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Die Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung für Weintrauben, mit einem, vorzugsweise an ein Zugfahrzeug anhängbaren, Fahrgestell, auf dem ein Rebler mit einem Einfülltrichter für die Trauben sowie ein Behälter mit einer Beschickungsöffnung angeordnet sind, die über eine, vorzugsweise zumindest teilweise aus einem Schlauch bestehende, Fülleitung mit der Ausgangsöffnung des Reblers verbunden ist.
Um bei der Weinlese die Trauben zum Presshaus zu transportieren, werden bereits verfahrbare Traubenbehälter verwendet. Ein bekannter Traubenbehälter ist als eine auf einem Fahrgestell angeordnete offene Mulde ausgebildet, die im Bereich des Bodens mit einer drehbaren Förderschnecke und im Anschluss daran mit einer Pumpe und einer Quetscheinrichtung versehen ist. Ist die Mulde mit den geernteten Trauben angefüllt, so wird sie zum Presshaus verfahren, wo die Mulde über die Förderschnecke, die Pumpe und die Quetscheinrichtung sowie eine daran angeschlossene Förderleitung entleert wird.
Es wurde auch bereits vorgeschlagen, auf einem Fahrgestell einen geschlossenen Tank vorzusehen und zusätzlich auf diesem Fahrgestell einen Rebler anzuordnen, dessen Entrebelungswalze um eine vertikale Achse rotiert. Die über einen Einfülltrichter dem Rebler zugeführten Trauben werden über einen Schlauch von der Ausgangsöffnung des Reblers zur Einlassöffnung des Tanks gefördert, in dem die entrebelten Trauben zum Presshaus verfahren werden. Die Entleerung des Tanks erfolgt über eine Förderschnecke und eine Pumpe.
Bei allen diesen bekannten Transporteinrichtungen findet, abgesehen von einem allfälligen Entrebelungsvorgang, keine Behandlung der Trauben während des Transportes statt. Die Trauben werden vielmehr erst beim Entladen zerquetscht, und der dabei entstehende Most wird erst nach dem Entleerungsvorgang der Mulde bzw. des Tanks abgesondert. Zumeist erfolgt auch das Entrebeln erst im Weingarten oder im Presshaus, wofür stationär angeordnete Rebler bekannt sind, auch solche mit einer horizontal verlaufenden Entrebelungswalze.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Transporteinrichtung für Weintrauben zu schaffen, bei welcher die zum Verfahren benötigte Zeit für die Behandlung der im Behälter befindlichen Trauben ausgenutzt und während dieser Zeit bereits eine weitgehende Trennung des Mostes von der Maische vorgenommen wird, so dass nach dem Entladen des Behälters sofort mit dem Pressen des Behälterinhalts begonnen werden kann.
Die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin, dass der zumindest über einen Teil seiner Länge zylindrisch ausgebildete Behälter um seine etwa horizontale Achse drehbar im Fahrgestell gelagert ist, wobei an einer Stirnseite des Behälters eine durch einen Deckel verschliessbare Entleerungsöffnung vorgesehen ist, und dass im Behälterraum eine mit der Behälterwand verbundene, sich vorzugsweise im wesentlichen über die gesamte Behälterlänge erstreckende, Schnecke sowie ein Sieb vorgesehen sind, welches vom Behälterraum einen Teil abgrenzt, in dem ein verschliessbarer Ablass für die flüssigen Bestandteile angeordnet ist, der in einen unterhalb des Behälters befindlichen Auffangraum mündet.
Die erfindungsgemäss ausgebildete Transporteinrichtung bewirkt durch die Rotation des Behälters und der darin befindlichen Schnecke die Herstellung einer Maische bereits in diesem Behälter, wobei schon während des Transports die Gärung eingeleitet und eine Mazerierung erfolgt, wo die festen und flüssigen Bestandteile der Maische, welche für den Wein, vor allem für dessen Farbe und das Bukett, qualitätsbestimmend sind, in der gewünschten Weise miteinander vermischt werden. Weiters ermöglicht es die erfindungsgemässe Vorrichtung, den Most nach einer bestimmten Behandlungszeit in den unterhalb des Behälters befindlichen Auffangraum abzulassen, so dass hiedurch der Behälter teilweise entleert und daher weitere gerebelte Trauben nachgefüllt werden können, also eine bessere Ausnutzung des Behälters erfolgt.
Ausserdem kann dadurch nach Einlangen der erfindungsgemässen Transporteinrichtung im Presshaus sofort mit dem Pressen des über die Entleerungsöffnung entleerten Behälterinhaltes begonnen werden, da sämtliche vor dem Pressvorgang erforderlichen Arbeiten bereits in der erfindungsgemässen Transporteinrichtung vorgenommen wurden. Der Entleerungsvorgnag ist hiebei äusserst einfach, da durch Umkehr der Drehrichtung des rotierenden Behälters nach Entfernen des Deckels durch die im Behälter befindliche Schnecke der Behälterinhalt aus der Entleerungsöffnung herausgefördert wird.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Sieb, welches einen Austritt der festen Bestandteile aus dem in die Auffangwanne mündenden Ablass verhindert, im Querschnitt
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senkrecht zur Behälterachse dachförmig ausgebildet und mit den freien Enden der beiden Schenkel an der Behälterwand befestigt. Eine solche Ausführung ermöglicht es bei grosser Siebfläche, den durch das Sieb abgegrenzten Teil des Behälterraumes, der mit dem Ablass in Verbindung steht, in gewünschter Weise kleinzuhalten.
Zweckmässig ist der Ablass in bezug auf die Behälterachse der Beschickungsöffnung etwa diametral gegenüberliegend, jedoch in Behälterlängsrichtung vorzugsweise gegenüber der Beschickungs- öffnung versetzt angeordnet. Befindet sich bei dieser Ausführung die Beschickungsöffnung oben im Behälter, so ist der Ablass unten angeordnet, d. h. dass, wenn der Behälter stillsteht und diese Lage einnimmt, der Behälter über die Beschickungsöffnung mit gerebelten Trauben gefüllt und gleichzeitig der Most über den Ablass in den Auffangraum unterhalb des Behälters abgelassen werden kann.
Damit diese in der Folge als Ruhestellung bezeichnete Stellung des Behälters auf einfache Weise eingestellt werden kann, ist erfindungsgemäss eine wahlweise schaltbare, zusätzlich von der Rotationsbewegung des Behälters gesteuerte Vorrichtung zur Stillsetzung des Drehantriebes des Behälters in dieser Ruhestellung, in der sich die Beschickungsöffnung oben und der Ablass unten befindet, vorgesehen. Eine solche von der Rotationsbewegung des Behälters gesteuerte Vorrichtung besteht beispielsweise aus einer an der Umfangsfläche des Behälters angeordneten und mit einem ortsfest am Fahrgestell befestigten Fühler zusammenwirkenden Kurvenbahn.
Es sind aber natürlich auch andere Ausführungen einer solchen Vorrichtung möglich, beispielsweise eine auf Berührung ansprechende Vorrichtung oder eine auf das berührungslose Vorbeigleiten eines Elementes an einem ortsfesten Steuerglied ansprechende Vorrichtung.
Der Antrieb des Behälters und des Reblers erfolgt erfindungsgemäss über Hydraulikmotoren, die von einer Hydraulikpumpe gespeist werden, die vorzugsweise an der Zapfwelle des Zugfahrzeuges angetrieben ist. Ein derartiger Antrieb lässt sich auf einfache Weise verwirklichen und auch leicht steuern, wobei hiefür lediglich Ventile erforderlich sind und eine gesonderte Steuerung des Antriebes des Behälters und des Reblers möglich ist.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Entleerungsöffnung des Behälters oberhalb des Einfülltrichters des Reblers angeordnet, wobei die Fülleitung beim Entleerungsvorgang des Behälters vom Rebler und/oder von der Beschickungsöffnung des Behälters abgekuppelt ist.
Eine solche Ausbildung weist den wesentlichen Vorteil auf, dass der Rebler auch zur Wegförderung des aus der Entleerungsöffnung austretenden Behälterinhalts, beispielsweise zur Presse, Verwendung finden kann, wenn der über den Einfülltrichter des Reblers zugeführte Behälterinhalt durch diesen Rebler zur Ausgangsöffnung desselben gefördert wird, wo ein Anschluss einer Förderleitung möglich ist.
Weiters ist erfindungsgemäss in der Behälterwand ein Entlüftungsventil vorgesehen, das sich in der Ruhestellung des Behälters, also in der Stellung, in der die Beschickungsöffnung oben und der Ablass unten sind, im oberen Bereich des Behälters befindet und über eine von der Rotationsbewegung des Behälters gesteuerte Vorrichtung geöffnet wird. Dieses Ventil, dessen Öffnung beispielsweise über einen mit einer ortsfesten Kurvenbahn zusammenwirkenden Stössel erfolgt, stellt sicher, dass zumindest beim Füllen des Behälters über die Beschickungsöffnung und beim Ablassen des Mostes eine Belüftung des Behälters stattfindet, so dass beim Füllen die im Behälter befindliche Luft entweichen und sich beim Ablassen des Mostes kein Vakuum bilden kann.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch veranschaulicht. Fig. l zeigt eine erfindungsgemässe Transporteinrichtung in Seitenansicht. Fig. 2 stellt eine Ansicht der Transporteinrichtung von hinten in Richtung des Pfeils II in Fig. 1 dar, und Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die erfindungsgemässe Transporteinrichtung nach der Linie III-III in Fig. l. Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab einen Längsschnitt durch den Rebler, und Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch den Rebler nach der Linie V-V in Fig. 4, wobei jedoch der Einfülltrichter weggelassen ist.
Die erfindungsgemässe Transporteinrichtung weist ein Fahrgestell --11-- auf, das vorne mit einer nicht gezeigten Anhängerkupplung für einen Traktor od. dgl. und hinten mit Rädern --2-- versehen ist. Am Fahrgestell ist ein Behälter --3-- mit etwa horizontal verlaufender Achse--4-drehbar gelagert. Die Lagerung des Behälters --3-- erfolgt am dem Zugfahrzeug zugewendeten Ende durch einen von der Behälterstirnseite abstehenden Lagerzapfen --5--, der in einem am Fahr-
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gestell --1-- angeordneten Lagerbock --6-- gelagert ist und der mit einem am Lagerbock --6-abgestützten Hydraulikmotor -7-- in Antriebsverbindung steht.
Eine weitere Lagerung des über einen Grossteil seiner Länge zylindrisch ausgebildeten Behälters --3-- erfolgt über Lagerrollen-8, 9-- (s. Fig. 3), von welchen die Lagerrollen --8-- im Fahrgestell --11-- drehbar gelagert sind und die Lagerrolle --9-- in einer den Behälter --3-- umgebenden Brücke --10-- gelagert ist.
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verschliessbare Entleerungsöffnung --12-- auf. Im Deckel --11-- befindet sich ein Thermometer --13--, mit welchem die Temperatur im Inneren des Behälters --3-- überwacht werden kann.
Weiters befindet sich in der Stirnwand des Behälters, u. zw. in der Ruhestellung dessen oben, eine Beschickungsöffnung --14--, die, wie aus Fig. 3 hervorgeht, mit einem selbstschliessenden Ventil --15-- versehen ist, welches Ventil --15-- die Beschickungsöffnung --14-- geschlossen hält und nur dann öffnet, wenn über die Beschickungsöffnung ein Rohrstutzen eingesetzt wird, welcher das Ende einer nicht dargestellten Fülleitung bildet. Diese teilweise aus einem Schlauch bestehende Fülleitung ist mit der Ausgangsöffnung --16-- eines am hinteren Ende des Fahrgestells-l-angebrachten Reblers --17-- verbunden, der oben mit einem Einfülltrichter --18-- zum Einfüllen der geernteten Trauben versehen ist.
Der Einfülltrichter --18-- befindet sich unterhalb der Entleerungs- öffung --12--. Der nähere Aufbau und die Funktionsweise des Reblers werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 näher erläutert.
Der Beschickungsöffnung --14-- diametral gegenüberliegend, jedoch in Richtung der Behälterachse --4-- versetzt, ist ein Ablass --19-- vorgesehen (s. Fig. 3), der in einen unterhalb des Behälters --3-- befindlichen Auffangraum --20-- mündet, der gleichfalls vom Fahrgestell-lgetragen wird. Der Ablass --19-- steht mit einem Teil --21-- des Innenraums des Behälters --3-in Verbindung, der durch ein im Querschnitt dachförmig ausgebildetes Sieb --22-- vom übrigen Behälterraum abgegrenzt ist. Die freien Enden der beiden Schenkel des Siebes --22-- sind an der Behälterwand befestigt. Ferner befindet sich im Behälter eine mit der Behälterwand fest verbundene, sich über den zylindrischen Bereich des Behälters --3-- erstreckende Schnecke --23--.
Neben der Beschickungsöffnung --14-- ist ein Entlüftungsventil --24-- angeordnet, dessen Ventilstössel --25-- mit einem Anschlag auf der Brücke --10-- derart zusammenwirkt, dass das Ent- lüftungsventil --24-- in der in den Zeichnungen dargestellten Ruhestellung des Behälters --3--, in welcher sich Beschickungsöffnung --14-- und Entlüftungsventil --24-- oben und Ablass --19-unten befinden, geöffnet sind.
Diese Ruhestellung des Behälters --3-- wird durch eine nicht dargestellte Vorrichtung definiert, welche bei ihrem Einschalten über einen an der Brücke --10-- ange- ordneten, mit einer Kurvenbahn an der Wand des Behälters --3-- zusammenwirkenden Fühler eine Unterbrechung der Zufuhr des Hydraulikmediums zum Hydraulikmotor --7-- bewirkt. Der Druck des den Motor --7-- antreibenden Hydraulikmediums wird durch eine Hydraulikpumpe --27-- erzeugt, die von der Zapfwelle des Traktors angetrieben wird.
Der in den Fig. 4 und 5 im Detail dargestellte Rebler --17-- ist am Fahrgestell-l-in die horizontale Lage pendelnd aufgehängt und weist am Boden des Einfülltrichters --18-- eine Förderschnecke --28-- auf, über welche die in den Einfülltrichter --18-- eingefüllten Trauben zu einem Schacht --29-- gefördert werden, in dem sich das eine Ende einer Entrebelungswalze - mit horizontal verlaufender Drehachse befindet, welche mit schraubenlinienförmig angeordneten Stiften --31-- versehen ist.
Diese Stifte --31-- sind von einem im Querschnitt kreisförmigen Sieb --32-- umgeben, welches so ausgebildet ist, dass die durch die Entrebelungswalze --30-von den Kämmen abgesonderten Beeren durch das Sieb --32-- hindurchtreten können, wogegen die Kämme durch die schraubenlinienförmig angeordneten Stifte in den Schacht --33-- weiterbewegt
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Die aus dem Sieb ausgetretenen Beeren gelangen in einen Raum --36--, in dem sich ein Quetschwalzenpaar --37-- befindet, und von dort nach dem Hindurchtreten durch die beiden Walzen des Quetschwalzenpaares --37-- in einen Raum --38--, in dem sich eine weitere Förderschnecke - befindet, welche die zerquetschten Beeren zu einer mit der Ausgangsöffnung --16-- des Reblers versehenen Pumpe --40-- fördern.
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mit Druckmittel gespeist wird.
Die erfindungsgemässe Transporteinrichtung wird wie folgt betrieben :
Die geernteten Weintrauben werden bei über den Hydraulikmotor --41-- angetriebenem Rebler in den Einfülltrichter --18-- geschüttet, über den Regler entrebelt, wobei die Kämme über die Öffnung --34-- ausgeworfen werden, und die zerquetschten Beeren durch die Pumpe --40-- und die nicht dargestellte Fülleitung von der Ausgangsöffnung --16-- des Reblers zur Beschickungsöff- nung --14-- des Behälters --3-- gefördert werden, wo sie von oben in den Behälter --3-- eintre- ten.
Der Behälter --3-- befindet sich hiebei in seiner Ruhestellung, d. h. der Hydraulikmotor --7-ist nicht angetrieben und Beschickungsöffnung --14-- und Entlüftungsventil --24-- sind oben, wobei das Entlüftungsventil --24-- durch den mit dem Anschlag --26-- zusammenwirkenden Ventilstössel --25-- geöffnet ist, also die beim Füllvorgang verdrängte Luft aus dem Entlüftungsventil - entweichen kann. Das selbstschliessende Ventil --15-- der Beschickungsöffnung --14-- ist durch das Einstecken des das Ende der Fülleitung bildenden Rohrstutzens geöffnet.
Ist die beschriebene Füllung des Behälters --3-- beendet, so wird der Rebler --17-- stillgesetzt, also die Druckmittelzufuhr zum Hydraulikmotor --41-- unterbrochen. Ausserdem wird die Füllleitung vom Behälters --3-- abgekuppelt, also der Rohrstutzen aus der Beschickungsöffnung --14-- entfernt. Im Anschluss daran wird der Behälter --3-- über den Hydraulikmotor --7-- in Drehbewegung versetzt. Durch die im Behälters --3-- befindliche Schnecke --23-- erfolgt hiebei ein ständiges Vermischen der im Behälter --3-- befindlichen Maische, wobei der Gärungsvorgang eingeleitet und eine Mazerierung der im Behälter befindlichen Maische vorgenommen wird.
Während dieser Zeit
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zufuhr zum Hydraulikmotor --7-- wird derart unterbrochen, dass der Behälter --3-- seine Ruhestellung einnimmt, in welcher sich der Ablass --19-- unten befindet. Dieser Ablass --19-- wird hierauf geöffnet, so dass der gebildete Most in den Auffangraum --20-- abfliessen kann. Das Sieb --22-verhindert hiebei, dass auch der übrige Behälterinhalt in den Auffangraum --20-- gelangt.
Es kann nun nach Schliessen des Ablasses --19-- gegebenenfalls ein weiteres Füllen des Behälters --3-- mit Maische über den Rebler --17-- vorgenommen und der eben beschriebene Vorgang wiederholt werden. Weiters kann, auch ohne nochmaligen Füllvorgang des Behälters --3--, nach einer bestimmten Zeit neuerlich die Rotation des Behälters --3-- stillgesetzt und der Ablass --19-geöffnet werden, wobei der sich zwischenzeitlich gebildete Most abgelassen wird.
Ist die Transporteinrichtung beim Presshaus angelangt, so wird der im Auffangraum --20-befindliche Most in Fässer abgelassen. Der sich noch im Behälter --3-- befindende Inhalt wird über die Entleerungsöffnung --12-- entleert, nachdem der Deckel --11-- entfernt worden ist. Hiebei erfolgt ein Rotationsantrieb des Behälters --3-- über den Hydraulikmotor --7-- in einer Drehrichtung, die zu der zum Vermischen des Behälterinhalts mittels der Schnecke --23-- erforderlichen Drehrichtung entgegengesetzt ist. Dadurch wird über die Schnecke --23-- der Behälterinhalt zur Entleerungsöffnung --12-- gefördert und gelangt über diese Entleerungsöffnung in den Einfülltrichter --18-- des Reblers --17--.
Dieser Rebler --17-- wirkt nun lediglich als Fördereinrichtung für den Behälterinhalt. Beim Antrieb des Reblers --17-- mittels des Hydraulikmotors --41-- gelangt der Behälterinhalt aus dem Einfülltrichter --18-- in den vom Sieb --32-- begrenzten Raum, tritt durch die Maschen des Siebes und durch das Quetschwalzenpaar --37-- hindurch und wird über die Schnecke --39-- zur Pumpe --40-- gefördert, über welche der Behälterinhalt sofort der Presse zugeleitet werden kann, wo ohne weitere Vorbereitungsbehandlungen der Pressvorgang durchgeführt wird. Die erfindungsgemässe Transporteinrichtung steht dann sofort für einen neuerlichen Einsatz bereit.
Von wesentlichem Vorteil ist es, dass die Zeit, welche für Arbeiten im Presshaus benötigt wird, wesentlich verringert wird, wodurch Arbeitskräfte eingespart werden können.