AT371491B - Verfahren zur herstellung eines insbesondere plattenfoermigen koerpers mit einer oberflaeche verbesserter verklebbarkeit - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines insbesondere plattenfoermigen koerpers mit einer oberflaeche verbesserter verklebbarkeit

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AT371491B
AT371491B AT29481A AT29481A AT371491B AT 371491 B AT371491 B AT 371491B AT 29481 A AT29481 A AT 29481A AT 29481 A AT29481 A AT 29481A AT 371491 B AT371491 B AT 371491B
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J5/00Manufacture of articles or shaped materials containing macromolecular substances
    • C08J5/12Bonding of a preformed macromolecular material to the same or other solid material such as metal, glass, leather, e.g. using adhesives
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09D161/00Coating compositions based on condensation polymers of aldehydes or ketones; Coating compositions based on derivatives of such polymers
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines insbesondere plattenförmigen Körpers mit einer Oberfläche verbesserter Verklebbarkeit. 



   Bei der Herstellung von Sportartikeln, wie Skiern, die in ihrer ursprünglichen Form aus Holzteilen aufgebaut waren, ist die Verklebung bzw. die Verleimung das bestimmende Verfahren zum Verbinden der einzelnen Bauteile. In dem Masse, in dem nun z. B. Skibauteile aus Holz durch solche aus andern Materialien, insbesondere aus Kunststoff oder Metall, ersetzt werden, musste, wie weiter unten näher erläutert, von der Verwendung der beim Verkleben von Holz üblichen Bindemitteln zum Teil abgegangen werden. 



   So werden   z. B.   in den letzten Jahren insbesondere Epoxydharz-Schichtstoffe in steigendem Masse bei der Herstellung von Skiern eingesetzt. Sie bilden dabei vor allem die an der Ober- bzw. Unterseite des Skikerns anschliessenden mechanisch tragenden Ober- bzw. Untergurte, die mit diesem Skikern bzw. andern Skibauteilen durch Verklebung verbunden werden. 



   Wegen der extremen mechanischen Beanspruchung von Skiern, insbesondere auch bei tiefen Temperaturen, werden an die Qualität solcher Verklebungen besonders hohe Ansprüche gestellt. 
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 verwendet werden. Die üblicherweise zum Verkleben von Holzoberflächen verwendeten Harnstoffleime, wie sie seit jeher auch bei der Herstellung von Holzskiern Verwendung finden, können bei der
Verklebung von Epoxydharz-Schichtstoffen nicht eingesetzt werden, da mit ihnen keine genügend hohen Schälfestigkeitswerte erreicht würden. 



   Es besteht nun aber, insbesondere auch in der Skiindustrie, oft das Bedürfnis ausschliess- lich bzw. hauptsächlich solche Klebersysteme einzusetzen, wie sie in üblicher und bewährter Weise zur Verbindung von Holzoberflächen verwendet werden. 



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Körpers mit einer Oberfläche verbesserter Verklebbarkeit anzugeben, an welchen mit den üblichen zur Ver- bindung von Holzoberflächen verwendeten Harnstoff-Formaldehyd-Klebern Verklebungen hoher Schälfestigkeit hergestellt werden können. 



   Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch das erfindungsgemässe Verfahren gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass auf einem Grundkörper an seiner zu verklebenden Oberfläche, deren Oberflächenmaterial freie reaktive Gruppen aufweist, eine Schicht einer Lösung eines mit Überschuss an Formaldehyd alkalisch kondensierten Phenolharzes und/oder Melaminharzes und gegebenenfalls eines Aktivators in Wasser und/oder einem organischen Lösungsmittel mit einem Festkörperauftrag von 30 bis 150   g/m2 aufgebracht   und diese Schicht danach getrocknet und gleichzeitig gehärtet wird. Dabei kann die Härtung vorteilhaft durch den Einsatz eines Säure-Aktivators beschleunigt werden. 



   Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens wird als Säure-Aktivator vorteilhaft Phenolsulfonsäure eingesetzt. 



   Nach einer andern vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens wird ein Grundkörper eingesetzt, dessen Oberflächenmaterial ein Epoxydharz enthält. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Beispiels näher erläutert. 



   Der gemäss diesem Beispiel eingesetzte Grundkörper besteht aus einem Glasfaserepoxydharzverbund. Für die Herstellung dieses Verbundes wird eine Glasseidengewebebahn von etwa 500   g/m2   Flächengewicht auf einem Transporttisch kontinuierlich in Richtung des Eingangs einer beheizten Doppelband-Durchlaufpresse bewegt. Die Glasseidengewebebahn passiert dabei ein Imprägnierwerk, in dem ein lösungsmittelfreies, flüssiges Harz-Härtergemisch aus einem Epoxydharz auf Basis des Diglycidäthers des Bisphenols A und einem aminischen Härter kontinuierlich in einer Menge aufgetragen wird, dass die dabei imprägnierte Gewebebahn einen Harz-Härtergemischanteil von 25   Gew.-%   aufweist.

   Die Glasseidengewebebahn wird darauf durch die beheizte Doppelband-Durchlaufpresse geführt, in der sie bei einer Verweilzeit von 2 min, bei einem Druck von 60 N/cm'und einer Pressbandtemperatur von 170 C zu dem fertigen Glasfaserepoxydharzverbund   verpresst   und ausgehärtet wird. 



   Auf eine Bahn des so erzeugten Glasfaserepoxydharzverbundes wird nun auf einer oder nacheinander auf beiden Seiten jeweils kontinuierlich mit Hilfe einer   Bindemittelauftragsvorrichtung   

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 eine Schicht einer Lösung aus 100   Gew.-Teilen   eines mit Überschuss an Formaldehyd alkalisch kondensierten Phenolharzes in einer 73%igen wässerigen Lösung, 15   Gew.-Teilen   Phenolsulfonsäure 
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   Um die Verklebungseigenschaften zu testen, wurde ein Streifen des so hergestellten, phenolharzbeschichteten Glasfaserepoxydharzverbundes an der beschichteten Seite mit Hilfe eines Harnstoff- leims mit einem Holzbrett verklebt. Bei   Schälversuchen,   bei denen der Glasfaserepoxydharzverbund mittels einer Klettertrommel nach DIN 53295 von dem Holzbrett abgezogen wurde, trat der Schälbruch regelmässig nicht in der Klebefuge sondern innerhalb des Glasfaserepoxydharzverbundes auf, was bedeutet, dass die Schälfestigkeitswerte über der intralaminaren Festigkeit des Glasfaserepoxydharzverbundes liegen. Die Festigkeit der Klebefuge wird nun durch die Haftung des Harnstoffleims an der Phenol- bzw. Melaminharzschicht bestimmt, sowie durch die Haftung von dieser Schicht an dem den Grundkörper bildenden Glasfaserepoxydharzverbund. 



   Überraschenderweise wurde gefunden, dass durch die erfindungsgemäss aufgebrachte Phenolbzw. Melaminharzschicht sowohl zur Seite des Glasfaserepoxydharzverbundes hin, wie auch zur   Harnstoffleimkleberschicht   hin eine gute Verbindung erreicht wird, u. zw. weitgehend unabhängig davon, ob die   zu beschichtende Epoxydharzoberfläche einer mechanischen Vorbehandlung (z. B.   durch Schleifen oder Bürsten) unterworfen wurde oder nicht. 



   Der auf die beschriebene Weise hergestellte Glasfaserepoxydharzverbund kann vorteilhaft als Skibauteil in einem Ski, insbesondere für die Herstellung einer Verbindung mit Holzwie   z. B.   mit dem Holzskikern-eingesetzt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung eines insbesondere plattenförmigen Körpers mit einer Oberfläche verbesserter Verklebbarkeit, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Grundkörper, an seiner zu verklebenden Oberfläche, dessen Oberflächenmaterial freie reaktive Gruppen aufweist, eine Schicht einer Lösung eines mit Überschuss an Formaldehyd alkalisch kondensierten Phenolharzes und/oder Melaminharzes und gegebenenfalls eines Aktivators in Wasser und/oder einem organischen Lösungsmittel mit einem Festkörperauftrag von 30 bis 150   g/m2 aufgebracht   und diese Schicht danach getrocknet und gleichzeitig gehärtet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Aktivator ein Säure-Aktivator eingesetzt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Säure-Aktivator Phenolsulfonsäure eingesetzt wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grundkörper eingesetzt wird, dessen Oberflächenmaterial Epoxydharz enthält.
AT29481A 1981-01-26 1981-01-26 Verfahren zur herstellung eines insbesondere plattenfoermigen koerpers mit einer oberflaeche verbesserter verklebbarkeit AT371491B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0522777A1 (de) * 1991-07-01 1993-01-13 Ici Composites Inc. Intermediäre Struktur mit kontrollierter Klebrigkeit

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ATA29481A (de) 1982-02-15

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