AT36U2 - Vorrichtung zum aufbewahren und zum transport von schlaeuchen - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbewahren und zum Transport von Schläuchen, insbesondere Feuerlöschschläuchen. Zum Aufbewahren und zum Transport von Feuerlöschschläuchen sind derzeit nur spezielle Abteile in den Aufbauten von Einsatzfahrzeugen in Verwendung. Diese müssen in der Lage sein, den Schlauch in einer solchen Anordnung aufzunehmen, dass er rasch und mannsparend ausgelegt werden kann. Zu diesem Zweck werden die Schläuche entweder auf eine Trommel aufgerollt oder mäanderförmig eingeschlichtet. Im übrigen besteht ein einsatzbereiter Feuerwehrschlauch üblicherweise aus mehreren, über Schlauchzwischenkupplungen gekuppelten Teilschläuchen. Da in den bekannten Fahrzeugaufbauten jeder Teilschlauch gesondert aufbewahrt wird, muss im Einsatzfall die gesamte benötigte Schlauchlänge erst zusammengekuppelt werden, was kostbare Zeit benötigt. Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Vorrichtung zum Aufbewahren und zum Transport von Schläuchen, insbesondere Feuerlöschschläuchen, zu schaffen, die von festen Fahrzeugaufbauten unabhängig ist und ein zeitsparendes, im wesentlichen automatisches Auslegen des Schlauches ermöglicht. Dieses Ziel wird mit einer Vorrichtung erreicht, die sich durch eine Wanne aus- EMI1.1 einzulegenden Abschnittes des Schlauches unterteilt ist, wobei die Wanne auf der Entnahmeseite des Schlauches mit einer Schrägwand versehen ist, deren Oberrand vorzugsweise gekrümmt <Desc/Clms Page number 2> ist, und wobei die Wanne mit einer Halterung versehen ist, die mit gleichartigen Wannenhalterungen modulartig verbindbar ist. Auf diese Weise wird eine eigenständige, von Fahrzeugen unabhängige Vorrichtung geschaffen, die eine beträchtliche Länge an Schlauch aufnehmen und diese, z. B. im Falle von Feuerlöschschläuchen, für die rasche und mannsparende Auslegung ungehindert freigeben kann. Da die Vorrichtung mit gleichartigen benachbarten bzw. darübergestapelten Vorrichtungen modulartig verbindbar ist, kann eine jeweils gewünschte grosse Schlauchlänge gespeichert werden. Bevorzugt haben die Fächer der Wanne eine Breite, die zumindest der Breite einer Zwischenkupplung eines Schlauches entspricht. Dadurch lässt sich ein vollständig einsatzbereiter, aus mehreren Teilschläuchen gekuppelter Schlauch aufbewahren und transportieren, so dass das zeitaufwendige Kuppeln der Teilschläuche am Einsatzort entfällt. Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Trennwände der Wanne an ihrer Oberkante eine Aussparung für den Übergang des Schlauches von einem Fach zum nächsten aufweisen, was die Gefahr einer Beschädigung dieser Schlauchübergangsstücke beim Transport beseitigt und die einwandfreie Schlauchentnahme am Einsatzort begünstigt. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal weist die Wanne an EMI2.1 ein beliebig langer Schlauch über mehrere Wannen verteilt sein, ohne dass die Schlauchubergangsstücke beim Stapeln der Behälter beschädigt werden. <Desc/Clms Page number 3> Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass die Wanne vorzugsweise einstückig aus einem korrosionsfesten Material, bevorzugt einem Thermoplast oder einem glasfaserverstärkten Kunststoff, wie Polyester, Epoxidharz oder Polyurethan, geformt ist. Die genannten Materialien sind nicht nur korrosionsbeständig, sondern auch formstabil und von geringem Gewicht, was für den Einsatzfall wesentlich ist. Eine besonders robuste Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Wannenhalterung aus einem parallelepipedischen Tragrahmen, vorzugsweise aus Metall, gebildet ist. Der Tragrahmen kann mit Kupplungsmitteln zur Verbindung mit benachbarten Tragrahmen versehen sein. Die Erfindung und weitere Merkmale derselben werden nachfolgend an Hand eines in der beigeschlossenen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung mit der teilweisen Darstellung einer modulartig angekuppelten gleichartigen Nachbarvorrichtung, Fig. 2 die Vorrichtung in der Vorderansicht und Fig. 3 einen Querschnitt der Vorrichtung nach der Linie 111-111 in Fig. 2, wobei der mäanderförmig eingelegte Schlauch schematisch angedeutet ist. EMI3.1 parallele, vertikale Trennwände 3 in nebeneinanderliegende Fächer 4 unterteilt ist. Der Tragrahmen 1 ist beim gezeigten Beispiel aus verschweissten Metallprofilen gebildet. <Desc/Clms Page number 4> Jedes Fach 4 nimmt einen in vertikaler Richtung mäanderförmig zusammengelegten, flachgedrückten Schlauch 5, insbesondere Feuerlöschschlauch auf, wie dies Fig. 3 veranschaulicht. Da der Schlauch 5 aus Teilschläuchen zusammengesetzt ist, welche über Zwischenkupplungen 6 miteinander verbunden sind, muss die Breite eines Faches 4 etwa der Breite einer Zwischenkupplung 6 entsprechen oder geringfügig grösser als diese sein. Die Trennwände 3 weisen an ihrer Oberkante eine Aussparung 7 für den Übergang des Schlauches 5 von einem Fach 4 zum nächsten auf. Wie Fig. 3 zeigt, wird der Schlauch 5 in Richtung des Pfeiles 8 von der Vorderseite des Behälters her aus diesem entnommen. Um diese Entnahme zu erleichtern, insbesondere um dabei eine Blockierung der Zwischenkupplungen 6 an den Seitenwänden der Wanne zu vermeiden, ist die Wanne auf der Entnahmeseite 9 des Schlauches mit einer Schrägwand 10 versehen, deren Auslaufrand 11 gekrümmt ist. Der Tragrahmen 1 weist an seiner Unterseite Füsse 12 auf, welche die Ecken des Behälters an der Oberseite übergreifen können, so dass mehrere Vorrichtungen auf der Plattform eines Einsatzfahrzeuges übereinander gestapelt werden können. Ferner lassen sich auf einer Fahrzeugplattform hintereinander bzw. nebeneinander angeordnete Vorrichtungen mit Hilfe von Riegeln 13 oder anderen Kupplungseinrichtungen modulartig verbinden, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Zur Stapelung bzw. Nebeneinanderanordnung mehrerer erfindungsgemässer Vorrichtungen ist die Wanne 2 an den Oberkanten ihrer Seitenwände mit Aussparungen 14 für den Übergang des Schlauches von einer Wanne zur nächsten ausgestattet. <Desc/Clms Page number 5> Der Tragrahmen 1 ist ferner mit Aufnahmebügeln 15 für den Eingriff einer (nicht gezeigten) Hubvorrichtung ausgestattet. Zur besseren Durchlüftung und Trocknung des Schlauches nach einem Einsatz ist die Wanne 2 mit Belüftungsöffnungen 16 in den Seitenwänden und (nicht dargestellten) Entwässerungsöffnungen im Boden versehen. Die Wanne 2 ist einstückig aus einem korrosionsfesten Material, beispielsweise einem Thermoplast oder einem glasfaserverstärkten Kunststoff, wie Polyester, Epoxidharz oder Polyurethan, geformt. Der Tragrahmen 1 wird zweckmässig aus Metallprofilen gebildet, könnte aber auch aus einem hochfesten Kunststoff geformt werden. Es versteht sich, dass die Erfindung nicht nur auf das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist ; vielmehr umfasst sie alle Varianten im Rahmen der angeschlossenen Ansprüche. So kann in der Wanne 2 eine beliebige Anzahl von Fächern 4 vorgesehen werden, oder die Wanne 2 kann eine andere als die gezeigte Form haben, solange nur eine entsprechende Wandabschrägung zur leichten Entnahme des mäanderförmig in die Fächer eingelegten Schlauches vorhanden ist. Auch der Tragrahmen kann von der dargestellten Form abweichen.
Claims (1)
- EMI6.1 EMI6.2 Schläuchen, insbesondere Feuerlöschschläuchen, gekennzeichnet durch eine Wanne (2), die durch parallele, vertikale Trennwände (3) in nebeneinanderliegende Fächer (4) zur Aufnahme je eines mäanderförmig einzulegenden Abschnittes des Schlauches (5) unterteilt ist, wobei die Wanne auf der Entnahmeseite (9) des Schlauches mit einer Schrägwand (10) versehen ist, deren Oberrand vorzugsweise gekrümmt ist, und wobei die Wanne (2) mit einer Halterung (1) versehen ist, die mit gleichartigen Wannenhalterungen modulartig verbindbar ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fächer (4) der Wanne (2) eine Breite haben, die zumindest der Breite einer Zwischenkupplung (6) des Schlauches (5) entspricht.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände (3) der Wanne (2) an ihrer Oberkante eine Aussparung (7) für den Übergang des Schlauches (5) von einem Fach (4) zum nächsten aufweisen.4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne (2) an den Oberkanten ihrer Seitenwände Aussparungen (14) für den Übergang des Schlauches (5) von einer Wanne (2) zur nächsten aufweist. EMI6.3 <Desc/Clms Page number 7>6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden der Wanne (2) Wasserablauföffnungen vorgesehen sind.7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne (2) vorzugsweise einstückig aus einem korrosionsfesten Material, bevorzugt einem Thermoplast oder einem glasfaserverstärkten Kunststoff, wie Polyester, Epoxidharz oder Polyurethan, geformt ist.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannenhalterung aus einem parallelepipedischen Tragrahmen (1), vorzugsweise aus Metall, gebildet ist.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (1) der Wanne (2) mit Aufnahmeeinrichtungen (15) für den Eingriff einer Hubvorrichtung ausgestattet ist.10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (1) mit Kupplungsmitteln (13) zur Verbindung mit benachbarten Tragrahmen versehen ist.
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (2)
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| AT36U3 AT36U3 (de) | 1995-03-27 |
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Family Applications (1)
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| CN111729234A (zh) * | 2020-07-31 | 2020-10-02 | 董正全 | 一种用于高层建筑铺设消防水带的背架 |
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1994
- 1994-07-22 AT AT0804894U patent/AT36U3/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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| AT36U3 (de) | 1995-03-27 |
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