AT374853B - Pflug - Google Patents

Pflug

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AT374853B
AT374853B AT69978A AT69978A AT374853B AT 374853 B AT374853 B AT 374853B AT 69978 A AT69978 A AT 69978A AT 69978 A AT69978 A AT 69978A AT 374853 B AT374853 B AT 374853B
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Jank Siegfried
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/06Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades
    • E01H5/063Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades by snow-plough blades tiltable for shock-absorbing purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Pflug für die Bewegung von Schüttgütern, insbesondere für die Schneeräumung, mit einer an einem etwa horizontal verlaufenden Tragholm schwenkbar angeordneten Räumschar, die mittels einer Überlastsicherung, die durch einen in einer gegenüber dem Tragholm ortsfesten Führung axial verschiebbaren und in axialer Richtung federbelasteten, mit ein Abscheren erleichternden Schwächungsstellen versehenen Bolzen gebildet ist, in der Arbeitsstellung gehalten ist. 



   Ein derartiger Pflug ist   z. B.   durch die DE-OS 2221981 bekanntgeworden. Bei diesem bekannten Pflug verläuft die Führung des zur Überlastsicherung dienenden Bolzens parallel zum Tragholm der Räumschar, wobei der Bolzen eine mit dem Tragholm verbundene Rippe und einen von der Pflugschar abstehenden Ausleger durchsetzt bzw. in den letzteren eingreift. An der letzteren ist ausserdem ein Auswerfer für die abgescherte Stücke des Bolzens angeordnet. 



   Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, dass es bei grösseren Verschwenkungen der Räumschar nach dem Abscheren eines Abschnittes des Abscherbolzens, wie sie häufig vorkommen können, der unter Federvorspannung stehende Abscherbolzen an seiner Stirnseite den Kontakt mit einer Seitenfläche der Räumschar verliert und durch die Feder zur Gänze aus seiner Führung herausgedrückt wird und verlorengeht, oder falls er sich verkantet, die Rückkehr der Räumschar in ihre Arbeitslage verhindert. Grundsätzlich ist es zwar möglich, bei dem bekannten Pflug eine Dimensionierung der einzelnen Teile vorzusehen, durch die das Abgleiten des Bolzens von einer Seitenfläche der Räumschar oder eines Auslegers derselben verhindert wird, doch ist dies nur durch die Anordnung eines Anschlages für die Räumschar möglich, welcher deren Verschwenkung aus der Arbeitslage begrenzt. 



   Allerdings ist damit die Gefahr einer Beschädigung der Räumschar insbesondere beim Anfahren an etwas höhere feste Hindernisse verbunden. 



   Ziel der Erfindung ist es, einen Pflug der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem diese Nachteile sicher vermieden sind und der sich durch besondere Einfachheit auszeichnet. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Führung, wie an sich bekannt, etwa vertikal verläuft und dass am oberen Ende der Führung ein Führungsteil für das eine Ende eines mit einer dem Durchmesser des Bolzens entsprechenden Bohrung versehenen, mit seinem andern Ende an der Räumschar gehaltenen Verbindungsarmes vorgesehen ist, welcher Führungsteil das obere Ende der Führung zumindest in dem der Räumschar näher gelegenen Bereich des Führungsteiles in einem mit grösser werdender Entfernung von der Räumschar geringer werdenden Abstand vom oberen Rand der Führung überdeckt, wobei dieser Abstand an jeder Stelle die Dicke des Verbindungsarmes übersteigt. Auf diese Weise erübrigt sich die Anordnung eines Auswerfers, da das abgescherte Bolzenstück aus der Bohrung des Verbindungsarmes von selbst herausfällt.

   Ausserdem kann es auch zu keiner Behinderung der Rückkehr der Räumschar in ihre Normallage durch den nachgeschobenen Bolzen kommen, unabhängig davon, wie weit die Räumschar verschwenkt wurde, da eben der Verbindungsarm bei der Rückkehr der Räumschar in ihre Normalstellung den Bolzen nach unten drückt, bis dieser zur Deckung mit der Bohrung des Verbindungsarmes kommt und in diese eingreift. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass sich die Unterseite des Führungsteiles bis auf das Mass des Abstandes zwischen zwei Schwächungsstellen des Bolzens dem oberen Rand der Führung nähert und anschliessend senkrecht zur Längsachse der Führung verläuft. Damit wird erreicht, dass der Verbindungsarm in seinem vordersten, die vom Bolzen durchsetzte Bohrung umgebenden Bereich im Führungsteil geführt ist und im Bedarfsfalle   z. B.   beim Anstossen der Räumschar an ein Hindernis nicht hochsteigen kann, was unter Umständen zu einem Verbiegen statt Abscheren des Bolzens führen könnte. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht des Pfluges, Fig. 2 den Bolzen im vergrösserten Massstab und Fig. 3 die Überlastsicherung in vergrössertem Massstab. 



   In   Fig. 1   ist mit --1-- eine Räumschar bezeichnet, wobei es sich selbstverständlich auch um ein Räumscharsegment handeln kann. An der Rückseite der Pflugschar-l-sind vorzugsweise zwei Rippen-2-z. B. durch Schweissen befestigt, die mit Bohrungen zur Aufnahme des Trag-   holmes--3--dienen,   auf dem die   Räumschar --1-- schwenkbar   gelagert ist. Zweckmässigerweise 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sind die   Rippen --2-- nahe   den Enden der Räumschar --1-- bzw. eines jeden Räumscharsegmentes angeordnet. 



   Zwischen den   Rippen --2-- liegt   der   Tragholm --3-- frei.   Ein die Überlastsicherung tragender   Tragarm --4-- ist   an dem Tragholm --3-- befestigt und somit gegenüber dem Tragholm ortsfest. Grundsätzlich wäre auch die Anbringung an andern mit dem Tragholm --3-- fest verbundenen Konstruktionsteilen möglich. 



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist an dem   Tragarm --4-- eine Führung --6-- in   Form eines 
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 eines Nachschubhakens --12--, an dem eine am   Tragarm --4-- abgestützte Feder --14-- befestigt   ist, nach oben gedrückt. 



   Der Bolzen --7-- durchsetzt eine Bohrung --13-- des Verbindungsarmes --8--, der an der Räumschar --1-- bzw. einem an deren Rückseite angeordneten Ansatz gelenkig bzw. elastisch gefedert gehalten ist. Dabei stösst der Bolzen --7-- an der Unterseite des   Führungsteiles --11--   an, welcher die obere Öffnung des   Führungsrohres --6-- überdeckt   und dessen Unterseite sich dem oberen Rand des   Führungsrohres --6-- mit   grösser werdendem Abstand von der Räumschar - bis auf einen Wert vermindert, welcher dem Abstand zweier   Schwächungsstellen --9-- ent-   spricht, wonach der Abstand gleichbleibt. 



   Wirkt auf die   Räumsehar-l-ein   zu grosses Moment ein, so wird der vom Verbindungsarm -   -8-- ausgeübte   Zug zu gross und das oberste Stück des Bolzens --7-- wird abgeschert, wobei auf Grund der Schwächungsstellen --9-- kein über den äusseren Umfang des Bolzens --7-- vorragender Grat entsteht, und die   Räumschar --1-- kann zurückschwenken.   Das abgescherte Stück des   Bolzens --7-- fällt   auf Grund der Schwerkraft selbsttätig aus der Bohrung --13-- des Verbindungsarmes. 



   Nachdem die   Räumschar-l--auf   diese Weise   z. B.   einem Hindernis ausgewichen ist, wird sie durch die Feder --15-- wieder in ihre Normallage zurückgeholt. Dabei stösst der Verbindungsarm --8--, wie in Fig. 3 strichliert dargestellt ist, an der Unterseite des   Führungsteiles --11--   an und wird im Zuge der weiteren Bewegung nach unten abgelenkt und drückt den vom Nach-   schubhaken --12-- hochgedrückten   und an der Unterseite des   Führungsteiles --11-- anstehenden   Bolzen --7-- nach unten und gleitet letztlich in den parallel zum oberen Rand des Führungsrohres --6-- verlaufenden Bereich des   Führungsteiles --11-- hinein,

     wobei es zur Deckung zwischen der Bohrung --13-- des Verbindungsarmes --8-- mit dem   Führungsrohr --6-- kommt   und der Bolzen --7-- in die Bohrung --13-- eindringt und so die formschlüssige Verbindung zwischen Räumschar --1-- und dem Bolzen --7-- wieder hergestellt ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Pflug für die Bewegung von Schüttgütern, insbesondere für die Schneeräumung, mit einer an einem etwa horizontal verlaufenden Tragholm schwenkbar angeordneten Räumschar, die mittels einer Überlastsicherung, die durch einen in einer gegenüber dem Tragholm ortsfesten Führung axial verschiebbaren und in axialer Richtung federbelasteten, mit ein Abscheren erleichternden Schwächungsstellen versehenen Bolzen gebildet ist, in der Arbeitsstellung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (6), wie an sich bekannt, etwa vertikal verläuft und dass am oberen Ende der Führung (6) ein Führungsteil (11) für das eine Ende eines mit einer dem Durchmesser des Bolzens (7) entsprechenden Bohrung versehenen, mit seinem andern Ende an der Räumschar gehaltenen Verbindungsarmes (8) vorgesehen ist, welcher Führungsteil (11) das obere Ende der Führung (6)

   zumindest in dem der Räumschar näher gelegenen Bereich des Führungsteiles in einem mit grösser werdender Entfernung von der Räumschar geringer werdenden Abstand vom oberen Rand der Führung (6) überdeckt, wobei dieser Abstand an jeder Stelle die Dicke des Verbindungsarmes (8) übersteigt.

Claims (1)

  1. 2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Unterseite des Führungs- <Desc/Clms Page number 3> teiles (11) bis auf das Mass des Abstandes zwischen zwei Schwächungsstellen (9) des Bolzens (7) dem oberen Rand der Führung (6) nähert und anschliessend senkrecht zur Längsachse der Führung verläuft.
AT69978A 1978-02-01 1978-02-01 Pflug AT374853B (de)

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ATA69978A ATA69978A (de) 1982-06-15
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