AT373937B - Waschfahrzeug fuer tunnels und strassen - Google Patents
Waschfahrzeug fuer tunnels und strassenInfo
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- AT373937B AT373937B AT206782A AT206782A AT373937B AT 373937 B AT373937 B AT 373937B AT 206782 A AT206782 A AT 206782A AT 206782 A AT206782 A AT 206782A AT 373937 B AT373937 B AT 373937B
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein Waschfahrzeug für Tunnels und Strassen, mit einem Verbrennungsmotor, wenigstens einem Vorratsbehälter für die Wasch- bzw. Spülflüssigkeit und wenigstens einer Förderpumpe für die Flüssigkeit. Tunnelwaschfahrzeuge werden sowohl zum Reinigen der Fahrbahn als auch zum Reinigen der Tunnelwände eingesetzt. Für den letzteren Fall sind am Fahrzeug an Auslegern gegen die Tunnelwand anstellbare, rotierend antreibbare Bürsten vorgesehen, die mit der Waschflüssigkeit beschickt werden können, wobei die Waschflüssigkeit entweder durch die hohle und an mehreren Stellen perforierte Drehachse der Bürste oder über eigene, der Bürste vor-oder nachgeordnete Sprühoder Spritzdüsen zugeführt wird. Zusätzlich können der Bürste nachgeordnet mit einer Spülflüssigkeit beschickbare Düsen zum Nachspülen vorgesehen sein. Die am Fahrzeug vorgesehene Pumpe versorgt die Sprüh- und Spritzdüsen sowohl der Strassenwascheinrichtung als auch der Wascheinrichtung für die Tunnelwand. Bei Reinigungsarbeiten in einem Tunnel ist es zweckmässig bzw. notwendig, die vorgesehenen Lüftungsanlagen abzuschalten. Eine andere Betriebsmöglichkeit besteht darin, die Reinigungsarbeiten dann durchzuführen, wenn der Tunnel nicht belüftet wird und für den allgemeinen Gebrauch gesperrt ist. Die letztere Betriebsweise trifft für einige Verkehrsanlagen in Grossstädten zu, wo die Tunnelbelüftung während der Nachtzeit wegen der Lärmbelästigung abgestellt werden muss, wobei gleichzeitig der Tunnel gesperrt wird. Bei abgeschalteter Tunnelbelüftung ergibt sich eine Gefährdung des Betriebspersonals des Waschfahrzeuges bzw. überhaupt aller gegebenenfalls zu andern Wartungsarbeiten im Tunnel befindlichen Personen durch die Abgase des Verbrennungsmotors des Waschfahrzeuges. Es ist an und für sich bekannt, für ortsfeste oder auch auf Fahrzeugen vorgesehene Verbrennungsmotoren Abgasreinigungsvorrichtungen vorzusehen, die nach dem Prinzip der Einleitung der Abgase in eine Waschflüssigkeit arbeiten, wobei sowohl Anlagen bekannt sind, bei denen die Auspuffleitung über ein Verteilerrohr unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in einen Flüssigkeitsbehälter mündet, als auch Anlagen, bei denen in eine Auspuffleitung eine Sprühdüse mündet, die über eine Pumpe mit unter Druck stehender Flüssigkeit versorgt wird, so dass sie den Auspuffgasen versprühte Flüssigkeit zusetzt. Vor dem Ende der Auspuffleitung ist bei dieser Konstruktion ein Abscheider für die Flüssigkeit vorgesehen, der die Flüssigkeit wieder in einen eigenen Vorratsbehälter zurückleitet. Beide bekannten Abgasreinigungsvorrichtungen benötigen einen gesonderten Vorratsbehälter für die Reinigungsflüssigkeit für die Abgase. Die Anwendung eines solchen verhältnismässig grossvolumigen Vorratsbehälters auf einem Fahrzeug bedingt eine Sonderkonstruktion des Fahrzeuges, wobei sich insbesondere die Form der übrigen Lastaufbauten verändert. Ferner ist die Auspuffgasreinigungsvorrichtung bekannter Bauart wartungsbedürftig. Insbesondere muss die Abgasreinigungsvorrichtung periodisch durch Entleeren des ihr zugeordneten Flüssigkeitsvorratsbehälters und Nachfüllen neuer Waschflüssigkeit gewartet werden, wozu als weiteres Problem kommt, dass die Reinigungsflüssigkeit für die Abgase erst dann gewechselt wird, wenn sie stark verschmutzt ist, so dass es nicht zulässig erscheint, diese Flüssigkeit frei ablaufen zu lassen. Bei einem Waschfahrzeug der eingangs genannten Art besteht die Erfindung darin, dass der Vorratsbehälter zugleich als Flüssigkeitsbehälter einer an sich bekannten, nach dem Prinzip der Einleitung der Auspuffgase in eine Flüssigkeit arbeitenden Abgasreinigungsvorrichtung bildet, in den eine an den Auspuff der Fahrzeuge anschliessbare Leitung mündet. Eine Grundüberlegung, die zu der Erfindung geführt hat, besteht darin, dass Waschfahrzeuge der gegenständlichen Art einen verhältnismässig grossen Wasserverbrauch während des Waschbetriebes, u. zw. in der Grössenordnung von 200 bis 300 l/min haben. Gerade während des Waschbetriebes fährt das Fahrzeug verhältnismässig langsam, so dass in seiner Umgebung tatsächlich eine Gefährdung durch die Abgase gegeben ist. Bei dem hohen Wasserverbrauch fällt die Wasserverunreinigung durch die Einleitung der Abgase des Verbrennungsmotors nicht ins Gewicht. Es ist hier zu berücksichtigen, dass ja auch ein Grossteil der Ablagerungen auf der Tunnelwand und der Strasse Abscheidungen von Abgasen von Verbrennungsmotoren sind. Mit dem Betrieb des Waschfahrzeuges ergibt sich zwangsläufig, dass die Waschflüssigkeit immer wieder erneuert wird. Damit wird die Abgasreinigung mit geringstmöglichem Aufwand und ohne wesentliche Umbauten am Fahrzeug bzw. ohne die Totlast durch einen eigenen Behälter für die der Abgasreinigung allein dienende Flüssigkeit möglich. Als <Desc/Clms Page number 2> Zusatzeffekt kommt es beim erfindungsgemässen Waschfahrzeug zu einer Aufwärmung der Waschbzw. Spülflüssigkeit durch die Auspuffgase und damit zu einer Verbesserung der Waschwirkung. In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 schematisch ein erfindungsgemässes Tunnelwaschfahrzeug in Seitenansicht und Fig. 2 als Detail den Einmündungsbereich einer Injektordüse in die Auspuffgasleitung im Schnitt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf einem mit einem Brennkraftmotor ausgestatteten Lastkraftfahrzeug --1-- ein Vorratsbehälter --2-- angeordnet, der gegebenenfalls in zwei oder mehrere Kammern für Wasch- und Spülflüssigkeit unterteilt sein kann. Man kann auch einen gemeinsamen Wasserbehälter vorsehen und dem hieraus über die Pumpe entnommenen Wasser beim Waschbetrieb über eine Dosiereinrichtung ein Waschmittel zuführen. Am Fahrzeug --1-- ist eine Wasserpumpe --3-- vorgesehen, die das dem Vorratsbehälter --2-- entnommene Wasser in eine Druckleitung fördert, die beispielsweise Spritz- oder Sprühdüsen für den Strassenwaschbetrieb bzw. den Tunnelwaschbetrieb und im letzteren Fall vorzugsweise auch eine nicht dargestellte rotierend antreibbare Waschbürste auf einem verstellbaren Ausleger beschickt. Von dieser Leitung zweigt eine Nebenleitung --4-- ab, die zu einer Injektordüse --5-- führt. An den Auspuff --6-- des Fahrzeuges --1-- ist über eine Steckmuffe --7-- eine Auspuffgas- leitung 8-- anschliessbar, die oben bis über die Höhe des Vorratsbehälters --2-- geführt ist und dort über ein Knie --9-- in eine abfallende Mischstrecke --10-- übergeht, an die über ein weiteres Knie --11-- eine Fallstrecke --12-- anschliesst, die innerhalb des Behälters bis in Bodennähe führt und dort in ein Auslassrohr --13-- übergeht. Beim Waschbetrieb im Tunnel wird die Steckmuffe --7-- an den Auspuff --6-- angeschlossen und die Nebenleitung --4-- wird von der Pumpe --3-- her mit Druckwasser beschickt, so dass die Düse --5-- in die Mischstrecke --10-- einen kegelförmigen Wasserstrahl richtet, der auf ihr über die Leitung --8-- zugeführten Auspuffgasen eine Injektorwirkung ausübt, also die Auspuffgase ansaugt, wobei die Auspuffgase mit dem Wasser innig vermischt werden. Dieses Wasser-Auspuffgasgemisch wird über die Leitungsstücke --12, 13-- in das vom Vorratsbehälter --2-- enthaltene Wasser eingeleitet. Tunnelwaschfahrzeuge der gegenständlichen Art haben einen Wasserverbrauch von EMI2.1
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Waschfahrzeug für Tunnels und Strassen, mit einem Verbrennungsmotor, wenigstens einem Vorratsbehälter für die Wasch- bzw. Spülflüssigkeit und wenigstens einer Förderpumpe für die Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (2) zugleich als Flüssigkeitsbehälter einer an sich bekannten, nach dem Prinzip der Einleitung der Auspuffgase in eine Flüssigkeit arbeitenden Abgasreinigungsvorrichtung ausgebildet ist, in den eine an den Auspuff (6) des Fahrzeuges (1) anschliessbare Leitung (8 bis 13) mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT206782A AT373937B (de) | 1982-05-26 | 1982-05-26 | Waschfahrzeug fuer tunnels und strassen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT206782A AT373937B (de) | 1982-05-26 | 1982-05-26 | Waschfahrzeug fuer tunnels und strassen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA206782A ATA206782A (de) | 1983-07-15 |
| AT373937B true AT373937B (de) | 1984-03-12 |
Family
ID=3527064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT206782A AT373937B (de) | 1982-05-26 | 1982-05-26 | Waschfahrzeug fuer tunnels und strassen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT373937B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT309911B (de) * | 1971-08-13 | 1973-09-10 | Maximilian Gruber | Angasreinigungseinrichtung |
| DE2103705B2 (de) * | 1970-02-09 | 1978-04-20 | Donaldson Co. Inc., Minneapolis, Minn. (V.St.A.) | Auspuffanlage für eine Brennkraftmaschine |
-
1982
- 1982-05-26 AT AT206782A patent/AT373937B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2103705B2 (de) * | 1970-02-09 | 1978-04-20 | Donaldson Co. Inc., Minneapolis, Minn. (V.St.A.) | Auspuffanlage für eine Brennkraftmaschine |
| AT309911B (de) * | 1971-08-13 | 1973-09-10 | Maximilian Gruber | Angasreinigungseinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA206782A (de) | 1983-07-15 |
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Legal Events
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