa 0, 05 bis 0, 1 mm kleiner ist als der Durchmesser (Nenndurchmesser) des Gewindes der Bohrung (5) und/oder dass die Bohrung (5) eine leichte, nach unten sich erweiternde Konizität aufweist, wobei vorzugsweise die obersten Gewindegänge der Bohrung (5) einen um etwa 0, 05 mm kleineren Durchmesser als die untersten, dem Nenndurchmesser entsprechenden Gewindegänge aufweisen.
    8. Zünder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnt, dass die Gewindehülse (6) ein Innengewinde (11) zur Aufnahme des Zündröhrchens (12) aufweist.
    9. Zünder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Bohrung (13) der Gewindehülse (6) einen Teil des Zündröhrchens bildet, der das Zündhütchen und/oder mindestens einen Teil des Verzögerungssatzes enthält.
    10. Zünder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an die Gewindehülse (6) an dem dem Granatenkörper (9) zugewendeten Ende ein Teil (12) des Zündröhrchens angeformt ist.
    11. Zünder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Gewindehülse (6) angeformte Teil (12) des Zündröhrchens zumindest einen Teil des Verzögerungssatzes enthält und gegebenenfalls als Träger für die Detonatorhülse (15) dient.
    12. Zünder nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass am an die Gewindehülse (6) angeformten Teil (12) des Zündröhrchens ein Bund (16) mit einer Rändelung ausgebildet ist.
AT331986A 1986-12-15 1986-12-15 Zuender, insbesondere handgranatenzuender AT387851B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU238957U1 (ru) * 2025-10-10 2025-11-18 Сергей Николаевич Личман Устройство адаптации унифицированного запала к оборонительной и наступательной ручным гранатам

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RU238957U1 (ru) * 2025-10-10 2025-11-18 Сергей Николаевич Личман Устройство адаптации унифицированного запала к оборонительной и наступательной ручным гранатам

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