AT369478B - Zweischaliger kaminformstein - Google Patents

Zweischaliger kaminformstein

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AT369478B AT243181A AT243181A AT369478B AT 369478 B AT369478 B AT 369478B AT 243181 A AT243181 A AT 243181A AT 243181 A AT243181 A AT 243181A AT 369478 B AT369478 B AT 369478B
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
    • E04F17/023Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof made of masonry, concrete or other stone-like material; Insulating measures and joints therefor

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen zweischaligen Kaminformstein mit die beiden Schalen der Höhe nach verbindenden Stegwänden. 



   Durch einfaches Aufeinandersetzen dieser Kaminformsteine lässt sich auf rationelle Weise ein
Kamin herstellen, wobei die Luftpolster in den Hohlräumen zwischen den beiden Schalen die erfor- derliche Wärmeisolierung des durch die Innenschale gebildeten Rauchgaszuges gegenüber der Aussen- schale mit sich bringen. Die Stegwände hingegen sorgen für die notwendige Festigkeit und den
Zusammenhalt der Steine, wirken aber auch als Wärmebrücken zwischen Innen- und Aussenschale. 



  Bisher verlaufen diese Stegwände nun geradlinig von der Innenschale zur Aussenschale, wodurch ein relativ kurzer Wärmeleitweg und eine relativ starre Verbindung zwischen den beiden Schalen gegeben sind. Dies führt allerdings zu einer nicht immer befriedigenden Wärmeisolierung des Kamins und ausserdem zur Gefahr von wärmespannungsbedingten Rissbildungen der Steine. 



   Es gibt auch schon dreischalige Kaminformsteine mit einer zwischen den Aussenschalen rundum verlaufenden Mittelwandung, die durch höhenmässig versetzte Horizontalverbindungsstege an die Aussenschalen anschliesst, so dass diese Mittelwandung im Vertikalschnitt einen etwa Z-förmigen Verlauf bekommt. Zur Versteifung können zusätzliche Stegwände die Mittelwandung und die Aussenschalen der Höhe nach miteinander verbinden, doch verlaufen diese Stegwände wieder geradlinig zwischen Mittelwandung und Aussenschalen, was die gleichen Nachteile ergibt wie bei den zweischaligen Steinen. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und einen Kaminformstein der eingangs geschilderten Art durch einfachste Massnahmen so zu verbessern, dass eine wunschgemässe Steigerung seiner wärmeisolierenden Wirkung gewährleistet und die Rissbildungsgefahr für ihn weitgehendst beseitigt ist. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass die Stegwände im zu den Steinstirnseiten parallelen Querschnitt etwa S- oder Z-förmig verlaufen. 



   Diese besondere Stegwandausgestaltung verlängert nicht nur den Wärmeleitweg zwischen Innenund Aussenschale, wodurch sich ein erhöhter Wärmedurchflusswiderstand und damit ein verbesserter Isoliereffekt ergibt, sondern führt auch im gewissen Sinne zum Verlust der starren Verbindung zwischen den Schalen, was, bedingt durch die sich dafür ergebende gewisse Nachgiebigkeit, einen entsprechenden Dehnungsausgleich erlaubt und eine Rissbildung in der   Aussen- oder   Innenschale praktisch ausschliesst. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt,   u.   zw. zeigen Fig.   l   einen Querschnitt durch einen erfindungsgemässen Kaminformstein nach der Linie   I-I   der Fig. 2 und Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach der Linie   11-11 der Fig. l   zweier aufeinandergesetzter Formsteine. 



   Ein zweischaliger   Kaminformstein-l-besteht   aus einer Innenschale --2-- und einer Aussenschale --3--, welche beiden Schalen miteinander über   Stegwände --4-- verbunden   sind. Um den Wärmedurchflusswiderstand zu erhöhen und auch eine gewisse, Wärmespannungen ausgleichende Elastizität der Verbindung zwischen den Schalen --2, 3-- zu erreichen, sind die   Stegwände --4-- im   Querschnitt etwa S-förmig ausgebildet, was einerseits den Wärmeleitweg verlängert und anderseits die Starrheit kurzer, geradliniger Stegwände vermeidet. 



   Damit beim Aufeinandersetzen der   Kaminformsteine-l-durch   die   Mörtelfuge --5-- keine   Wärmebrücke entstehen kann, weisen die Stirnseiten der   Stegwände --4-- Aussparungen --6-- auf,   in die eine rundumlaufende, die   Mörtelfuge --5-- unterbrechende Isolierung --7-- eingelegt   wird. 



  Die   Isolierung --7-- füllt   ausserdem den durch die oben zusammenlaufenden   Hohlräume --8-- zwischen   den beiden Schalen --2, 3-- gebildeten Ringspalt --9-- aus, was den Luftaustausch zwischen den   Hohlräumen-8-übereinanderliegender Formsteine-l-ausschliesst   und eine zusätzliche Verbesserung der Isolierwirkung mit sich bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zweischaliger Kaminformstein mit die beiden Schalen der Höhe nach verbindenden Stegwänden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegwände (4) im zu den Steinstirnseiten parallelen Querschnitt etwa S- oder Z-förmig verlaufen.
AT243181A 1981-06-01 1981-06-01 Zweischaliger kaminformstein AT369478B (de)

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