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Die Erfindung bezieht sich auf einen Tonfilmprojektor mit einer Projektionseinrichtung zur optischen
Wiedergabe eines Laufbildfilmes und Aufnahme- und Wiedergabeeinrichtungen für die akustische Aufnahme bzw. Wiedergabe, welche optischen und akustischen Aufnahme- bzw. Wiedergabeeinrichtungen sowie
Transporteinrichtungen für den Film durch eine Mehrzahl von Betätigungseinrichtungen, darunter eine
Betriebsartenschalteinrichtung, betätigbar sind, denen jeweils Anzeigeeinrichtungen zugeordnet sind, die über von den Betätigungseinrichtungen steuerbare Schalteinrichtungen aus einem Ruhe- in einen
Betriebszustand schaltbar sind.
Solche Tonfilmprojektoren enthalten eine Vielzahl von betätigbaren Einrichtungen, wie Anschlüssen für die anzuschliessenden Geräte, einem Endverstärker, einem automatischen Suchlaufwerk, einem
Mischpult, u. dgl. m. Alle diese Einrichtungen sind zumeist in einem gemeinsamen Gehäuse zusammengefasst, und es sind eine Reihe von Betriebsartenschalteinrichtungen vorhanden, die vom Benutzer des Gerätes je nach Art seiner Verwendung betätigt werden können. Daneben besitzen die einzelnen Geräte eigene
Schaltungselemente, wie Lautstärkenregler, Abstimmeinrichtungen, usw. die im Betriebe individuell bedient werden müssen oder können.
Bei diesen komplizierten Geräten ist die Bedienung zumindest erschwert und unübersichtlich.
Insbesondere weisen manche Projektoren eine Unzahl verschiedener Betriebsmöglichkeiten auf, die sich untereinander nur wenig unterscheiden, so dass leicht Irrtumsmöglichkeiten gegeben sind. Es wurde deshalb nach dem DE-GM 7738348 vorgeschlagen, für jede Betriebsart eine auf das Gerät passende
Schablone vorzusehen, die auf die Betätigungs- bzw. Betriebsartenschalteinrichtung aufsteckbar ist und die Ziffern- und Hinweiszeichen in Zuordnung zu jeder dieser Betätigungseinrichtungen trägt, aus denen die Aufeinanderfolge und die Art der Betätigung für die jeweilige Betriebsart angegeben ist. Solche Scha- blonen hatten aber den Nachteil, dass sie nicht unverlierbar mit dem Gerät verbunden werden konnten, sondern als verhältnismässig platzaufwendiger Teil gesondert mitgeführt und aufbewahrt werden mussten.
Wegen ihrer Grösse und ihrer Anzahl war die Handhabung auch verhältnismässig umständlich, und sie waren überdies für Beschädigungen relativ anfällig, weil sie in der Praxis aus leichtem Karton bestanden, der naturgemäss bei längerem Gebrauch knicken oder einreissen kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Tonfilmprojektor der beschriebenen Art so auszubilden, dass er mittels einer "ungedruckten Gebrauchsanleitung", wie sie für ein Magnetbandgerät schon praktisch verwirklicht wurde und daher an sich bekannt ist, auch für mehrere unterschiedliche
Programme bzw. Bedienungsarten den Benutzer leicht auf die richtige Reihenfolge der zu betätigenden Handgriffe hinweist.
Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass in an sich bekannter Weise bei Betätigung der Betriebsartenschalteinrichtung jeweils jene Anzeigeeinrichtungen in Betrieb setzbar sind, und dass eine wenigstens auf zwei Programme zur aufeinanderfolgenden Betätigung der Betätigungseinrichtungen mit Hilfe einer Programmwähleinrichtung wahlweise einstellbare Programmsteuereinrichtung, vorzugsweise in Form eines Mikroprozessors vorgesehen ist, durch die die Ansteuerungsfolge der nach jeder Betätigung der Betätigungseinrichtungen den nächstfolgenden Betätigungsschritt anzeigenden Anzeigeeinrichtung entsprechend dem ausgewählten Programm veränderbar ist. Auf diese Weise lässt sich das Problem lösen, ohne dass verlierbare bzw. leicht beschädigbare Teile vorgesehen sein müssen.
Die Verwendung eines Mikroprozessors bietet sich wegen des raumsparenden Aufbaus des Programmspeichers insbesondere dann an, wenn ein solcher Mikroprozessor für die Steuerung anderer Programme des Gerätes bzw. für die Automatisierung einzelner Vorgänge an sich schon vorhanden bzw. sein Einbau von Nutzen ist. Die zum Einsatz kommenden Anzeigeeinrichtungen können dabei verschiedener Natur, beispielsweise optische oder akustische Anzeigeeinrichtungen sein.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Fig. 1 zeigt als Beispiel für ein erfindungsgemäss ausgestattetes Aufnahme-oder Wiedergabegerät einen Tonfilmprojektor in Seitenansicht. Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen zwei'verschiedene Ausführungsformen von Schaltungen, wogegen die Fig. 4 ein anderes Programmwerk darstellt.
In einem Projektor --1-- sind koaxiale Spulenzapfen --2-- für die Vorrats- bzw. Aufwickelspule vorgesehen. Der von der Vorratsspule abgezogene Film wird in üblicher Weise vorbei an der optischen Achse eines Objektivs --3-- mit Hilfe eines Greifers --4-- durch eine Bildbühne --5-- gefördert. Ferner sind noch an sich bekannte, nicht dargestellte Tonaufnahme-bzw.-wiedergabeeinrichtungen sowie ein kontinuierlicher Antrieb für den Film vorgesehen. Transportrichtung und Wiedergabe mit oder ohne Ton
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ist mit Hilfe eines Drehschalters --6-- entsprechend den angegebenen Symbolen von einer "0"- bzw.
Stopp-Stellung aus in eine Vorlaufstellung "VL" ohne Ton, in eine Vorlaufstellung gemäss dem Symbol - mit Ton bzw. in zwei verschiedene Rücklaufstellungen "RL" verstellbar. Zum genauen Einstellen des
Filmes auf einen gewünschten Szenenbeginn oder ein Szenenende ist ein Einzelbilddrehknopf --8-- vorgesehen, der mit einer lediglich angedeuteten Hauptwelle --9-- für den Antrieb des Greifers --4-- bzw. des nicht dargestellten Verschlusses mittelbar oder unmittelbar verbunden ist.
Ferner ist ein Bedienungspult --10-- vorgesehen, dessen verschiedene Betätigungs- bzw.
Betriebsartenschalteinrichtungen im folgenden nur insoweit besprochen werden, als dies zur Erläuterung der Erfindung erforderlich ist. Von links nach rechts gesehen, befindet sich auf diesem Schaltpult --10-- ein Lautstärkeneinsteller --11-- zum Einstellen der Lautstärke beim Mithören einer Aufnahme, über eine
Mithörbuchse --12--, ein elektronisches Zählwerk --13--, das entsprechend dem in der US-PS
Nr. 4, 097, 906 unter anderem beschriebenen elektronischen Zählwerk ausgebildet ist und dem eine "0000"-Taste-14-- zum Rückstellen des Zählwerkes auf "0" bzw. zum Löschen aller eingespeicherten
Befehle zugeordnet ist.
Ferner finden sich zwei Wähltasten --15, 16-- zum Wählen von Mono- bzw.
Stereobetrieb und für den Fall der Wahl von Monobetrieb noch je eine Taste --17 bzw. 18-- zur Auswahl der linken bzw. rechten Tonspur am Film. Auf diesen Tasten --17, 18-- finden sich entsprechende
Symbole, auf denen die jeweilige Tonspur --T-- hervorgehoben ist.
Zum Zählwerk --13-- gehören auch noch eine Taste --19--, durch die die Beginne einer durchzu- führenden Aufnahme bzw. der zugehörige Zählwerksstand speicherbar sind, sowie eine Simulationstaste - -20--, die entsprechend dem in der genannten US-PS enthaltenen Vorschlag, zählwerksgesteuert eine Umschaltung von der Wiedergabe von einer oder beiden Tonspuren --T-- des Filmes auf eine andere an den Projektor --1-- angeschlossene Tonquelle durchführt. Dadurch kann simuliert werden, dass anschliessend an eine Tonaufzeichnung am Film eine Einblendung von einer weiteren Tonquelle bereits vorgenommen wurde.
Durch die Überprüfung mit Hilfe der Simulationstaste --20-- ist es möglich, festzustellen, ob die Tonszenenübergänge den Vorstellungen des Benutzers des Projektors --1-entsprechen, bevor die zusätzliche Aufnahme tatsächlich durchgeführt wird. Das Ende jeder durchzuführenden Aufnahme kann dem Zählwerk --13--, bzw. seinem Speicher mit Hilfe einer Taste --21-eingegeben werden, die auch sonst zur Beendigung der Aufnahme dient, bzw. durch die das Umschalten auf Wiedergabe erfolgt.
Mit dem Speicher des Zählwerkes --13-- können auch drei Tasten --22, 23 oder 24-- zusammen- wirken, die auch für andere Betriebsarten als für den Betrieb mit dem Zählwerk --13-- von Bedeutung sind. Von diesen Tasten --22, 23, 24-- lässt sich mit Hilfe der Taste --22-- ein hartes Einblenden ("T-Schnitt"), mittels der Taste --23-- ein Auf- bzw. Abblenden ("V-Schnitt") und mit Hilfe der Taste - ein Überblenden an den Tonszenenübergängen ("X-Schnitt") vorprogrammieren.
Weitere Tasten sind die Tasten --25, 26-- zur Löschung des jeweils letzten oder aller eingegebenen Befehle, eine Überspieltaste --27--, eine Aufnahmetaste --28--, die gegebenenfalls in bekannter Weise erst nach Betätigen einer Entriegelungstaste --29-- gedrückt werden kann, sowie schliesslich eine Tricktaste --30--, durch die ein Trickwähler --31-- für Einblendungen und Dämpfungen einer bereits durchgeführten Aufnahme in Betrieb setzbar ist. Schliesslich ist ein Aussteuerungsfeld --32-- mit je einem Schieberegler --33 bzw. 34-- für die linke bzw. rechte Tonspur --T-- des Filmes vorhanden, die von einer Stellung --A-- ausgehend, in der die Automatik eingeschaltet ist, in verschiedene Stellungen für manuelle Steuerung verschiebbar sind.
Ebenso, wie dies bei dem bekannten Gerät der Fall ist, sind einem Teil der Bedienungstasten nicht nur eine Funktionskontrollampe --K-- zugeordnet, sondern auch eine Anzeigelampe, die den Benutzer darüber informiert, dass er an der entsprechenden Betätigungseinrichtung eine Betätigung vornehmen kann bzw. soll. Hiezu sind im vorliegenden Falle die Tasten --15 bis 24 und 28-- transparent ausgebildet und von innen her beleuchtbar. Die Beleuchtung kann dabei in bekannter Weise entweder über Glühbirnen, über Leuchtdioden oder eine andere Lichtquelle erfolgen.
Weiters sind Stellungsanzeigelämpchen vorgesehen, u. zw. für den Drehschalter --6-- für die Stellung "RL" ein Lämpchen --35-- (der Ausdruck "Lämpchen" soll hier für sämtliche denkbaren Lichtquellen gelten), für die Stellung "0" ein Stellungsan- zeigelämpchen-36--, für die Stellung "VL" ein Stellungsanzeigelämpchen --37-- und für die Stellung mit dem Symbol --7-- ein Stellungsanzeigelämpchen --38--.
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Für den Lautstärkeregler --11-- zum Regeln der Mithörlautstärke ist ein Lämpchen --39-- für die Einstellung der Minimallautstärke und ein Lämpchen --40-- für eine mittlere Lautstärkeneinstellung vorgesehen. Auch dem Trickreglerknopf --31-- sind mehrere Stellungsanzeigelämpchen-41-- zugeordnet.
Die Aussteuerungsreglerfläche des Aussteuerungsreglers --32-- ist ähnlich wie beim bekannten Gerät als Ganzes beleuchtbar, wofür im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei gemeinsam oder auch gesondert
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chendes Symbol aufweisender Leuchtpfeil --49-- an der linken Seite des Projektors-l-und ein ähnlicher Leuchtpfeil --50-- mit dem Symbol einer Einsteckbuchse an der rechten Seite des Schaltpultes --10--, welch letzterer auf die Notwendigkeit des Ansteckens eines entsprechenden Steckers hinweist.
Diese Pfeile sind deshalb vorgesehen, weil einerseits der Bedienende von der Schaltseite des Projektors - her erkennen muss, wenn er an einer der übrigen Seiten des Projektors eine Betätigung vorzunehmen hat. Auf der jeweiligen Seite kann dann zusätzlich noch eine Anzeige vorgesehen sein, beispielsweise um anzuzeigen, welche von mehreren Steckbuchsen in Frage kommt. Hiezu kann beispielsweise ein die Steckbuchse einrahmender Leuchtring vorgesehen sein.
Ferner können an Stelle der
Pfeile --49, 50-- oder zusätzlich hiezu bzw. zu den übrigen genannten optischen Anzeigen auch akustische Anzeigen als Hinweis vorgesehen sein, was einerseits bei Betätigungseinrichtungen von Vorteil ist, die nicht an der in Fig. 1 dargestellten Schaltseite des Gerätes-l-angeordnet sind, anderseits muss aber gerade bei einem Aufnahmegerät dafür Sorge getragen werden, dass solche akustische Anzeigeein- richtungen nicht etwa eine Mikrophonaufnahme stören können.
Um dem Benutzer kompliziertere Anweisungen zu geben, wie etwa, dass er den Szenenanfang oder das
Szenenende aufsuchen soll, sind im dargestellten Ausführungsbeispiel drei Leuchtfelder --51, 52, 53-- um den Drehknopf --6-- herum angeordnet, doch lässt sich mit Vorteil für solche komplizierteren Anweisungen auch ein kleiner über einen Servotrieb antreibbarer Tonträger mit den entsprechenden Anweisungen verwenden, wie er in der AT-PS Nr. 347266 vorgeschlagen worden ist.
Um nun dem Benutzer des Projektors-l-bei der Durchführung bestimmter Betriebsarten behilflich zu sein, sind am Projektor --1-- zwei koaxial angeordnete Programmwählknöpfe --54, 55-- vorgesehen, durch die die Ansteuerungsfolge der nach jeder Betätigung irgendeiner Betätigungseinrichtung den nächstfolgenden Betätigungsschritt anzeigenden Anzeigeeinrichtungen entsprechend dem jeweils mit Hilfe dieser beiden Knöpfe --54, 55-- ausgewählten Programm veränderbar ist. Diese beiden Programm- wählknöpfe-54, 55-sind in der Fig. 2 in grösserem Massstabe dargestellt. Nachstehend sollen nun lediglich zur Illustrierung der Möglichkeiten verschiedene Programme besprochen werden, die mittels der Knöpfe --54, 55-- einstellbar sind.
In der in Fig. 2 dargestellten Stellung des Knopfes --54-- befindet es sich in einer Ruhelage, in der eine Anzeige der durchzuführenden Betätigungen nicht erfolgt. Der Knopf --54-- ist als durchsichtige Scheibe ausgebildet, die an ihrer Oberseite lediglich einen Pfeil --56-- aufweist, wogegen darunterliegende Symbole --57, 58--, die zwei mögliche Stellungen des Knopfes --55--, nämlich für Mikrophonaufnahmen - bzw. für Aufnahmen von einer Tonquelle --57--, bezeichnen, sichtbar bleiben.
Normale Aufnahme
Dreht man den Programmwählknopf --54-- im Uhrzeigersinn auf ein Symbol --59-- für normale Aufnahme und belässt den Programmwählknopf --55-- auf der in Fig. 2 dargestellten Einstellung für Mikrophonaufnahmen, so ergibt sich die folgende Anzeige. Zunächst blinken die Tasten-15, 16- wechselweise und deuten damit an, dass eine der beiden Tasten zu betätigen ist. Somit ist die Wahl zwischen Mono- und Stereoaufnahme zu treffen. Dabei können die beiden, die Tasten --15, 16-wechselweise erleuchtenden Anzeigelämpchen über einen astabilen Multivibrator angesteuert sein.
Sobald sich der Benutzer für eine der beiden Aufnahmearten entschieden und dementsprechend eine der beiden Tasten --15 oder 16-- gedrückt hat, endet das wechselweise Blinken der beiden Tasten --15, 16--, und es leuchtet das jeweilige Funktionskontrollämpchen-K-- auf.
Mit dem Ende des Blinkens der beiden Tasten --15, 16-- leuchtet aber nun der Buchsenpfeil --50-auf und weist so den Benutzer darauf hin, dass das Mikrophon an der an der Vorderseite des Projektors
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ein Lämpchen oder eine Leuchtumrahmung zuzuordnen. Mit der Buchse ist eine Schalteinrichtung verbunden (nicht dargestellt), durch die dem Programmwerk das Hineinstecken des Mikrophonsteckers und damit die Durchführung dieses zweiten Befehles angezeigt wird. Damit verlöscht der Buchsenpfeil--50--.
Sobald der Buchsenpfeil --50-- verlöscht ist, blinken die Blendartwahltasten --22, 23, 24-gemeinsam periodisch auf. Der Benutzer des Gerätes wird somit darauf hingewiesen, dass er eine der drei Blendarten, nämlich T-, V- oder X-Schnitt, zu wählen hat. Nach Durchführung dieser Wahl bzw. nach Drücken einer der Tasten --22, 23 oder 24-- hört das Blinken auf, wird jedoch sofort wieder in Gang gesetzt, falls die Einzelkorrekturtaste --25-- gedrückt wird, beispielsweise, weil es sich der Bedienende anders überlegt hat.
Wurde zu Beginn des Ablaufes dieses Anzeigeprogrammes die Taste --15-- gedrückt und damit Mono-Aufnahme gewählt, so blinken nach dem Verlöschen der die drei Tasten --22, 23, 24-- von innen erleuchtenden Hinweisanzeigelämpchen und dem Aufleuchten der der gedrückten Taste jeweils zugeordneten Funktionskontrollampe --K-- wechselweise die Spurwahltasten --17, 18-- auf. Erst nach Betätigung einer dieser beiden Tasten --17 oder 18-- verlöschen diese (und ihre jeweilige Funktionskontrollampe - leuchtet), und der nächste Anzeigeprogrammschritt wird durchgeführt, wogegen bei anfänglicher Wahl des Stereoaufnahmeprogrammes mit Hilfe der Taste --16-- der eben geschilderte Anzeigeprogrammschritt und damit das wechselweise Blinken der Taste --17, 18-- übersprungen wird.
Da bei Mikrophonaufnahmen die Gefahr einer akustischen Rückkopplung und damit des Entstehens
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fürMinimalstellung auf, ist jedoch der Programmwahlknopf --55-- auf das Symbol --57-- gerichtet, so leuchtet nun das Stellungsanzeigelämpchen --40--. Um nun aber den nächsten Schritt des Programmwerkes
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vorgegebene Zeit auf, worauf automatisch der nächstfolgende Bedienungsschritt angezeigt wird.
Als nächstes ist die Aussteuerung einzustellen, weshalb je nach der gewünschten Ausführung beide oder nur eines der das Aussteuerfeld beleuchtenden Lämpchen-42, 43-eingeschaltet werden. Prinzipiell wäre es auch möglich, für den bei manueller Aussteuerung und den der automatischen Aussteuerung zugeordneten Schiebebereich der Schieberegler --33, 34-- wechselweise Blinklämpchen aufleuchten zu lassen.
Sinnvoll ist es aber in jedem Falle, gleichzeitig die Stellungsanzeigelämpchen --45 bzw. 46 oder 47 bzw. 48-- aufleuchten zu lassen, weil bei geringfügiger Verschiebung der Schieberegler --33 bzw. 34-aus ihrer Stellung für automatische Aussteuerung heraus - was vielleicht unbeabsichtigt geschehen sein kann-im dargestellten Ausführungsbeispiel sich eine Umschaltung auf manuelle Aussteuerung ergeben könnte, die hier (weil zu leise) praktisch nicht wirksam wäre. Auch in diesem Falle tritt, ähnlich wie beim Knopf --11--, das Problem der Einleitung des nächsten Anzeigeprogrammschrittes auf, zumal es bei der Aussteuerungsregelung ja keine "richtige" oder "falsche" Stellung gibt, sondern die Einstellung völlig dem Benutzer offenbleiben muss.
Es wird deshalb zweckmässig sein, wenn der nächstfolgende Programmschritt über einen Zeitgeber gesteuert wird, der nach einer vorbestimmten Zeit die Hinweislampen --42, 43-wieder abschaltet und die Beleuchtung der Aufnahmetaste-28-einschaltet. Sobald die Aufnahmetaste - gedrückt wird und verlischt bzw. ihr zugehöriges Funktionskontrollämpchen-K-- aufleuchtet, leuchtet auch das dem Symbol --7-- des Drehknopfes --6-- zugeordnete Stellungsanzeigelämpchen --38-auf, so dass der Benutzer des Projektors-l-nun nur mehr den Drehknopf --6-- in die dem Symbol - 7-- entsprechende Stellung "Vorlauf mit Ton" zu bringen hat, damit die Aufnahme auf der ausgewählten Tonspur --T-- des Filmes erfolgen kann.
Einblendungen in eine bestehende Aufnahme
Dreht man den Programmwählknopf --54-- in bezug auf Fig. 2 weiterhin im Uhrzeigersinn in eine Stellung, in der der Pfeil-56-einem --56-- einem Symbol --60-- gegenüberliegt, so ist damit das Anzeigeprogramm
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für Einblendungen gewählt.
Bei diesem Programm laufen die ersten fünf Schritte je nach der Stellung des
Knopfes --55-- in der an Hand des Aufnahmeprogrammes beschriebenen Weise ab, d. h. es blinken erst die
Tasten-15, 16-wechselweise, sodann leuchtet der Buchsenpfeil --50--, der dritte Programmschritt bringt das gemeinsame Blinken der Blendarttasten --22, 23, 24-- und im vierten Anzeigeprogrammschritt muss bei Auswahl einer monauralen Aufnahme mittels der Taste --15-- die Filmspur --15-- mittels der Tasten --17 oder 18-- gewählt werden.
Der fünfte Programmschritt ist wieder je nach der Stellung des Programmwahlknopfes --55-- verschieden, d. h. es leuchtet das Stellungsanzeigelämpchen --39 oder 40-- des Knopfes --11-- auf, je nachdem, ob es sich um eine Aufnahme vom Mikrophon oder von einem Tongerät her handelt.
Erst im sechsten Programmschritt unterscheidet sich das Einblendprogramm vom vorher beschriebenen Aufnahmeprogramm. Hier wird nämlich zunächst automatisch der Trickregler --31-- eingeschaltet, ohne dass der Benutzer die Tricktaste --30-- bedienen müsste. Nun aber blinken sämtliche Stellungslämpchen - -41--, um anzuzeigen, dass die jeweils gewünschte Stellung eingestellt werden muss. An Stelle mehrerer Lämpchen --41-- kann auch ein einziges Lämpchen, beispielsweise zentral am Knopf --31-- angeordnet sein. Da die Einstellung des Trickregelknopfes --31-- dem Benutzer völlig frei überlassen bleibt, kann es sein, dass er mit der jeweils vorliegenden Einstellung bereits zufrieden ist und an diesem Knopf nichts zu verändern braucht.
Deshalb wird es wieder zweckmässig sein, mittels eines Zeitgebers das Blinken der Anzeigelämpchen-41-nach einer vorbestimmten Zeit zu unterbrechen und den nächsten Programmschritt einzuleiten, der beispielsweise im Aufleuchten des Stellungsanzeigelämpchens --38-- bestehen kann, womit die Einblendung durchgeführt wird. Je nach der gewählten Taste --22, 23 oder 24-- wird diese Einblendung hart oder weich vorgenommen. Mit dem Trickregler wird dabei lediglich das Lautstärkenverhältnis zwischen der ursprünglichen und der eingeblendeten Aufnahme vorgewählt.
Je nach Schaltung des Projektors-l-kann es auch erforderlich sein, nach dem Trickregelknopf --31-- die Aufnahmetaste --28-- zu betätigen, doch wird es zweckmässig sein, wenn die Einschaltung der Aufnahme bei diesem Programm automatisch erfolgt, so dass schliesslich nur mehr das Umschalten des Drehschalters --6-- auf das Symbol --7-- in der geschilderten Weise erforderlich ist.
Bei der geschilderten Einblendung war die besondere Lage von Anfang und Ende der einzublendenden Tonszene ohne Bedeutung. Sollte dies jedoch einmal der Fall sein und eine stellungsgerechte
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auf ein Symbol--61-- einzustellen.
Zählwerkbetrieb
Das Anzeigeprogramm für den Zählwerkbetrieb unterscheidet sich wesentlich von den bisher beschriebenen Programmen. Da zunächst das Ende der letzten Tonszene gesucht werden muss, an dem der Anfang der neu aufzunehmenden oder einzublendenden Tonszene anschliessen soll, muss erst die Spur, an der man suchen will, gewählt werden. Daher blinken als erstes die beiden Spurwahltasten --17, 18-wechselweise.
Nun muss diejenige Stelle gesucht werden, wo der Tonszenenanfang der aufzunehmenden bzw. einzublendenden Szene liegen soll. Deshalb werden die beiden Leuchtfelder --51, 52-- aufleuchten bzw. sogar blinken. Es ist möglich, gleichzeitig mit Hilfe der Stellungsanzeigelämpchen --35, 37-- anzuzeigen, dass dies in einer dieser beiden Stellungen des Drehknopfes --6-- geschehen kann, wobei die beiden Lämpchen-35, 37-gegebenenfalls so lange wechselweise blinken, bis der Drehknopf --6-- in eine der beiden Stellungen gedreht worden ist. Sodann kann gegebenenfalls das Stellungsanzeigelämpchen--36-- aufleuchten.
Da aber unter Umständen der Bedienende die gesuchte Stelle nicht sogleich findet und mehrmals den Drehknopf --6-- zwischen der "0"-Stellung und einer oder beiden der Stellungen"RL"und "VL" hin und her zu bewegen hat, scheint diese Art der Anzeige mit Hilfe der Lämpchen-35 bis 37--
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--6-- inPfeil --49-- zum Einzelbilddrehknopf --8-- auf, während die Leuchtfelder --51, 52-- weiterhin in Betrieb sind.
Nach einer Verzögerung, die der Dauer der üblichen Betätigung mit dem Einzelbilddrehknopf --8-entspricht und von einem Zeitgeber bestimmt ist, leuchtet die Taste --19-- auf, mit der der gewünschten Filmstelle entsprechende Zählwerksstand in den Datenspeicher des elektronischen Zählwerkes --13-- eingespeichert wird. Ist dies geschehen, so blinken noch alle Blendarttasten --22, 23, 24-- gemeinsam
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und periodisch auf, weil auch die gewünschte Blendart dem Speicher des elektronischen Zählwerkes --13-- eingegeben werden kann.
Sodann muss der Benutzer jepes Filmbild aufsuchen, das dem Ende der aufzunehmenden oder einzublendenden Tonfolge entspricht. Hierauf wird er durch das Aufleuchten des Stellungsanzeige- lämpchens --37-- hingewiesen, wobei gleichzeitig die Anzeigefelder --52, 53-- aufleuchten bzw. blinken.
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--6-- in--52, 53--weiter in Betrieb bleiben. Dies bleibt so auch nach dem Rückschalten des Drehknopfes auf die
Stellung "0", worauf allerdings das Stellungsanzeigelämpchen --36-- verlischt und der Pfeil --49-- zum Einzelbilddrehknopf --8-- wieder aufleuchtet.
Auch hier wieder muss eine genügend lange Zeit für das
Suchen des Szenenendes mit Hilfe des Einzelbilddrehknopfes --8-- bleiben, bis dann über den schon genannten Zeitgeber beispielsweise zuerst die Blendarttasten --22, 23, 24-- in der beschriebenen Weise blinken und nach der Wahl der Blendart die Taste --21--, mit der der Zählwerksstand des Endes der
Aufnahme dem elektronischen Zählwerk --13-- eingegeben wird. Es kann hiebei jedoch auch die
Reihenfolge so geändert werden, dass erst die Taste --21-- und nach deren Betätigung die Tasten - -22, 23, 24-- leuchten.
Nun sind zwei Fälle denkbar. Entweder will der Benutzer nur an einer einzigen Stelle eine neue
Tonfolge aufnehmen oder einblenden, oder aber er möchte eine Reihe von Zählwerksständen entsprechend dem Zählwerksstand zu Beginn und Ende einer Anzahl von aufzunehmenden bzw. einzublendenden
Tonfolgen einspeichern. Je nachdem wäre als nächstes der Drehknopf --6-- in die Rücklauf- oder Verlauf Stellung zu drehen. Selbstverständlich ist es möglich, für diese beiden Arten getrennte Anzeige- programme vorzusehen, der Einfachheit halber könnten aber auch die beiden Stellungsanzeigelämpchen - -35, 37-- wechselweise blinken.
Stellt dann der Bedienende den Drehknopf --6-- in die Stellung"RL", so leuchten wieder die Anzeigefelder --51, 52-- und das Lämpchen --36-- auf, und nach der Rückstellung in die Nullstellung blinken zweckmässig die Simulationstaste--20--und die Aufnahmetaste --28-wechselweise. Der Benutzer soll so aufmerksam gemacht werden, dass er wahlweise entweder zuerst die programmierten Stellen durch Drücken der Simulationstaste --20-- überprüfen oder gewünschtenfalls auch gleich aufnehmen kann.
Hat hingegen der Bedienende den Drehknopf in die Stellung"VL"geschaltet, so schalten sich zwar zunächst ebenfalls die Anzeigefelder --51, 52-- und das Stellungsanzeigelämpchen --36-- ein, nach dem Rückschalten des Drehknopfes --6-- in die Nullstellung jedoch leuchtet wieder die Taste --19-- auf, und das Programm wiederholt sich ab dem ersten Aufleuchten dieser Taste, u. zw. sooft, als der Bedienende Tonszenen zwischen bereits bestehende Tonfolgen auf der jeweiligen Tonspur des Filmes einblenden bzw. aufnehmen möchte.
Eine Begrenzung ist dabei lediglich durch die Kapazität des Speichers des elektronischen Zählwerkes --13-- gegeben, wobei die Anordnung so getroffen sein kann, dass nach Besetzung der gesamten Speicherkapazität und nach dem letztmaligen Drücken der Taste --21--, mit der das letzte einzublendende Tonszenenende dem Speicher eingegeben wird, nur mehr das Stellungsanzeigelämpchen - für Rücklauf leuchtet, so dass der Bedienende nur mehr diese Möglichkeit zum Aufsuchen des Szenenbeginnes der ersten Szene hat, worauf dann in der beschriebenen Weise in die Auswahl zwischen dem Simulationsbetrieb mit Hilfe der Taste --20-- oder der Aufnahme durch Drücken der Taste--28-geboten wird.
Wählt der Benutzer nicht gleich die Aufnahmetaste --28--, sondern zunächst den Simulationsbetrieb mit Hilfe der Taste --20--, so schieben sich vor das eigentliche Aufnahme- bzw. Einblendprogramm einige weitere Anzeigeprogrammschritte. Da für den Simulationsbetrieb der Anschluss einer Tonquelle erforderlich ist, kann die Anordnung entweder so getroffen sein, dass der Programmknopf --55-- automatisch, beispielsweise mittels einer Rückstellfeder nach Lösen einer Rast auf das Zeichen --57-- eingestellt wird, es kann aber auch unabhängig von der Stellung dieses Programmwahlknopfes --55-- die Umstellung auf Betrieb mit einem Tongerät umgestellt werden.
Diese letztere Möglichkeit hätte allerdings den Nachteil, dass für den Bedienenden die tatsächliche Einstellung nicht mehr ersichtlich ist, weshalb auch die Möglichkeit ins Auge zu fassen ist, dass das Zeichen --57-- von unten mittels eines Stellungsanzeigelämpchens beleuchtbar ist. Welche Lösung immer getroffen wird, muss jedenfalls sodann als erster Programmschritt der Buchsenpfeil --50-- aufleuchten. Auch hier ist aber die Möglichkeit gegeben, dass für Anwendungen, bei denen nicht die Einblendung einer Szene, sondern das Löschen einer bereits
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bestehenden Szene simuliert werden soll, auf das Aufleuchten des Buchsenpfeiles verzichtet wird. Für diese letztgenannte Betriebsart kann jedoch auch ein gesondertes Programm mit einer besonderen
Drehstellung des Programmwahlknopfes --54-- vorgesehen sein.
Der nächste dem Benutzer anzuzeigende Bedienungsschritt ist, das Umschalten des Drehschalters - auf das Symbol --7-- mit Hilfe des Stellungsanzeigelämpchens-38-- anzuzeigen. In dieser Stellung des Drehschalters --6-- wird der Film durch den Projektor --1-- transportiert, wobei entsprechend den eingespeicherten Zählwerksstellen automatisch von der Tonspur des Filmes auf die angeschlossene (bei
Simulation einer Löschung eben nicht angeschlossene) Tonquelle und umgekehrt geschaltet wird.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass es selbstverständlich möglich wäre, hier, wie bei allen Bedienungsschritten, bei denen der Benutzer nicht zwischen verschiedenen Einstellmöglichkeiten zu wählen hat, die Einstellung des jeweiligen Schalters - hier des Drehschalters --6-- - auch automatisch vorzunehmen, wie dies an Hand des Einblendeprogrammes und dem automatischen Einschalten der Tricktaste --30-- beschrieben wurde.
Dies würde jedoch die Anordnung eines Motors (im allgemeinen Sinne) bzw. eines elektromechanischen Wandlers zur Durchführung der mechanischen Bewegung bedingen, was das Gerät-l-entsprechend verteuern würde. Am ehesten liesse sich eine solche Automatik noch am Drehschalter --11-- verwirklichen, an dem die Umschaltung auf minimal- oder mittlere Einstellung auch mit Hilfe elektronischer Schaltkreise vorgenommen werden könnte, ohne dabei die Stellung des Knopfes --11-- zu verändern. Dies hätte allerdings den Nachteil, dass dann wieder die Stellung des Knopfes --11-- nicht der tatsächlichen Einstellung des von ihm gesteuerten Schaltungsteiles entsprechen würde.
Sobald der Drehschalter --6-- auf das Symbol --7-- gedreht worden ist, verlischt das Stellungsan- zeigelämpchen-38--, und es leuchtet an seiner Stelle das Lämpchen --36-- auf, das dem Benutzer den nächsten Bedienungsschritt, nämlich das Rückschalten auf die "0"-Stellung, anzeigt. Da nach dieser Rückstellung und nach dem Simulationsbetrieb entweder eine Korrektur vorgenommen werden muss oder die stellungsrichtige Aufnahme, Einblendung oder Löschung durchgeführt werden soll, muss der Film wieder rücktransportiert werden, was durch das Stellungsanzeigelämpchen --35-- signalisiert wird.
Beim Umschalten des Drehschalters --6-- aus der "0"-Stellung in die Rücklaufstellung"RL"verlischt aber wieder das Lämpchen-35-, und es leuchtet erneut das Stellungsanzeigelämpchen --36-- auf, gleichzeitig wird aber der Benutzer durch die Inbetriebnahme der Anzeigefelder --51, 52-- darauf aufmerksam gemacht, dass er den Szenenbeginn aufsuchen soll. Sobald dies geschehen ist, blinken die Aufnahmetaste - und die Einzelkorrekturtaste --25-- wechselweise.
Hat sich während des Simulationsbetriebes herausgestellt, dass der Benutzer mit dem eingestellten Szenenübergang nicht zufrieden ist, so wird er nun durch Betätigung der Einzelkorrekturtaste --25-diesen Zählwerksstand aus dem Speicher des elektronischen Zählwerkes --13-- löschen. In diesem Falle wird eine Neuprogrammierung des Szenenanfanges notwendig sein, weshalb die Taste --19--, gegebenenfalls auch der Pfeil --49-- aufleuchten. Sodann beginnt das Anzeigeprogramm ab dem Blinken der Blendarttasten --22, 23, 24--, dem Aufleuchten des Stellungsanzeigelämpchens-37-- und der Anzeigefelder --52, 53-- usw. von neuem.
War aber der Benutzer während des Simulationsbetriebes mit den eingestellten Szenenübergängen zufrieden, so kann die Aufnahme, Einblendung bzw. Löschung erfolgen, und der Bedienende wird von den beiden wechselweise blinkenden Tasten --25 und 28-- die Aufnahmetaste --28-- wählen. Hier ergeben sich nun wieder verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, ob eine Aufnahme oder eine Einblendung beabsichtigt ist, ob über das Mikrophon oder von einem angeschlossenen Tongerät.
Nun wäre es möglich, für jedes dieser Programme im Zusammenhang mit dem oben geschilderten Zählwerksprogramm eine eigene Stellung des Programmwählknopfes --54-- vorzusehen. Dadurch aber werden nicht nur die Programme
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getroffen sein, dass für die Stellungen des Programmwählknopfes --54-- entsprechend den Symbolen --59, 60-- (Fig. 2) entsprechende Stellungsanzeigelämpchen-62, 63- (Fig. l) vorgesehen sind, die wechselweise blinken, um den Bedienenden zur Auswahl zu veranlassen.
Da überdies auch zwei verschiedene Stellungen des Programmwählknopfes --55-- möglich sind, könnten in der oben angedeuteten Weise auch die Symbole --57, 58-- von unten her beleuchtbar sein und entweder mit einer andern Taktfrequenz als die Lämpchen
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angegebenen Weise ablaufen, ist diese Art der Anzeige der weiters vorzunehmenden Bedienungsschritte sicherlich einfacher. Gegebenenfalls kann auch eine gesonderte Stellung, beispielsweise des Programm- wählknopfes --55-- für "Löschen" vorgesehen sein, doch ist dies im allgemeinen nicht erforderlich.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass für besondere, von einem Benutzer häufig durchgeführte und komplizierte Bedienungsvorgänge gewünschtenfalls auch ein oder mehrere zusätzliche Stellungen des Programmwähl-
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sogenanntes PROM, zur Aufnahme dieses frei wählbaren Programmes zusätzlich zu den vorgegebenen Programmen vorhanden.
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--54-- aufProgrammwählknopfes --55-- die Symbole --57, 58-- noch während einer vorbestimmten Zeit leuchten.
Sollten beide Knöpfe --54, 55-- in Form eines einzigen Knopfes verwirklicht sein, in welchem Falle an
Stelle der den Symbolen --59, 60-- entsprechenden Stellungen beispielsweise für Mikrophonaufnahme bzw.
Mikrophoneinblendung noch je eine weitere Stellung für Aufnahme- bzw. Einblendung von einem Tongerät vorgesehen sein müssen, so sind eben noch zwei weitere Stellungsanzeigelämpchen zusätzlich zu den Lämpchen-62, 63-vorzusehen. In diesem Falle bedarf es dann keines Zeitgebers. Die Umschaltung des Programmwählknopfes --54-- von der dem Symbol --61-- entsprechenden Stellung kann durch entspre- chende Schalteinrichtungen weitergegeben werden, so dass der jeweils nächste Programmschritt eingeleitet wird.
Hiebei ist zu beachten, dass das Aufleuchten der Blendarttasten --22, 23, 24-- bzw. die Wahl der
Tonspur mit Hilfe der Tasten --17, 18-- unterbleiben kann und soll, weil dies ja bereits bei den vorhergegangenen Bedienungsschritten im Zusammenhang mit der Programmierung des elektronischen Zählwerkes --13-- eingespeichert wurde.
Zweispurtechnik-Dämpfen einer Spur
Durch Umschalten des Programmwählknopfes-54-auf ein Symbol --64-- (Fig. 2) kann dieses
Anzeigeprogramm gewählt werden, das dann gebraucht wird, wenn beide Tonspuren --T-- des Filmes
Verwendung finden und die Aufnahme auf einer Tonspur im Verhältnis zur andern zu laut ist. Die Wahl der Zweispurtechnik im monauralen Betrieb kann nach Vorwahl der Taste --15-- durch Betätigen beider Spurwahltasten--17, 18--erfolgen. Regelmässig wird es sich dabei um eine bestimmte Stelle handeln, die gedämpft werden soll.
Es wird daher zweckmässig sein, zunächst die ersten acht Bedienungsschritte entsprechend dem vorher beschriebenen Zählwerksprogramm ablaufen zu lassen, d. h. zunächst durch wechselweises Aufleuchten der Spurwahltasten --17, 18-- diejenige Spur --T-- wählen zu lassen, an der die Dämpfung vorgenommen werden soll und sodann Beginn und Ende der zu dämpfenden Tonszene sowie die jeweilige Blendart einspeichern zu lassen. Anschliessend braucht aber der Benutzer keine Wahl mehr zwischen Vor- und Rücklauf zu treffen, wenn man voraussetzt, dass nur eine einzige Tonszene in einem Durchgang gedämpft werden soll. Deshalb braucht nur das Stellungsanzeigelampchen-35-für den Drehknopf --6-- aufzuleuchten.
Soll eine Dämpfung auch für mehrere Tonszenen möglich sein, so können die Lämpchen --35, 37-- in der oben beschriebenen Art wieder wechselweise blinken, worauf sich die Anzeigeprogrammverzweigung in der schon beschriebenen Weise ergibt. Wesentlich ist, dass nach dem Schalten auf Rücklauf wieder der Szenenbeginn zu suchen ist und deshalb die Anzeigefelder --51, 52-blinken oder aufleuchten, ferner das Lämpehen-36-für die"0"-Stellung des Drehknopfes --6--. Nun aber ist für dieses Dämpfungsprogramm der Dämpfungsgrad zu wählen, weshalb die Anzeigelämpchen - für den Trickregelknopf --31-- aufleuchten.
Wie schon beschrieben, geschieht dies zweckmässig für eine durch einen Zeitgeber vorbestimmte Zeit, worauf dann das oben bereits beschriebene und mit dem wechselweisen Aufleuchten der Tasten --20, 28-- dem Benutzer zur Wahl angebotene Simulations- oder Aufnahmeprogramm anschliesst.
Wie schon erwähnt, sind noch zahlreiche andere Anzeigeprogramme denkbar, die beispielsweise auch vom Benutzer selbst mit Hilfe einer Programmtaste wählbar sind, worauf die Betätigung sämtlicher vom Bedienenden betätigten Tasten gespeichert wird, wie dies von programmspeichernden Rechenwerken od. dgl. her bekannt ist. Im folgenden soll zunächst auf die Schaltung gemäss Fig. 2 eingegangen werden.
Gemäss dieser Figur sind die Programmwahlknöpfe --54, 55-- an einen Festwertspeicher ROM angeschlossen, der die verschiedenen Programme enthält. Die Ansteuerung des Festwertspeichers ROM erfolgt
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über einen, beispielsweise binären, Zähler --65--, der seinerseits an einen freilaufenden Oszillator-66- angeschlossen ist. Am Ausgange des Festwertspeichers ROM liegt eine arithmetische-logische Einheit ALU, an deren Ausgängen die den verschiedenen Anzeigelämpchen, wie beispielsweise den Stellungsanzeige- lämpchen --35 bis 38-- entsprechenden Lichtquellen, hier in Form von Leuchtdioden --67--, entweder über eine normale Schaltstufe --68-- oder über eine zeitgesteuerte Schaltstufe --69--, beispielsweise ein Monoflop, angeschlossen sind.
Durch den Oszillator --66-- wird die Einheit ALU ständig angesteuert und frägt damit die jeweilige Betriebsstellung der einzelnen Schaltstufen --68 bzw. 69-- ab, um so zu ermitteln, welcher Bedienungsschritt des jeweils gewählten Programmes soeben durchgeführt wurde. Das
Ergebnis dieser Abfrage wird über einen Rückmeldekreis --70-- mit einer Dekodierstufe --71-- an das Zählwerk --65-- weitergeleitet, das so um einen Schritt weiterzählt und über den Festwertspeicher ROM die Weiterschaltung des Programmes veranlasst. Der Rückmeldekreis --70-- ist zwar nicht unbedingt erforderlich, weil die Programmabfolge auch vollständig zeitgesteuert in bestimmten Zeitintervallen erfolgen könnte, jedoch ist der Kreis --70-- insoferne von Vorteil, als er dem Bedienenden mehr zeitliche Freiheit lässt.
Gemäss Fig. 3 sind die beiden Programmwählknöpfe --54, 55-- durch ein Tastenfeld --72-- ersetzt. Die einzelnen Tasten --73-- tragen hier die Symbole --57 bis 61 bzw. 64--. Dieses Tastenfeld --72-- ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem programmierbaren Festwertspeicher PROM verbunden, der über eine Programmtaste --74-- des Schaltpultes --10-- in der schon beschriebenen Weise programmierbar ist. Für die über die Programmtaste --74-- eingegebenen Programme stehen im Tastenfeld --72-beispielsweise zwei unbezeichnete jedoch beschriftbare Tasten --75-- zur Verfügung.
Am Ausgange des programmierbaren Festwertspeichers PROM liegen die Schalt- und Anzeigeeinrichtungen --67 bis 69-- (vgl. Fig. 2). Da mit jedem Schaltvorgang der Schaltstufen --68, 69-- ein Stromstoss verbunden ist, können an diese Schaltstufen --68, 69-- mehrere, vorzugsweise jedoch eine gemeinsame Differenzierstufe --76-- angeschlossen sein, die beispielsweise lediglich aus dem symbolisch angedeuteten Differenzierkondensator zu bestehen braucht. Dadurch ergeben sich bei jedem Schaltvorgang Nadelimpulse, die beispielsweise über eine Impulsformerstufe --77--, üblicherweise ein Monoflop, in Rechteckimpulse umgewandelt werden können, die dem Zähler --65-- zugeführt werden und damit die Weiterschaltung dieses Zählers bzw. des nächsten Programmschrittes bewirken.
Wiewohl die Verwendung eines Mikroprozessors für die Steuerung der Programmabläufe bevorzugt wird, können auch herkömmliche Programmsteuerwerke eingesetzt werden. Fig. 4 veranschaulicht, in welcher Form dies der Fall sein könnte. Hiebei sind auf einer Programmwerkwelle --78-- mehrere, jeweils einem Anzeigeprogramm entsprechende Programmscheiben --79-- aufgereiht, an denen eine Reihe von Schleifkontaktpaaren --80, 81-- anliegen. Jedes Schleifkontaktpaar --80, 81-- stellt eine der Schalteinrichtungen dar, an der eine, hier nicht dargestellte Anzeigeeinrichtung --67-- (vgl. Fig. 2) angeschlossen ist. Die Schleifkontakte --81-- sind untereinander verbunden und über eine der Programmwähltasten - anwählbar. Sie stellen somit den einen Potentialpunkt dar, wogegen an den Schleifkontakten --80--
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liegt.
Zur ÜberbrückungProgramm vorgesehen, wobei mit jeder Weiterschaltung des Programmes um einen vorbestimmten Drehwinkel ein anderes Kontaktpaar --80, 81-- überbrückt und damit die zugehörige Anzeigeeinrichtung eingeschaltet wird. Zur Weiterschaltung kann beispielsweise mit der Programmwelle --78-- ein Klinkenrad --83-- ver- bunden sein, das über eine von einem Solenoid --84-- betätigte Klinke --85-- weitergeschaltet wird. Die Ansteuerung des Solenoids --84-- kann dabei über einen Rückmeldekreis --70'-- gemäss Fig. 3 mit einer Differenzierstufe --76-- und einer Impulsformerstufe --77-- erfolgen.
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