AT37553B - Verfahren zur Darstellung von Azeton. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Azeton.

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 EMI1.1 
 
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 EMI1.3 
 

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  Um dies zu erreichen, schaltet man in die Leitung k einen (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Hilfskondensator ein, so dass der grössere Teil der verdichtbaren Wasser-und der   Azefondämpfe   zurückgehalten wird. Der Sauger   l   hat dann nur noch die Kohlensäure und geringe Dampfmenge fortzuführen, die dann in dem Kondensator unter Druck verdichtet und gewaschen werden, wie oben ausgeführt wurde. 



   Die Regelung der Temperatur kann dabei in folgender Weise stattfinden. Ein Gas, Teeroder Petroleumbrenner   e   liefert die notwendige Wärme. Um eine übermässige Temperaturerhöhung am Verdampfer a zu vermeiden, kann ein Lufteinlass   d   für die Zuführung von kalter Luft, z B. mit einem Wärmeregler, in Verbindung gebracht werden, dessen empfindliches Organ in dem oberen Teil des Röhrenbündels a aufgestellt wird. Um dagegen die Gase, die teilweise um die Rohre   9   gekreist sind, wieder zu erhitzen, können ein oder mehrere direkte Zulässe i für heisse Gase an den geeignetsten Punkten angeordnet und etwa unter den Einfluss von Klappen e gestellt werden, welche mit Wärmereglern, deren empfindliche Organe an den geeigneten Punkten zwischen die Rohre des Bündels 9 gebracht werden, in Verbindung stehen.

   Diese Regelungsweise der Temperatui der   Röhrenbündel   kann übrigens, ohne   dass das Verfahren   irgend eine Veränderung erleidet, durch jede andere ersetzt werden : Dampfleitungen,   Flussigkeits-,   Dampf-oder andere Bäder, oder jedes andere bekannte äussere Erhitzungsmittel, das gestattet, eine technisch konstante. vorherbestimmte Temperatur in jedem Teile der Anlage, besonders aber im Zersetzer   9   aufrechtzuerhalten. 



   Die Vorteile sind folgende : Obgleich der angewendete Stoff, nämlich die rohe Holzessigsäure, dieselben Verunreinigungen enthält wie das im allgemeinen zur Herstellung von Azeton   angewendete Kalziumazetat, ist doch   die Gesamtmenge der Verunreinigungen in dem erhaltenen Azeton viel geringer. Dies rührt von der Regelung von Temperatur und Druck bei der Zersetzungreaktion her.

   Bei dem vorliegenden Verfahren sind   dieseVerhältnisse   derart bestimmt und geregelt, dass der Punkt, wo Polymerisation oder Zersetzung der Azetondämpfe eintritt, nicht erreicht wird ; hei allen übrigen früheren Verfahren wird dagegen infolge der Unregelmässigkeit der Erhitzungen der in Reaktion befindlichen Massen diese Temperaturgrenze immer bei gewissen
Stufen der Fabrikation   überschritten.   Da die Temperaturverhältnisse, die dem angewendeten   Rcaktionsston entsprechen,   geregelt sind und an allen Punkten des Zersetzungsapparates technisch konstant und regelmässig erhalten werden, finden weder Polymerisationen noch Zerstörungen des   gebildeten Azetons   statt.

   Die Säure wird technisch   fast sämtlich umgewandelt   und kann   übrigens leicht   vom Azeton getrennt werden. Man erhält hiedurch sehr hohe Ausbeuten, die   tlei-   theoretischen nahe kommen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Azeton gemäss Stammpatent Nr. 33667 und erstem Zusatzpatent Nr. 33668 durch Überleiten von Dämpfen roher Holzessigsäure über eine erhitzte Base oder ein Azetat hei geringerem als atmosphärischem Druck, dadurch gekennzeichnet, dass die rohe Holzessigsäure vor ihrem Eintritt in die Zersetzungsrohrc vr. ümpft und auf die Zer- setzungstemperatur erhitzt wird und dass hierauf die Azetondämpfe gesondert nach ihrem Austritt aus den Zer8etzungsrohren in bekannter weise unter Druck kondensiert und gewaschen werden.
AT37553D 1906-03-30 1907-06-20 Verfahren zur Darstellung von Azeton. AT37553B (de)

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