AT364144B - Brandschutztuere - Google Patents

Brandschutztuere

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AT364144B
AT364144B AT875477A AT875477A AT364144B AT 364144 B AT364144 B AT 364144B AT 875477 A AT875477 A AT 875477A AT 875477 A AT875477 A AT 875477A AT 364144 B AT364144 B AT 364144B
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Waldner Fa Felix
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
    • E06B5/164Sealing arrangements between the door or window and its frame, e.g. intumescent seals specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Brandschutztüre, bestehend aus zwei, gegebenenfalls unter Bildung eines Türfalzes miteinander verbundenen Blechschalen, zwischen welchen ein mit Isoliermaterial gefüllter Hohlraum belassen ist. 



   An Brandschutztüren wird insbesondere die Anforderung gestellt, dass die dem Feuer abgewendete Türseite nicht zu stark erwärmt wird. Ausserdem muss das Durchschlagen von Flammen unter allen Umständen vermieden werden. Die Verwendung von Blechschalen bringt es jedoch mit sich, dass sich die Türe zufolge der Ausdehnung der feuerseitigen Blechschale verwölbt. Dadurch entsteht insbesondere an der Scharnierseite, an der üblicherweise keine Riegel sitzen, ein nicht vernachlässigbarer Spalt zwischen Türblatt und Türstock. Durch diesen Spalt können sodann heisse Luft, Rauchgase und sogar Flammen treten. Anderseits wird durch die Blechseitenteile des Tür- 
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 Wirkung der Türe in Frage gestellt ist. 



   Es ist weiters eine feuerhemmende Türe bekannt (CH-PS Nr. 562951), bei welcher in dem Tür- 
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 stehender Steg eingreift, um ein Ausbiegen des Türblattes im Feuersfalle zu verhindern. Es versteht sich aber, dass die Verwendung von Holz bei Brandschutztüren als unzweckmässig anzusehen ist. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Brandschutztüre zu schaffen, die im Brandfalle einen in jeder Hinsicht wirksamen Raumabschluss gewährleistet. Dieses Ziel lässt sich mit einer Brandschutztüre der eingangs genannten Art erreichen, bei welcher erfindungsgemäss die beiden Blechschalen zumindest im Bereich der scharnierseitigen Türkante unter Bildung einer Nut miteinander verbunden sind, wobei in an sich bekannter Weise am Türstock im Bereich der Scharnierseite ein etwa parallel zur Türebene verlaufender, bei geschlossenem Türflügel in die Nut eingreifender Steg vorgesehen ist und dass die beiden Blechschalen im Bodenbereich der Nut über einzelne, in Abstand voneinander befindliche Stege miteinander verbunden sind.

   Der von dem Türstock abstehende, in die Nut des Türblattes eingreifende Steg verhindert in wirkungsvoller Weise ein Wegbiegen des Türblattes von dem Türstock, wobei die Verbindung über Stege einerseits einer Verwölbung des Türblattes entgegenwirkt, da im Brandfall die Stege zunächst verformt werden können, bevor eine durchgreifende Verwölbung des Türblattes auftritt. Anderseits wird die Wärmeübertragung von einer Blechschale auf die andere durch Wärmeleitung erheblich vermindert. 



   Die Erfindung samt ihren weiteren Vorteilen und Merkmalen ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht ist. Es zeigen Fig. 1 eine Brandschutztüre in schematischer Frontansicht und Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1 in vergrösserter Darstellung. 



   Der Fig. 1 ist eine Brandschutztür mit zwei   Türflügeln-l, l'-zu entnehmen.   Die Flügel   - l, l'-sind   mit Hilfe von   Scharnieren --2- an   einem   Türstock --3-- gelagert,   der unter Verwendung von Mauerankern --4-- in der Leibung befestigt ist. Jeder   Türflügel     l'-besteht   aus zwei   Blechschalen --la, 1b--,   die unter Bildung eines   Türfalzes --5-- und   einer umlaufenden Nut --6-- miteinander verbunden sind. Der Hohlraum zwischen den   Blechschalen-la, Ib-- ist   mit einem geeigneten Isoliermaterial, z. B. Mineralwolle, gefüllt. Die Verbindung erfolgt am Grund der   Nut --6- bloss   über einzelne Stege --7--, die voneinander in Abstand,   z.

   B.   40 bis 50 cm, liegen. Am   Türstock -3-- ist   im Bereich seiner Scharnierseite, im vorliegenden Fall einer zwei- 
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 vorgesehen. Dieser Steg greift bei geschlossener Tür in die Nut --6-- des Türflügels --1 bzw.   l'-   ein. 



   Wird im Brandfalle eine Seite der Türflügel stark erhitzt, so dehnt sich die dem Feuer zugewendete Blechschale aus, was zu einem Verwölben des Türflügels führt. 



   Das Zusammenwirken des von dem Türstock --3-- abstehenden Steges --8-- mit der Nut -   6-des Türflügels-l-verhindert   in diesem Fall die Bildung eines Spaltes zwischen Türstock -   und Türflügel   wodurch der Durchtritt von heissen Rauchgasen oder Flammen unterbunden wird. Unterstützt wird die brandhemmende Wirkung dadurch, dass die Verbindung zwischen den beiden Blechschalen bloss über einzelne Stege erfolgt. Diese   Stege --7-- können   einerseits Form- änderungen des   Türblattes-l-aufnehmen   und vermindern anderseits den Wärmeübergang durch 

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 Wärmeleitung. Die Verbindung über Einzelstege ist zwar günstig, jedoch nicht unbedingt notwendig.

   Ebensowenig muss die Nut --6-- um das ganze   Türblatt-l-umlaufen,   es genügt, wenn diese Nut im Bereich der scharnierseitigen Türkante ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Brandschutztüre, bestehend aus zwei, gegebenenfalls unter Bildung eines Türfalzes miteinander verbundenen Blechschalen zwischen welchen ein mit Isoliermaterial gefüllter Hohlraum belassen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Blechschalen (la, lb) zumindest im Bereich der scharnierseitigen Türkante unter Bildung einer Nut (6) miteinander verbunden sind, wobei in an sich bekannter Weise am Türstock (3) im Bereich der Scharnierseite ein etwa parallel zur Türebene verlaufender, bei geschlossenem Türflügel (1, 1') in die Nut (6) eingreifender Steg (8) vorgesehen ist und dass die beiden Blechschalen (la, lb) im Bodenbereich der Nut (6) über einzelne, in Abstand voneinander befindliche Stege (7) miteinander verbunden sind.
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