AT373937B - Waschfahrzeug fuer tunnels und strassen - Google Patents

Waschfahrzeug fuer tunnels und strassen

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AT373937B
AT373937B AT206782A AT206782A AT373937B AT 373937 B AT373937 B AT 373937B AT 206782 A AT206782 A AT 206782A AT 206782 A AT206782 A AT 206782A AT 373937 B AT373937 B AT 373937B
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AT
Austria
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washing
liquid
vehicle
tunnel
exhaust
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AT206782A
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ATA206782A (de
Inventor
Hans Ing Zellinger
Fritz Ing Zellinger
Eduard Ing Knabl
Original Assignee
Zellinger Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/005Mobile installations, particularly for upkeeping in situ road or railway furniture, for instance road barricades, traffic signs; Mobile installations particularly for upkeeping tunnel walls
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/10Hydraulically loosening or dislodging undesirable matter; Raking or scraping apparatus ; Removing liquids or semi-liquids e.g., absorbing water, sliding-off mud
    • E01H1/101Hydraulic loosening or dislodging, combined or not with mechanical loosening or dislodging, e.g. road washing machines with brushes or wipers

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  • Structural Engineering (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Waschfahrzeug für Tunnels und Strassen, mit einem Verbrennungsmotor, wenigstens einem Vorratsbehälter für die Wasch- bzw. Spülflüssigkeit und wenigstens einer Förderpumpe für die Flüssigkeit. 



   Tunnelwaschfahrzeuge werden sowohl zum Reinigen der Fahrbahn als auch zum Reinigen der Tunnelwände eingesetzt. Für den letzteren Fall sind am Fahrzeug an Auslegern gegen die Tunnelwand anstellbare, rotierend antreibbare Bürsten vorgesehen, die mit der Waschflüssigkeit beschickt werden können, wobei die Waschflüssigkeit entweder durch die hohle und an mehreren Stellen perforierte Drehachse der Bürste oder über eigene, der Bürste vor-oder nachgeordnete Sprühoder Spritzdüsen zugeführt wird. Zusätzlich können der Bürste nachgeordnet mit einer Spülflüssigkeit beschickbare Düsen zum Nachspülen vorgesehen sein. Die am Fahrzeug vorgesehene Pumpe versorgt die   Sprüh- und   Spritzdüsen sowohl der Strassenwascheinrichtung als auch der Wascheinrichtung für die Tunnelwand. 



   Bei Reinigungsarbeiten in einem Tunnel ist es zweckmässig bzw. notwendig, die vorgesehenen Lüftungsanlagen abzuschalten. Eine andere Betriebsmöglichkeit besteht darin, die Reinigungsarbeiten dann durchzuführen, wenn der Tunnel nicht belüftet wird und für den allgemeinen Gebrauch gesperrt ist. Die letztere Betriebsweise trifft für einige Verkehrsanlagen in Grossstädten zu, wo die Tunnelbelüftung während der Nachtzeit wegen der Lärmbelästigung abgestellt werden muss, wobei gleichzeitig der Tunnel gesperrt wird. 



   Bei abgeschalteter Tunnelbelüftung ergibt sich eine Gefährdung des Betriebspersonals des Waschfahrzeuges bzw. überhaupt aller gegebenenfalls zu andern Wartungsarbeiten im Tunnel befindlichen Personen durch die Abgase des Verbrennungsmotors des Waschfahrzeuges. 



   Es ist an und für sich bekannt, für ortsfeste oder auch auf Fahrzeugen vorgesehene Verbrennungsmotoren Abgasreinigungsvorrichtungen vorzusehen, die nach dem Prinzip der Einleitung der Abgase in eine Waschflüssigkeit arbeiten, wobei sowohl Anlagen bekannt sind, bei denen die Auspuffleitung über ein Verteilerrohr unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in einen Flüssigkeitsbehälter mündet, als auch Anlagen, bei denen in eine Auspuffleitung eine Sprühdüse mündet, die über eine Pumpe mit unter Druck stehender Flüssigkeit versorgt wird, so dass sie den Auspuffgasen versprühte Flüssigkeit zusetzt. Vor dem Ende der Auspuffleitung ist bei dieser Konstruktion ein Abscheider für die Flüssigkeit vorgesehen, der die Flüssigkeit wieder in einen eigenen Vorratsbehälter zurückleitet.

   Beide bekannten Abgasreinigungsvorrichtungen benötigen einen gesonderten Vorratsbehälter für die Reinigungsflüssigkeit für die Abgase. Die Anwendung eines solchen verhältnismässig grossvolumigen Vorratsbehälters auf einem Fahrzeug bedingt eine Sonderkonstruktion des Fahrzeuges, wobei sich insbesondere die Form der übrigen Lastaufbauten verändert. Ferner ist die   Auspuffgasreinigungsvorrichtung   bekannter Bauart wartungsbedürftig. Insbesondere muss die Abgasreinigungsvorrichtung periodisch durch Entleeren des ihr zugeordneten Flüssigkeitsvorratsbehälters und Nachfüllen neuer Waschflüssigkeit gewartet werden, wozu als weiteres Problem kommt, dass die Reinigungsflüssigkeit für die Abgase erst dann gewechselt wird, wenn sie stark verschmutzt ist, so dass es nicht zulässig erscheint, diese Flüssigkeit frei ablaufen zu lassen. 



   Bei einem Waschfahrzeug der eingangs genannten Art besteht die Erfindung darin, dass der Vorratsbehälter zugleich als Flüssigkeitsbehälter einer an sich bekannten, nach dem Prinzip der Einleitung der Auspuffgase in eine Flüssigkeit arbeitenden Abgasreinigungsvorrichtung bildet, in den eine an den Auspuff der Fahrzeuge anschliessbare Leitung mündet. 



   Eine Grundüberlegung, die zu der Erfindung geführt hat, besteht darin, dass Waschfahrzeuge der gegenständlichen Art einen verhältnismässig grossen Wasserverbrauch während des Waschbetriebes,   u. zw.   in der Grössenordnung von 200 bis 300   l/min   haben. Gerade während des Waschbetriebes fährt das Fahrzeug verhältnismässig langsam, so dass in seiner Umgebung tatsächlich eine Gefährdung durch die Abgase gegeben ist. Bei dem hohen Wasserverbrauch fällt die Wasserverunreinigung durch die Einleitung der Abgase des Verbrennungsmotors nicht ins Gewicht. Es ist hier zu berücksichtigen, dass ja auch ein Grossteil der Ablagerungen auf der Tunnelwand und der Strasse Abscheidungen von Abgasen von Verbrennungsmotoren sind. Mit dem Betrieb des Waschfahrzeuges ergibt sich zwangsläufig, dass die Waschflüssigkeit immer wieder erneuert wird.

   Damit wird die Abgasreinigung mit geringstmöglichem Aufwand und ohne wesentliche Umbauten am Fahrzeug bzw. ohne die Totlast durch einen eigenen Behälter für die der Abgasreinigung allein dienende Flüssigkeit möglich. Als 

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 Zusatzeffekt kommt es beim erfindungsgemässen Waschfahrzeug zu einer Aufwärmung der Waschbzw. Spülflüssigkeit durch die Auspuffgase und damit zu einer Verbesserung der Waschwirkung. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt   Fig. 1   schematisch ein erfindungsgemässes   Tunnelwaschfahrzeug   in Seitenansicht und Fig. 2 als Detail den Einmündungsbereich einer Injektordüse in die Auspuffgasleitung im Schnitt. 



   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf einem mit einem Brennkraftmotor ausgestatteten   Lastkraftfahrzeug --1-- ein Vorratsbehälter --2-- angeordnet,   der gegebenenfalls in zwei oder mehrere Kammern für Wasch- und Spülflüssigkeit unterteilt sein kann. Man kann auch einen gemeinsamen Wasserbehälter vorsehen und dem hieraus über die Pumpe entnommenen Wasser beim Waschbetrieb über eine Dosiereinrichtung ein Waschmittel zuführen.

   Am   Fahrzeug --1-- ist   eine Wasserpumpe --3-- vorgesehen, die das dem   Vorratsbehälter --2-- entnommene Wasser   in eine Druckleitung fördert, die beispielsweise Spritz- oder Sprühdüsen für den Strassenwaschbetrieb bzw. den Tunnelwaschbetrieb und im letzteren Fall vorzugsweise auch eine nicht dargestellte rotierend antreibbare Waschbürste auf einem verstellbaren Ausleger beschickt. Von dieser Leitung zweigt eine Nebenleitung --4-- ab, die zu einer   Injektordüse --5-- führt.   



   An den Auspuff --6-- des Fahrzeuges --1-- ist über eine Steckmuffe --7-- eine Auspuffgas-   leitung 8-- anschliessbar,   die oben bis über die Höhe des   Vorratsbehälters --2-- geführt   ist und dort über ein Knie --9-- in eine abfallende Mischstrecke --10-- übergeht, an die über ein weiteres   Knie --11-- eine Fallstrecke --12-- anschliesst,   die innerhalb des Behälters bis in Bodennähe führt und dort in ein   Auslassrohr --13-- übergeht.   



   Beim Waschbetrieb im Tunnel wird die Steckmuffe --7-- an den Auspuff --6-- angeschlossen und die Nebenleitung --4-- wird von der Pumpe --3-- her mit Druckwasser beschickt, so dass die   Düse --5-- in   die Mischstrecke --10-- einen kegelförmigen Wasserstrahl richtet, der auf ihr über die   Leitung --8-- zugeführten   Auspuffgasen eine Injektorwirkung ausübt, also die Auspuffgase ansaugt, wobei die Auspuffgase mit dem Wasser innig vermischt werden. Dieses Wasser-Auspuffgasgemisch wird über die   Leitungsstücke --12, 13-- in   das vom   Vorratsbehälter --2-- enthaltene   Wasser eingeleitet. Tunnelwaschfahrzeuge der gegenständlichen Art haben einen Wasserverbrauch von 
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Waschfahrzeug für Tunnels und Strassen, mit einem Verbrennungsmotor, wenigstens einem Vorratsbehälter für die Wasch- bzw. Spülflüssigkeit und wenigstens einer Förderpumpe für die Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (2) zugleich als Flüssigkeitsbehälter einer an sich bekannten, nach dem Prinzip der Einleitung der Auspuffgase in eine Flüssigkeit arbeitenden Abgasreinigungsvorrichtung ausgebildet ist, in den eine an den Auspuff (6) des Fahrzeuges (1) anschliessbare Leitung (8 bis 13) mündet.
AT206782A 1982-05-26 1982-05-26 Waschfahrzeug fuer tunnels und strassen AT373937B (de)

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ATA206782A ATA206782A (de) 1983-07-15
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT309911B (de) * 1971-08-13 1973-09-10 Maximilian Gruber Angasreinigungseinrichtung
DE2103705B2 (de) * 1970-02-09 1978-04-20 Donaldson Co. Inc., Minneapolis, Minn. (V.St.A.) Auspuffanlage für eine Brennkraftmaschine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2103705B2 (de) * 1970-02-09 1978-04-20 Donaldson Co. Inc., Minneapolis, Minn. (V.St.A.) Auspuffanlage für eine Brennkraftmaschine
AT309911B (de) * 1971-08-13 1973-09-10 Maximilian Gruber Angasreinigungseinrichtung

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ATA206782A (de) 1983-07-15

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