AT368732B - Vorrichtung zum ableiten des wassers aus der sekundaerkuehlzone einer stranggiessanlage - Google Patents

Vorrichtung zum ableiten des wassers aus der sekundaerkuehlzone einer stranggiessanlage

Info

Publication number
AT368732B
AT368732B AT0610580A AT610580A AT368732B AT 368732 B AT368732 B AT 368732B AT 0610580 A AT0610580 A AT 0610580A AT 610580 A AT610580 A AT 610580A AT 368732 B AT368732 B AT 368732B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
box
funnel
continuous casting
cooling zone
secondary cooling
Prior art date
Application number
AT0610580A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA610580A (de
Inventor
Viktor Porfirievich Simonov
Evgeny Nektarievich Ivashina
Mikhail Nikolaevich Makarov
Vyacheslav Petrovich Savanin
Jury Alexandrovich Pronin
Original Assignee
N Proizv Ob Tulatschermet
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by N Proizv Ob Tulatschermet filed Critical N Proizv Ob Tulatschermet
Priority to AT0610580A priority Critical patent/AT368732B/de
Publication of ATA610580A publication Critical patent/ATA610580A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT368732B publication Critical patent/AT368732B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/124Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cooling
    • B22D11/1248Means for removing cooling agent from the surface of the cast stock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ableiten des Wassers aus der Sekundärkühlzone einer Stranggiessanlage, die einen Kasten mit einem Ablaufrohr enthält, welcher mit einem Zusatzbehälter kommuniziert. 



   Die Erfindung kann in der Sekundärkühlzone von horizontalen bzw. geneigten Stranggiessanlagen verwendet werden. 



   Vorrichtungen zum Ableiten des Wassers aus der Sekundärkühlzone einer Stranggiessanlage, die einen Kasten mit einem unter der Kühlkokille angeordneten Ablaufrohr aufweisen, sind beispielsweise aus E.   Germann "Stranggiessen",   1961,   Abb. 1890, S. 725,   und aus den DE-PS Nr. 1288763,   Nr. 1294602, Nr. 1558194   sowie Nr. 1281640 bekannt. Dabei fliesst während des Stranggiessens das Kühlwasser, das mit Hilfe von Düsen auf den Strang gesprüht wird, in den Kasten, und es wird über das Ablaufrohr in einen Sammelbehälter abgeleitet. 



   Bei einem Riss der Strangschale beim Austreten aus der Kühlkokille gelangt jedoch Metallschmelze in den Kasten mit Wasser, wobei Explosionen erfolgen, die von Schmelzeausbrüchen begleitet werden, so dass Unfälle verursacht werden bzw. die Anlage ausser Betrieb gesetzt wird. 



   Es ist auch eine Vorrichtung zum Ableiten des Wassers aus der Sekundärkühlzone einer horizontalen Stranggiessanlage bekannt (vgl. SU-Erfinderschein 565448), die einen Kasten mit einem Ablaufrohr sowie zusätzlich einen im Kasten angeordneten Behälter enthält, der mit über seinen ganzen Boden verteilten Bohrungen versehen ist, deren Durchmesser 0, 2 bis 0, 5 der Bodendicke beträgt, wobei das Fassungsvermögen dieses Zusatzbehälters das Metallvolumen im Aufnahmegefäss überschreitet. Bei dieser Vorrichtung fliesst das Kühlwasser, das dem Strang zugeführt wurde, frei durch die Bohrungen in den Kasten und von da durch das Ablaufrohr. Im Fall eines Schalenrisses gelangt die Metallschmelze in den Zusatzbehälter und kann infolge des im Vergleich zur Bodendicke kleinen Durchmessers der Bohrungen nicht in den Kasten mit Wasser gelangen.

   Von Nachteil ist hier jedoch, dass nach einem derartigen Schalenriss die Beseitigung des erstarrten Metalls aus dem Zusatzbehälter nur schwer möglich und insbesondere eine Reinigung der Bohrungen im Boden des Zusatzbehälters erforderlich ist, wodurch die Zeitdauer der Arbeitsvorbereitung verlängert wird. Ausserdem fliesst doch Metallschmelze teilweise durch die Bohrungen in den Kasten, was zu Explosionen führt, die von Schmelzeausbrüchen begleitet werden. Weniger starke Explosionen treten im übrigen bereits auf, wenn die Metallschmelze im Zusatzbehälter mit dem nassen Boden desselben in Kontakt kommt. 



   Es ist nun Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die vorstehenden Nachteile vermieden sind und die somit hohe Betriebssicherheit sowie, sollte es zu einem Schalenriss kommen, nur kurze   Stillstands-bzw. Vorbereitungszeiten,   mit rasch durchzuführenden Instandsetzungsarbeiten, ermöglicht, so dass letztlich eine Steigung der Giessleistung der Stranggiessanlage erzielt wird. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung der eingangs angegebenen Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzbehälter in Form eines Trichters mit einer geneigten Bodenfläche ausgebildet und mit einem abnehmbaren Boden versehen ist, der durch eine Rinne aus einem niedrigschmelzenden Werkstoff gebildet ist, wobei der Kasten, in Draufsicht gesehen, ausserhalb der Austrittsöffnung des Trichters in der Bodenfläche angeordnet ist. Dabei ist es weiters von besonderem Vorteil, wenn die Seitenwände des abnehmbaren Bodens die entsprechenden Wände des Trichters von aussen umschliessen und der Endteil des abnehmbaren Bodens in den Kasten hineinragt. 



   Zufolge der erfindungsgemässen Ausbildung wird ein Kontakt zwischen dem Wasser und der Metallschmelze bei einem Schalenriss vermieden. Das vom Strang ablaufende Kühlwasser gelangt nämlich auf die geneigte Bodenfläche des Trichters,   d. h.   auf die abnehmbare Rinne und fliesst sofort in Richtung der Neigung in den Kasten ab. 



   Im Fall eines Schalenrisses brennt die aus einem niedrigschmelzenden Werkstoff bestehende Rinne bei Auftreffen der Metallschmelze sofort durch, so dass die Metallschmelze in einen unterhalb des Trichters vorgesehenen Auffangbehälter gelangen kann, in den zuvor kein Kühlwasser fliessen konnte, da dieses Kühlwasser von der Rinne in den Kasten geleitet wurde, und der somit trocken ist, so dass keine Explosionen auftreten können. Das Eindringen von Wasser in den Auffangbehälter wird zusätzlich durch die Seitenwände der abnehmbaren Rinne besonders sicher verhindert, die die entsprechenden Trichterwände von aussen umgeben, sowie dadurch, dass der Endteil 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 des abnehmbaren Bodens in den Kasten hineinragt.

   Auf diese Weise wird das Eindringen von Kühlwasser in den unter dem Trichter angeordneten Auffangbehälter bei einem normalen Giessvorgang absolut ausgeschlossen. 



   Im Fall eines Schalenrisses kann darüber hinaus deshalb keine Metallschmelze in den Kasten gelangen, da dieser, in Draufsicht gesehen, ausserhalb der Austrittsöffnung des Trichters angeordnet ist. 



   Zur Vorbereitung der Anlage nach einem Schalenriss ist es schliesslich bloss notwendig, den durchgebrannten abnehmbaren Boden auszuwechseln, d. h. es entfällt die aufwendige Reinigung etwa von Bohrungen im Boden. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles noch weiter erläutert. Es zeigen   die Fig. l   eine schematische Darstellung, teilweise im Schnitt, einer Vorrichtung zum Ableiten des Wassers aus der Sekundärkühlzone einer Stranggiessanlage ; Fig. 2 einen Schnitt durch diese Vorrichtung gemäss der Linie II-II in   Fig. l,   wobei einzelne Teile der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung der besseren Übersichtlichkeit wegen weggelassen wurden ; und die Fig. 3 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäss der Linie III-III in   Fig. 1.   



   In Fig. 1 ist eine   Kühlkokille --1-- einer   Stranggiessanlage veranschaulicht, aus der ein in einer Sekundärkühlzone, in der   Düsen --2-- angeordnet sind,   weiter zu kühlender Strang --3-austritt. Unter der   Kühlkokille --1-- und   dem Anfangsteil der Sekundärkühlzone, also dort, wo am häufigsten ein Schmelzedurchbruch erfolgt, ist eine Vorrichtung zum Ableiten des Kühlwassers angeordnet, und diese Vorrichtung weist einen Zusatzbehälter in Form eines Trichters --4-- auf, dessen   Bodenfläche --5-- geneigt   ist.

   Der Trichter --4-- ist dabei mit einem abnehmbaren Boden - versehen, der durch eine im Querschnitt U-förmige Rinne gebildet ist (vgl. auch Fig. 2 und 3), wobei die Seitenwände der Rinne entsprechende Wände des Trichters --4-- von aussen umschlie- ssen (s.   Fig. 2).   



   Die dargestellte Vorrichtung enthält weiters einen   Kasten-7-- (Fig. l)   mit einem Ablauf-   rohr-8--.   Die dem Trichter --4-- zugewendete Stirnseite --9-- des Kastens --7-- ist offen ausgebildet und der Endteil der Rinne, d. h. des abnehmbaren Bodens --6--, ragt in den Kasten --7-hinein, vgl. Fig. 1 und 3. Unter dem Trichter --4-- ist ein   Auffangbehälter --10-- zur   Aufnahme von Metallschmelze angeordnet. 



   Der Kasten --7-- mit dem   Ablaufrohr -8-- ist   relativ zum Trichter --4-- derart versetzt, dass er, von oben gesehen, ausserhalb der Austrittsöffnung des Trichters --4-- liegt, wobei insbesondere auch seine Stirnseite-9-, in Draufsicht gesehen, neben der Austrittsöffnung des Trichters --4-- vorgesehen ist. 



   Im Betrieb fliesst beim normalen Giessvorgang das Kühlwasser, das durch die   Düsen --2--   auf den Strang --3-- geleitet wird, in den Trichter --4--, und es läuft über den geneigten, abnehmbaren Boden --6-- und durch den Spalt zwischen der Vorderwand des Trichters --4-- und dem Boden --6-- in den Kasten --7--, von wo es - weiter bloss auf Grund des Gefälles - durch das Ablaufrohr --8-- an der Vorderseite des Kastens --7-- in einen in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Abführsammelbehälter fliesst.

   Durch die Abwärtsneigung der   Bodenfläche --5-- des   Trichters --4-- zum Kasten --7-- hin sowie durch den abnehmbaren Boden --6--, dessen Seitenwände die entsprechenden Seitenwände des Trichters --4-- von aussen umschliessen und dessen vorderer Endteil in den Kasten --7-- hineinragt, wird das Eindringen von Wasser, in den Schmelze-Auffang-   behälter --10-- unter   dem Trichter --4-- verhindert. 



   Bei einem Schmelzedurchbruch brennt der abnehmbare Boden --6--, der aus einem niedrig- 
 EMI2.1 
 in Draufsicht seitlichen Anordnung des Kastens --7-- mit seiner Stirnseite --9-- in bezug auf die Bodenfläche --5-- bzw. auf die Austrittsöffnung des Trichters --4-- kann dabei keine Schmelze in den Kasten --7-- gelangen. 



   Auf diese Weise wird ein Kontakt der Schmelze mit Wasser bei einem Durchbruch vollständig ausgeschlossen, wodurch die Betriebssicherheit der Stranggiessanlage erhöht und die Dauer der Vorbereitung der Anlage für einen neuen Giessvorgang verkürzt wird, da nur der durchgebrannte abnehmbare Boden --6-- durch einen neuen Boden ersetzt werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Ableiten des Wassers aus der Sekundärkühlzone einer Stranggiessanlage, die einen Kasten mit einem Ablaufrohr enthält, welcher mit einem Zusatzbehälter kommuniziert, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzbehälter in Form eines Trichters (4) mit einer geneigten Bodenfläche (5) ausgebildet und mit einem abnehmbaren Boden (6) versehen ist, der durch eine Rinne aus einem niedrigschmelzenden Werkstoff gebildet ist, wobei der Kasten (7), in Draufsicht gesehen, ausserhalb der Austrittsöffnung des Trichters (4) in der Bodenfläche (5) angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des abnehmbaren Bodens (6) die entsprechenden Wände des Trichters (4) von aussen umschliessen und der Endteil des abnehmbaren Bodens (6) in den Kasten (7) hineinragt.
AT0610580A 1980-12-15 1980-12-15 Vorrichtung zum ableiten des wassers aus der sekundaerkuehlzone einer stranggiessanlage AT368732B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0610580A AT368732B (de) 1980-12-15 1980-12-15 Vorrichtung zum ableiten des wassers aus der sekundaerkuehlzone einer stranggiessanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0610580A AT368732B (de) 1980-12-15 1980-12-15 Vorrichtung zum ableiten des wassers aus der sekundaerkuehlzone einer stranggiessanlage

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA610580A ATA610580A (de) 1982-03-15
AT368732B true AT368732B (de) 1982-11-10

Family

ID=3582911

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0610580A AT368732B (de) 1980-12-15 1980-12-15 Vorrichtung zum ableiten des wassers aus der sekundaerkuehlzone einer stranggiessanlage

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT368732B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA610580A (de) 1982-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2240643C3 (de) Düsenstein für Gießpfannen an Metallverdüsungsanlagen
AT368732B (de) Vorrichtung zum ableiten des wassers aus der sekundaerkuehlzone einer stranggiessanlage
DE333576C (de) Sandfilter
DE3025815C2 (de)
DE823778C (de) Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Giessen von Leicht- und Schwermetallen, insbesondere von Zink
DE3047624C2 (de) Vorrichtung zum Wasserabfluß aus der Sekundärkühlzone einer Stranggießanlage
EP0325792A2 (de) Verfahren zum Giessen eines Stahlbandes in einer Stahlbandgiessanlage
DE2807048A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum behandeln von geschmolzenem metall mit zuschlagstoffen
DE1758761C3 (de) GespanngieBvorrichtung
DE2607379A1 (de) Vorrichtung zum spuelen von stahl
DE3520783C2 (de)
DE2039158C3 (de) Tauchausguß für Metallschmelzen
DE3700107A1 (de) Vorrichtung zum giessen von metallischen schmelzen
DE1916338A1 (de) Vorrichtung zum Einbringen von koernigen oder pulvrigen Stoffen in Eisenschmelzen
DE2111613A1 (de) Vorrichtung zum Gasverduesen von schmelzfluessigem Metall zu Pulver
DE2166230A1 (de) Vorrichtung zum reinigen aluminiumberuhigter staehle im strang
WO2005087408A1 (de) Prallplatte für ein giessgefäss zum vergiessen von metallischen schmelzen, giessgefäss und vorrichtung zum vergiessen von metallschmelzen
AT210077B (de) Verfahren zum Stranggießen, insbesondere von schwer schmelzbaren Metallen
DE345754C (de) Spuelversatzrohr
DE1608610C2 (de)
DE69102601T2 (de) Verfahren und Einrichtung für ein Strahlschutzrohr beim Stranggiessen.
DE2847887A1 (de) Vorrichtung zum herstellen von granulat mit einem streifengiesser
DE2127251A1 (de) Verfahren und Anlage zur Trennung von Phosphorofenschlacke und Ferrophosphor
DE2401015C2 (de) Vorrichtung zum Granulieren von Eisen
DE3109909A1 (de) &#34;vorrichtung zur herstellung von metallgranalien&#34;

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee