AT369760B - Verfahren zur herstellung von epoxydharzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von epoxydharzen

Info

Publication number
AT369760B
AT369760B AT0748279A AT748279A AT369760B AT 369760 B AT369760 B AT 369760B AT 0748279 A AT0748279 A AT 0748279A AT 748279 A AT748279 A AT 748279A AT 369760 B AT369760 B AT 369760B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
epichlorohydrin
weight
polycondensation
alkali
temperature
Prior art date
Application number
AT0748279A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA748279A (de
Inventor
Nikolai Sergeevich Enikolopov
Anatoly Isaakovic Nepomnyaschy
Viktor Aizikovich Ing Pekarsky
Tatyana Alexandrovn Pekarskaya
Mikhail Grigorievi Brusilovsky
Svetlana Alexeevna I Gavrilina
Naum Davydovich Ing Lerman
Oleg Konstantinovich In Maimur
Arkady Lukich Ing Iljushin
Mikhail Andreevich I Markevich
Susanna Mikhailovna Karpacheva
Lidia Petrovna Ing Khorkhorina
Valerian Matveevich In Muratov
Semen Fedorovich Ing Sholk
Original Assignee
Gni Pi Lakokrasochnoj Promy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gni Pi Lakokrasochnoj Promy filed Critical Gni Pi Lakokrasochnoj Promy
Priority to AT0748279A priority Critical patent/AT369760B/de
Publication of ATA748279A publication Critical patent/ATA748279A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT369760B publication Critical patent/AT369760B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G59/00Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule; Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups
    • C08G59/02Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule
    • C08G59/04Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule of polyhydroxy compounds with epihalohydrins or precursors thereof
    • C08G59/06Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule of polyhydroxy compounds with epihalohydrins or precursors thereof of polyhydric phenols
    • C08G59/063Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule of polyhydroxy compounds with epihalohydrins or precursors thereof of polyhydric phenols with epihalohydrins

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Epoxy Resins (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Epoxydharzen. 



   Diese Harze, die eine Reihe von wertvollen Eigenschaften wie hohe Adhäsion, chemische Beständigkeit, Beständigkeit gegen hohe Temperaturen, Elastizität, Härte, hohe Elektroisoliereigenschaften besitzen, finden eine breite Verwendung in Gusssystemen, Klebesystemen, als Filmbildner in Anstrichstoffen, in Pulvern und andern Stoffen. 



   Es ist ein Verfahren zur Herstellung von Epoxydharzen bekannt, das darin besteht, dass die Monomeren, u. zw. Epichlorhydrin und Diphenylolpropan, in Gegenwart eines Lösungsmittels, beispielsweise eines Ketons, vermischt werden. Nachher werden in den Reaktionsapparat das er- 
 EMI1.1 
 



   Einer der wesentlichen Nachteile dieses Verfahrens besteht in der Hydrolyse von Epichlorhydrin, die durch die hohe Temperatur und durch das Vorliegen einer grossen Menge wässeriger Alkalilösung in der Reaktionszone hervorgerufen wird. Das führt zur Erhöhung des Verbrauchs an kostspieligem
Epichlorhydrin und zur Verunreinigung des Epoxydharzes mit Produkten der Nebenreaktionen. 



   Ein anderer Nachteil des angegebenen Verfahrens besteht darin, dass das Gemisch, das in den Reaktionsapparat eingetragen wird, inhomogen ist und eine feste Phase enthält, die die Aus- beute an gewünschtem Endprodukt herabsetzt. Die Verwendung erhöhter Lösungsmittelmengen zur
Beseitigung der festen Phase führt zur Herabsetzung der Prozessgeschwindigkeit und zur ungenügen- den Ausnutzung des Reaktionsvolumens. Ein anderer Nachteil besteht in der Notwendigkeit, eine
Hochdruckapparatur einzusetzen, was zur Erhöhung des Energieaufwandes führt. 



   Die Durchführung dieses Verfahrens in einer Reaktionskolonne beseitigt nicht die obenge- nannten Nachteile des Verfahrens, erhöht jedoch dabei die Investitionsaufwände für die Ausrüstungen. 



   Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der obengenannten Nachteile. 



   In Übereinstimmung mit dem Ziel wurde die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zur Herstellung von Epoxydharzen durch die Veränderung der technologischen Vorgänge zu entwickeln, das hohe technisch-ökonomische Kennwerte besitzt. 



   Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass im Verfahren zur Herstellung von Epoxydharzen durch Polykondensation von Epichlorhydrin und Diphenylolpropan in Gegenwart eines Lösungsmittels und von Alkali erfindungsgemäss vor der Polykondensation die erwähnten Komponenten zusammen mit 0, 5 bis 4% Alkali, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, und Lösungsmittel bei einer Temperatur von 45 bis   70 C   unter Rühren bis zur Bildung einer homogenen Masse stehengelassen werden, dieser Masse 45 bis 50% Alkali, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, zugesetzt werden, und die Polykondensation unter Rühren bei einer Temperatur von 70 bis   90DC   durchgeführt wird. 



   Die erwähnte homogene Masse stellt ein Produkt der primären Anlagerung von Diphenylolpropan an Epichlorhydrin, den sogenannten Chlorhydrinäther dar. Das nicht umgesetzte Diphenylolpropan ist darin gut löslich und fällt sogar beim Abkühlen nicht in Form einer festen Phase aus. Ausserdem reicht diese Menge an Diphenylolpropan aus, um praktisch die Hydrolyse von Epichlorhydrin zu verhindern, die in Gegenwart von Alkali vor sich geht. Die geringe Alkalimenge beteiligt sich vollständig am Säure-Basen-Gleichgewicht (Diphenylolpropan-Alkali) unter Bildung von Nukleophilen, die mit dem Epoxydring reagieren. Die Zugabe der übrigen Alkalimenge zur homogenen Masse führt zur Umsetzung von Alkali nicht mit dem Ausgangsmonomeren, Epichlorhydrin, sondern mit seiner gebundenen Form, dem Chlorhydrinäther, der in bedeutend geringerem Mass hydrolisiert als das Epichlorhydrin. 



   Auf Grund des Vorliegens einer hochkonzentrierten homogenen Reaktionsmasse kann die Polykondensation bei niedrigen Temperaturen durchgeführt werden, was das Verfahren wirtschaftlicher macht. 



   Zur Verminderung des Verbrauchs an Epichlorhydrin und Lösungsmittel und zur Erhöhung der Ausbeute ist es zweckmässig, die Polykondensation in einem mit Aufsatz versehenen Apparat vom Kolonnentyp unter kontinuierlicher Zugabe der homogenen Masse und von Alkali und deren Durchmischung durchzuführen. 



   Zur Verbesserung des Polykondensationsverfahrens wird die Durchmischung vorzugsweise 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 durch hydrodynamische Pulsation mit einer Frequenz von 5/6 bis 5 Hz und einer Amplitude von
5 bis 40 mm durchgeführt, wobei Epichlorhydrin und Diphenylolpropan in einem Molverhältnis von   1 : 1   bis   2 : 1   eingesetzt werden. 



   Es ist zweckmässig, zur Verminderung des Verbrauchs an Epichlorhydrin eine 8- bis 20%ige wässerige Alkalilösung zu verwenden. Da Epoxydharze von verschiedenem Molekulargewicht ver- schiedene Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln besitzen, ist es auch nicht gleichgültig, welches
Lösungsmittel für das Verfahren verwendet wird. 



   Es ist zweckmässig, als Lösungsmittel Ketone, Alkohole, beispielsweise Butanol und Isobutanol, oder ein Gemisch aus einem Alkohol und einem aromatischen Kohlenwasserstoff, beispielsweise ein
Gemisch aus Butanol und Toluol zu verwenden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung des Epoxydharzes wird wie folgt durchge- führt. 



   In den Reaktionsapparat werden die Monomeren Epichlorhydrin und Diphenylolpropan, Lösungs- mittel und 0, 5 bis 4% Alkali, bezogen auf das Gewicht des zugegebenen Epichlorhydrins, einge- tragen. Bei einer Temperatur von 45 bis   70 C   kommt es zur Bildung einer homogenen Masse. Die
Homogenisierung erfolgt auf Grund der Reaktion zwischen Epichlorhydrin und Diphenylolpropan unter Bildung von Diphenylolpropanchlorhydrinäther. 



   Dabei wird eine verhältnismässig geringe Menge an Lösungsmittel eingesetzt und Nebenreaktio- nen werden ausgeschlossen. Das gestattet, die Verluste an Epichlorhydrin herabzusetzen. 



   Die dabei erhaltene homogene Masse ist stabil, daraus fällt sogar beim Abkühlen keine feste
Phase aus. 



   Dann werden zur erhaltenen homogenen Masse 45 bis 50% wässerige Alkalilösung, bezogen auf das Gewicht des eingetragenen Epichlorhydrins, hinzugesetzt und es wird die Polykondensation unter Rühren bei einer Temperatur von 70 bis   90 C   durchgeführt. Das Verfahren kann sowohl diskontinuierlich als auch kontinuierlich durchgeführt werden. 



   Das kontinuierliche Verfahren wird in Apparaten vom Kolonnentyp mit Aufsatz durchgeführt. 



  In den Reaktionsapparat werden kontinuierlich die wie oben beschrieben vorläufig homogenisierte organische Masse und die wässerige Alkalilösung eingetragen. Das Verfahren wird unter Rühren mittels hydrodynamischer Pulsationen mit einer Frequenz von 5/6 bis 5 Hz und einer Amplitude von 5 bis 40 mm durchgeführt. Das gestattet, das Verfahren bei einer verhältnismässig niedrigen Temperatur durchzuführen, was eine bedeutende Energieeinsparung ergibt. Die Anwendung einer kompakten Reaktionsapparatur gestattet, Betriebs- und spezifische Kapitalkosten herabzusetzen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besitzt folgende Vorteile im Vergleich zum bekannten Verfahren :
1. Die vorläufige Homogenisierung der Ausgangsmonomeren in Gegenwart der katalytischen Alkalimengen gestattet, eine hochkonzentrierte homogene Masse unter Verwendung geringer Lösungmittelmengen zu erhalten, das Reaktionsvolumen besser auszunutzen, die Verluste an Epichlorhydrin herabzusetzen. 



   2. Die Durchführung des kontinuierlichen Polykondensationsverfahrens in der Kolonnenapparatur vereinfacht die technologische Gestaltung des Verfahrens, setzt Energie-, Betriebs- und spezifische Kapitalkosten herab. 



   Nachstehend wird das erfindungsgemässe Verfahren durch konkrete Beispiele erläutert. 



   Beispiel 1 : In einen Reaktionsapparat wird ein Gemisch eingetragen, das aus 12, 1 Gew.-Teilen Epichlorhydrin,   24, 3 Gew.-Teilen   Diphenylolpropan, 16, 8 Gew.-Teilen Toluol, 8, 4 Gew.-Teilen n-Butanol und 0, 5% Natriumhydroxyd, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, in Form einer 20%igen wässerigen Lösung besteht, unter Rühren auf eine Temperatur von   70 C   erwärmt und bei dieser Temperatur bis zum Erzielen einer homogenen Masse stehen gelassen. Nachher wird in die erhaltene Masse Natriumhydroxyd in einer Menge von 45%, bezogen auf das Gewicht des Epichlor- 
 EMI2.1 
 



   Nach der Phasentrennung, der Neutralisation der organischen Phase und deren Reinigung vom Kochsalz wird das Lösungsmittel abgetrieben. 



   Das erhaltene Epoxydharz hat folgende Kennwerte : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Epoxydzahl (Äthylenoxydzahl) 4, 8%
Schmelztemperatur (nach Ring und Kugel)   88 C  
Chlorgehalt 0, 08% 
Beispiel 2 : Ein dem Beispiel 1 ähnliches Gemisch unter Ausnahme von Natriumhydroxyd, das in einer Menge von 4%, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, eingesetzt wird, wird im Reaktionsapparat unter Rühren bei einer Temperatur von   45 C   bis zum Erhalten einer homogenen Masse gehalten. Die Polykondensation wird analog dem Beispiel 1 durchgeführt. Die Kennwerte des erhaltenen Epoxydharzes sind dieselben wie in Beispiel 1. 



   Beispiel 3 : Ein dem Beispiel 1 ähnliches Gemisch unter Ausnahme von Butanol, statt dessen Isobutanol angewendet wird, wird im Reaktionsapparat bei einer Temperatur von   60 C   unter Rühren bis zum Erhalten einer homogenen Masse gehalten. Die Polykondensation wird analog dem Beispiel 1 bei einer Temperatur von   90 C   durchgeführt. Die Kennwerte des erhaltenen Epoxydharzes sind dieselben wie in Beispiel 1. 



   Beispiel 4 : Ein wie in Beispiel 1 hergestelltes Gemisch, bei dem an Stelle von Toluol und Butanol Methyläthylketon eingesetzt wird, wird bei einer Temperatur von   50 C   unter Rühren bis zum Erhalten einer homogenen Masse gehalten. Die Polykondensation wird wie in Beispiel 1 bei einer Temperatur von   70DC durchgeführt.   Die Kennwerte des erhaltenen Epoxydharzes sind dieselben wie in Beispiel 1. 



   Beispiel 5 : In den Reaktionsapparat wird ein Gemisch eingetragen, das aus 9,9 Gew.-Teilen Epichlorhydrin, 22,6   Gew.-Teilen   Diphenylolpropan, 13,6 Gew.-Teilen Toluol, 6,8 Gew.-Teilen n-Butanol und Natriumhydroxyd, das in einer Menge von 2%, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, eingesetzt wird, in Form einer 15%igen wässerigen Lösung, besteht, auf eine Temperatur von   55 C   erwärmt und unter Rühren bis zum Erhalten einer homogenen Masse gehalten.

   Nachher wird in die erhaltene Masse Natriumhydroxyd derselben Konzentration in einer Menge von 50%, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, hinzugesetzt und es wird die Polykondensation unter 
 EMI3.1 
 
Epoxydzahl (Äthylenoxydzahl) 1,4%
Chlorgehalt 0, 15%
Schmelztemperatur (nach Ring und Kugel) 115 C 
Beispiel 6 : In den Reaktionsapparat wird ein Gemisch eingetragen, das aus 35, 2 Gew.-Teilen Epichlorhydrin, 47, 3 Gew.-Teilen Diphenylolpropan, 20   Gew.-Teilen   Toluol, 10   Gew.-Teilen   n-Butanol und Natriumhydroxyd, das in einer Menge von 4%, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, eingesetzt wird, in Form einer 8%igen wässerigen Lösung, besteht, bei einer Temperatur von   55 C   unter Rühren bis zum Erhalten einer homogenen Masse gehalten.

   Nachher wird der erhaltenen Masse Natriumhydroxyd derselben Konzentration in einer Menge von 47%, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, zugesetzt und es wird die Polykondensation unter Rühren bei einer Temperatur von   75 C   bis zum Erzielen des Endproduktes durchgeführt. 



   Nach der Aufarbeitung wie in Beispiel 1 hat das erhaltene Epoxydharz folgende Kennwerte : 
Epoxydzahl (Äthylenoxydzahl) 14, 8%
Chlorgehalt 0, 15% 
Beispiel 7 : Die homogene Masse wird analog dem Beispiel 1 hergestellt, jedoch wird als Lösungsmittel Aceton verwendet. 



   Die Polykondensation wird in einem Reaktionsapparat vom Kolonnentyp mit feststehendem Aufsatz unter Rühren mittels hydrodynamischer Pulsationen bei einer Frequenz von 5/6 Hz, einer Amplitude von 40 mm und einer Temperatur von   90 C   durchgeführt. In den Apparat werden konti- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 nuierlich mit einer Geschwindigkeit von 15,7   l/h   die obengenannte homogene Masse und mit einer Geschwindigkeit von 14, 1 l/h eine 10%ige wässerige Lösung von Natriumhydroxyd hinzugegeben, die in einer Menge von 47%, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, eingesetzt wird. Die Kennwerte des erhaltenen Epoxydharzes sind dieselben wie in Beispiel 1. Die Harzausbeute beträgt 27,2 Gew.-% pro Einheit des Volumens der Reaktionsmasse. 



   Beispiel 8 : Die homogene Masse wird analog dem Beispiel 4 hergestellt, jedoch wird als Lösungsmittel Methylisobutylketon verwendet. 



   Die Polykondensation wird wie in Beispiel 7 bei einer Frequenz von 5 Hz und einer Amplitude von 5 mm durchgeführt. Das Natriumhydroxyd wird in Form von 15%iger wässeriger Lösung in einer Menge von 45%, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, hinzugegeben. Die Kennwerte des erhaltenen Epoxydharzes sind dieselben wie in Beispiel 1. Die Harzausbeute beträgt 29   Gew.-%   pro Einheit des Volumens der Reaktionsmasse. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Epoxydharzen durch Polykondensation von Epichlorhydrin und Diphenylolpropan in Gegenwart eines Lösungsmittels und von Alkali, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Polykondensation die erwähnten Komponenten zusammen mit 0,5 bis 4% Alkali, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, und Lösungsmittel bei einer Temperatur von 45 bis   70DC   unter Rühren bis zur Bildung einer homogenen Masse stehengelassen werden, dieser Masse 45 bis 50% Alkali, bezogen auf das Gewicht des Epichlorhydrins, zugesetzt werden, und die Polykondensa- 
 EMI4.1 


Claims (1)

  1. mit Aufsatz versehenen Apparat vom Kolonnentyp unter kontinuierlicher Zugabe der homogenen Masse und von Alkali und deren Durchmischung durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmischung durch hydrodynamische Pulsationen mit einer Frequenz von 5/6 bis 5 Hz und einer Amplitude von 5 bis 40 mm vorgenommen wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Epichlorhydrin und Diphenylolpropan in einem Molverhältnis von 1 : 1 bis 2 : 1 eingesetzt werden.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bi 4, dadurch gekennzeichnet, dass 8- bis 20%ige wässerige Alkalilösung eingesetzt wird.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel ein Keton, ein Alkohol oder ein Gemisch aus einem Alkohol und einem aromatischen Kohlenwasserstoff eingesetzt wird.
AT0748279A 1979-11-26 1979-11-26 Verfahren zur herstellung von epoxydharzen AT369760B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0748279A AT369760B (de) 1979-11-26 1979-11-26 Verfahren zur herstellung von epoxydharzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0748279A AT369760B (de) 1979-11-26 1979-11-26 Verfahren zur herstellung von epoxydharzen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA748279A ATA748279A (de) 1982-06-15
AT369760B true AT369760B (de) 1983-01-25

Family

ID=3596479

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0748279A AT369760B (de) 1979-11-26 1979-11-26 Verfahren zur herstellung von epoxydharzen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT369760B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA748279A (de) 1982-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2811764C2 (de) Addukte von Isocyanursäure mit substituierten Imidazolen sowie Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE2263125C2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Harnstoff-Formaldehyd-Kondensaten
DE1130174B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyaetherharzen
DE2636935A1 (de) Verfahren zur herstellung von polysaccharidaethern
DE69422019T2 (de) Harzartige bindemittelzubereitungen
DE1001980B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 2-Bis-(p-carboxyphenyl)-propan sowie dessen Dimethylester
AT369760B (de) Verfahren zur herstellung von epoxydharzen
DE1768449A1 (de) alpha,omega-Bis-(fluorperhalogenisopropoxy)-perfluoralkane
DE3744880C2 (de)
DE2716032C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Natriumdithionit
CH639401A5 (en) Process for the preparation of epoxy resin
DE2909706C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Epoxydharz
EP0362140B1 (de) Epoxidharzgemische
DE938014C (de) Verfahren zur Herstellung kristallisierter Vanillylamide
DD146825A1 (de) Verfahren zur herstellung von epoxydharz
EP0320447B1 (de) Verfahren zur Herstellung von metallisierbaren Azofarbstoffen
AT204279B (de) Verfahren zur Herstellung fester Harze
DE2065002C2 (de) Dialkohole und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0311562A2 (de) Herstellung von Dimethylaminomethyl-Kupferphthalocyanin
DE3521270A1 (de) Aminobenzylamin-zusammensetzung
CH428232A (de) Verfahren zur Herstellung von Epoxydharzen
DE2505243C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Suspensionen von Bis-maleinsäuremonoamiden
AT225425B (de) Verfahren zur Herstellung von härtbaren, Epoxydgruppen enthaltenden bzw. im alkalischen Medium Epoxydgruppen bildenden, wasserlöslichen Kunstmassen
DE2824558B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Quadratsäure
DE68905666T2 (de) Verwendung von Polythioharnstoffen zur Verhinderung oder Herabsetzung der Krustenbildung von Polymerisationsreaktoren für PVC.

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee