AT364649B - Abfallbehaelter - Google Patents

Abfallbehaelter

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AT364649B
AT364649B AT0714779A AT714779A AT364649B AT 364649 B AT364649 B AT 364649B AT 0714779 A AT0714779 A AT 0714779A AT 714779 A AT714779 A AT 714779A AT 364649 B AT364649 B AT 364649B
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AT
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container
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fire extinguishing
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Pucadla Georg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/16Lids or covers
    • B65F1/1607Lids or covers with filling openings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F2001/1494Refuse receptacles comprising means for preventing or extinguishing fire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft einen Abfallbehälter mit einer den zur Aufnahme des Abfalles vorgesehenen Behälterraum einschliessenden Wand, einem Boden und gegebenenfalls einem abnehmbaren Deckel. 



   Bekanntlich entsteht eine vergleichsweise grosse Zahl von Bränden nachweisbar durch in Abfallbehälter von Won- un Aufenthaltsräumen eingeworfenen heissen bzw. noch glühenden Abfall, z. B. Zigarettenstummel, Zündhölzer, Asche u. dgl. Solche Brände erweisen sich insofern als besonders gefährlich, als der Brandherd zunächst oft lange Zeit hindurch unbemerkt bleibt und sich nach der eigentlichen Verursachung erst viel später zu einer Zeit bemerkbar macht, zu der sich, beispielsweise nachts, keine Personen mehr in jenem Raum, in dem der Behälter steht, befinden. Es besteht daher in solchen Fällen oftmals keinerlei Möglichkeit einer zeitgerechten, durch das Auftreten von Rauch und Geruch bewirkten Entdeckung des Brandherdes.

   Aus dem zunächst nur innerhalb des Behälters glimmenden Glutherd wird dann erst geraume Zeit nach der Verursachung ein aus dem Behälter plötzlich herausloderndes Feuer, das dann auf andere im gleichen Raum befindliche Einrichtungsgegenstände überzugreifen vermag. 



   Feuersichere Behälter sind schon in verschiedenerlei   Ausführungsvarianten   bekanntgeworden. 



  So ist beispielsweise in der US-PS Nr.   3, 904, 070   ein Deckel für einen Abfallbehälter mit einer zentra- 
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 einem eine zum Einwerfen des Abfalles bestimmte zentrale Öffnung aufweisenden Deckel dadurch gekennzeichnet, dass das Feuerlöschmittel rund um diese Öffnung, vorzugsweise in einer von der Folie gebildeten, sich rings um die zentrale Öffnung erstreckenden, vorzugsweise schlauchartigen Hülle, angeordnet ist. 



   Zweckmässigerweise ist das Feuerlöschmittel in seiner von der Folie gebildeten Umhüllung unter Druck stehend eingeschlossen, um sich im Bedarfsfall aus der platzenden Hülle gut in der Umgebung verteilen zu können. 



   Die praktische Anwendungsfähigkeit des Erfindungsgegenstandes wird dadurch erweitert, dass die aus der Folie bestehende Umhüllung mit dem darin befindlichen Feuerlöschmittel als eine an den Behälterteilen anbringbare, gegebenenfalls austauschbare bzw. ersetzbare Einheit ausgebildet sein kann. Solche Einheiten lassen sich selbstverständlich jedem üblichen, bereits im Handel befindlichen Abfallbehälter zuordnen,   z. B.   am Deckel anbringen oder auf dem Boden auflegen. 



   In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt ; im einzelnen zeigen : Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemässen Abfallbehälter mit Deckel, Fig. 2 eine Untersicht des Deckels und Fig. 3 eine Untersicht des Bodens. 



   Der Behälter besteht im wesentlichen aus der den zur Aufnahme des Abfalles vorgesehenen   Behälterraum-l-einschliessenden Mand-2-,   aus dem Boden --3-- und dem abnehmbaren Deckel --4--. Dieser Behälter kann aus grundsätzlich beliebigem, womöglich nicht brennbarem 
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 ner dem   Behälterraum-l-zugewendeten   Oberseite das   Feuerlöschmittel --5--,   das vom Behälter-   raum --1-- lediglich   durch eine bei Hitzeeinwirkung zerstörbare Folie --6-- getrennt ist. 



   Das Feuerlöschmittel --5-- besteht aus beliebigem geeignetem Material, also beispielsweise aus Wasser, Schaum, Kohlendioxyd, Halonen oder einem sonstigen beliebigen Löschpulver, das entweder durch Wärmeentzug oder Sauerstoffverbrauch ein schwelendes Feuer zu ersticken vermag. 



  Die   Folie --6-- kann   beispielsweise aus Papier oder einem temperaturempfindlichen Kunststoff gebildet sein und sie soll das   Feuerlöschmittel --5--,   vorzugsweise als dünne Haut. unter Druck einschliessen, so dass sie schon bei geringfügiger Erhitzung platzt und dadurch das Löschmittel in der näheren Umgebung wirksam verteilt. 



   Die   Folie --6-- könnte   mit dem Boden --3-- des Behälters mechanisch verbunden, z. B. randseitig verklebt sein, oder sie kann einem auf dem Boden auflegbaren Beutel, Polster od. dgl. zugehören. Eine solche das Feuerlöschmittel enthaltende Einheit ist vorteilhafterweise austauschbar und ersetzbar, sie kann in jeden beliebigen vorhandenen Abfallbehälter als Brandschutz eingelegt werden und ist leicht gesondert herstellbar und beschaffbar. 



   Der abnehmbare Deckel --4-- des Behälters trägt das   Feuerlöschmittel --5-- an   seiner dem   Behälterraum-l-zugewendeten   Unterseite und weist eine zum Einwerfen des Abfalles bestimmte zentrale   Öffnung --7-- auf.   Rings um diese   Öffnung --7-- verläuft   ein wulstartiger Flansch, der eine Lagerung für eine austauschbare, das Feuerlöschmittel --5'-- enthaltende, aus einer hitzeempfindlichen Folie bestehende   Hülle --6'-- bildet.   Der wulstförmige Flansch --8-- ist mit einer Anzahl von   Öffnungen --8'-- versehen,   welche einer im   Behälterraum-l-entstehenden   Hitze den 
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 --6'-- erleichtern.organe. 



   Die beabsichtigte, völlig selbsttätige Funktion der erfindungsgemässen Vorrichtung ergibt sich aus dieser Ausgestaltung des Behälters zwangsläufig :
Ein im   Behälterraum-l-entstehender   Glutherd wird zunächst durch seine Hitze die im   Behälterboden --3-- angeordnete Folie --6--,   welche das   Feuerlöschmittel --5-- überdeckt,   zerstören bzw. so weitgehend schwächen, dass diese vom Feuerlöschmittel --5-- unter Spannung gesetzte Folie --6-- platzt, das Löschmittel freigibt und zur Wirkung kommen lässt. 



   Selbst wenn diese Wirkung nicht oder nur unvollkommen eintreten sollte oder wenn das Feuer nur im oberen Teil eines mit Abfall gefüllten Behälterraumes --1-- entsteht, schmilzt die von einem solchen Feuer aufsteigende Hitze unweigerlich die an der Unterseite des Behälter- 

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 deckels (4) angeordnete   Hülle-6'-.   Das freiwerdende   Feuerlöschmittel --5'-- rieselt   über den Behälterinhalt und den Brandherd herunter und löscht den letzteren zuverlässig. 



   Selbstverständlich ist die Erfindung mannigfach abwandelbar und ausbaufähig ohne vom Grundgedanken abzuweichen. Vom Material des Behälters ist die Erfindung grundsätzlich unabhängig anwendbar, an das Material der Folie ist lediglich die Anforderung zu stellen, dass es weitgehend hitzeempfindlich ist, weshalb sich hiefür insbesondere diverse Kunststoffe, Zellophan oder Gummi eignen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Abfallbehälter mit einer den zur Aufnahme des Abfalles vorgesehenen Behälterraum einschliessenden Wand, einem Boden und gegebenenfalls einem abnehmbaren Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer dieser die Wand (2), den Boden (3) und gegebenenfalls den Deckel (4) bildenden Behälterteile als Träger eines vorzugsweise flüssigen oder pulverförmigen Feuerlöschmittels (5) ausgebildet ist, welches vom Behälterraum   (1)   lediglich mittels einer durch Hitzeeinwirkung zerstörbaren Folie (6, 6') getrennt ist. 
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Claims (1)

  1. Oberseite des Behälterbodens (3) zumindest bereichsweise vorgesehen ist.
    3. Abfallbehälter mit einem eine zum Einwerfen des Abfalles bestimmte zentrale Öffnung aufweisenden Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Feuerlöschmittel (5') rund um diese Öffnung (7), vorzugsweise in einer von der Folie (6') gebildeten, sich rings um die zentrale Öffnung (7) erstreckenden, vorzugsweise schlauchartigen, Hülle, angeordnet ist.
    4. Abfallbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise elastische, das Feuerlöschmittel (5') enthaltende Hülle (6') in einem vom Öffnungsrand des Deckels (4) gebildeten Lager, z. B. einem vom Öffnungsrand gebildeten wulstförmigen, insbesondere an seiner dem Behälterraum zugewendeten Seite Öffnungen (8') aufweisenden Flansch (8) angeordnet ist.
    5. Abfallbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Feuerlöschmittel (5, 5') in seiner von der Folie (6, 6') gebildeten Umhüllung unter Druck stehend eingeschlossen ist.
    6. Abfallbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Folie (6, 6') bestehende Umhüllung mit dem darin befindlichen Feuerlöschmittel (5, 5') als eine an den Behälterteilen (2,3, 4) anbringbare, gegebenenfalls austauschbare bzw. ersetzbare Einheit ausgebildet ist.
AT0714779A 1979-11-06 1979-11-06 Abfallbehaelter AT364649B (de)

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