AT382657B - Schienenstossverbindung - Google Patents

Schienenstossverbindung

Info

Publication number
AT382657B
AT382657B AT228785A AT228785A AT382657B AT 382657 B AT382657 B AT 382657B AT 228785 A AT228785 A AT 228785A AT 228785 A AT228785 A AT 228785A AT 382657 B AT382657 B AT 382657B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rail
butt joint
joint
rails
connection
Prior art date
Application number
AT228785A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA228785A (de
Inventor
Gottfried Bayer
Michael Dipl Ing Martin
Original Assignee
Wagner Elektrothermit
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wagner Elektrothermit filed Critical Wagner Elektrothermit
Priority to AT228785A priority Critical patent/AT382657B/de
Publication of ATA228785A publication Critical patent/ATA228785A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT382657B publication Critical patent/AT382657B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/54Electrically-insulating rail joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Schienenstossverbindung, bei welcher die Stossflächen der Schienen und Verbindungslaschen aus Metall mit den Schienen jeweils über eine Isolierzwischenlage miteinan- der verklebt sind, wobei die Laschen mit den Schienen zusätzlich über Schrauben verbunden sind, die gegen die Schrauben isolierte Bohrungen im Schienensteg durchsetzen. 



   Im Eisenbahnbetrieb ergibt sich in Verbindung mit elektrischen Sicherungseinrichtungen das
Erfordernis, an bestimmten Stellen des Gleises aufeinanderfolgende Schienenstücke desselben Schie- nenstranges so untereinander zu verbinden, dass zwischen den Schienenstücken kein Stromübergang stattfindet. 



   Isolierende Schienenstossverbindungen müssen vor allem so beschaffen sein, dass sie einerseits die Stossenden der Schienen unverrückbar festlegen, anderseits im Bedarfsfall leicht lösbar sind. 



   Diesen Anforderungen werden insbesondere seit der Anwendung lückenlos verschweisster Gleise bzw. verschweisster Weichen nur geklebte Isolierstösse in Verbindung mit hochfester Verschraubung ge- recht. Derartige Isolierstösse werden in der Regel in der Werkstatt an Schienenendstücken gefertigt und mit diesen in das liegende Gleis eingeschweisst. 



   Es ist nun in manchen Fällen erwünscht, die isolierende Wirkung der Schienenstossverbindung unmittelbar nach dem Einbau in das Gleis für eine bestimmte Zeitspanne aufzuheben,   u. zw.   so lange die elektrischen Sicherungsanlagen des Gleises noch nicht voll einsatzfähig sind. Mit an- dern Worten soll die Isolierwirkung des Schienenstosses verübergehend ausser Kraft gesetzt werden. 



   Zu diesem Zweck ist es bekannt, im liegenden Gleis an den Schienenenden ein Kabel aus elektrisch leitendem Material durch einen   Schweiss- oder   Lötvorgang zu befestigen, um den Isolierstoss auf diese Weise elektrisch zu überbrücken. Diese Massnahme hat den Nachteil, dass infolge der für die
Schweissungen erforderlichen Schleifarbeiten an den Schienen die Schienenoberfläche verletzt und gegebenenfalls der Schienenstoss beschädigt wird, wobei hinzukommt, dass es kaum möglich ist, auf der Baustelle im liegenden Gleis überhaupt eine exakte Verbindung herzustellen. Ferner besteht die Gefahr, dass die Schweisspunkte im Betrieb brechen und sich die elektrisch leitende Verbindung löst. Man ist deshalb bereits dazu übergegangen, zwei Kabel anzubringen, um die Sicherheit zu erhöhen. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, diese Nachteile zu vermeiden und eine Schienenstossverbindung der einleitend angegebenen Art bereits werkstattseitig mit einer elektrischen Überbrückungseinrich- tung auszustatten, die exakt und ohne Gefahr einer Verletzung der Schienenenden montiert und demontiert werden kann. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Schienenstossverbindung, bei welcher die Stossflächen der
Schienen und Verbindungslaschen aus Metall mit den Schienen jeweils unter Zwischenschaltung einer
Isolierzwischenlage miteinander verklebt sind, wobei die Laschen mit den Schienen zusätzlich über Schrauben verbunden sind, die gegen die Schrauben isolierte Bohrungen im Schienensteg durch- setzen, und wobei die Schienenenden mittels eines den Schienenstoss überbrückenden elektrischen Leiters aus Metall temporär verbunden sind ; diese Schienenstossverbindung zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass der vorzugsweise bandförmig ausgebildete elektrische Leiter im wesentlichen über seine gesamte Länge an den Schienen mittels einer aus Kunstharz und Metallpulver aufgebauten, elektrisch leitenden Klebeverbindung befestigt ist. 



   Durch diese Massnahme wird eine elektrisch gut leitende Überbrückung des Schienenstosses erzielt, die bei der Herstellung des Stosses in der Werkstatt mitgefertigt wird. Für die Ausführung der Klebeverbindung reicht die übliche Sandstrahlbehandlung der Schienenenden vor der Ausbildung der Laschenverbindung aus. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Überbrückung an jeder beliebigen Stelle der Schienenseitenflächen vorgesehen werden kann, also nicht nur im Schienenfussbereich, sondern   z. B.   auch an der Flanke des Schienenkopfes, was bei einer Schweissverbindung unmöglich und mit der Gefahr einer Beeinträchtigung der Fahrfläche und der Schienenkopfschulter verbunden wäre. Durch die sich über die gesamte,   z.

   B.   6 bis 10 cm betragende Leiterlänge erstreckende Klebeverbindung wird jegliche Gefahr eines unbeabsichtigten Lösens der Verbindung unter der Einwirkung der im Fahrbetrieb auftretenden Beanspruchungen mit Sicherheit vermieden. Überdies kann die Länge der Kontaktfläche zwischen Leiter und Schiene jeweils der erforderlichen elektrischen Leitfähigkeit der Verbindung angepasst werden. Die Klebeverbindung kann zum Ausserkraftsetzen der elektrischen Überbrückung ohne Verletzung der Schienenoberfläche leicht wieder gelöst werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


AT228785A 1985-08-02 1985-08-02 Schienenstossverbindung AT382657B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT228785A AT382657B (de) 1985-08-02 1985-08-02 Schienenstossverbindung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT228785A AT382657B (de) 1985-08-02 1985-08-02 Schienenstossverbindung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA228785A ATA228785A (de) 1986-08-15
AT382657B true AT382657B (de) 1987-03-25

Family

ID=3531548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT228785A AT382657B (de) 1985-08-02 1985-08-02 Schienenstossverbindung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT382657B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT387804B (de) * 1987-02-11 1989-03-28 Wagner Elektrothermit Schienenstossverbindung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT387804B (de) * 1987-02-11 1989-03-28 Wagner Elektrothermit Schienenstossverbindung
HRP921225A2 (hr) * 1987-02-11 1994-04-30 P. C. Wagner Elektrothermit-Schweissgesellschaft Veza sastava tračnica

Also Published As

Publication number Publication date
ATA228785A (de) 1986-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2605354A1 (de) Elektrische anlage, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE3040266A1 (de) Schienenverbinder
AT382657B (de) Schienenstossverbindung
DE2915653C2 (de) Betonschwelle für eine Gleisanlage
DE19631995A1 (de) System zum Verbinden einer Weicheisenstromschiene mit einem Stromleiter
DE69811567T2 (de) An eine Eisenbahnschiene zu befestigende Vorrichtung, so dass Mittel um die Eisenbahn abzuschirmen mit einer Vielzahl von Vorrichtungen verbunden werden können
DE682375C (de) Anordnung bei der Trocknung von Holz mittels eines elektrischen Hochfrequenzfeldes
DE2705954B2 (de) Schienenstoßverbindung für einen asynchronen Linearmotor
DE3206417C2 (de) Aneinander anreihbare Stromschienenhalter aus Isolierstoff
DE2757790C2 (de)
DE1540280A1 (de) Kabelmuffe
DE2618231A1 (de) Beruehrungsloser naeherungsschalter
DE2802469C2 (de) Elektrisch isolierende Schienenstoßverbindung
DE1039092B (de) Elektrische Schienenverbinder
DE1465920C (de) Sammelschienensystem fur Hochspannungs Schaltanlagen
DE190457C (de)
DE2626906A1 (de) Kabelabgriff fuer niederspannungskabel
DE1268249B (de) Schaltanlagen-Reihenklemme fuer Schutzleiter
DE916437C (de) Grosstransformator
DE401626C (de) Elektrischer Schienenverbinder
AT237066B (de) Stützisolator mit verstärkter Isolierung
AT106822B (de) Verbindung für Hochspannungsleitungen.
AT336838B (de) Elektrische bodenreinigungsmaschine
DE2427524C3 (de) Stoß tür T-förmlge Stromschienen
AT247397B (de) Einrichtung zur elektrischen Beheizung von Schienenstücken, insbesondere von Weichen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee