AT38398B - Verfahren zur Herstellung gehärteter Walzen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung gehärteter Walzen.Info
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Description
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Die Tiefe der auf diese Weise mit Kohlenstoff angereicherten Schichte des Ballens richtet sich nach der Glühdauer und kann nach Erfordernis geregelt werden.
Dieses Verfahren ermöglicht es, auch bei kalibrierten Walzen die einzelnen Kaliber in vorschiedenen Graden zu härten, nachdem die Tiefe der Härteschicht vor allem eine Funktion d"r Zementationsdauer ist. Um den verschiedenen Kalibern verschiedene Härtegrade zu gebil., ist es nur notwendig, die Zementation periodenweise durchzuführen, d. h. es müssten z. B. sämtliche Kaliber gleichmässig durch eine bestimmte Zeit der Zementationswirkung ausgesetzt, hierauf müsste die Zementation unterbrochen und diejenigen Kaliber, welche nicht mehr tiefer z1 zementieren sind, müssten mit schützenden, nicht kohlenden Subbtanzen, z. B. Schamottemehl oder Lehm bedeckt werden.
Hierauf wäre in der Zementation der Walze fortzufahren. Es leuch@ t ein, dass man durch eine Vermehrung derartiger Zementationsperioden tatsächlich in der ist, die einzelnen Kaliber ganz nach Wunsch zu zementieren.
Nach vollendeter Kohlung und Abkühlung wird der Walzenballen durch Schleifen nahm fertiggestellt und die ganze Walze kann darauf in einem Glühofen auf eine entsprechende Tempera@. r gebracht werden oder aber es werden Ballen und Walzenzapfen absichtlich verschieden 1. 1' k. erhitzt, wonach die Walze in einer Härteflüssigkeit gehärtet wird.
Zum Zwecke der besseren Härtung und zur Vermeidung von Spannungen empfiehlt sich, die Walze mit einer achsialen Durchbohrung zu versehen, deren lichte Weite vom blesser der Walzenzapfen abhängt.
Nach dieser Härtung ist der Walzenballen vollkommen hart, wogegen die Walzenzapf'i sowie der Kern der Walze zäh bleiben und erstere nur einen höheren Grad von Zähigkeit @ luigcn, somit gegen alle auf Bruch abzielenden Beanspruchungen äusserst widerstandsfühig @@d. PATENT-ANSPRÜCHE:
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erzeugten Walzen an der Umfläche des Ballens durch Zementieren gehärtet werden, währ@@d die Zapfen gegen die Aufnahme von Kohlenstoff durch dieselbe verhindernde Umhüllur@@@ geschützt bleiben.
Claims (1)
- 2. Bei einem Verfahren nach Anspruch 1 in Anwendung auf kalibrierte Walzen das U@@@ brechen bezw. Teilen der ganzen Zementationdauer in einer Reihe von Zementationsper@@@@ EMI2.2 sehen werden.3. Bei einem Verfahren nach Anspruch 1 das Erwärmen von Ballen und Zapfen auf glu' :' ! mässige oder verschiedene Härtetemperaturen, zum Zwecke, nach Einwirkung einer geeign@@@ Härteflüssigkeit dem Ballen einen grösseren Härtegrad zu verleihen, während die Zapfen/ bleiben und nur ihre Zähigkeit erhöht wird.
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| AT38398T | 1908-02-19 |
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