AT37725B - Flüssigkeitsbehälter aus Zementmasse, der innen mit einem widerstandsfähigen Belag bekleidet ist. - Google Patents
Flüssigkeitsbehälter aus Zementmasse, der innen mit einem widerstandsfähigen Belag bekleidet ist.Info
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Description
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Flüssigkeitsbehälter aus Zementmasse, der innen mit einem widerstandsfähigen Belag bekleidet ist.
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neuerdings aber auch aus Eisen herzustellen. Die Dimensionen, bis zu welchen derartige Gefässe hergestellt werden können, können sich aber nur in bestimmten Grenzen bewegen, weil sowohl die Beschaffenheit des Materials als auch der Zusammenbau der einzelnen Teile des Gefässes
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zwischen den einzelnen Teilen, andererseits an den Befestigungsstellen der Armaturen eintreten uud, falls man die Gefässe aus Eisen macht, dieselben andere Nachteile im Gefolge haben, wie
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ohne Störung des Betriebes sofort wieder ausgebessert werden kann.
Es ist zwar bekannt, Mauern, Steine, Zementgegenstände und auch grosse Gefässe aus eisenarmiertem Zementbeton, jedoch ohne Anordnung einer besonderen porigen Überzugsschicht mit Paraffin, palmitinsaurer Tonerde oder Wachs zu imprägnieren, doch müssen diese Gegenstände vorher durch Kohlenkasten oder auf andere Weise erhitzt werden, oder es wird durch Paraffin vorerst auf Papier oder Gewebe aufgestrichen und mit dem letzteren auf die betreffende Gefässwand geklebt. Hierauf überfährt man das Papier oder Gewebe mit einem heissen Gegenstand, so dass sich dasselbe von dem Paraffin abliest.
Es ist aber durch praktische Versuche festgestellt worden, dass Paraffin allein wohl in die
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ei Harz erhält man eine Imprägniermasse, die bei Erhitzung sowohl in die Poren der zu dichtenden Wand eindringt, als auch auf der Wand einen Cberzug bildet, der sich nicht abschält.
Die Herstellung der Gefässe gemäss der vorliegenden Erfindung findet in der Weise statt, dass zunächst aus Brettern oder ähnlichem Material eine der Wandstärke des Gefässes entsprechende Doppelform aufgestellt wird, in deren Zwischenraum der in bekannter Weise aus Sand und Zement bestehende Mörtel eingestampft wird.
Um aber zu verhüten, dass die Flüssigkeit auf die Zement wand zersetzend einwirkt oder umgekehrt durch die Bestandteile der Wand die Flüssigkeit schädlich beeinflusst wird, bringt man gleich bei der Herstellung der Gefässwand auf der Innenseite durch Stampfen oder Guss eine Cberzugsschicht auf. Man kann hierbei in der Weise verfahren, dass man in dem Zwischenraum der beiden Formen an der inneren Formwand eine der Dicke der überzugsschicht entsprechend starke Zwischenlage hochkantig anbringt und neben derselben den Zementll1ijrtel
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feststampft. Hierauf zieht man die Zwischenlage heraus, füllt den durch dieselbe gebildeten Hohlraum mit der Masse aus, aus welcher die Furtlierschicht besteht, und stampft dieselbe ebenfalls fest.
Auf diese Weise kann ringsherum und auch in der Höhenrichtung die Gefässwand allmählich hergestellt'werden.
Die für die Überzugsschicht bestimmte poröse Masse wird zweckmässig aus gemahlenem Basalt, Bimssand, Schlackensand, kurzfaserigem Asbest und so viel Zement zusammengesetzt, als für das Binden der vorerwähnten Bestandteile gerade notwendig ist.
Der Boden des Gefässes kann vorher oder nachdem die Wandung desselben fertig ist, hergestellt werden. Die zum Entleeren und Reinigen des Gefässes und für die Armaturen erforderlichen Öffnungen können nachträglich oder gleich beim Stampfen des Zementmörtels hergestellt werden. Ist das Gefäss soweit fertig, dann wird es innen mit einer indifferenten Masse imprägniert, die zweckmässig aus geschmolzenem Kolophonium, ('eresin und Paraffin zusammengesetzt ist. Das Mischungsverhältnis richtet sich ganz danach, welchen Zwecken das Gefäss dienen soll. Da die mineralische Überzugsschicht feinporig ist, dringt die Imprägniermasse ziemlich tief in sie ein.
Nun wird noch eine kräftige Stichflamme, wie sie beispielsweise für Lötzwecke gebraucht wird, genähert, so dass die Imprägniermasse sich gleichmässig verteilt und dem Gefässinnern einen Eindruck verleiht, als ob es glasiert wäre. Es ist selbstverständlich, dass an Stelle von Kolo- phonium auch ein ein beliebig anderes Harz verwendet werden kann.
Da die Ausdehnungsverhältnisse der Armaturteile von dem Dehnungskoeffizienten der Gefässwandung verschieden sind und infolgedessen sehr leicht Undichtheiten an der Befestigungsstelle der Armaturteile eintreten könnten, so empfiehlt es sich, für die Armaturen eine entsprechend grosse Öffnung anzuordnen, dieselben ebenfalls mit der mineralischen Cberzugsschicht auszufüttern und den zwischen letzterer und dem Armaturteil freibleibenden Raum mit der Imprägnier- masse auszufüllen.
Wird bei einem derartigen Gefäss die Innenfläche durch irgendein Vorkommnis verletzt oder ein Armaturteil locker, dann geniigt es, dass die betreffende Stelle vermittels einer gewöhnlichen Lötlampe erhitzt wird, denn dadurch schmilzt die in der Furnierschicht befindliche Imprägniermasse und überdeckt oder schliesst die verletzten oder undichten Stellen.
Derartige Gefässe lassen sich bis zu den grössten Dimensionen und zwar bis zu einem Inhalt von einigen tausend Hektolitern herstellen und dem jeweiligen Raum anpassen. Gegebenenfalls kann man bei grösseren Dimensionen die Zementwand innen durch Eisenteile versteifen.
Es ist selbstverständlich, dass an Stelle des Bimssandes und Schlackensandes gleichwertige Materialien verwendet werden können, die die Eigenschaft besitzen, eine feinpolige Wandstruktur zu erzeugen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Flüssigkeitsbehälter aus Zementmasse, der innen mit einem widerstandsfähigen Belag EMI2.1
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