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Aufzug für Galampen, insbesondere Invertlampen,
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Aufzüge für Gaslampen, insbesodnere Invertlampen, um solche auf Masten, Kandelabern oder an hochgelegenen Wandarmen und Deckenauslässen montieren zu können. Die bisher vorgeschlagenen Aufzüge bedienen sich zum Zwecke des gasdichten Anschlusses des herablassbaren Teiles an den feststehenden Teil entweder der Flächendichtung oder einer Flüssigkeitsdichtung. Beide derselben haben gewisse Nachteile. Während die Flächendichtung, abgesehen von dem erforderlichen Einschleifen der Dichtungsflächen,
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weniger. der Verdunstung.
Diese Nachteile behebt die Erfindung dadurch, dass sie gleichzeitig sowohl eine Flächendichtung als auch eine Flüssigkeitsdichtung anwendet, so dass die Mängel der einen, nämlich etwa auftretende Undichtheiten, durch die Wirksamkeit der anderen Abdichtung aufgehoben werden.
Durch ANordnung der Flüssigkeitsdichtung innerhalb der Abdichtungsflächen kann die Ab-
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einem Mast montierten Invertlampe, während die Fig. 4 und 5 im Längs-und Querschnitt eine weitereAusführungsformveranschaulichen.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform der Aufzugsvorrichtung besteht aus einem schalenförmigen Unterteil a, welcher durch ein Rohrstück b mit dem Lampenbrenner verbunden ist, und einem glockenförmigen Oberteil d, welcher durch das Gaszuleitungsrohr / an den Auslegerarm g des Mastes h angeschlossen ist. Rohr I und Stutzen b sind in üblicher Weise in die bezüglichen Körper d bezw. a eingedichtet. Der Unterteil a besitzt den mit dem Rohrstutzen kommunizierenden Gasdurchlasskanal n und die äussere Wand i des Unterteils ist am Oberrande
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Wände i,/. \ r richtet sich nach dem Drucke des zur Verwendung gelangenden Gases, so dass stets eine entsprechend hohe Flüssigkeitssäule dem Gasdrucke das Gleichgewicht hält.
Um daher ein und dieselbe Vorrichtung für verschiedene Gasdrucke verwendbar zu machen, können zweckdienlich die Wände i, k und r vom ihren bezüglichen Grundkörpern a und d lösbar, also auswechselbar, hergestellt werden, um durch Einsetzen entsprechend hoher Zylinder i, A und r die nötige Druckhöhe in der Dichtungsflüssigkeit erzielen zu können. Durch die gleichzeitige verwendung beider Dichtungsarten werden allfällige Mängel in der Flächendichtung durch die
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rollen r durch das Innere des hohlen Mastes zu einer in dessen Sockel gelagerten Winde ff laufen. lit, der praktischen Herstellung ist es vorteilhaft, die verschiedenen Dichtungen so anzuordnen.
@ dass die Wand r bereits in die Flüssigkeit im Ringraum m taucht, che noch die Dichtungsflächen miteinanderabschliessen.
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eignet, denen das Gasunter höherem Drucke zugeführt wird. ist in Fig. 4 und 5 veranschaulicht.
Der Verschtuss besteht ebenfalls aus dem an den Zugorganen aufgehängten, die Lampe tragenden Unterteile a und dem am Gaszuleitungsrohr / befestigten Oberteil, der aber aus zwei miteinander verbundenen (verschraubten) Teilen d und e zusammengesetzt ist. Statt der einfachen Flächen-
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und zwischen den Dichtungsflächen o, p hindurch (falls letztere nicht vollkommen dicht auf. einander passen, was aber infolge Längerwerdene der Zugorgane infolge des Gebrauches leicht eintreten kann) zu verhindern, ist noch eine weitere Dichtung vorgesehen.
Diese besteht aus einer Ringplatte q, welche mit ihrer zentralen Bohrung dicht auf der Aussenseite der Dichtungswand r schleift und am äusseren Umfang eine Dichtungsfläche ql besitzt, mit der sie auf eine
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geführt und mit dem Oberende in einem Druckring befestigt sind, der dicht in einem Ringraume j des Oberteiles e auf-und abgleiten kann und dem Gasdrücke eine grössere Fläche darbietet als der Dichtungsring q.
Die Wirkungsweise ist folgende : Wird die Lampe emporgewunden, so tritt, bevor noch die Wand r in die Dichtungsflüssigkeit taucht, die Fläche ql des infolge Eigengewichts herabhängenden Ringes q mit der zugehörigen Dichtungsfläche der Wand i und im weiteren Verlaufe unter Heben des Druckringe. s l auch die übrigen Dichtungsteile r, m, o p und o1 p1 in Eingriff
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druck auch auf die Flüssigkeitssäule wirkt und diese an die Unterseite des Dichtungsringes'1 drückt.
Wird nach Absperren des Gaszuflusses der Unterteil mit der Lampe wieder herabgelassen. so senken sich die Ringe q und 1 samt ihren Bolzen teils unter der Wirkung des Eigengewichtes, teils noch unter der Wirkung des Gasdruckes herab, so dass die Dichtung noch immer aufrecht
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einseitigen Gasdruck entlastet ist. Um die Bewegung des Dichtungsringes q und des mit ihm verbundenen, kolbenartig im Ringraum j gleitenden Druckringes l zu erleichtern, kann der Ringraum j unterhalb des Ringes 1 und oberhalb des Htopfbüchsenbodens mit der Aussenluft durch eine Öffnung in Verbindung stehen und werden die die Bolzen y im Ring 1 befestigenden Muttern mit Dichtungsplättchen unterlegt, um Gasverluste zu vermeiden.
Die Zweiteilung des Oberteiles ermöglicht ein leichtes Montieren und Freilegen aller Einzel-
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PATKNT-ANSI'Rt'CHK : 1. Aufzug für Gaslampen, insbesodnere Invertlampen, dadurch gekennzeichnet, dass der-
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weist, welche etztere zum Schutze der Dichtungsflüssigkeit zweckdienlich innerhalb der ersteren angeordnetseinkann.
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