DE218997C - - Google Patents

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DE218997C
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sealing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/16Adjustable mountings using wires or cords

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 218997" KLASSE 4 a. GRUPPE
ANTON HILLEBRAND in WIEN.
•Flüssigkeitsdichtung aufweist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Aufzüge für Gaslampen, insbesondere für Invertlampen, bei welchen zum Zwecke des gasdichten Anschlusses des herablaßbaren Teiles an den feststehenden Teil gleichzeitig eine Flächendichtung und ]eine Flüssigkeitsdichtung verwendet wird, so daß etwaige Undichtheiten der einen durch die Wirksamkeit der anderen Abdichtung aufgehoben werden.
Die Erfindung liegt in der Anwendung eines Druckringes im feststehenden Teil des Aufzuges, welcher mit einem mit dem Unterteil zusammenarbeitenden Dichtungsring so verbunden ist, daß nach Anschließen des Unterteiles an den Oberteil ein selbsttätiges Aufpressen des Dichtungsringes an die Dichtungsfläche des ersteren bewirkt wird.
Fig. ι zeigt eine gemäß der Erfindung auf einem Mast montierte Invertlampe, während die Fig. 2 und 3 im Längs- und Querschnitt die Dichtungseinrichtung veranschaulichen.
Die mit dem Unterteil α der Dichtungseinrichtung fest verbundene Lampe c hängt an zwei Drahtseilen, die z. B. bei Aufhängung an Masten über am Auslegerarm g und im Maste h gelagerte Rollen u und υ und zu einer im Mastsockel gelagerten Winde w laufen.
Der zur gasdichten Verbindung der Lampe mit dem feststehenden Teil dienende Verschluß besteht aus dem die Lampe tragenden Untere teil α und dem am Gaszuleitungsrohr f befestigten Oberteil; letzterer ist aus zwei miteinander verbundenen (verschraubten) Teilen d und β. zusammengesetzt. Am äußeren Umfang bei 0, p und an der Mündung des Gasleitungsstutzens bei o1, p1 ist je eine Kegelflächendichtung vorgesehen und zwischen diesen beiden die Flüssigkeitsdichtung m, r angeordnet.
Um nun ein Herausdrängen der Dichtungsflüssigkeit über die verhältnismäßig niedrige Wand i und zwischen den Dichtungsflächen 0, p hindurch (falls letztere nicht vollkommen dicht aufeinander passen, was aber infolge Längerwerdens der Zugorgane infolge des Gebrauches leicht eintreten kann) zu verhindern, ist gemäß der Erfindung nachstehende Dichtungseinrichtung vorgesehen:
Eine Ringplatte q, welche mit ihrer zentralen Bohrung dicht auf der Außenseite der Dichtungswand r schleift und am äußeren Umfange eine Dichtungsfläche q1 besitzt, ist auf die Dichtungsfläche i1 der Wand i dicht passend auf geschliffen, so daß sie den zwischen den Wänden r und i gelegenen Teil des Flüssigkeitsraumes m vollkommen dicht absperren kann. Behufs Sicherung dieser Dichtung trägt der Ring q an einigen (z. B. vier) Stellen Bolzen y, die durch Öffnungen χ der Bodenplatte
des Teiles e und durch Stopfbüchsen ζ dicht geführt und mit dem Oberende in einem Druckring I befestigt sind, der dicht an einem Ringraume j des Oberteiles ■■? auf und ab gleiten kann und dem Gasdrucke eine größere Fläche darbietet als der Dichtungsring q.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wird die Lampe emporgewunden, so tritt, bevor noch die Wand r in die Dichtungsflüssigkeit taucht,
ίο die Fläche q1 des infolge Eigengewichtes herabhängenden Ringes q mit der zugehörigen Dichtungsfläche der Wand i und im weiteren Verlaufe unter Heben des Druckringes I auch die übrigen Dichtungsteile r, m, o, p und o1, p1 in Eingriff bzw. Berührung. Wird nun der Absperrhahn der Gaszuleitung geöffnet, so lastet der Druck auf den mit dem Dichtungsringe q fest verbundenen Ringe I, und da dessen Druckfläche größer ist als jene des Dichtungsringes q, so muß letzterer unter allen Umständen fest auf seinen Sitz i1 gepreßt werden, auch dann, wenn infolge Undichtheiten an der Dichtungsstelle o1, p1 der Gasdruck auch auf die Flüssigkeitssäule wirkt und diese an die Unterseite des Dichtungsringes q drückt. Wird nach Absperren des Gaszuflusses der Unterteil mit der Lampe wieder herabgelassen, so senken sich die Ringe q und I samt ihren Bolzen teils unter der Wirkung des Eigengewichtes, teils noch unter der Wirkung des Gasdruckes herab, so daß die Dichtung noch immer aufrechterhalten bleibt, bis die Wand r aus der Dichtungsflüssigkeit ausgetreten und letztere nun vom einseitigen Gasdruck entlastet ist. Um die Bewegung des Dichtungsringes q und des mit ihm verbundenen, kolbenartig im Ringraum j gleitenden Druckringes I zu erleichtern, kann der Ringraum / unterhalb des Ringes I und oberhalb des Stopfbüchsenbodens mit der Außenluft durch eine Öffnung in Verbindung stehen und werden die die Bolzen y im Ringe I befestigenden Muttern mit Dichtungsplättchen unterlegt, um Gasverluste zu vermeiden.
Die Zweiteilung des Oberteiles ermöglicht ein leichtes Montieren und Freilegen aller Einzelteile; Ober- und Unterteil der Kupplung werden zweckdienlich aus solchem Material hergestellt, welches den Witterungseinflüssen und der Einwirkung der Atmosphärilien standhält. Zur Unterstützung der Bewegung des Druckringes können auf seine Oberseite Federn wirken gelassen werden, was insbesondere dann von Vorteil sein wird, wenn Gas von nur geringem Drucke zur Speisung der Lampe benutzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufzug für Gaslampen, insbesondere Invertlampen, welcher sowohl eine Flächendichtung zwischen den beiden aneinander zu schließenden Teilen als auch eine Flüssigkeitsdichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Außenwand (i) des Unterteiles und der in die Flüssigkeit tauchenden Wand (r) des Oberteiles gelegene Teil des Flüssigkeitsraumes (m) von einem Dichtungsringe (q) abgedeckt ist, welcher durch gasdicht geführte Bolzen (y) mit einem kolbenartig in einem Ringräume (j) des Oberteils verschiebbaren Druckring (I) verbunden ist, der durch sein Eigengewicht und den auf ihm lastenden Gasdruck den Dichtungsring (q) vollkommen dicht auf seinen Sitz (i1) im Unterteil drückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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