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Die Erfindung betrifft die Verwendung von 3-substituierten-3- (Diphenylamino)-phthaliden als Farbbildner in druckempfindlichen kohlefreien Vervielfältigungssystemen, thermischen Markierungssystemen und hektographischen Kopiersystemen.
Verschiedene Klassen organischer Verbindungen der verschiedensten Strukturtypen sind als Farbbildner für kohlefreie Vervielfältigungssysteme bekannt. Unter den bekannteren Klassen können Phenothiazine, beispielsweise Benzoylleukomethylenblau ; Florane, beispielsweise 2'-Anilino-6'-di- äthylaminofluoran ; Phthalide, die Klasse, mit der sich die Erfindung befasst, beispielsweise Kristallviolettlacton ; und verschiedene andere Arten von Farbbildnern genannt werden, die gegenwärtig in handelsüblichen kohlefreien Vervielfältigungssystemen eingesetzt werden.
Beispiele für die
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festigkeit, eine schlechte Lichtstabilität, eine geringe Sublimationsbeständigkeit und eine geringe Löslichkeit in üblichen organischen Lösungsmitteln auf, wobei der letztgenannte Nachteil die Anwendung von speziellen und kostspieligen Lösungsmitteln erfordert, um mikroeingekapselte Lösungen von ausreichender Konzentration zur Anwendung in druckempfindlichen Kopiersystemen zu ergeben.
Zum Stand der Technik zählen auch die US-PS Nr. 3, 736, 168 und Nr. 3, 491, 112 sowie die japanische Patentveröffentlichung 71/4616.
R. Valters und V. Tsiekure diskutieren in Khim. Geterotsikl. Soedin. 1975 (11), 1476-8, die RingKetten-Tautomerie in 3- (N, N-Diphenylamino)-3-phenylphthalid, geben jedoch keine Anwendung für diese Verbindung an.
Die Erfindung betrifft die Verwendung von neuen Verbindungen der Formel
EMI1.2
worin
Q Di-niedrig-alkylamino, Nitro, Halogen oder COX darstellt, worin X
Hydroxyl, Benzyloxy, Alkoxy mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder
OM bedeutet, worin M ein Alkylammoniumkation mit 1 bis 18 Kohlen- stoffatomen ist ; n = 0 ; oder 1, wenn Q Di-niedrig-alkylamino, Nitro oder COX bedeutet ; oder von 1 bis 4, wenn Q Halogen darstellt ;
Yl, Yz, Y, und Y , die gleich oder verschieden sein können, sind Wasserstoff, Halogen,
Hydroxyl, niedrig-Alkoxy, Alkyl mit 1 bis 9 Kohlenstoffatomen, Phenyl- - niedrig-alkyl, COOR , worin R niedrig-Alkyl ist, oder NRs Re, wor- in R s Wasserstoff oder niedrig-Alkyl und R6 niedrig-Alkyl oder nied- rig-Alkanoyl darstellt ;
Z die Bedeutung von
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und 9-Julolidinyl hat, worin
R nichttertiäres Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist ; Rl Wasserstoff oder nichttertiäres Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffato- men ist ;
R2 nichttertiäres Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist ;
R, Wasserstoff, nichttertiäres Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder nichttertiäres Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist ;
R, Wasserstoff, Halogen, niedrig-Alkyl, niedrig-Alkoxy oder Di- - niedrig-Alkylamino bedeutet ; RB niedrig-Alkyl darstellt ; und B, niedrig-Alkyl, Benzyl oder Phenyl, substituiert durch eine nied- rig-Alkoxygruppe, bedeutet.
Die Verbindungen sind geeignet als Farbbildner in druckempfindlichen kohlefreien Vervielfältigungssystemen, thermischen Markierungssystemen und hektographischen Kopiersystemen.
Besondere Ausführungsformen betreffen die Verwendung von Verbindungen der Formel (I), worin Q, n, Y Y, Yg und Y 4 die vorstehend angegebenen Bedeutungen aufweisen und Z die Bedeutung von
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hat, worin R i, R2, R 3, R 7, Re und R 9 die vorstehenden Bedeutungen aufweisen.
Bevorzugte Ausführungsformen, die in den Rahmen der vorstehenden speziellen Ausführungsform fallen, sind solche, worin : a) n = 0 ; b) n = 1 und Q = Di-niedrig-Alkylamino oder COX, worin X die vorstehend angegebenen
Bedeutungen aufweist ; und c) n = 4 und Q = Halogen, insbesondere :
3- [N- (4-Äthoxy-phenyl)-N-phenylamino]-3-(1-äthyl-2-methyl-3-indoly)-phthalid,
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(1-äthyl-2-methy1-3-indolyl)-phthalid,- phthalid, 3- [ (4-Äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-3-(1-äthyl-2-methyl-3-indolyl)-5-(und 6-)-methoxycarbonylphthalid,
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EMI3.1
(und 6-)-Äthoxycarbonyl-3- [N- (4-äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-3-d-äthyl-Z-methyl-- 3-indolyl) -phthalid, 3- [N- (4-Äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-3-(1-äthyl-2-methyl-3-indolyl)-5-(und 6-)-noctyloxy-carbonylphthalid, 5- (und 6-)-Benzyloxycarbonyl-3-N- [4- (äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-3- (1-äthyl-2-methyl- - 3-indolyl) -phthalid,
EMI3.2
5, 6, 7-Tetrachlor-3- [N- (4-äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-3- (äthyl-2-methyl-3-indolyl)-phtha-- phthalid ;
3- [4- (Diäthylamino)-2-methylphenyl]-3-[(N-(4-äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-phthalid; 3- [4- (Dimethylamino)-phenyl] -3- [N, N-bis- (4-octylphenyl)-amino]-phthalid ; 6- (Dimethylamino)-3-[4-(dimethylamino)-phenyl]-3-[N-(4-äthoxyphenyl)-N-phenylamino]- - phthalid ; 3- [4-(Dimethylamino)-phenyl]-3-(N,N-diphenylamino)-phthalid;
EMI3.3
3- [4- (Diäthylamino)-2-methylphenyl]-3- {N, N-bis- [4- (dimethylamino)-phenyl]-amino} -phtha- lid.
Man kann die Verbindungen der Formel (I) durch ein Verfahren herstellen, das darin besteht, eine 2-substituierte Benzoesäure der Formel
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mit einem Diarylamin der Formel
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in Anwesenheit des Anhydrids einer Alkansäure mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen und einer organischen Base umzusetzen ; wobei in den Formeln (II) und (III) Z, n, Y,, Yz, Yg und Y4 die vorstehend angegebenen Bedeutungen aufweisen und Q ausgewählt wird aus der Gruppe von Di-niedrig-alkylamino, Nitro, Halogen und COX, worin X Hydroxy, Benzyloxy oder Alkoxy mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel (I) umfasst die Reaktion einer 2-substituierten Benzoesäure der Formel (II) mit einem anorganischen Säurechlorid, das Thionylchlorid, Phosphoroxychlorid, Phosphortrichlorid oder Phosphorpentachlorid ist, gefolgt von der Reaktion des resultierenden Produkts mit einem Diarylamin der Formel (III), in Anwesenheit
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in dem vorstehenden Absatz angegebenen Bedeutungen aufweisen.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel (I), worin Z die Bedeutung von
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EMI4.1
hat, umfasst die Reaktion einer Phthalamidsäure der Formel
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mit einem Indol der Formel
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in Anwesenheit eines Anhydrids einer Alkansäure mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen ; wobei in den For-
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Yaufweisen.
Die erfindungsgemässen druckempfindlichen kohlefreien Vervielfältigungssysteme, thermischen Markierungssysteme und hektographischen Kopiersysteme, welche eine farbbildende Substanz entsprechend einer Verbindung der Formel (I) enthalten, können verschiedene Formen besitzen. Eine spezielle Ausführungsform liegt in einem druckempfindlichen Überträgerbogen, der zur Anwendung mit einem Empfängerbogen mit einer Elektronenakzeptor-Schicht geeignet ist, bestehend aus einem Trägerbogen, überzogen auf einer Seite mit einer Schicht von durch Druck zerbrechlichen Mikrokapseln, wobei diese Mikrokapseln eine flüssige Lösung einer farbbildenden Substanz enthalten, die mindestens eine Verbindung der Formel (I) enthält.
Eine weitere spezielle Ausführungsform liegt in einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial, umfassend einen Trägerbogen, überzogen auf einer Seite mit einer Schicht, die ein Gemisch enthält, das mindestens eine farbbildende Verbindung mit der Formel (I) und einen sauren Entwickler derart angeordnet aufweist, dass die Anwendung von Wärme eine eine Markierung bildende Reaktion zwischen der farbbildenden Komponente und dem sauren Entwickler hervorruft.
Eine weitere spezielle Ausführungsform liegt in einem hektographischen oder Alkohol- bzw.
"spirit"-Reproduzier-Kopier-System, umfassend einen Trägerbogen, überzogen auf einer Seite mit einer Schicht, die eine farbbildende Substanz enthält, die mindestens eine Verbindung der Formel (I) umfasst, worin n = 1 und Q = COX, worin X = OM und M die vorstehend angegebenen Bedeutungen aufweist.
Der hier verwendete Ausdruck "Halogen" umfasst Chlor, Fluor, Brom und Jod, Chlor ist der bevorzugte Halogen-Substituent wegen seiner relativ niedrigen Kosten und der leichten Herstellbar-
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keit der erforderlichen chlorsubstituierten Zwischenprodukte und da die andern Halogene keine besonderen Vorteile im Hinblick auf Chlor aufweisen. Jedoch können die andern vorstehend genannten Halogen-Substituenten ebenfalls in zufriedenstellender Weise verwendet werden.
Die Ausdrücke "niedrig-Alkyl", "niedrig-Alkoxy" und "Di-niedrig-alkylamino" bezeichnen gesättigte alicyclische Gruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, die geradkettig oder verzweigt sein können, wie beispielsweise Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, sek. Butyl, Isobutyl, tert. Butyl, Methoxy, Äthoxy, Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, sek. Butoxy, Isobutoxy, tert. Butoxy, Dimethylamino, Diäthylamino, Äthylmethylamino, Dipropylamino, Dibutylamino, Isobutylmethylamino, Di-tert. butylamino u. dgl.
Der hier verwendete Ausdruck"niedrig-Alkanoyl"bezeichnet gesättigte alicyclische Acylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, die geradkettig oder verzweigtkettig sein können, wie beispielsweise Formyl, Acetyl, Propionyl, Butyryl, Isobutyryl, Valeryl, 2-Methylbutyryl, Isovaleryl, Pivalyl u. dgl.
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Der Ausdruck "Alkoxy mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen" umfasst zusätzlich zu den vorstehend genannten niedrig-Alkoxygruppen gesättigte acyclische, gerad- oder verzweigtkettige Gruppen, wie n-Pentyloxy, n-Hexyloxy, n-Heptyloxy, n-Octyloxy, n-Nonyloxy, n-Decyloxy, n-Undecyloxy, n-Dode-
EMI5.2
2-Dimethylbutyloxy,1, 1-Dimethylpentadecyloxy u. dgl.
Der hier verwendete Ausdruck "Alkyl mit 1 bis 9 Kohlenstoffatomen" umfasst gesättigte einwertige gerad- oder verzweigtkettige aliphatische Kohlenwasserstoffreste einschliesslich Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert. Butyl, Amyl, 1-Methylbutyl, 3-Methylbutyl, Hexyl, Isohexyl, Heptyl, Isoheptyl, Octyl, Isooctyl, 2-Äthylhexyl, Nonyl, 3-Äthylheptyl u. dgl.
Der Ausdruck"nichttertiäres Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen" umfasst zusätzlich zu den vorstehend genannten Alkylgruppen mit 1 bis 9 Kohlenstoffatomen (selbstverständlich mit Ausnahme von tert. Alkylgruppen) gesättigte einwertige, gerad- oder verzweigtkettige aliphatische
EMI5.3
3, 5-Trimethylhexyl, 1, 5-Dimethyl-4-äthylhexyl,- 2-butylhexyl, 2-Propylnonyl, 2-Butyloctyl, 2-Pentylnonyl, 1, 2-Dimethyl-tetradecyl u. dgl.
Der Ausdruck "Alkylammoniumkation" umfasst Ammoniumkationen, substituiert mit einer Alkylgruppe wie vorstehend beschrieben. Als Beispiele können Methylammonium, tert. Butylammonium, tert. Octylammonium, n-Dodecylammonium, n-Octadecylammonium, Di-n-butylammonium, Di-n-nonylammonium, Isopropyl-n-butylammonium, Dimethyl-n-butylammonium, Triäthylammonium, N-Äthyl-N, N-diisopropylammonium, Tributylammonium, Di-n-Butyloctylammonium u. dgl. genannt werden.
Der Ausdruck "9-Julolidinyl" bezeichnet selbstverständlich einen Rest der Formel
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Die neuen Verbindungen der vorstehenden Formel (I) sind in der abgebildeten Form im wesentlichen farblos. Beim Kontakt mit einem sauren Medium, beispielsweise Siliciumdioxydgel, oder einer der gewöhnlich in druckempfindlichen kohlenfreien Vervielfältigungssystemen verwendeten Arten,
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wie"Silton"-Ton oder phenolische Harze, entwickeln die Verbindungen der Formel (I) ein gelb bis schwarz gefärbtes Bild mit einer guten Farbkraft, einer ausgezeichneten Lichtbeständigkeit, Bestän- digkeit gegen Sublimation und xerographischen Kopierbarkeit.
Die Verbindungen sind so sehr gut als farblose Vorläufer geeignet, d. h. als farbbildende Substanzen in druckempfindlichen kohlenfreien Vervielfältigungssystemen. Die Verbindungen, die eine gelbe bis rote Farbe ergeben, können als Toner im Gemisch mit andern Farbbildnern zur Erzeugung von Bildern mit einem neutralen Farbton verwendet werden, die xerographisch gut kopierbar sind. Die Verbindungen der Formel (I), worin mindestens einer der Reste Y 1 und Y2 2 und','mindestens einer der Reste Y, und Y4 gleichzeitig Di-niedrig-alkylamino sind, entwickeln ein braunes bis dunkelblaurotfarbenes Bild beim Kontakt mit einem sauren Medium und sind daher besonders wertvoll als Farbvorläufer.
Darüberhinaus weisen die Verbindungen der Formel (I), insbesondere solche, worin n = 1, Q = COX und X = Alkoxy mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, oder solche, worin einer oder mehrere der Reste Y,, Y2, Y, und Y4 Alkyl mit 1 bis 9 Kohlenstoffatomen darstellen, eine erhöhte Löslichkeit in üblichen und wenig kostspieligen organischen Lösungsmitteln auf, wie geruchlose Mittel - spirits bzw. White spirits, Kerosin, Pflanzenöle u. dgl. ; sowie solche, worin n = 1, Q = COX und X = OM, worin M die vorstehend angegebene Bedeutung hat, sind in Wasser und niedrig-Alkanolen löslich, wodurch es möglich wird, teurere spezielle Lösungsmittel, wie polyhalogenierte oder alkylierte Biphenyle, zu vermeiden, die gewöhnlich zur Herstellung von mikroeingekapselten Lösungen der bekannten Farbbildner verwendet wurden.
Die erfindungsgemässen Verbindungen können in jedem handelsüblichen kohlefreien Vervielfältigungssystem eingesetzt werden.
Ein Beispiel für eine derartige Anwendungstechnik ist im folgenden aufgeführt. Lösungen, die eine oder mehrere farblose Vorläuferverbindungen'der Formel (I) enthalten, gegebenenfalls in Gemisch mit andern Farbbildnern, in geeigneten Lösungsmitteln, werden in an sich bekannter Verfahrensweise, beispielsweise wie in der US-PS Nr. 3, 649, 649 beschrieben, mikroeingekapselt. Die Mikrokapseln werden auf die Rückseite eines Überträgerbogens mit Hilfe eines geeigneten Bindemittels aufgeschichtet und der überzogene Trägerbogen wird anschliessend in einer Mehrfachanordnung mit der mit Mikrokapseln beschichteten Seite in Kontakt mit einem Empfängerbogen angeordnet, der mit einer Elektronenakzeptor-Substanz, beispielsweise Silton-Ton oder einem phenolischen Harz beschichtet ist.
Durch Druckanwendung auf die Anordnung, wie durch einen Griffel, eine Schreibmaschine oder eine andere Schreib- oder Druckform, werden die Kapseln auf der Rückseite gebrochen.
Die Lösung des aus den gebrochenen Mikrokapseln freigesetzten Farbbildners fliesst auf den Empfängerbogen und bildet in Kontakt mit dem darauf befindlichen sauren Medium ein gelbes bis rotes Bild mit einer guten Farbkraft. Selbstverständlich können Varianten dieser Anwendungsmethode angewendet werden. Beispielsweise kann der Empfängerbogen in der Anordnung alternativ mit den betreffenden Verbindungen überzogen werden und das saure Entwicklermittel kann in den Mikrokapseln eingeschlossen sein, die auf die Rückseite des obersten Bogens der Anordnung aufgetragen wurden. Oder kann der Empfängerbogen mit einem Gemisch beschichtet sein, das sowohl das saure Entwicklermittel als auch den mikroeingekapselten Farbbildner enthält.
Es hat sich auch gezeigt, dass bei inniger Vermischung der Verbindungen der Formel (I) mit einem sauren Entwickler der allgemein in thermischen Papieren verwendeten Art, wie in der US-PS Nr. 3, 539, 375 beschrieben, d. h. Papier, das beim Kontakt mit einem erwärmten Griffel oder einer geheizten Type ein farbiges Bild ergibt, beispielsweise Bisphenol A, man beim Erwärmen des Gemisches ein gefärbtes Bild verschiedener Farbtöne von gelb bis purpur, je nach der speziellen verwendeten erfindungsgemässen Verbindung erhält.
Die Fähigkeit der Verbindungen der Formel (I), beim Erwärmen im Gemisch mit einem sauren Entwickler, wie Bisphenol A, eine tiefe Farbe zu bilden, macht sie zur Anwendung in thermischen Papiermarkierungssystemen geeignet, entweder bei Herstellung eines Originals oder einer vervielfältigten Kopie durch Kontakt des thermischen Papiers mit einem geheizten Griffel oder einer geheizten Type gemäss den allgemein verwendeten Methoden.
Die erfindungsgemässen Verbindungen, die in Wasser und niedrig-Alkanolen löslich sind, können in jegliche der üblichen hektographischen oder"Alkohol"bzw."spirits"Reproduzier-Kopiersysteme, wie in der GB-PS Nr. 1, 427, 318 beschrieben, eingearbeitet werden. In derartigen Systemen wird
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ein Überträgerbogen, der auf einer Seite mit einer Schicht überzogen ist, die einen oder mehrere in Wasser oder niedrig-Alkanolen lösliche Farbbildner der Formel (I) enthalten, mit seiner überzogenen Oberfläche gegen die Oberfläche eines Original-Papiers gelegt, das dann mit Schreibmaschine beschrieben, beschrieben oder markiert wird, wodurch eine Übertragung des Überzuges als im wesentlichen farbloses Negativbild auf das Originalpapier an den Punkten erfolgt, wo der Überträgerbogen und das Original-Papier zusammengedrückt wurden.
Das Original-Papier wird anschliessend in Kontakt mit einer Folge von Papierbögen gebracht, die mit einem geeigneten Alkohol-Reproduktionsfluid, wie Äthanol, befeuchtet sind. Das Fluid bzw. die Flüssigkeit löst einen Teil des Farbbildners und überträgt ihn auf jeden Papierbogen, wo er sich mit einer Elektronen-akzeptierenden Substanz unter Bildung eines gelben bis rot-gefärbten Bildes verbindet, das ein Duplikat der Originalschrift oder Schreibmaschinenschrift auf dem Original-Papier darstellt.
Die Molekülstrukturen der erfindungsgemässen Verbindungen wurden auf der Basis der Synthesemethoden, der Elementaranalyse und der Untersuchung ihrer Infrarot-, kernmagnetischen Resonanzund Massenspektren zugeordnet.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung, ohne sie zu beschränken.
Beispiel 1 :
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lischem Harz entwickelte ein orangefarbenes Bild.
Beispiel 2 :
Eine Toluol-Lösung von 3- [N- (4-Äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-3- (l-äthyl-2-methyl-3-indolyl)- - phthalid (farblose Kristalle, Fp. = 161 bis 163 C) im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz entwickelte ein orangefarbenes Bild.
Beispiel 3 :
Eine Toluollösung von 3- [N, N-Bis-(3-äthyl-5-nonylphenyl)-amino]-3-(1-äthyl-2-methyl-3-indo- lyl)-phthalid (Fp. = 76 bis 90 C, Zers.) im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz entwikkelte ein rotfarbenes Bild.
Beispiel 4 :
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ein gelb-orangefarbenes Bild.
Beispiel 5 :
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ein orangefarbenes Bild.
Beispiel 6 :
Eine Toluollösung von 5-(und 6)-n-Octyloxycarbonyl-3-[N-(4-äthoxyphenyl)-N-phenylamino]- -3-(1-äthyl-2-methyl-3-indolyl)-phthalid im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz entwikkelte ein orangefarbenes Bild.
Beispiel 7 :
Eine Toluollösung von 5-(und 6-)-Benzoylcarbonyl3-[N-(4-äthoxyphenyl)-N]-3-(1-äthyl-2-me- thyl-3-indolyl) -phthalid (blassoranger Feststoff, Fp. = 80 bis 85 C) im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz entwickelte ein orange-gelbfarbenes Bild.
Beispiel 8 :
EMI7.4
entwickelte ein orangefarbenes Bild.
Beispiel 10 :
Eine Toluollösung von 3- [N-(4-Äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-3-(N-methyl-2-(und 3-)-pyrrolyl)-
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phthalid (Fp. = 115 bis 134''C) im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz entwickelte ein gelbfarbenes Bild.
Beispiel 11 :
Eine Toluollösung von 3- [N-(4-Äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-3-(9-äthyl-3-carbazolyl)-phthalid (Fp. = 75 bis 85 C, Zers.) im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz entwickelte ein gelborangefarbenes Bild.
Die folgenden Verbindungen der Formel (I), Beispiele 17 bis 29, worin n = 0 und Z die Bedeutung hat von
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entwickelten in Toluollösung, die angegebenen Farben in Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz.
EMI8.2
<tb>
<tb>
Beispiel <SEP> R1/R2R3 <SEP> Y1/Y2 <SEP> Y3/Y4 <SEP> Fp. <SEP> ( C)/
<tb> Gebildete <SEP> Farbe
<tb> 12 <SEP> n-C4H9 <SEP> H <SEP> H <SEP> 54 <SEP> - <SEP> 92 <SEP>
<tb> CH3 <SEP> H <SEP> 4-C2H5 <SEP> Gelb-Orange
<tb> H
<tb> 13 <SEP> n-C6H17 <SEP> H <SEP> H
<tb> CH, <SEP> H <SEP> 4-C2H5O <SEP> Gelb-Orange
<tb> H
<tb> 14 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 145 <SEP> - <SEP> 157 <SEP>
<tb> CH, <SEP> H <SEP> 4-(CH3)2CHO <SEP> Gelb
<tb> 5-CH,
<tb> 15 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 68-75 <SEP> (Zers. <SEP> )
<tb> CH3 <SEP> H <SEP> 4-C2H5O <SEP> Gelb-Orange
<tb> 5-CH3O
<tb> 16 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> H <SEP> 171 <SEP> - <SEP> 174 <SEP>
<tb> CH, <SEP> H <SEP> 3-CH, <SEP> Gelb
<tb> H
<tb> 17 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 66 <SEP> - <SEP> 75 <SEP> (Zers.
<SEP> )
<tb> CH, <SEP> H <SEP> 4-C2Hs0 <SEP> 0range-Gelb <SEP>
<tb> H
<tb> 18 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 103 <SEP> - <SEP> 125 <SEP> (Zers. <SEP> )
<tb> CH, <SEP> H <SEP> 4- <SEP> (CH <SEP> 3) <SEP> 2CH0 <SEP> Gelb
<tb> H
<tb>
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EMI9.1
<tb>
<tb> Beispiel <SEP> R1/R2/R3 <SEP> Y1/Y2 <SEP> Y3/Y4 <SEP> Fp. <SEP> (oC) <SEP> 1 <SEP>
<tb> Gebildete <SEP> Farbe
<tb> 19 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> H <SEP> 77. <SEP> :
<SEP> 90 <SEP>
<tb> CH, <SEP> H <SEP> 4- <SEP> (CH3) <SEP> N <SEP> Braun
<tb> H
<tb> 20 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> H <SEP> 80 <SEP> - <SEP> 115 <SEP>
<tb> CH, <SEP> H <SEP> 2-C00CH, <SEP> Rosa
<tb> H
<tb> 21 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> H <SEP> 76 <SEP> - <SEP> 85
<tb> CH3 <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> Weinrot
<tb> H
<tb> 22 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> H <SEP> 93 <SEP> - <SEP> 116 <SEP>
<tb> CH, <SEP> H <SEP> 4-CH, <SEP> CMH <SEP> Gelb
<tb> H
<tb> 23 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> H <SEP> 105-121
<tb> CH3 <SEP> 4-C8H17 <SEP> 4-Arylalkyl <SEP> Gelb
<tb> H
<tb> 24 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> H <SEP> 106 <SEP> - <SEP> 108 <SEP>
<tb> CH, <SEP> 4-C8H17 <SEP> 4-C8H17 <SEP> Gelb
<tb>
Beispiel 25 :
Eine Lösung von 1, 46 g des Farbbildners des Beispiels 2 in 60 ml Isopropylbiphenyl und eine Lösung, die 5 g Carboxymethylcellulose in 200 ml Wasser enthielt, wurden vermischt und durch rasches Rühren'emulgiert. Die gewünschte Teilchengrösse (5 p) wurde durch das Mikroskop bestimmt.
Zu der Emulsion wurde eine Lösung von 15 g Schweinehaut-Gelatine in 120 ml Wasser gefügt. Der PH -Wert wurde mit 10% wässerigem Natriumhydroxyd unter raschem Rühren auf 6,5 eingestellt, worauf allmählich 670 ml Wasser bei 50 C zugesetzt wurden und der PH-Wert mit 10% wässeriger Essigsäure unter weiterem raschem Rühren auf 4,5 eingestellt wurde. Nach 5 min wurde das Gemisch auf 150C gekühlt, mit 10 g 25% wässerigem Glutaraldehyd versetzt und rasch 15 min lang gerührt.
Die resultierende Dispersion von Mikrokapseln wurde langsamer über Nacht gerührt, mit Wasser auf 1120 g verdünnt und auf weisse Schreibmaschinenpapierbögen geschichtet (Filmdicke 0,0038 cm = 0, 0015 inch). Die Bögen wurden an der Luft getrocknet. Man stellte Schreibmaschinenkopien auf Empfängerbögen her, die entweder mit phenolischem Harz oder mit saurem Ton beschichtet waren. Die Farbbildner des Beispiels 2 zeigten ein gelbfarbenes Bild auf beiden Arten von Empfängerbögen.
Beispiel 26 :
Nach der gleichen Arbeitsweise wie in Beispiel 25 beschrieben, jedoch unter Ersatz des Isopropylbiphenyls durch Sojaöl, wurde der Farbbildner des Beispiels 6 mikroeingekapselt und auf einen Überträgerbogen aufgeschichtet. Der Farbbildner entwickelte ein orangefarbenes Bild mit beiden Arten von Empfängerbögen.
Beispiel 27 :
Eine Polyvinylalkoholdispersion des Farbbildners des Beispiels 7 wurde durch einstündiges
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Schütteln eines Gemisches von 2, 0 g des Farbbildners, 3, 7 g Wasser, 8, 6 g 10% wässerigem Polyvinylalkohol und 10 g Zirkonium-Mahlperlen in einem Farbschüttler hergestellt. Eine Polyvinylalkoholdispersion von Bisphenol A wurde durch Schütteln eines Gemisches von 9, 8 g Bisphenol A, 18, 2 g Wasser, 42 g 10% wässerigem Polyvinylalkohol und 70 ml Zirkonium-Mahlperlen bereitet.
Die Uberzugsmischung wurde durch Vereinigung und sorgfältiges Vermischen von 2, 1 g der Polyvinylalkoholdispersion des Farbbildners mit 47, 9 g der Polyvinylalkoholdispersion von Bisphenol A hergestellt. Die Oberzugsmischung wurde in einer Dicke von 0, 0076 und 0, 0038 cm auf weisse "Mimeo"-Papierbögen aufgetragen, und die Bögen wurden bei Raumtemperatur getrocknet. Durch Kontakt der überzogenen Bögen mit einem Griffel bei einer Temperatur von 110 bis 1500C erhielt man ein dunkelorangefarbenes Bild.
Beispiel 28 :
EMI10.1
von 6 : 4 entwickelte im Kontakt mit saurem Ton ein braunfarbenes Bild und im Kontakt mit phenolischem Harz ein rosa-purpurfarbenes Bild.
Beispiel 29 :
EMI10.2
Harz ein orangefarbenes Bild.
Beispiel 30 :
EMI10.3
mit saurem Ton oder phenolischem Harz ein orangefarbenes Bild, das auf saurem Ton nach der Bestrahlung mit fluoreszierendem Licht grün wurde.
Beispiel 31 :
Eine Toluollösung von 3-[2,4-Bis-(dimethylamino)-phenyl]-3-[N-(4-äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-phthalid (weisser Feststoff, Fp. = 214 bis 216OC, Zers. ) entwickelte im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz ein orangefarbenes Bild.
Beispiel 32 :
Eine Toluollösung von 3- [2, 4-Bis- (dimethylamino)-phenyl]-3- [N- (4-äthoxyphenyl)-N-phenylami- noj-phthalid (blass-oranger Feststoff, Fp. = 111 bis 117 C, Zers. ) entwickelte im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz ein orangefarbenes Bild.
Beispiel 33 :
Eine Toluollösung von 3-(3-Julolidinyl)-3-[N-(4-äthoxyphenyl)-N-phenylamino]-phthalid (Fp.
= 143 bis 147 C) entwickelte im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz ein rotfarbenes Bild.
Beispiel 34 :
Eine Toluollösung von 3- [4- (Dimethylamino)-phenyl]-3- [N, N-bis- (4-octylphenyl)-amino]-phtha- lid (Fp. = 158 bis 169'C) entwickelte im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz ein orangefarbenes Bild.
Eine 2-Gew./Vol.-%-Toluol-Lösung des Produktes dieses Beispiels wurde in variierenden Anteilen mit einer 2-Gew./Vol.-%-Toluol-Lösung des bekannten Farbbildners Kristallviolettlacton (CVL) vermischt, und die resultierende Lösung wurde mit phenolischem Harz in Kontakt gebracht, wobei man folgende Ergebnisse erhielt :
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EMI11.1
<tb>
<tb> Verbindung <SEP> von <SEP> Beispiel <SEP> 34 <SEP> CVL <SEP> Farbe <SEP> des <SEP> erhaltenen <SEP> Bildes
<tb> (2% <SEP> Lösung) <SEP> (2% <SEP> Lösung)
<tb> 7, <SEP> 0 <SEP> ml <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> ml <SEP> Bräunlich-Violett-Schwarz
<tb> 6, <SEP> 5 <SEP> ml <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> ml <SEP> Bräunlich-Violett-Schwarz
<tb> 6, <SEP> 0 <SEP> ml <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> ml <SEP> Violett-Schwarz
<tb> 5, <SEP> 0 <SEP> ml <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> ml <SEP> Bläulich-Schwarz
<tb>
Beispiel 35 :
3- [2-Methyl-4- (diäthylamino)-phenyl]-3-[N,N-bis-(4-dimethylaminophenyl)-amino]-phthalid, ein hell-weinroter Feststoff, entwickelte auf Silicagel eine schwarze Farbe.
Beispiel 36 :
Eine Toluollösung von 5-(und 6-)-Methoxycarbonyl-3-[4-(diäthylamino)-2-äthoxyphenyl]-3- - [N-(4-dimethylaminophenyl)-N-(4-diäthylamino)-amino]-phthalid (Fp. 87 bis 93 C) entwickelte im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz ein braunschwarz gefärbtes Bild.
Die Phthalide der Formel (I), worin Z die Bedeutung von
EMI11.2
hat (Beispiele 37 bis 73), entwickelten in Toluollösung im Kontakt mit saurem Ton oder phenolischem Harz die angegebenen Farben.
EMI11.3
<tb>
<tb>
Beos <SEP> [oe; <SEP> Qm <SEP> R8/R9/R9 <SEP> Y1/Y2 <SEP> Y3/Y4 <SEP> Fp. <SEP> ( C)
<tb> Gebildete <SEP> Farbe <SEP>
<tb> 37 <SEP> 6-(CH3)2N <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 159-160
<tb> 1 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> H <SEP> Rot
<tb> CH,
<tb> 38 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 176-178 <SEP> (Zers.
<SEP> )
<tb> 0 <SEP> Cils <SEP> H <SEP> 4-C2Hs0 <SEP> Rot
<tb> C2H5
<tb> 39 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 185 <SEP> - <SEP> 187 <SEP>
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 3-CHa <SEP> Orange <SEP>
<tb> CH,
<tb> 40 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 181 <SEP> - <SEP> 184 <SEP>
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 4- <SEP> (CH3) <SEP> 2CHO <SEP> Orange <SEP>
<tb> CH,
<tb> 41 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 176-178
<tb> 0 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> 4-(CH3)2CHO <SEP> Rot
<tb> C2Hs
<tb>
<Desc/Clms Page number 12>
EMI12.1
<tb>
<tb> Beispiel <SEP> Q/n <SEP> R7/R8/R9 <SEP> Y1/Y2 <SEP> Y3/Y4 <SEP> Fp.
<SEP> ( C)
<tb> Gebildete <SEP> Farbe
<tb> 42 <SEP> - <SEP> N <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 63 <SEP> - <SEP> 68 <SEP> {zers.) <SEP>
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 4-C2H5O <SEP> Orange
<tb> P-CH3O-C6H4
<tb> 43-H <SEP> H <SEP> H <SEP> 81 <SEP> - <SEP> 95 <SEP> (Zers. <SEP> )
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 4-OH <SEP> Orange
<tb> CH,
<tb> 44 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 173 <SEP> - <SEP> 175 <SEP> (Zers.
<SEP> )
<tb> 0 <SEP> C2H5 <SEP> H <SEP> H <SEP> Rot
<tb> C, <SEP> H, <SEP>
<tb> 45 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 155 <SEP> - <SEP> 155
<tb> 0 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> 3-CH, <SEP> Rot
<tb> C2Hs
<tb> 46 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 85 <SEP> - <SEP> 110 <SEP>
<tb> 0 <SEP> C2H5 <SEP> 4-C8H17 <SEP> 4-C8H17 <SEP> Rot
<tb> C, <SEP> H, <SEP>
<tb> 47 <SEP> - <SEP> H <SEP> 3-C2H5 <SEP> 3-C2H5
<tb> 0 <SEP> CH3 <SEP> 5-C9H19 <SEP> 5-C9H19 <SEP> Gelb
<tb> CH,
<tb> 48 <SEP> - <SEP> Cl <SEP> H <SEP> H
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 4-C2H5O <SEP> Rot
<tb> CH,
<tb> 49 <SEP> - <SEP> H <SEP> N <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 128 <SEP> - <SEP> 138 <SEP>
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 3-C1 <SEP> Orange
<tb> CH,
<tb> 50 <SEP> - <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 163 <SEP> - <SEP> 166 <SEP>
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 4- <SEP> (CH <SEP> )
<SEP> 2N <SEP> Braun
<tb> CH,
<tb> 51 <SEP> 6-(CH3)2N <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 163 <SEP> - <SEP> 164 <SEP>
<tb> 1 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 4- <SEP> (CH3)2N <SEP> Braun
<tb> CH,
<tb>
<Desc/Clms Page number 13>
EMI13.1
<tb>
<tb> Beispiel <SEP> Q/n <SEP> R7/R8/R9 <SEP> Y1/Y2 <SEP> Y3/Y4 <SEP> Fp.
<SEP> ( C)
<tb> Gebildete <SEP> Farbe
<tb> 52 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 154 <SEP> - <SEP> 156
<tb> 0 <SEP> C2H5 <SEP> H <SEP> 4- <SEP> (CH3) <SEP> 2N <SEP> Weinrot <SEP>
<tb> C2H5
<tb> 53-H <SEP> H <SEP> H <SEP> 92, <SEP> 5-102 <SEP>
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 2-COOCH3 <SEP> Gelb
<tb> CH,
<tb> 54 <SEP> - <SEP> CH <SEP> H <SEP> H <SEP> 51 <SEP> - <SEP> 126
<tb> 0 <SEP> C2H5 <SEP> H <SEP> 2-COOCH3 <SEP> Orange
<tb> C2H5
<tb> 55 <SEP> - <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 67 <SEP> - <SEP> 143
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> Braun
<tb> CH,
<tb> 56 <SEP> - <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 182 <SEP> - <SEP> 184,5
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 4-NHCOCH3 <SEP> Orange
<tb> CH,
<tb> 57 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 169 <SEP> - <SEP> 171 <SEP>
<tb> 0 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> 4-NHCOCH3 <SEP> Rot
<tb> C2H5
<tb> 58 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 179 <SEP> - <SEP> 182
<tb> 0 <SEP> C2H5 <SEP> 4-NHCOCH3 <SEP> 4-NHCOCH3 <SEP> Rot
<tb> C, <SEP> H, <SEP>
<tb> 59 <SEP> 6- <SEP> (CH3)2N <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 148 <SEP> - <SEP> 152
<tb> 1 <SEP> C2H5 <SEP> H <SEP> 4-C2H5O <SEP> Orangeb
<tb> C6H5CH2
<tb> 60 <SEP> - <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 163 <SEP> - <SEP> 173
<tb> 0 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> 4-C2H5O <SEP> Orange
<tb> C6H5CH2
<tb> 61 <SEP> - <SEP> cl, <SEP> H <SEP> H
<tb> 0. <SEP> C2H5 <SEP> 4-C8H17 <SEP> 4-Arylalkyl <SEP> Rot
<tb> C2H5
<tb>
<Desc/Clms Page number 14>
EMI14.1
<tb>
<tb> Beispiel <SEP> Q/n <SEP> R7/R8R9 <SEP> Y1/Y2 <SEP> Y3/Y4 <SEP> Fp.
<SEP> ( C)
<tb> Gebildete <SEP> Farbe
<tb> 62 <SEP> 6- <SEP> (CH,) <SEP> 2N <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 203 <SEP> - <SEP> 210
<tb> 1 <SEP> CH, <SEP> 4-C8H17 <SEP> 4-C9H17 <SEP> OrangeB
<tb> CH,
<tb> 63 <SEP> - <SEP> C2H5O <SEP> H <SEP> H
<tb> @ <SEP> 0 <SEP> CHs <SEP> 4-C, <SEP> Ht, <SEP> 4-Cj, <SEP> H17 <SEP> Orange
<tb> C2H5
<tb> 64 <SEP> - <SEP> C2H5O <SEP> H <SEP> H <SEP> 126 <SEP> - <SEP> 131
<tb> 0 <SEP> C2Hs <SEP> H <SEP> 4-NHCOCH, <SEP> Orange <SEP>
<tb> C2H5
<tb> 65-CH, <SEP> H <SEP> H <SEP> 172 <SEP> - <SEP> 174 <SEP>
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> 4-C, <SEP> H17 <SEP> 4-C8H17 <SEP> Rot
<tb> CH,
<tb> 66 <SEP> - <SEP> CH, <SEP> H <SEP> H <SEP> 58 <SEP> - <SEP> 71 <SEP>
<tb> 0 <SEP> C2H5 <SEP> 4-(C2H3)2N <SEP> 4-(C2H5)2N <SEP> Schwarz
<tb> C2H5
<tb> 67-CH, <SEP> H <SEP> H <SEP> 68 <SEP> - <SEP> 83
<tb> 0 <SEP> C2H5 <SEP> 4-(C2H5)2N <SEP> 4-(CH3)
2N <SEP> Schwarz
<tb> C2H5
<tb> 68 <SEP> - <SEP> H <SEP> H <SEP> 67 <SEP> - <SEP> 84
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> -(C2H5)2N <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> Schwarz
<tb> CH,
<tb> 69-C2HsO <SEP> H <SEP> H <SEP> 58 <SEP> - <SEP> 69
<tb> 0 <SEP> C2H4 <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> 4-(CH3)2n <SEP> Weinrot-Schwarz
<tb> C2H5
<tb> 70 <SEP> - <SEP> CH <SEP> ! <SEP> H <SEP> H <SEP> 97 <SEP> - <SEP> 113 <SEP>
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> Schwarz
<tb> CH,
<tb> 71 <SEP> - <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> 59 <SEP> - <SEP> 72
<tb> 0 <SEP> CH, <SEP> 4- <SEP> (C2H5)2N <SEP> 4-(C2H5)2N <SEP> Schwarz
<tb> CH,
<tb>
<Desc/Clms Page number 15>
EMI15.1
<tb>
<tb> Beispiel <SEP> Q/n <SEP> R7/R8/R9 <SEP> Y1/Y2 <SEP> Y3/Y4 <SEP> Fp.
<SEP> ( C)
<tb> Gebildete <SEP> Farbe
<tb> 72 <SEP> 6- <SEP> (CH,) <SEP> 2N <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> B6 <SEP> - <SEP> 92 <SEP>
<tb> 1 <SEP> CH, <SEP> 4- <SEP> (CH,) <SEP> : <SEP> n <SEP> 4- <SEP> (CH9) <SEP> : <SEP> t) <SEP> Braun'' <SEP>
<tb> CH,
<tb> 73 <SEP> 6- <SEP> (CH,) <SEP> 2N <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 137 <SEP> - <SEP> 14B <SEP>
<tb> 1 <SEP> C2H5 <SEP> 4- <SEP> (CH3)2N <SEP> 4-(CH3)2N <SEP> Braunb
<tb> C6H5CH2
<tb>
b) Änderte auf saurem Ton nach Bestrahlen mit fluoreszierendem Licht die Farbe in Grün
Beispiel 74 :
Die Farbbildner der Beispiele 35 und 42 wurden wie folgt mikroeingekapselt :
Eine Lösung von 1 g des Farbbildners in 49 g Isopropylbiphenyl und eine Lösung, die 5 g Carboxymethylcellulose in 200 ml Wasser enthielt, wurden vermischt und unter raschem Rühren emulgiert. Die gewünschte Teilchengrösse (5 p) wurde mit dem Mikroskop überwacht.
Zu der Emulsion wurde eine Lösung von 15 g Schweinehaut-Gelatine in 120 ml Wasser gefügt. Der PH-Wert wurde mit 10% wässerigem Natriumhydroxyd auf 6, 5 unter raschem Rühren eingestellt, und es folgte die allmähliche Zugabe von 670 ml Wasser unter Erwärmen auf 50oC, wobei der pH-Wert mit 10% wässeseriger Essigsäure unter weiterem raschem Rühren auf 4, 5 eingestellt wurde. Nach 5 min, wurden 10 g 25% wässeriger Glutaraldehyd zugesetzt, und es wurde weitere 15 min rasch gerührt. Die resultierende mikroeingekapselte Dispersion wurde langsamer über Nacht gerührt.
12 g Stärke wurden allmählich zu 60 ml Wasser gefügt. Das Gemisch wurde auf 90 C erwärmt und 15 min gerührt. Nach dem Kühlen auf Raumtemperatur wurde das Gemisch zu 473 g der vorstehenden Mikrokapsel-Dispersion gefügt, und die resultierende Emulsion wurde 2 min kräftig gerührt und anschliessend auf Schreibmaschinenpapierbogen in einer Filmdicke von 0, 0038 cm aufgeschichtet.
Die Bögen wurden an der Luft getrookne. t. Schreibmaschinenkopien wurden auf Empfängerbögen hergestellt, die entweder mit phenolischem Harz oder mit saurem Ton beschichtet waren. Der Farbbildner des Beispiels 30 ergab ein orangefarbenes Bild auf beiden Empfängerbögen-Arten, und der Farbbildner des Beispiels 37 ergab auf beiden Arten der Empfängerbögen ein rotes Bild.
Beispiel 75 :
Polyvinylalkoholdispersionen der Farbbildner der Beispiele 30,31 und 37 wurden durch einstündiges Schütteln eines Gemisches von 2, 0 g des Farbbildners, 3, 7 g Wasser, 8, 6 g 10% igem wässerigem Polyvinylalkohol und 10 g Zirkonium-Mahlperlen in einem Farbschüttler hergestellt. Eine Polyvinylalkoholdispersion von Bisphenol A wurde durch Schütteln eines Gemisches aus 9, 8 g Bisphenol A, 18, 2 g Wasser, 42 g 10% wässerigem Polyvinylalkohol und 70 ml Zirkonium-Mahlperlen hergestellt. Die Überzugsmischung wurde durch Vereinigung und sorgfältiges Vermischen von 2, 1 g der Polyvinylalkoholdispersion und des Farbbildners mit 47, 9 g der Polyvinylalkoholdispersion von Bisphenol A bereitet.
Das Überzugsgemisch wurde in Dicken von 0, 0076 und 0, 0038 cm auf weisse "Mimeo"-Papierbögen aufgetragen, und die Bögen wurden bei Raumtemperatur getrocknet.. Beim Kontakt der überzogenen Bögen mit einem auf eine Temperatur von 110 bis 150 C erwärmten Griffel erhielt man ein dunkelorangefarbenes Bild auf dem mit dem Farbbildner des Beispiels 30 beschichteten Bogen, ein dunkelrotes Bild auf dem mit dem Farbbildner des Beispiels 31 beschichteten Bogen und ein dunkelpurpurfarbenes Bild auf dem mit dem Farbbildner des Beispiels 37 beschichteten Bogen.
Beispiel 76 :
Nach einer Arbeitsweise gleich der in Beispiel 74 beschriebenen, jedoch unter Ersatz des Isopropylbiphenyls durch Kerosin, wurde der Farbbildner des Beispiels 61 mikroeingekapselt und
<Desc/Clms Page number 16>
auf einen Überträgerbogen aufgeschichtet. Der Farbbildner entwickelte auf beiden Arten von Empfängerbögen ein rotes Bild.
Beispiel 77 :
Nach einer Arbeitsweise gleich der in Beispiel 74 beschriebenen, jedoch ohne Zusatz von Stärke zu der mikroeingekapselten Dispersion, wurde der Farbbildner des Beispiels 35 mikroeingekapselt und auf einen Überträgerbogen aufgeschichtet. Der Farbbildner entwickelte auf beiden Arten von Empfängerbögen ein schwarzes Bild. Das auf dem mit Ton überzogenen Empfängerbogen gebildete Bild wurde beim Stehen grün.
Beispiel 78 :
Nach einer Arbeitsweise gleich der in Beispiel 74 beschriebenen, jedoch unter Weglassung der Zugabe von Stärke zu der Mikrokapseldispersion, wurde ein Gemisch von 0, 876 g des Farbbildners des Beispiels 39 und 0, 584 g Kristallviolettlacton mikroeingekapselt und auf einem Überträger- bogen aufgeschichtet. Das Gemisch der Farbbildner entwickelte ein blaues bis schwarzes Bild auf mit Harz beschichteten Empfängerbögen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.