AT371534B - Doppelzylinderschloss - Google Patents

Doppelzylinderschloss

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AT371534B
AT371534B AT413379A AT413379A AT371534B AT 371534 B AT371534 B AT 371534B AT 413379 A AT413379 A AT 413379A AT 413379 A AT413379 A AT 413379A AT 371534 B AT371534 B AT 371534B
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AT
Austria
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key
bolt
cylinder lock
double cylinder
coupling
Prior art date
Application number
AT413379A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA413379A (de
Inventor
Heinz Luef
Karl Johann Dangl
Original Assignee
Grundmann Gmbh Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Grundmann Gmbh Geb filed Critical Grundmann Gmbh Geb
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/10Coupling devices for the two halves of double cylinder locks, e.g. devices for coupling the rotor with the locking cam
    • E05B9/105Coupling devices for the two halves of double cylinder locks, e.g. devices for coupling the rotor with the locking cam including disengagement means, e.g. opening from one side being still possible even if the key is inserted from the other side
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/02Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
    • E05B27/08Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
    • E05B27/086Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the bar-tumbler type, the bars having slots or protrusions in alignment upon opening the lock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Doppelzylinderschloss mit in Axialbohrungen in Zylinderkernen längsverschiebbaren Schiebestiftzuhaltungen gegebenenfalls zusammen mit radialen Kernstiftzu- haltungen, die mittels eines passenden Schlüssels aus der Sperrstellung in die Freigabestellung verschiebbar sind, wobei zwischen den zwei Zylinderkernen ein eine Sperrnase tragender Kupp- lungsteil vorgesehen ist, in den aus den Zylinderkernen von der Schlüsselspitze ausschiebbare   Kupplungsplättchen,-bügel   od. dgl. zur Herstellung einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem schlüsselbetätigten Zylinder und dem Kupplungsteil mit Sperrnase bei gleichzeitiger Entkupplung des gegenüberliegenden Zylinderkerns eingreifen. Die Kupplung zwischen den Zylinderkernen stellt die Wirkverbindung zwischen dem betätigten Zylinder und dem Kupplungsteil mit Sperrnase her. 



   Sie wird durch Einschieben des Schlüssels betätigt. Wenn bei einem Doppelzylinderschloss einseitig ein Schlüssel angesteckt und verdreht ist, dann lässt sich das Schloss im Normalfall von der andern
Seite nicht sperren. Einerseits ist es erwünscht, als zusätzliche Sicherung ein Doppelzylinderschloss durch Steckenlassen des Schlüssels gegen ein Aufsperren von aussen zu blockieren, anderseits können
Notfälle eintreten, bei welchen ein Eindringen von aussen in jedem Fall erforderlich und bei- spielsweise lebensrettend sein kann. Für den letztgenannten Fall hat man spezielle Kupplungen für ein Doppelzylinderschloss entwickelt, welche zusammen mit einem Notschlüssel (Gefahrenschlüssel) das Öffnen des zugehörigen Schlosses ermöglichen. Wie erwähnt, sind dazu spezielle Kupplungen zwischen den Schlosszylindern erforderlich. 



   Eine solche Kupplung ist in der DE-OS 1428524 bei einem Schloss mit radialen Kernstiften beschrieben. Diese Druckschrift betrifft ein Doppelzylinderschloss mit einer über Kupplungsstifte betätigbaren Kupplung, die selbst dann noch funktionsfähig ist, wenn im Innenzylinder ein Schlüssel steckt. Die Kupplungsstifte werden nicht, wie beim Erfindungsgegenstand durch Vorsprünge des Notschlüssels verschoben und haben auch mit Schiebestiftzuhaltungen nichts gemeinsam. Ähnliches gilt für eine Kupplungseinrichtung nach der DE-AS 1678016 ; die Schlüsselspitze drückt gegen eine Scheibe des gefederten Kupplungshilfsgliedes, wodurch ein im Zylinderkern unter Federspannung stehender Kupplungsbolzen nachrückt und in eine Ausnehmung in der Nabenmittenwand einrastet. Der Bolzen ist weder unmittelbar schlüsselbetätigt noch arbeitet er als Zuhaltung. 



   Die Kupplung für ein Doppelzylinderschloss mit radialen Kernstiften als Gesperre nach DE-OS 1553376 arbeitet mit U-förmigen Kupplungsteilen, die in die Schliessbartnabe einschiebbar sind. Einer der Kupplungsteile ist schwächer gefedert als der andere ; er arbeitet mit einem Hilfsteil zusammen, der bei   eingestecktem-Schlüssel   den gegenüberliegenden Kupplungsteil aus der Kupplungsstellung   herausdrückt.   Auf diese Weise ergibt sich die Notschlüsselfunktion. Ähnlich wie bei den bereits besprochenen Ausführungen sind keine Schiebestiftzuhaltungen vorgesehen. Die Mechanik ist verhältnismässig kompliziert und auf Grund der erforderlichen Abstimmung der einzelnen Federn ist nach einer Alterung die Betriebssicherheit oft nicht mehr gewährleistet. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, unabhängig von der im Doppelzylinderschloss vorgesehenen Kupplung eine Notöffnung zu ermöglichen. Dies wird bei einem Doppelzylinderschloss der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, dass in mindestens einer Axialbohrung, wie bekannt, ein über die kupplungsseitige Stirnwand des Zylinderkerns hinausschiebbarer Bolzen vorgesehen ist, dem gegenüberliegend auf dem Kupplungsteil, vorzugsweise in einer Ringnut, wie bekannt, ein Mitnehmer angeordnet ist und dass der Bolzen durch ein seitliches Profilelement eines Not- oder Gefahrenschlüssels verschiebbar ist.

   Der zusätzlich in einer vorhandenen Axialbohrung der Schiebestiftzuhaltungen in einem oder in beiden Zylinderkernen vorgesehene verschiebbare Bolzen stellt   seinerseits-unabhängig   von der vorgesehenen Kupplung im Schloss - die Verbindung zwischen dem Zylinderkern und dem Kupplungsteil mit Sperrnase her. Auf diese Weise können beide Zylinderkerne auf verschiedene Weise und gleichzeitig gekuppelt werden, so dass ein Sperren auch von der Aussenseite mit dem Notschlüssel möglich ist. Der Notschlüssel trägt Profilelemente, mit welchen ein axiales Verschieben des Bolzens bis zum Eingriff in den Kupplungsteil mit Sperrnase möglich ist. Diese Ausbildung ist bei einem Schiebestift-Doppelzylinderschloss besonders zweckmässig, weil bei einem solchen bereits axiale Bohrungen für die Schiebestifte vorhanden sind.

   Der Bolzen kann in vorteilhafter Weise in Verlängerung eines Schiebestifts in dessen Axialbohrung vorgesehen sein und der Schiebestift zusätzlich zu seiner Freigabecodierung, beispielsweise in Form einer Schiebestiftausnehmung, in die eine in der Teilungsfläche zwischen Zylinderkern und Gehäuse liegende Kugel 

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 eintaucht, eine weitere Freigabecodierung in der am weitesten vorgeschobenen Stellung des Schiebe- stiftes, welche einer aus dem Zylinderkern ausgeschobenen Stellung des Bolzens entspricht, auf- weisen. Durch den Normalschlüssel bzw. Anlagenschlüssel wird der Schiebestift bis zu seiner ersten
Freigabestellung verschoben. Durch den Notschlüssel wird der Schiebestift in seine zweite und damit weiter vorgeschobene Freigabestellung verschoben.

   Die Verschiebung ist so gross, dass der
Bolzen kupplungsseitig aus dem Zylinderkern ausgeschoben wird. Er taucht in eine Ringnut, deren
Radius dem Abstand des Bolzens von der Drehachse des Zylinderkerns entspricht. Es ist zweckmässig, wenn der Mitnehmer als dachartiger Vorsprung in der Ringnut vorgesehen und der Bolzen spitz zulaufend ausgebildet ist. Sollte nämlich der Bolzen zufällig genau auf den Mitnehmer geschoben werden, dann verhindert die beschriebene Ausbildung ein Blockieren des Schlosses. Gemäss einer andern Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Bolzen in seiner vorgeschobenen Stellung feder- belastet ist und in den Kupplungsteil einrastet. Der Bolzen kann in sich bzw. gegenüber dem
Schiebestift gefedert sein. Wenn der Schiebestift in seine zweite Freigabestellung verschoben wird, wird die Bolzenfederung zusammengeschoben und daher gespannt.

   Der Bolzen kann vorerst aus dem
Zylinderkern nicht herausgeschoben werden, da er am Kupplungsteil mit Sperrnase ansteht. Erst beim Verdrehen schnappt der vorgespannte Bolzen in eine Ausnehmung des Kupplungsteils ein. Die
Ausnehmung stellt den Mitnehmer dar. 



   Der Not- bzw. Gefahrenschlüssel für ein Doppelzylinderschloss mit radialen Kernstiften ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel, wie bekannt, seitliche Rippen zum Verschieben des
Bolzens aufweist und dass unterhalb der Schlüsselspitze im Schlüssel eine Ausnehmung zur
Freistellung des Schlüssels bezüglich des Kupplungsplättchens   oder-bügels   od. dgl. vorgesehen ist.

   Bei einem Schlüssel für ein Doppelzylinderschloss mit Schiebestiften ist die Ausbildung in zweckmässiger Weise so getroffen, dass der Schlüssel, wie bekannt, seitliche Rippen zum Verschieben der Schiebestifte aufweist, und dass die Rippe, die dem Schiebestift mit dem Bolzen zugeordnet ist, gegenüber dem Normalschlüssel in Richtung auf die Schlüsselspitze hin verlängert ist und dass unterhalb der Schlüsselspitze im Schlüssel eine Ausnehmung zur Freistellung des Schlüssels bezüglich des Kupplungsplättchens   oder-bügels   od. dgl. vorgesehen ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Schlosses und des Schlüssels ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. l zeigt eine Vorderansicht eines Doppelzylinderschlosses gemäss der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. l, wobei ein Teil der rechten Schlosshälfte abgerissen dargestellt ist, Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Fig. 2, jedoch mit eingeschobenem Notschlüssel und eingerücktem Bolzen, Fig. 4 eine Ansicht des Kupplungsteils mit Schliessnase und Fig. 5 die Schlüsselspitze des Notschlüssels. 



   Gemäss Fig. 2 ist im   Schlossgehäuse --1-- auf   beiden Seiten je ein Zylinderkern --2-- mittels eines   Schlüssels-3- (Fig. 3)   drehbar. Das Doppelzylinderschloss verfügt über Schiebestiftzuhaltungen. Die   Axialbohrungen-4, 5-für   die Schiebestifte --6, 7-- sind zu beiden Seiten des   Schlüsselkanals --8-- in Fig. l   dargestellt. Der   Schlüssel --3-- verfügt   über Rippen --9, 10--, mittels welcher die Schiebestifte --6, 7-- gegen die Kraft der Federn --11, 12-- verschoben werden. An die Stelle von Rippen   --9, 10-- können   auch Ausnehmungen   (z. B.   Rinnen) in den Seitenwänden von Schlüsseln treten, wobei die Länge der Ausnehmungen bzw. deren Endflächen zur Codierung herangezogen werden. 



   Zwischen den beiden Zylinderkernen--2 und 13-- ist ein Kupplungsteil --14--, der eine Sperr-   nase --15-- trägt (Fig. 4),   gelagert. In den beiden Zylinderkernen --2 und 13-- ist je ein gefederter   Kupplungsbügel --16, 17-- durch   den   Schlüssel-3   bzw. 18-- ausschiebbar vorgesehen. Die Lage der Kupplungsbügel ist in Fig. l ersichtlich. Zur Federung kann   z. B.   die Feder --11-mitverwendet werden. Der Kupplungsteil --14-- weist einen zentralen Schlitz --19-- auf, in welchen der vom Schlüssel betätigte Kupplungsbügel einschiebbar ist. In Fig. 2 ist in die rechte Schlosshälfte (Zylinderkern 13) der   Schlüssel --18-- eingeschoben.   Der   Kupplungsbügel --17-- stellt   die Verbindung zwischen dem Zylinderkern --13-- und dem Kupplungsteil --14-- her.

   Infolge der in den Kupplungsteil --14-- eingeschobenen Lage des   Kupplungsbügels --17-- ist   der Kupplungsbügel   - -16-- des Zylinderkerns --2-- vollständig   zurückgeschoben. Wenn der Zylinderkern --13-- gegen- über dem Zylinderkern --2-- verdreht ist, kann der   Kupplungsbügel --16-- auch   bei Überwindung der Zuhaltungen im Zylinderkern --2-- nicht in den Schlitz --19-- einrasten, so dass ein Sperren von dieser Seite unmöglich ist.

   

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 Um in einem Notfall ein Sperren des Doppelzylinderschlosses von aussen auch bei an der Innenseite angestecktem und verdrehtem Schlüssel zu ermöglichen, ist in der Axialbohrung --5-- ein dem   Schiebestift-7-vorgelagerter Bolzen-20-vorgesehen.   Der Bolzen --20-- wird vom Schiebestift - durch den   Not- oder Gefahrenschlüssel --3-- so   weit verschoben, dass die Bolzenspitze in eine   Ringnut --21-- im Kupplungsteil --14-- eintaucht (Fig. 3).   In dieser nur durch die besondere Codierung des   Schlüssels --3-- erzielbaren   Schiebestiftposition kann der als Kugel --22-- ausgebildete Sperrkörper in eine zusätzliche Ausnehmung --23-- des Schiebestiftes --7-- eintauchen, so dass der Zylinderkern --2-- zur Durchführung einer Drehung freigestellt ist.

   Die Ringnut --21-ist durch einen dachartigen Vorsprung, der als Mitnehmer --24-- wirkt, unterbrochen. Wird der Zylinderkern -2-- gedreht, dann legt sich die Spitze des Bolzens --20-- gegen den Mitnehmer   - -24--.   Dadurch sind   Zylinderkern -2-- und Kupplungsteil --14-- formschlüssig   miteinander verbunden. Das Doppelzylinderschloss kann so trotz eines auf der Innenseite steckenden und verdrehten Schlüssels gesperrt werden. 



   Der Normalschlüssel verfügt an Stelle der   Rippe -10-- über   eine verkürzte Rippe --25--, die in Fig. 3 strichliert eingezeichnet ist. Die Rippe --25-- wirkt mit der Ausnehmung --26-- zusammen, in welche die Kugel --22-- im Normalbetrieb des Schlosses zur Freigabe eintaucht. 



   Da der   Notschlüssel --3-- den Kupplungsbügel --16-- nicht   verschiebt, ist eine Freistellung der Schlüsselspitze gegenüber dem Bügel erforderlich. Die Freistellung wird durch eine Ausnehmung --27-- in der Schlüsselspitze gemäss Fig. 5 erreicht. 



    PATENTANSPRÜCHE :      l.   Doppelzylinderschloss mit in Axialbohrungen in Zylinderkernen längsverschiebbaren Schiebe- stiftzuhaltungen gegebenenfalls zusammen mit radialen Kernstiftzuhaltungen, die mittels eines passenden Schlüssels aus der Sperrstellung in die Freigabestellung verschiebbar sind, wobei zwischen den zwei Zylinderkernen ein eine Sperrnase tragender Kupplungsteil vorgesehen ist, in den aus den Zylinderkernen von der   Schlüsselspitze ausschiebbare Kupplungsplättchen,-bügel   od. dgl.

   zur Herstellung einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem schlüsselbetätigten Zylinder und dem Kupplungsteil mit Sperrnase bei gleichzeitiger Entkupplung des gegenüberliegenden
Zylinderkerns eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einer Axialbohrung (4, 5), wie bekannt, ein über die kupplungsseitige Stirnwand des Zylinderkerns (2) hinausschiebbarer
Bolzen (20) vorgesehen ist, dem gegenüberliegend auf dem Kupplungsteil (14), vorzugsweise in einer Ringnut (21), wie bekannt, ein Mitnehmer (24) angeordnet ist und dass der Bolzen (20) durch ein seitliches Profilelement (10) eines Not- oder Gefahrenschlüssels (3) verschiebbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Doppelzylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (20) bei einem Schiebestift-Doppelzylinderschloss in Verlängerung eines Schiebstiftes (7) in dessen Axial- bohrung (5) vorgesehen ist und der Schiebestift (7) zusätzlich zu seiner Freigabecodierung (26), beispielsweise in Form einer Schiebestiftausnehmung, in die eine in der Teilungsfläche zwischen Zylinderkern (2) und Gehäuse (1) liegende Kugel (22)'eintaucht, eine weitere Freigabecodierung (27) in der am weitesten vorgeschobenen Stellung des Schiebestiftes (7), welche einer aus dem Zylinderkern (2) ausgeschobenen Stellung des Bolzens (20) entspricht, aufweist.
    3. Doppelzylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringnutradius dem Abstand des Bolzens (20) von der Drehachse des Zylinderkerns (2) entspricht, 4. Doppelzylinderschloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (24) als dachartiger Vorsprung in der Ringnut (21) vorgesehen und der Bolzen (20) spitz zulaufend ausgebildet ist.
    5. Doppelzylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (20) in seiner vorgeschobenen Stellung federbelastet ist und in den Kupplungsteil einrastet.
    6. Not- bzw. Gefahrenschlüssel für ein Doppelzylinderschloss mit radialen Kernstiften nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (3), wie bekannt, seitliche Rippen (9,10) zum Verschieben des Bolzens (20) aufweist und dass unterhalb der Schlüsselspitze im Schlüssel (3) eine Ausnehmung (27) zur Freistellung des Schlüssels bezüglich des Kupplungsplättchens oder <Desc/Clms Page number 4> - bügels od. dgl. vorgesehen ist.
    7. Not- bzw. Gefahrenschlüssel für ein Doppelzylinderschloss mit Schiebestiften nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (3), wie bekannt, seitliche Rippen (9,10) zum Verschieben der Schiebestifte (6,7) aufweist, und dass die Rippe (10), die dem Schiebestift (7) mit dem Bolzen (20) zugeordnet ist, gegenüber dem Normalschlüssel in Richtung auf die Schlüsselspitze hin verlängert ist und dass unterhalb der Schlüsselspitze im Schlüssel (3) eine Ausnehmung (27) zur Freistellung des Schlüssels bezüglich des Kupplungsplättchens (16) oder - bügels od. dgl. vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0902138A1 (de) * 1997-09-12 1999-03-17 Laperche Zylinderschloss und Schlüssel dafür

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0902138A1 (de) * 1997-09-12 1999-03-17 Laperche Zylinderschloss und Schlüssel dafür
FR2768454A1 (fr) * 1997-09-12 1999-03-19 Laperche Sa Cylindre de serrure et cle pour un tel cylindre

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