AT36650B - Verfahren zum Vereinigen von Metallen von ungleicher thermischer und elektrischer Leitungsfähigkeit und ungleichen Schmelzpunkten mittels eines elektrischen Stromes. - Google Patents

Verfahren zum Vereinigen von Metallen von ungleicher thermischer und elektrischer Leitungsfähigkeit und ungleichen Schmelzpunkten mittels eines elektrischen Stromes.

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AT36650B
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   Dieses Verfahren ist, wenn auch bei gewissen Verbindungen von Nutzen, augenscheinlich unpraktisch für das Verbinden von Schienen, insofern, als ein vollständiger Kontakt des ganzen Verbindungsendes für die erfolgreiche Wirkung der   Verbindung zur Überführung   des Stromes von einer Schiene zur anderen wesentlich ist. Dieses Verfahren ermöglicht daher keine gute elektrische Verbindung, trotzdem damit in gewissen Fällen eine befriedigende mechanische Verbindung zu erzielen ist. 



   Bei einem anderen Verfahren wurde die erwähnte Schwierigkeit durch vorheriges und unabhängiges Erhitzen des Schienenteiles, an dem das Verbindungsende anzubringen ist, zu überwinden gesucht. Dieses Verfahren erwies sich, obgleich es in einem gewissen und begrenzten Masse wirksam ist, nicht einwandfrei wegen der doppelten Arbeit, die Zeitverlust verursacht :   n. ucb kühlt   die Verbindung vermöge der grossen Masse von hoch erhitztem   Stahl verhältnismässig   langsam   ab,   was nicht allein einen Aufschub, sondern auch Verschlechterungen der Verbindung an der Verbindungsstelle verursacht.

   Bei einem weiteren Verfahren wurde das   Verschweissen   oder Hartlöten der Verbindung mit der Schiene dadurch auszuführen versucht, dass von zwei   äusseren   Quellen aus Hitze auf die Metalle an entgegengesetzten Seiten der Verbindungsstelle konzentriert wurde, wie beim Thomsonseben Verfahren, nur wurden die bezüglichen Hitzegrade der Natur der Metalle entsprechend geändert.

   Die Schwierigkeiten bei der praktischen 
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 Regelung des Hitzegrades   halber augenscheinlich und es schliesst   dieses Verfahren gleich dem vorerwähnten die Erhitzung eines verhältnismässig grossen Schienenteiles mit denselben Fulgen,   wie vorher angeführt, iu sich.   Von den beiden zuletzt beschriebenen Verfahren wurde, so weit 
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   2. Der spezifische Widerstand des Eisens der Schiene, der im Vergleich mit demjenigen   de@ Kupfers des Bandes hoch ist und   beim Steigen der Temperatur sehr schnell zunimmt, ver- 
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 ohne Zeit-und Energieverlust erreicht, was der Fall sein würde, wenn der ganze Querschnitt   der Schiene   auf diese Temperatur gebracht werden müsste. 



   Durch den Gebrauch eines Bindemittels wie Bronze, das einen verhältnismässig hohen Schmelzpunkt besitzt, kann der Strom gleichzeitig mit dem Druck abgestellt werden, ohne dass 
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 deren Temperatur nur verhältnismässig langsam fallen und den geschmolzenen Zustand der sich berührenden Flächen ungebührlich lang aufrecht erhalten würde. Dieser Umstand erleichtert daher die Arbeit, indem der Druck mit dem Abstellen des Stromes unterbrochen werden kann, während nicht bloss bei dem gewöhnlichen Thomsonschen Verfahren sondern auch bei allen   erwähnten Abänderungen desselben   der Druck andauern muss. 



   Das Hartlot hat, ausser dass es die zum   Schweissen   erforderliche hohe Temperatur ent- 
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   Stromes, bevor genügend   Zeit verflossen ist, um den Kohlenblock zum Glühen zu bringen, im Schmelzen des Lotes bestehen wird und das Kupferband praktisch von der Schiene als Hitzeleiter zu dieser nicht unterbrochen ist. 



   Es hat sich auch als möglich erwiesen, die Vereinigung eines Kupferbandes mit einer Stahlschiene dadurch zu bewirken, dass man den elektrischen Strom nur durch die Kohlenelektrode hindurchschickt, sodass diese Elektrode die einzige Wärmequelle bildet, wobei der Strom-unterbrochen wird, sobald das Kupfer weich wird und zu fliessen beginnt. 



   Das Verfahren kann natürlich auch in anderei Weise als der beschriebenen durchgeführt   werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.   



  PATENT-ANSPRÜCHE : 
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