AT370278B - Verfahren und vorrichtung zur sanierung von baeumen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur sanierung von baeumen

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AT370278B
AT370278B AT0020581A AT20581A AT370278B AT 370278 B AT370278 B AT 370278B AT 0020581 A AT0020581 A AT 0020581A AT 20581 A AT20581 A AT 20581A AT 370278 B AT370278 B AT 370278B
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Steinbauer Garten Und Landscha
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G29/00Root feeders; Injecting fertilisers into the roots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Sanierung von Bäumen und auf eine Vorrich- tung zur Herstellung von Spüllöchern, die aus einer von einer Pumpe mit Spülflüssigkeit versorgten
Spüllanze besteht, die im unteren Bereich Düsen zum Austritt der Spülflüssigkeit aufweist. 



   Das Sanieren von Baumwollwurzeln mit in den Wurzelbereich der Bäume getriebenen Löchern ist bekannt. Dabei wird die Erde um den Baumstamm bis zu den Wurzeln abgehoben, dann werden
Rohre eingesetzt, durch welche die Wurzeln mit Nährflüssigkeit versorgt werden und sodann wird die Erde wieder aufgetragen. 



   Diese Methode hat aber den Nachteil, dass die Erde im Wurzelbereich händisch entfernt werden muss, um die Rohre im Wurzelbereich ansetzen zu können. Ferner muss nach dieser Arbeit die Erde im Wurzelbereich wieder aufgetragen und die Löcher zugeschüttet werden. Das bedeutet aber einen grossen Zeitaufwand, einen erhöhten Arbeitseinsatz und dementsprechend erhöhte Kosten. 



   Weiters ist, wie die AT-PS Nr. 277644 zeigt, auch das System einer Spüllanze bekannt, welche
Standrohre einer Beregnungsvorrichtung mittels Ausspülen des Bodens in den Boden einführen. 



   Diese bekannte Massnahme wird nunmehr erfindungsgemäss vorteilhaft zum Ausspülen des Bodens im Wurzelbereich der Bäume verwendet, wobei die Erfindung darin gelegen ist, dass im Wurzelbereich der Bäume mit einer an sich bekannten Spüllanze Löcher in den Boden gespült und die Wurzeln freigelegt werden und dass durch die Spüllöcher das für das Wachstum des Baumes notwendigen Nährsubstrate den Wurzeln des Baumes zugeführt werden. 



   Erfindungsgemäss ergeben sich dadurch grosse Vorteile die darin gelegen sind, dass kein händisches Graben notwendig ist, dass dementsprechend Zeitaufwand und Kosten geringer sind, dass vor allem im verbauten Stadtgebiet keine umfangreichen und arbeitsintensiven Aufgrabungen mehr notwendig sind und ausserdem die empfindlichen Wurzeln der Bäume nicht beschädigt werden. 



   Zum raschen Ausspülen des Loches in den Boden muss eine besondere Spüllanze verwendet werden, die gemäss der Erfindung im unteren Bereich eine Düse zum Austreten der Spülflüssigkeit aufweist, die Düse drei Öffnungen besitzt, die auf einem zentrischen, zur Rohrachse angeordneten Kreis liegen und voneinander gleichen Abstand aufweisen, wobei die Achsen dieser Bohrungen auf einer Kegelmantelfläche liegen. 



   Durch diese spezielle Ausbildung der Spüllanze sind gegenüber der bisher bekannten Spüllanze gemäss der AT-PS Nr. 277644 eine Reihe von Vorteilen wie folgt, gegeben : a) Die ausgespülten, vertikalen Löcher haben einen Durchmesser von 10 bis 15 cm und blei- ben, bedingt durch die Hochdruckspülung, offen. Diese können anschliessend mit einem speziellen Baumsubstrat aufgefüllt werden. b) Durch den Spülvorgang werden die Wurzeln nicht verletzt. Beim Bohren oder Graben ist dies immer der Fall. c) Der hohe Wasserbedarf wirkt sich besonders günstig für die Sanierung gegen Salzschäden aus, die angereicherten Böden werden ausgewaschen. d) Die Stadtbäume leiden sehr unter der Trockenheit, die grosse Wassermenge durchfeuchtet den gesamten Wurzelbereich. e) Die offenen Löcher gewährleisten auch die Sauerstoffversorgung der Wurzeln.

   Durch die übliche Oberflächenverdichtung kann kein Sauerstoff zu den Faserwurzeln welche den
Baum versorgen müssen, gelangen. 



   In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 der Baum mit den Spüllöchern im Schnitt, Fig. 2 der Baumstamm mit den kreisförmig angeordneten Spüllöchern, Fig. 3 die Spüllanze, Fig. 4 die Düse im Schnitt, Fig. 5 die Düse im Grundriss. 



   In kreisförmiger Anordnung um den Baumstamm-l-werden die   Spüllöcher --2-- in   einem Abstand von 1 m ausgespült. Der Durchmesser dieser offenbleibenden, vertikalen Löcher ist 10 bis 15 cm, die Tiefe, je nach Boden und Bedarf, bis 70 cm. Die Wasserzuleitung --3-- von der Hochdruckpumpe erfolgt mit einem Druck von 20 bis 60 bar und spritzt bei den drei Düsenöffnun-   gen   --6-- der Düse --4-- heraus. Mit dem angeschweissten Griff --5-- kann die Spüllanze besser gehandhabt werden. 



   Die offenen Spüllöcher werden mit dem Baumsubstrat, bestehend aus 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Trägerstoff <SEP> LECA <SEP> 12/20
<tb> Bodenverbesserung <SEP> Polyuronide <SEP> (Alginure)
<tb> Hauptnährstoffe <SEP> (in <SEP> organischer
<tb> und <SEP> mineralischer <SEP> Form) <SEP> Stickstoff <SEP> 8%
<tb> Phosphor <SEP> 5%
<tb> Kali <SEP> 7%
<tb> Spurenelemente <SEP> Magnesium <SEP> 1%
<tb> Eisen <SEP> 1%
<tb> Mangan <SEP> 1%
<tb> 
   aufgefüllt.   



   Die Materialien werden im Betrieb gemischt und in Plastiksäcke verpackt. Das Baumsubstrat wird nicht gehandelt sondern nur in Verbindung mit Baumsanierungsarbeiten vermarktet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Sanierung von Bäumen, dadurch gekennzeichnet, dass im Wurzelbereich des Baumes (1) mit einer an sich bekannten Spüllanze (3) Löcher in den Boden gespült und die Wurzeln freigelegt werden und dass durch die Spüllöcher (2) das für das Wachstum des Baumes notwendige Nährsubstrat den Wurzeln des Baumes zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Herstellung der Spüllöcher nach dem Verfahren nach Anspruch 1, bestehend aus einer Spüllanze, die von einer Pumpe mit Spülflüssigkeit versorgt wird und die im unteren Bereich eine Düse zum Austreten der Spülflüssigkeit aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse drei Öffnungen (6) besitzt, die auf einem zentrischen zur Rohrachse angeordneten Kreis liegen und voneinander gleichen Abstand aufweisen, wobei die Achsen dieser Bohrungen auf einer Kegelmantelfläche liegen.
AT0020581A 1981-01-20 1981-01-20 Verfahren und vorrichtung zur sanierung von baeumen AT370278B (de)

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ATA20581A ATA20581A (de) 1982-08-15
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