AT363983B - Vorrichtung zum reinigen des gleisbettes - Google Patents

Vorrichtung zum reinigen des gleisbettes

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AT363983B
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Guenter Ing Weikert
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Mut Masch & Transport
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/06Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track
    • E01B27/10Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track without taking-up track
    • E01B27/102Removing unwanted material without removing the ballast
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/08Pneumatically dislodging or taking-up undesirable matter or small objects; Drying by heat only or by streams of gas; Cleaning by projecting abrasive particles
    • E01H1/0863Apparatus loosening or removing the dirt by blowing and subsequently dislodging it at least partially by suction ; Combined suction and blowing nozzles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H8/00Removing undesirable matter from the permanent way of railways; Removing undesirable matter from tramway rails

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen des Gleisbettes, insbesondere zum Reinigen des Schotterbettes von Eisenbahnschienen, mit wenigstens einer nach unten gerichteten Blaseinrichtung, insbesondere Blasdüse, zum Erzeugen eines auf das Gleisbett gerichteten Druckstrahles, vorzugsweise Druckluftstrahles, mit wenigstens einer Saugeinrichtung zum Absaugen von auf dem Gleisbett befindlichen Verunreinigungen, und mit wenigstens einem Sammelbehälter für die angesaugten Verunreinigungen, wobei wenigstens je eine Blas- und Saugeinrichtung im Bereich seitlich ausserhalb der Schienen und zwischen den Schienen vorgesehen ist, welche Vorrichtung auf einem Fahrzeug angeordnet oder an ein solches. anbaubar ist. 



   Bei der bekannten Vorrichtung nach der AT-PS Nr. 312028 sind die Blas- und Saugdüsen im 
 EMI1.1 
 bekannte Vorrichtung ist überaus energieaufwendig. 



   Bei der bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art werden die Blas- und Saugdüsen in das Schotterbett eingeführt,   d. h.   sie dringen bis auf eine gewisse Tiefe in das Schotterbett ein (FR-PS Nr. 1. 065. 732, Nr. 971. 180). Auf Grund dieser Bauweise kann das Reinigen des Schotterbettes nur bei stillstehendem Fahrzeug erfolgen. Ausserdem ist der Energieaufwand für das Einführen der Düsen in das Schotterbett beträchtlich. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden, und eine Vorrichtung zum Reinigen des Gleisbettes zu schaffen, die einen wesentlich geringeren Energieaufwand erfordert. 
 EMI1.2 
 erreicht, dass die Unterkanten bzw. Mündungsebenen der Blas- und Saugeinrichtungen etwa in Höhe der Schienenoberkante oberhalb des Schotterbettes angeordnet sind, und dass die Blas- und Saugeinrichtung in bezug auf das Fahrzeug elastisch abgestützt sind. 



   Dadurch ist es möglich, das Schotterbett kontinuierlich durch Befahren der Gleise zu reinigen, wobei der erforderliche Energieaufwand wesentlich geringer als bei den bekannten Vorrichtungen ist. Es wird für das Sauggebläse nur ein Bruchteil jener Leistung benötigt, die für den Betrieb der bekannten Vorrichtung erforderlich ist. 



   In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die, beispielsweise mittels eines gemeinsamen Rahmens in bezug auf das Fahrzeug elastisch abgestützten, Blas- und bzw. oder Saugeinrichtungen in vertikaler Richtung und bzw. oder quer zur Schienenrichtung verstellbar sind. Auf diese Weise ist es möglich, die   Blas-und/oder   Saugeinrichtung je nach Beschaffenheit des Gleisbettes möglichst nahe an dessen Oberfläche heranzuführen, und damit den Energiebedarf möglichst gering zu halten. Durch die Verstellbarkeit der zwischen den Schienen befindlichen Blas- und Saugeinrichtung ist es ausserdem möglich, jeweils nur eine Hälfte des zwischen den Schienen befindlichen Teiles des Gleisbettes zu reinigen, und damit den Leistungsbedarf weiter zu reduzieren.

   Es ist dann zwar erforderlich, die Strecke zweimal zu befahren, um das Gleisbett vollständig zu reinigen, jedoch ist die Energieersparnis derart gross, dass sich dieser Aufwand lohnt. 



   Um Beschädigungen der Vorrichtung durch grössere Unebenheiten des Gleisbettes bzw. durch grössere Abfälle zu vermeiden, ist es auch vorteilhaft, dass zumindest je einer Blas- und Saugeinrichtung ein Abweiser zugeordnet ist, der in Fahrtrichtung vor derselben angeordnet ist. 



   Zur weiteren Verminderung des Energiebedarfes ist es auch vorteilhaft, dass die Saugeinrichtung zumindest teilweise von einer elastischen Abdeckung umgeben ist, die vorzugsweise im Abstand oberhalb des Gleisbettes endet. 



   Bei der erfindungsgemässen Ausführung ist es-im Gegensatz zu der eingangs genannten bekannten Vorrichtung - auch möglich, ohne Filter das Auslangen zu finden. Dies wird in Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, dass die Saugeinrichtung mittels einer Saugleitung, und gegebenenfalls eines elastischen Zwischenstückes, unmittelbar an den Sammelbehälter angeschlossen ist. Da kein Filter vorhanden ist, wird die Brandgefahr beträchtlich vermindert. Bei der eingangs genannten Vorrichtung besteht demgegenüber Gefahr, dass brennende oder glosende Abfälle,   z. B.   



  Zigarettenstummel, angesaugt werden und in den Luftfilter gelangen, wodurch ein Brand entstehen kann. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit einer Variante dargestellt ist, näher beschrieben. Es zeigen : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Fig. 3 eine Variante einer Einzelheit aus Fig. 1 in vergrössertem Massstab. 



   Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung zum Reinigen des Schotterbettes von Eisenbahn- schienen ist auf einem Fahrwerk-l-mit einer Vorderachse --2-- und einer Hinterachse --3-- angeordnet. Die Fahrtrichtung ist mit Pfeil 4 bezeichnet. Das Schotterbett ist mit --5-- und die
Eisenbahnschienen sind mit --6-- bezeichnet. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem auf einem Rahmen --7-- angeordneten Antriebsmotor --8--, der ein   Gebläse -9-- antreibt.   Der Druckstutzen des Gebläses --9-- ist über eine elastische Ver-   bindung --10--, z. B.   einen Schlauch, mit zwei nach unten gerichteten   Blasdüsen --11-- verbunden,   von denen je eine im Bereich seitlich ausserhalb und zwischen den Schienen --6-- angeordnet ist, und deren Unterkanten bzw. Mündungsebenen im Abstand unterhalb der Schienenoberkante, im geringen Abstand oberhalb des Schienenfusses bzw. Gleisbettes angeordnet sind. In Fahrtrichtung vor den   Blasdüsen --11-- befindet   sich je eine Saugeinrichtung --12--, die über eine weitere elastische   Verbindung z.

   B.   einen Schlauch, mittels einer Saugleitung --14-- unmittelbar und ohne Zwischenschaltung eines Filters an einem   Sammelbehälter --15-- angeschlossen   ist. Der   Sammelbehälter --15-- ist betriebsmässig   luftdicht abgeschlossen und besitzt an seiner Unterseite einen Deckel --16--, nach dessen Entfernen die im   Sammelbehälter --15-- angesammelten   Abfälle ausgetragen werden können. An seiner Oberseite ist der   Sammelbehälter --15-- mittels   einer Leitung - mit der Saugseite des   Gebläses --9-- verbunden.   Der   Sammelbehälter --15-- besitzt   vorzugs- weise eine sich nach unten verjüngende Form mit schräg nach unten verlaufenden Wänden, um das Austragen der Abfälle zu erleichtern. 



   Die jeweils seitlich ausserhalb und zwischen den   Schienen --6-- befindlichen Blasdüsen --11--   und Saugeinrichtungen --12-- sind jeweils auf einem gemeinsamen Tragrahmen --18-- angeordnet, und mittels dieses Rahmens gemeinsam elastisch am   Fahrwerk-l-abgestützt.   Hiezu ist der Rahmen   --18-- in nicht   näher dargestellter Weise am Fahrwerk-l-elastisch gelagert. Der Rahmen --18-- ist ausserdem höhenverstellbar gelagert, um die   Blasdüsen --11-- und Saugeinrichtungen --12--   gemeinsam in ihrer Höhe in bezug auf die Schienenoberkante bzw. das Gleisbett verstellen zu können. Es wäre jedoch auch möglich, die   Blasdüsen --11-- und Saugeinrichtungen --12-- jeweils   einzeln und unabhängig voneinander höhenverstellbar zu lagern.

   Die zwischen den Schienen --6-befindliche   Blasdüse --11-- und Saugeinrichtung --12-- sind   quer zur Schienenrichtung verstellbar gelagert, wobei die quer zur Schienenrichtung gemessene Breite der Saugeinrichtung --12-- etwa gleich ist der halben Spurweite. Es wäre selbstverständlich auch möglich, die seitlich ausserhalb der Schienen befindlichen   Blasdüsen --11-- und Saugeinrichtungen --12-- quer   zur Schiene verstellbar zu lagern. 



   In Fahrtrichtung im Abstand vor den   Blasdüsen --11-- bzw. Saugeinrichtungen --12-- befindet   sich je ein   Abweiser --19--,   der am Fahrwerk-l-angebracht ist. 



   Fig. 3 zeigt eine Variante, bei welcher die Saugeinrichtung --12--, die als Saugdüse ausgebildet ist, von einer elastischen   Abdeckung --20--, z. B.   einer elastischen Manschette, Gummimanschette od. dgl., umgeben ist. Diese Abdeckung --20-- endet im Abstand über dem Gleisbett. 



  Die Saugdüse erweitert sich von ihrer Mündung ausgehend, im wesentlichen stetig nach oben hin. 



   Die beschriebene Vorrichtung erfordert einen wesentlich geringeren Energieaufwand als die eingangs genannte bekannte Vorrichtung. Während diese bekannte Vorrichtung eine Leistung von etwa 300 kW benötigt, erfordert die erfindungsgemässe Vorrichtung nur etwa 40 kW. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann in ein gezogenes oder selbstfahrendes Schienenfahrzeug eingebaut sein, oder kann an ein solches angebaut werden. 



   Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Varianten möglich. Beispielsweise kann die zwischen den Schienen angeordnete Blas- und Saugeinrichtung um eine, im wesentlichen horizontale und in Schienenrichtung verlaufende Achse, schwenkbar gelagert werden. Zur Höhenverstellung der Blas- und Saugeinrichtung können mechanische oder druckmittelbetätigte Einrichtungen,   z. B.   



  Seilzüge, Schraubspindeln, Arbeitszylinder usw. vorgesehen werden. Die elastische Abstützung der Blas- und Saugeinrichtung am Fahrzeug kann mittels Gummiblöcken, Federn   od. dgl.   erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Reinigen des Gleisbettes, insbesondere zum Reinigen des Schotterbettes von Eisenbahnschienen, mit wenigstens einer nach unten gerichteten Blaseinrichtung, insbesondere Blasdüse, zum Erzeugen eines auf das Gleisbett gerichteten Druckstrahles, vorzugsweise Druckluftstrahles, mit wenigstens einer Saugeinrichtung zum Absaugen von auf dem Gleisbett befindlichen Verunreinigungen, und mit wenigstens einem Sammelbehälter für die angesaugten Verunreinigungen, wobei wenigstens je eine Blas- und Saugeinrichtung im Bereich seitlich ausserhalb der Schienen und zwischen den Schienen vorgesehen ist, welche Vorrichtung auf einem Fahrzeug angeordnet oder an ein solches anbaubar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkanten bzw.
    Mündungsebenen der Blas- (11) und Saugeinrichtungen (12) etwa in Höhe der Schienenoberkante oberhalb des Schotterbettes angeordnet sind, und dass die Blas- (11) und Saugeinrichtung (12), in bezug auf das Fahrzeug elastisch abgestützt sind.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beispielsweise mittels eines gemeinsamen Rahmens (18) in bezug auf das Fahrzeug elastisch abgestützten Blas- (11) und bzw. oder Saugeinrichtungen (12) in vertikaler Richtung und bzw. oder quer zur Schienenrichtung verstellbar sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest je einer Blas- (11) und Saugeinrichtung (12) ein Abweiser (19) zugeordnet ist, der in Fahrtrichtung vor denselben angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugeinrichtung (12) zumindest teilweise von einer elastischen Abdeckung (20) umgeben ist, die vorzugsweise im Abstand oberhalb des Gleisbettes endet.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugeinrichtung (12) mittels einer Saugleitung (14), und gegebenenfalls eines elastischen Zwischenstückes (13), unmittelbar an den Sammelbehälter (15) angeschlossen ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Schienen (6) befindliche Blas- und Saugeinrichtung (11,12) um eine im wesentlichen horizontale und in Schienenlängsrichtung verlaufende Achse schwenkbar gelagert ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung der Saugeinrichtung (12) in Fahrtrichtung vor der Blaseinrichtung (11) die etwa in Höhe der Schienenoberkante oberhalb des Schotterbettes liegende Blaseinrichtung (11) in Fahrtrichtung nach vorne gekrümmt ausgebildet ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US20230212833A1 (en) * 2022-01-05 2023-07-06 Steven J. Wright Rail track cleaner vehicle

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