AT381747B - Vorrichtung zur befestigung von fassadenplatten - Google Patents
Vorrichtung zur befestigung von fassadenplattenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung von Fassadenplatten od. dgl., bestehend aus einem im Mauerwerk zu verankernden Anker und einem quer zu dessen Längsachse angeordneten Bolzen, der über einen Träger mit einem Anker verbunden ist, wobei der Träger an dem Anker bezüglich dessen Längsachse verstellbar angebracht ist, nach Patent Nr. 378214. Diese Befestigungsvorrichtung ist entwickelt worden, um die Nachteile anderer Maueranker zu beseitigen und die Vorteile zu erzielen, dass die Montagetoleranzen ausgeglichen werden können, Kältebrücken verkleinert werden, die Auswechselbarkeit beschädigter Fassadenplatten erleichtert ist und die Montage der Befestigungsvorrichtung am Bauwerk bei Ausbildung des Ankers als Spreizdübel vereinfacht ist, ohne Mörtel und somit ohne weiteres im Winter sowie unabhängig vom Versetzen der Fassadenplatten erfolgen kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der im Stammpatent vorgeschlagenen Befestigungsvorrichtung ist zwischen dem Träger und dem Anker eine Verzahnung vorgesehen, um die lagemässige Sicherung des Trägers bezüglich des Ankers trotz Verstellmöglichkeit zuverlässig zu gewährleisten, und/oder der Träger als Winkelprofil ausgebildet, was zu einfacher Herstellung, leichter Montage und Schutz des Mauerwerkes gegen in das Ankerloch eindringenden Schlagregen führt, weil die horizontale Trennfuge zwischen den Fassadenplatten tiefer liegt als das Ankerloch. Dies ist von besonderer Bedeutung bei einem Mauerwerk, das an seiner Aussenseite eine Wärmedämmschicht und allenfalls eine wasserdichte Folie trägt, die beide bei der Montage der Befestigungsvorrichtung durchbohrt werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Befestigungsvorrichtung zu verbessern und weiterzuentwickeln, um sämtliche Anker in einem Arbeitsgang im Mauerwerk verankern zu können, bevor die Fassadenplatten od. dgl. daran angebracht werden. Diese Aufgabe wird mit einer Befestigungsvorrichtung der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, dass erfindungsgemäss der Anker an seinem der Träger zugeordneten Ende mit einem Aussengewinde versehen ist und dass der Träger mittels auf dieses Aussengewinde aufgeschraubter Muttern an dem Anker befestigt ist. Auf diese Weise kann der Träger nicht nur bezüglich der Ankerlängsachse, sondern auch parallel hiezu verstellt werden, so dass die Anker vor Anbringen der Fassadenplatten im Mauerwerk endgültig verankert werden können. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass für die Berechnung des Biegewiderstandsmomentes der grösste Ankerquerschnitt herangezogen werden kann. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann eine der Muttern gezahnt und vorzugsweise plattenförmig ausgebildet sein und in den dem Anker zugeordneten, gezahnten Bereich des vorzugsweise als Winkelprofil ausgebildeten Trägers eingreifen oder es kann zwischen dem gezahnten Trägerbereich und der diesem benachbarten Mutter ein vom Anker durchsetztes plattenförmiges Zwischenstück angeordnet sein. Die Erfindung wird nachstehend an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind ; es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch die im Mauerwerk verankerte Befestigungsvorrichtung samt Fassadenplatten, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. l, und Fig. 3 eine Variante der Erfindung im Schnitt. Gemäss Fig. 1 und 2 besteht die erfindungsgemässe Befestigungsvorrichtung aus einem Anker - in Form eines Spreizdübels, der mit Hilfe eines mit dem geschlitzten Ende des Spreizdübels zusammenwirkenden Konus --3-- in einem im Mauerwerk gebohrten Loch --4-- fest verankert ist, dessen Innendurchmesser dem Aussendurchmesser des Ankers --1-- entspricht. An seinem aus dem Mauerwerk herausragenden Ende ist der Anker-l-mit einem Aussengewinde --la-- versehen. An dem Anker --1-- ist ein als Winkelprofil ausgebildeter Träger --6-- angebracht. Der Träger --6-- weist einen horizontalen Schenkel --6b--, der zwei Bolzen --7-- zur Halterung der Fassadenplatten --8, 9-- trägt, sowie einen vertikalen Schenkel --6a-- auf, der von einer Ausnehmung --11-- mit erheblich grösseren Abmessungen als dem Aussendurchmesser des Ankers --1-- durchbrochen ist. Alternativ kann die Ausnehmung --11-- ein in Breitenrichtung des Schenkels --6a-- verlaufendes Langloch sein. Der Träger --6-- kann je nach Bedarf mit bloss einem, aber auch mehreren Bolzen --7-- ausgestattet sein. Der bzw. die Bolzen --7-- können ferner parallel zum vertikalen Schenkel --6a- verstellbar sein (s. Fig. 2). Vorzugsweise an seiner dem Mauerwerk zugewendeten Seite weist der vertikale Schenkel <Desc/Clms Page number 2> --6a-- des Trägers --6-- eine Verzahnung --10-- auf, die von horizontalen parallelen Kerben dreieckigen Querschnittes gebildet ist. Dieser Schenkel --6a-- ist im montierten Zustand des Trägers --6-- mit Hilfe zweier auf das Aussengewinde --la-- des Ankers aufgeschraubter Muttern --2-- zwischen einer Beilagscheibe --12-- und einem Zwischenstück --18-- festgespannt. Das Zwischenstück --18-- ist mit einer der Verzahnung --10-- des Trägers --6-- entspre- EMI2.1 einer Mutter --2a-- gegen das Mauerwerk gespannt ist, um die durch das Bohren des Loches - 4-- zerstörte Wärmedämmschicht --21-- sowie die wasserdichte Folie --22-- an das Mauerwerk anzupressen und das Eindringen von Wasser zu verhindern. Alternativ kann gemäss Fig. 3 eine der Muttern --19-- gezahnt sein. Wie ersichtlich, ist diese Mutter --19-- plattenförmig und mit einem zentralen Innengewinde --19a-- und einer Verzahnung--5--ausgebildet. Der Arbeitsvorgang zur Befestigung der Fassadenplatten --8, 9-- ist der folgende : Obwohl die Anker-l-auch mit Fortschreiten des Anbringens der Fassadenplatten od. dgl. erfolgen können, werden die Anker-l-gemäss dem Versetzplan der Fassadenplatten --8, 9-- in einem Zug am zu verkleidenden Mauerwerk verankert, in dem an den vorbestimmten Stellen die Löcher --4-- gebohrt werden ; in diese werden die Anker --1-- eingesetzt und durch Anziehen des Konus --3-- befestigt. Danach werden gegebenenfalls die Abdeckscheiben --20-- angebracht. Diese Massnahmen erbringen die Vorteile, dass das Bohren der Löcher --4-- und die Montage der Anker-l-weder von den Fassadenplatten --8, 9-- noch von diesen handhabenden Arbeitskräften behindert werden, und dass sofort nach Montage der Anker-l-das Mauerwerk bzw. die Wärme- dämmschicht --21-- sowie die Folie --22-- an den verletzten Stellen geschützt sind. Auf diese Weise kann nicht einmal kurzzeitig Wasser eindringen oder die Möglichkeit der Ausbildung von Kältebrücken entstehen. Nach Versetzen einer jeweils unteren Fassadenplatte --8-- wird in ein an ihrer Oberseite vorgesehenes Loch (das vorteilhafterweise bereits im Herstellerwerk ausgebildet werden kann und somit keine Baustellenarbeit erfordert) der Bolzen --7-- mit seinem unteren Ende eingeführt und dabei der vertikale Schenkel --6a-- des Trägers --6-- auf den zuvor mit der mauerseitigen Mut- ter --2-- sowie Zwischenstück --18-- oder der plattenförmigen Mutter --19-- versehenen Anker --1-- aufgeschoben. Durch Verdrehen dieser Mutter --2 bzw. 19-- lässt sich die Fassadenplatte - genau in ihre vorbestimmte Lage ausrichten. Danach wird die Beilagscheibe --12-- und die zugehörige Mutter --2-- auf den Anker --1-- aufgebracht und diese Mutter --2-- festgezogen. EMI2.2 der Lage des Ankers --1--. Da die Oberkante der Fassadenplatte --8-- tiefer liegt als der Anker --1--, ist eine gute Zugänglichkeit zum Anker --1--, und den Muttern-2, 19-- sowie zum Zwischenstück --18-- gegeben, wodurch die Montage sehr erleichtert ist. Anschliessend wird auf das obere Ende des Bolzens --7-- die jeweils obere Fassadenplatte EMI2.3 werden kann. Da die Trennfrage zwischen der unteren und oberen Fassadenplatte--8 bzw. 9-- tiefer als der Anker-l-angeordnet ist, kann Schlagregen nicht in den Bereich des Mauerloches-4- gelangen. Die Erfindung schafft somit eine Vorrichtung zur Befestigung von Fassadenplatten od. dgl., die eine erhebliche Vereinfachung und Zeitersparnis bei der Montage, einen verbesserten Schutz des Mauerwerkes und des Wärmeschutzes und die Möglichkeit der Vorfabrikation der Fassadenplatten sowie der Winterarbeit mit sich bringt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Befestigung von Fassadenplatten od. dgl., mit wenigstens einem im Mauerwerk zu verankernden Anker und mit wenigstens einem quer zu dessen Längsachse angeordneten Bolzen, der über einen Träger mit dem Anker verbunden ist, wobei der Träger an dem Anker bezüglich dessen Längsachse verstellbar angebracht, nach Patent Nr. 378214, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (1) an seinem dem Träger (6) zugeordneten Ende mit einem Aussengewinde (la) versehen ist und dass der Träger (6) mittels auf dieses Aussengewinde (la) aufgeschraubter Muttern (2 ; 19) an dem Anker (1) befestigt ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Muttern (19) gezahnt und vorzugsweise plattenförmig ausgebildet ist und in den dem Anker (1) zugeordneten, gezahnten Bereich des vorzugsweise als Winkelprofil ausgebildeten Trägers (6) eingreift oder dass zwischen dem gezahnten Trägerbereich und der diesem benachbarten Mutter (2) ein vom Anker (1) durchsetztes'plattenförmiges Zwischenstück (18) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT108283A AT381747B (de) | 1983-03-28 | 1983-03-28 | Vorrichtung zur befestigung von fassadenplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT108283A AT381747B (de) | 1983-03-28 | 1983-03-28 | Vorrichtung zur befestigung von fassadenplatten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA108283A ATA108283A (de) | 1986-04-15 |
| AT381747B true AT381747B (de) | 1986-11-25 |
Family
ID=3506196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT108283A AT381747B (de) | 1983-03-28 | 1983-03-28 | Vorrichtung zur befestigung von fassadenplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT381747B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0272658A3 (de) * | 1986-12-22 | 1988-12-28 | Loos, Hermann, Dipl.-Ing. | Unterkonstruktion für Fassadenbekleidungen |
| EP0411426A3 (en) * | 1989-08-03 | 1991-07-17 | Josef Gartner & Co. | Device to support covering plates of stone hanging in front of the external face of a facade |
| EP0411442A3 (en) * | 1989-08-03 | 1991-07-24 | Josef Gartner & Co. | Device to support hanging stone plates for facade covering |
| AT413226B (de) * | 2003-05-23 | 2005-12-15 | Walter Dipl Ing Mayer | Glasfassade aus rahmenlos verlegten glastafeln |
-
1983
- 1983-03-28 AT AT108283A patent/AT381747B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0272658A3 (de) * | 1986-12-22 | 1988-12-28 | Loos, Hermann, Dipl.-Ing. | Unterkonstruktion für Fassadenbekleidungen |
| EP0411426A3 (en) * | 1989-08-03 | 1991-07-17 | Josef Gartner & Co. | Device to support covering plates of stone hanging in front of the external face of a facade |
| EP0411442A3 (en) * | 1989-08-03 | 1991-07-24 | Josef Gartner & Co. | Device to support hanging stone plates for facade covering |
| AT413226B (de) * | 2003-05-23 | 2005-12-15 | Walter Dipl Ing Mayer | Glasfassade aus rahmenlos verlegten glastafeln |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA108283A (de) | 1986-04-15 |
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