AT385496B - Vorrichtung zum erkennen von auf behaeltermuendungen sitzenden verschluessen - Google Patents
Vorrichtung zum erkennen von auf behaeltermuendungen sitzenden verschluessenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erkennen von Verschlüssen, welche auf den Mündungen von Flaschen u. dgl. Behältern sitzen, die stehend auf einer Förderstrecke zu einer Behandlungsstation transportiert werden, wobei die Tätigkeit der Behandlungsstation und/oder die Transportbewegung der Förderstrecke von einem Erkennungssignal der Erkennungsvorrichtung abhän- gig ist. Beispielsweise beim Verschliessen von Flaschen hat man bereits die verschiedensten Erkennungs- vorrichtungen mit Lichtschranken od. dgl. entwickelt, um sicherzustellen, dass nicht oder nicht ord- nungsgemäss verschlossene Flaschen abtransportiert bzw. der Weiterbehandlung zugeführt werden. Ein anderer Weg ist in der DE-AS 1805010 vorgeschlagen, wo eine Erkennungsvorrichtung geoffen- bart ist, welche auf die Abstrahlung einer fluoreszierenden Marke anspricht, die sich auf der Überkapsel einer Sektflasche befindet und ultraviolettem Licht ausgesetzt ist. Das Erkenunnungs- signal steuert den Anformkopf für die Kapsel im richtigen Drehwinkel der Flasche, so dass ein relativ zum Sektverschluss richtig orientierter Sitz der Kapsel sichergestellt ist. Gemäss der AT-PS Nr. 298278 wird das Erkennungssignal von einem auf die Metallauflage von Kunststoffverschlüssen ansprechenden induktiven oder kapazitiven Fühler geliefert, der bei Fehlen eines Verschlusses die Stillsetzung des Flaschentransportes veranlasst. Ebenfalls eine Stillsetzung des Flaschentransportes ist gemäss der FR-PS Nr. 1. 087. 727 durch einen auf das Vorhandensein einer Verschlusskappe ansprechenden Erkennungskopf angestrebt, wel- cher aus einem Magneten und einem Schalter besteht, welcher durch die Wirkung des Magneten normalerweise geöffnet ist. Bei Vorbeigehen einer mit einer Eisen-Kronenkapsel versehenen Flasche wird durch Veränderung des Magnetfeldes der Schalter zum Stillsetzen des Transportbandes geschlos- sen. Von besonderem Interesse ist das Erkennen von Behälterverschlüssen, welche-beabsichtigt oder unbeabsichtigt-auf den Mündungen von als Leergut vom Verbraucher zum Abfüller zurück- gehenden Behältern, vorzugsweise von Getränkeflaschen, sitzen und vor dem Wasch- und Füllbe- trieb von den Flaschen entfernt werden müssen. Abgesehen davon, dass in eine noch verschlossene Flasche das Spülmittel keinen Zutritt hat, bedeuten die in der Waschanlage abfallenden Verschlüsse eine Gefahr für die Mechanik der Anla- gen, dies umsomehr, je härter sie sind, wie eben vorwiegend die aus Eisenblech bestehenden Kronenkorken. Unter den für das sohin nötige vorherige sichere Entfernen der Kapseln entwickelten Anlagen sieht beispielsweise die gemäss der DE-OS 2552795 vor, dass die in Flaschenkästen auf einem Transportband in Flaschenkästen angelieferten Flaschen einer Abziehvorrichtung mit einzeln heb- und senkbaren Abziehköpfen für die Kronenkappen zugeführt werden, welche immer dann in Tätigkeit tritt, wenn eine der Abziehvorrichtung vorgeschaltete Abfrageeinrichtung mit Lichtschalter oder einem induktiven oder kapazitiven Fühler im Flaschenkasten eine noch mit einer Kronenkappe verschlossene Flasche feststellt. Es hat sich nun bei bekannten Vorrichtungen dieser Art als nachteilig herausgestellt, dass durch die um den Flaschenhals gewickelten Stanniolfolien, von denen auch des öfteren Reste in den Flaschenmund hineinragen, Fehlschaltungen auftreten, da Lichttaster nicht zwischen Stanniolpapier und Kronenkorken unterscheiden können und diese Taster ausserdem durch rauhen Betrieb, wie Spritzwasser, Schmutz usw., laufend gereinigt werden müssen. Auch Reflexionen, die etwa von nassen oder glänzenden Flaschenhälsen oder Kästenrändern hervorgerufen werden, führen zu Fehlschaltungen. Bei den induktiven Näherungsschaltern ist die Problematik des um den Flaschenhals gewickelten Stanniolpapiers noch gewichtiger, da hier, egal ob Stanniolpapier oder ein Kronenkork vorhanden ist, auf jeden Fall eine Bedämpfung der aktiven Fläche des Näherungsschalters stattfindet und dadurch die Abziehvorrichtung bei Flaschen, die nur mit Stanniolpapier umwickelt sind, genauso für den Abziehtakt angesteuert wird, wie bei Vorhandensein von Kronenkorken. Dadurch ergibt sich natürlich auch eine unnötige erhöhte Durchlaufzeit und Überbeanspruchung der Abziehvorrichtung. Durch diese verschiedenen Probleme ist es auch notwendig, dass eine Bedienungsperson diese Anlagen laufend überwacht. <Desc/Clms Page number 2> Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein gegen Störeinflüsse sicheres, wartungsfreies System zu schaffen, das durch die gezielte Meldung an die Abziehvorrichtung auch Energie spart. Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung jener grundsätzlichen Anordnung, wie sie einleitend charakterisiert wurde, gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass zwecks Erkennens von aus Eisen- blech od. dgl. magnetisierbarem Material bestehenden Behälterverschlüssen, insbesondere Flaschenver- schlüssen, wie Kronenkorken, oberhalb der Förderstrecke ein Magnetisierkopf angeordnet ist, der ein Magnetfeld auf die Mündungen der unterhalb vorbeiziehenden Behälter zur Wirkung bringt, so dass auf den Behältermündungen sitzende Verschlüsse magnetisiert werden, und dass, dem Magneti- sierkopf in Förderrichtung nachgeschaltet, oberhalb der Förderstrecke ein auf den remanenten Magnetismus der nach Verlassen der Magnetisierungszone noch aufsitzenden Verschlüsse ansprechen- der Sensorkopf angeordnet ist, dessen Signal der Behandlungsstation und vorzugsweise auch dem Antrieb der Förderstrecke zugeleitet wird. Lockere nicht festsitzende Kronenkorken die von dem Magnetisierkopf angezogen werden, werden durch geeignete Schaltungsmassnahmen gelöst, wie kurz- zeitiges Abschalten oder auch Abstreifen od. ähnl. entfernt. Es sei noch erwähnt, dass gemäss der US-PS Nr. 3, 478, 876 eine Sortiermaschine bekannt ist, welche an für die Verwendung als Dauermagnete bestimmten Werkstücken, die auf einem Förderer unter einem Magnetisierkopf durchlaufen, mittels eines Sensorkopfes den erzielten Magnetisierungsgrad prüft und nicht entsprechende Stücke aussortiert. Es sind hier also besondere, für einen Dauermagnetismus geeignete Werkstoffe Voraussetzung, und es ist das Ziel einer Sortierung der magnetisierten Werkstücke verschieden vom Problem der Erkennung des Vorhandenseins eines ferromagnetischen Körpers, so dass aus diesem Stand der Technik eine Anregung für das Problem der Prüfung von Leerflaschen nicht gegeben ist. Auch die oben erwähnte FR-PS Nr. 1. 087. 727 bietet keinen brauchbaren Weg zur Lösung der Aufgabe an, weil die dort erforderliche unmittelbare seitliche Nähe des Magneten zur Flaschenmündung bei in Flaschenkästen versenkt stehenden Flaschen nicht zur Anwendung bringbar wäre. Mit der Erfindung ist hingegen erreicht, dass die in Flaschenkästen befindlichen Flaschen unter dem Magnetisierkopf durchlaufen können, um magnetisiert zu werden. Stanniolpapier ist bekanntlich nicht magnetisierbar. Dann durchlaufen die Kisten ebenso problemlos die Sensoreinheit, die im Abstand der Kisteneinteilung einzelne, regelbare Sensoren trägt, die von den Kronenkorken ausgehende Magnetfelder einzeln erkennen und der nachfolgenden Abziehstation die zu entkapselnden Flaschen selektiv zu den im Anwendungsmuster entsprechenden Abziehwerkzeugen der Abziehstation melden. Es können dadurch keine Falschmeldungen entstehen, woraus sich wieder ergibt, dass die Werkzeuge der Abziehstation nicht mehr als unbedingt nötig arbeiten, so dass sich eine nicht unerhebliche Energieersparnis ergibt. Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das in den schematischen Zeichnungen dargestellt ist. Die Zeichnungen zeigen die Vorrichtung in perspektivischer Ansicht, wobei mit-l-der mit Flaschen --2-beladene, auf dem Rollband --3-- transportierte Flaschenkasten bezeichnet ist, der unter einem Magnetisierkopf --4--, der gegebenenfalls mit einzelnen Elektromagneten bestückt ist, hindurchgeführt wird, die in der Flaschenkastenbreite ein nur nach unten strahlendes Magnetfeld abgeben. Ebenso ist der Einsatz von Dauermagneten denkbar. Der Flaschenkasten-l-erreicht hierauf eine den Magnetismus erkennende Sensoreinheit - -5--. Die Anzahl und der Abstand der Sensoren --6-- zueinander richten sich nach dem Kastenbild. Die Sensoren --6-- sind vorzugsweise auf einer Aluminiumplatte oder anderem nicht magnetisierbarem Material montiert, können zueinander noch durch Abschirmbleche getrennt sein und werden elektrisch so ausgelegt, dass der Schaltabstand zu den Kronenkorken --2-- und auch die Empfindlichkeit regelbar ist. Dadurch kann eine problemlose Anpassung an eine eventuell unter- schiedliche Abfragungsintensität oder auch an die Flaschenhöhe erzielt werden. Die Sensoren geben bei Vorhandensein von Kronenkorken --2-- der nachfolgenden Abziehsta- ; ion ein Signal, wodurch die Abziehwerkzeuge dieser Station, vorzugsweise selektiv, in Tätigkeit treten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Erkennen von Verschlüssen, welche auf den Mündungen von Flaschen u. dgl. Behältern sitzen, die stehend auf einer Förderstrecke zu einer Behandlungsstation transportiert werden, wobei die Tätigkeit der Behandlungsstation und/oder die Transportbewegung der Förderstrecke von einem Erkennungssignal der Erkennungsvorrichtung abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erkennens von aus Eisenblech od.dgl. magnetisierbarem Material bestehenden Behälterverschlüssen, insbesondere Flaschenverschlüssen (2), wie Kronenkorken, oberhalb der Förderstrecke (3) ein Magnetisierkopf (4) angeordnet ist, der ein Magnetfeld auf die Mündungen der unterhalb vorbeiziehenden Behälter zur Wirkung bringt, so dass auf den Behältermündungen sitzende Verschlüsse magnetisiert werden, und dass dem Magnetisierkopf (4) in Förderrichtung nachgeschaltet, oberhalb der Förderstrecke (3) ein auf den remanenten Magnetismus der nach Verlassen der Magnetisierungszone noch aufsitzenden Verschlüsse (2) ansprechender Sensorkopf (5) angeordnet ist, dessen Signal der Behandlungsstation und vorzugsweise auch dem Antrieb der Förderstrecke (3) zugeleitet wird.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Anwendung auf in Flaschenkästen (1) auf einem Förderband (3) transportierte Flaschen (2) der Magnetisierkopf (4) EMI3.1 von Sensorköpfen aufweist, deren Teilung dem Anordnungsmuster der Behälter im Flaschenkasten (1) entspricht und veränderbar ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der Erkennungsvorrichtung (4,5) nachgeschaltete Behandlungsstation eine Abziehstation (8) für magnetisierbare Behälterverschlüsse, insbesondere Kronenkorken aus Eisenblech, ist, und dass die Tätigkeit der Abziehstation (8), vorzugsweise in Form des selektiven Aufsetzens von Einzel-Abziehköpfen, und vorzugsweise auch die Bewegung des Förderbandes (3) durch das Erkennungssignal gesteuert sind.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldstärke des Magnetisierkopfes (4) bzw. seiner Magnetelemente und die Empfindlichkeit der Sensoren einstellbar sind.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren auf einer nicht magnetisierbaren Trägerplatte montiert sind.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Magnetisierkopf (4) und Sensorkopf (5) zur Einstellung auf unterschiedliche Behältergrössen gegenüber der Förderebene höhenverstellbar aufgehängt sind.
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