AT118464B - Verfahren zum Verfestigen und Dichten von Pappgußflaschen, Pappgußpackungen und sonstigen Pappgußerzeugnissen. - Google Patents
Verfahren zum Verfestigen und Dichten von Pappgußflaschen, Pappgußpackungen und sonstigen Pappgußerzeugnissen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Verfestigen und Dichten von Pappg'ussflaschen, Pappgusspackungen und sonstigen Pappgusserzeugnissen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verfestigen und Dichten von Pappgussflaschen, Pappgusspackungen und sonstigen Pappgusserzeugnissen, durch Imprägnierung mit porenfüllenden Stoffen, wie Leim od. dgl., bzw. durch Überziehen mit wachsartigen Stoffen. Gemäss der vorliegenden Erfindung wird das leimartige Imprägnierungsmittel durch Druckimprägnierung in das innere Gefüge der Pappgusswandung des fertigen Erzeugnisses (z. B. der Pappgussflaschen) eingelagert, u. zw. vorzugsweise derart, dass die innere Oberfläche rauh und porös bleibt, so dass diese hernach, wenn gewünscht, in an sich bekannter Weise mit einem festhaftenden Überzug von Paraffin, Wachs od. dgl. glasiert werden kann. Durch die Imprägnierung unter Druck kann ein so tiefes Eindringen der Lösung in den Pappguss- EMI1.1 dieselbe Festigkeit. Auch wenn die Tränkungslösung in die Flaschen eingefüllt wird, so dass sie durch den Druck von innen nach aussen gepresst wird, bleibt die innere Oberfläche noch so rauh und aufnahmefähig, dass bei der Glasierung mit Paraffin, Wachs od. dgl. eine in den Poren verankerte und dadurch festhaftende Auskleidung entsteht. Unter Umständen kann es sich empfehlen, den mit der leimartigen Lösung unter Druck imprägnierten Pappgusskörper innen mit heissem Wasser auszuspülen, um das porenftillende Tränkungsmittel von den Innenflächen vollständig wegzuwasehen. Die mit Leimlösung getränkte Flasche od. dgl. kann vor oder nach der Glasierung mit Mitteln, die Proteine koagulieren, wie Formaldehyd, Tannin, Chromaten od. dgl. behandelt werden. Pappgussgefässe sind bekanntlich sehr porös und gegen Aussen- und Innendruck sehr wenig widerstandsfähig. Durch die beschriebene Behandlung werden sie so dicht und fest, dass sie Überdrucken bis 0-7 Atmosphären widerstehen, ohne undicht zu werden. Der Innendruck, der die Gefässwände sprengt, liegt weit höher. Von aussen her ertragen die unter Druck imprägnierten Gefässe eine Belastung senkrecht zur Achse bis zu 80 leg, ohne deformiert zu werden. Dabei hat man es in der Hand, durch die Menge des eingepressten leimartigen Tränkungsmittels die Tiefenwirkung der Imprägnierung zu regeln, d. h. eine mehr oder minder starke mittlere Schicht der Gefässwandung mit dem Tränkungsmittel zu durchsetzen oder das Tränkungsmittel auch in das ganze innere Gefüge der Gefässwandung einzulagern. Es wurde bereits vorgeschlagen, Pappgusserzeugnisse mit Asphalt oder Schwefel oder Mischungen beider oder mit Hartwachse unter Druck zu imprägnieren. Diese Tränkungsmittel verleihen jedoch dem Pappgusserzeugnis nicht diejenige Festigkeit und Undurchlässigkeit wie das leimartige Tränkungsmittel nach der Erfindung, das, zu einer hornartigen Masse erstarren, dem Erzeugnis eine grosse Festigkeit verleiht und überdies noch den bereits erwähnten Vorteil bietet, dass die Innenfläche des Erzeugnisses (z. B. einer Flasche) durch Spülen mit heissem Wasser vom Tränkungsmittel gereinigt werden kann. Auch wurde bereits vorgeschlagen, Papierbahnen unter Druck mit einem leimartigen Tränkungsmittel zu imprägnieren ; die Herstellung von Gefässen oder Packungen aus solchen Papierlagen wäre jedoch umständlich und verhältnismässig teuer, wobei derartig imprägnierte Papierbahnen behufs einer Weiterverarbeitung zu Gefässen, Packungen u. dgl. erst einer Vorbehandlung unterzogen werden müssten. . PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verfestigen und Dichten von Pappgussflaschen, Pappgusspaekungen und sonstigen Pappgusserzeugnissen durch Imprägnierung mit porenfüllenden Stoffen wie Leim u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das leimartige Tränkungsmittel durch Druckimprägnierung in das innere Gefüge der Pappgusswandung des fertigen Erzeugnisses eingelagert wird, u. zw. vorzugsweise derart, dass die innere Oberfläche rauh und porös bleibt, so dass diese hernach, wenn erforderlich, in an sich bekannter Weise mit einem festhaftenden Überzug von Paraffin, Wachs od. dgl. glasiert werden kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Ausuhrungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem leimartigen Tränkungsmittel unter Druck imprägnierte Pappgussformling innen mit heissem Wasser ausgewaschen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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