DE1920474C3 - Vorrichtung zum Mischen von Stoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Mischen von StoffenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F29/00—Mixers with rotating receptacles
- B01F29/25—Mixers with rotating receptacles with material flowing continuously through the receptacles from inlet to discharge
- B01F29/252—Mixers with rotating receptacles with material flowing continuously through the receptacles from inlet to discharge the feed and discharge openings being at opposite ends of the receptacle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F31/00—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen von Stoffen, von denen mindestens eir^r flüssig ist, in
einem geschlossenen, im wesentlichen zylindrischen Behälter, in dem sich ein in seiner Achsrichtung
erstreckender, einen Teil des lichten Querschnitts des Behälters einnehmender fester Körper befindet, wobei
mindestens die an die Endverschlüsse anschließenden Endstücke des Behälters aus einem leicht aus der
Achsrichtung des Behälters bewegbaren Stoff bestehen und ein zwischen diesen Endstücken liegender Teil des
Behälters mit einem Antrieb versehen ist, der ihn gegenüber dem festen Körper verlagert.
In einer solchen Vorrichtung, die Gegenstand des Hauptpatentes 19 02 200 ist, können Stoffe auch unter
höherem Druck wirksam gemischt werden, ohne daß dazu aufwendige vorrichtungstechnische Maßnahmen
erforderlich sind. Sofern an den beiden Enden des Behälters Einlaß- und Auslaßöffnungen vorgesehen
sind, eignet sich die Vorrichtung sogar zum Mischen im Durchfluß.
Beim Ausfljhrungsbeispiel des Hauptpatents wird der
mittlere Teil des Behälters durch quer zu seiner Achsrichtung: erfolgende, hin- und hergehende Bewegungen durch den Antrieb bewegt Das bedeutet, daß
der als Stange ausgebildete feste Körper sich nur in einer Ebene innerhalb des Behälters relativ zum
Behälter bewegt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Antrieb für die Vorrichtung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der mittlere Teil des Behälters exzentrisch in einem um die Achse des festen Körpers mittels des Antriebs
drehbaren Maschinenteil gelagert ist.
Mit dieser Lagerung und diesem Antrieb erfolgt eine wirksamere Mischung der Stoffe, denn der feste Körper
bestreicht innerhalb des Behälters einen größeren
Die Beweglichkeit des mittleren Teils des Behälters läßt sich auf einfache Weise erreichen, wenn der
Behälter aus einem Schlauch besteht. In einem solchen Fall ist es zweckmäßig, das Maschinenteil als eine durch
den Antrieb konzentrisch zu dem als Stange ausgebildeten festen Körper in Umlauf versetzbare Büchse mit
einer exzentrischen Bohrung auszubilden, in der eine den mittleren Teil des Schlauches umgebende Hülse
steckt Die Länge der Hülse bestimmt dann den Teil des Schlauches, der zwangsweise der Drehbewegung folgen
muß.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher
erläutert Im einzelnen zeigt
F i g. 2 die Vorrichtung gemäß F i g. 1 im Querschnitt
nach der Linie H-II.
In der senkrechten Achse eines zylindrischen Gehäuses, daß aus einem Schlauch 1, einer oberen
Abschlußplatte 34 sowie einer unteren Abschiußpiatte 32 gebildet ist, ist ein fester Körper 10 in Form einer
runden hohlen Stange durch einen oberen,, in der axialen Richtung beweglichen, als Nippel ausgebildeten Endverschluß 3 und einen unteren, in der unteren
Abschlußplatte 32 unbeweglich befestigten, als Nippel ausgebildeten, Endverschluß 5 gehalten. Das obere
Ende 10a des festen Körpers 10 ist in dem Endverschluß 3 unbeweglich befestigt, während das untere Ende 106
dieses Körpers 10 in dem Endverschluß 5 axial beweglich ist Das Ende 10a hat eine zentrale Bohrung
10c und außerhalb des Endverschlusses Querbohrungen 10c/. Das untere Ende 106 hat ebenfalls eine Längsbohrung 1Oe und sowohl oberhalb des Endverschlusses 5 als
auch unterhalb desselben Querbohrungen 10/bzw. 10g.
Das Ende 106 ist unten geschlossen.
Der obere Endverschluß 3 besitzt eine Querbohrung 3f, 3g, die in einen Hohlraum 3/ münden, der in
Verbindung steht mit der Bohrung 10c d^s Körpers 10.
An die Querbohmng 3/ und an die Querbohrung 3g können Zuleitungen für die zu mischenden Stoffe
angeschlossen werden. Der Endverschluß 3 ist mit einem Kolben 13 verbunden, der in einem Zylinder 14
mittels eines hydraulischen Mediums in vertikaler Richtung auf und ab bewegbar ist. Der Zylinder 14 bildet
einen Teil eines Gehäuses 15, das auf der oberen Abschlußplatte 34 sitzt.
Der untere Endverschluß 5 besitzt in seinem unteren
Tail einen Hohlraum 5/mit einer zentralen Ausflußöffnung 5g, die durch das untere Ende des Körpers 10
verschlossen werden kann. An das untere Ende des Endvorschlusses 5 ist eine zylindrische Kammer 16 mit
einem zentralen Ausfluß 16a und Seitenöffnungen 166
befestigt Auf den in das Gehäuse 2 ragenden Endverschlüssen 3, 5 sind mittels Schellen 22, 23 die
Enden la, Xb eines Schlauches 1 derart befestigt, daß er
gegenüber dem Gehäuse 2 eine gewisse Bewegungsfreiheit hat Auf dem mittleren Teil seiner Länge ist der
Schlauch 1 von einer dicht an ihm anliegenden, kreiszylindrischen Hülse 7 umgeben, die mittels
Kugellager 39 in einer exzentrischen Bohrung eines als zylindrische Büchse 17 ausgebildeten Maschinenteils
gelagert ist, die ihrerseits konzentrisch in dem Mantel des Gehäuses durch Kugellager Vb gelagert ist. Die
Büchse 17 besitzt an ihrem unteren Ende eine Nut 17a für einen Keilriemen 18, der von einer Keilriemenscheibe 19 durch einen Motor 9 angetrieben werden kann,
der auf einer Platte 21 sitzt, die auch als Träger für das
Gehäuse 2 dient
Die Vorrichtung ist insbesondere dazu geneigt, mit
ihrer unteren Abschlußplatte 32 auf die obere öffnung eines Bearbeitungsbehälters gesetzt zu werden, in dem
die zu erzeugende Mischung verarbeitet wird. Die zu s mischenden Stoffe werden durch die Bohrungen 3f,3g'm
das obere Ende 10a des hohlen Körpers 10 laufend eingeführt und treten durch die Querbohrungen 10t/ in
den Innenraum dc3 Schlauches 1 ein. Am unteren Ende 106 des Schlauches 1 treten sie dann durch die
Querbohrungeni 10/in die Bohrungen 1Oe des Körpers
10 wieder ein und aus den Querbohrungen iOg in den Hohlraum S/des unteren Endverschlusses 5 ein. Von
dort fließen sie in das Innere der Kammer 16 und von dort durch die öffnung 16a in den nicht dargestellten
Bearbeitungsbehälter. Auf dem Wege von dem oberen Ende la des Schlauches 1 bis zu dessen unterem Ende ib
werden die beiden Stoffe dadurch miteinander innig vermischt, daß der Schlauch 1 gegenüber dem Körper
10 in einer Kreisbahn bewegt wird. Das erfolgt dadurch, daß der Motor 9 über den Keilriemen 18 die Büchse 17
in Rotation versetzt Die zu mischenden Stoffe werden dadurch innerhalb des Schlauches 1 auf der ganzen
Länge der Hülse 7 innig miteinander vermischt.
Man kann diese Vorrichtung als Durchlaufmischer verwenden. Dann werden laufend so viel zu mischende
Stoffe am oberen Endverschluß 3 zugeführt, wie am unteren Endverschluß 5 abgeführt werden. Man kann
die Vorrichtung aber auch als diskontinuierlichen Mischer verwenden. Dann wird während des Mischvorganges
oder während eines Teils des Mischvorganges der Endverschluß 3 mittels des Kolbens 13 so weit nach
unten bewegt, bis daß das unterste Ende des Körpers 10 die öffnung 5g verschließt. Nach Beendigung des
Mischvorganges werden dann mittels des Kolbens 13 der Endverschluß 3 und der Körper 10 angehoben, so
daß das fertige Gemisch aus dem Innern des Schlauches 1 durch die Bohrungen 10/in die Längsbohrung 1Oe des
Körpers 10 und von dort durch die Querbohrungen iOg in den Hohlraum Sf und von dort aus der Ausflußöffnung
5g austreten kann. Das zylindrische Gehäuse 16 ist für den Fall vorgesehen, daß in dem Bearbeitungsbehälter,
auf dessen obere öffnung die untere Abschlußplatte 32 der Vorrichtung sitzt, ein Unterdeck herrscht In
diesem Fall können die in dem Gemisch etwa vorhandenen Luftblasen innerhalb der Kammer 16
zerplatzen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Mischen von Stoffen, von denen mindestens einer flüssig ist, in einem
geschlossenen, zylindrischen Behälter, in dem sich ein in seiner Achsrichtung erstreckender, einen Teil
des lichten Querschnitts des Behälters einnehmender fester Körper befindet, wobei mindestens die an
die Endverschlüsse anschließenden Endstücke des ι ο Behälters aus einem leicht aus der Achsrichtung des
Behälters bewegbaren Stoff bestehen und ein zwischen diesen Endstücken liegender Teil des
Behälters mit einem Antrieb versehen ist, der ihn gegenüber dem festen Körper verlagert, nach Patent '5
1902200, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil des Behälters exzentrisch in einer
um die Achse des festen Körpers (10) mittels des Antriebs drehbaren Büchse (17) gelagert ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus einem Schlauch (f)
besteht
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (17) als eine durch den
Antrieb konzentrisch zu dem als Stange ausgebildeten festen Körper (HO) in UirdAuf versetzbares
Maschinenteil mit einer exzentrischen Bohrung ausgebildet ist, in dem, eine den mittleren Teil des
Schlauches (1) umgebende Hülse (7) steckt
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1920474A DE1920474C3 (de) | 1969-04-23 | 1969-04-23 | Vorrichtung zum Mischen von Stoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1920474A DE1920474C3 (de) | 1969-04-23 | 1969-04-23 | Vorrichtung zum Mischen von Stoffen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1920474A1 DE1920474A1 (de) | 1970-11-12 |
| DE1920474B2 DE1920474B2 (de) | 1977-12-01 |
| DE1920474C3 true DE1920474C3 (de) | 1978-07-20 |
Family
ID=5731965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920474A Expired DE1920474C3 (de) | 1969-04-23 | 1969-04-23 | Vorrichtung zum Mischen von Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1920474C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU686333B2 (en) * | 1994-02-02 | 1998-02-05 | Sbs Medical Projects Ab | Method and apparatus for handling and dosing of an additive while collecting a liquid |
| DE102022209114A1 (de) * | 2022-09-01 | 2024-03-07 | Hs-Tumbler Gmbh | Kontinuierlich befüllbarer Mischer |
-
1969
- 1969-04-23 DE DE1920474A patent/DE1920474C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1920474A1 (de) | 1970-11-12 |
| DE1920474B2 (de) | 1977-12-01 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHZ | Patent of addition ceased/non-payment of annual fee of parent patent |