AT349322B - Omnibus - Google Patents

Omnibus

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Publication number
AT349322B
AT349322B AT739477A AT739477A AT349322B AT 349322 B AT349322 B AT 349322B AT 739477 A AT739477 A AT 739477A AT 739477 A AT739477 A AT 739477A AT 349322 B AT349322 B AT 349322B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
axle
joint
omnibus
articulated
shaft
Prior art date
Application number
AT739477A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA739477A (de
Inventor
Hans Ing Schmid
Ingo Ing Bartha
Wolfgang Huber
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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Filing date
Publication date
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Priority to AT739477A priority Critical patent/AT349322B/de
Publication of ATA739477A publication Critical patent/ATA739477A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT349322B publication Critical patent/AT349322B/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/22Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or type of main drive shafting, e.g. cardan shaft
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D47/00Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers
    • B62D47/02Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus
    • B62D47/025Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus articulated buses with interconnecting passageway, e.g. bellows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Omnibus, bestehend aus einem wenigstens zweiachsigen Vorder- wagen und einem angelenkten, vorzugsweise einachsigen Hinterwagen mit   Hekmotor.   



   Bei solchen sogenannten Gelenkomnibussen ist es bisher üblich, den Fahrzeugmotor zwischen den Ach- sen des Vorderwagens unter Flur anzuordnen und in gewohnter Weise die   Hinterachse des Vorderwagens an-   zutreiben. Daraus ergibt sich aber eine verhältnismässig grosse Fussbodenhöhe, die mehrere Einstiegstufen erforderlich macht, es sei denn, es wird im Fahrgastraum selbst ein Absatz zur Motorüberbrückung vor- gesehen, der aber eine entsprechende Stolpergefahr mit sich bringt. Die Zahl der Einstiegstufen verringert aber nicht nur die Bequemlichkeit, sondern verlängert auch die für den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste in den Stationen erforderliche Zeit. 



   Es ist auch schon bekannt, den Motor im Heck des Hinterwagens unterzubringen und als Antriebsachse die Achse dieses Hinterwagens zu verwenden (DE-OS 2420203), um auf diese Weise die Fussbodenhöhe zu verringern. Eine derartige Antriebsanordnung wäre aber hinsichtlich der Fahreigenschaften ungünstig, da dabei der vom Motor ausgeübte Schub während der Kurvenfahrt bestrebt ist, das Abknicken von Vorder- und
Hinterwagen über das dem Kurvenradius entsprechende Mass hinaus zu verstärken, insbesondere dann, wenn ungleiche Bodenreibungsverhältnisse zwischen den Achsen des Vorderwagens und der getriebenen Achse des   Hinterwagens auftreten.

   Daher muss eine besondere, verhältnismässig komplizierte Verriegelungsvorrichtung    vorgesehen sein, die den Einschlagwinkel der gelenkten Räder des Vorderwagens mit dem Knickwinkel zwi- schen Vorder- und Hinterwagen vergleicht und bei Erreichen des vom Lenkeinschlag vorgegebenen maxima- len Knickwinkels die Sperre des Fahrzeughauptgelenkes bewirkt. Eine derartige Verriegelungsvorrichtung ist selbstverständlich auch entsprechend störanfällig. 



   Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und einen Omnibus der ein- gangs geschilderten Art zu schaffen, bei dem die sich aus   derAnordnung   des Motors am Heckergebenden ungünstigen Fahreigenschaften ohne komplizierte und störanfällige Verriegelungsvorrichtung vermieden werden. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der   Hekmotor   durch eine das Fahrzeughauptge-   lenk überbrückende   Gelenkwelle mit der als Antriebsachse dienenden Hinterachse bzw. wenigstens einer der Hinterachsen des Vorderwagens verbunden ist. 



   Da es sich um einen   Hekmotor   handelt, kann die Fussbodenhöhe abgesenkt, eine Einstiegstufe pro Tür eingespart und dadurch auch ein rascheres Ein- und Ausstiegen der Fahrgäste ermöglicht werden. Störende Absätze im Fussboden sind vermieden, zumal es keine Rolle spielt, wenn die Sitze über dem   Hekmotor   etwas höher als die davor angeordneten liegen. Dennoch aber ändern sich nicht die Fahreigenschaften, denn es erfolgt der Omnibusantrieb nicht von einer Nachläuferachse aus, sondern in üblicher Weise von der Hinterachse bzw. wenigstens einer   der Hinterachsen des Vorderwagens, so dass auf letzteren kein Schub   von hinten ausgeübt wird.

   Die nach vorne zu führende Gelenkwelle hat vergleichsweise wenig Raumbedarf, erfordert also keine Anhebung des Fussbodens und ist auch nicht   störanfällig.   



   Um bei der Gelenkwelle die Knickwinkel zwischen den einzelnen Gelenkwellenabschnitten zu verringern und auch eventuell eine   Konstruktionsvereinfachung   zu erzielen, kann es vorteilhaft sein, wenn die Gelenkwelle im Bereich des Fahrzeughauptgelenkes mit einem an sich bekannten Doppelgelenk ausgestattet ist. 



   Schliesslich besteht die Möglichkeit, die Achse des Hinterwagens bei sie durchsetzender Gelenkwelle mit dieser fallweise zu kuppeln, um beispielsweise das ganze Fahrzeug in Bewegung setzen zu können, wenn die Räder der als Antriebsachse dienenden Hinterachse des Vorderwagens bei besonderen Witterungs-, Ge-   lände-oder Belastungsverhältnissen   durchrutschen sollten. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und rein schematisch dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 einen Gelenkomnibus mit den wichtigsten Antriebsteilen in Seitenansicht und Draufsicht und Fig. 3 eine andere Gelenkwellenausbildung im Bereich des Fahrzeughauptgelenkes in Seitenansicht. 



   Der Omnibus besteht aus einem zweiachsigen   Vorderwagen --1--   (Fahrtrichtung durch Pfeil angedeutet) und einem über ein   Hauptgelenk--2-angeschlossenen Hinterwagen--3--mit   nur einer Achse--9--. 
 EMI1.1 
 führt eine   Gelenkwelle-6--,   die das   Fahrzeughauptgelenk --2-- überbrückt,   zur   Hinterachse-- ?--des     Vorderwagens --1--,   so dass diese Hinterachse --7-- als Antriebsachse für den ganzen Omnibus dient. 



   Gemäss Fig. 3 ist   die Gelenkwelle -- 6-- im Bereich   des Fahrzeughauptgelenkes --2-- mit einem Doppelgelenk-8-- ausgestattet. 



   Es wäre möglich, die   Achse --9-- des Hinterwagens --3-- fallweise   an die Gelenkwelle --6-- anzukuppeln, wobei es günstig ist, wenn die   Gelenkwelle -- 6-- das   Achsgehäuse durchsetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Omnibus, bestehend aus einem wenigstens zweiachsigen Vorderwagen und einem angelenkten, vorzugsweise einachsigen Hinterwagen mit Heckmotor, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Heckmotor (4) durch eine das Fahrzeughauptgelenk (2) überbrückende Gelenkwelle (6) mit der als Antriebsachse dienende Hinterachse (7) bzw. wenigstens einer der Hinterachsen des Vorderwagens (1) verbunden ist.
    2. Omnibus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkwelle (6) im Bereich des Fahrzeughauptgelenkes (2) mit einem an sich bekannten Doppelgelenk (8) ausgestattet ist.
    3. Omnibus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (9) des Hinterwagens (3) bei sie durchsetzender Gelenkwelle (6) mit dieser fallweise kuppelbar ist.
AT739477A 1977-10-17 1977-10-17 Omnibus AT349322B (de)

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AT739477A AT349322B (de) 1977-10-17 1977-10-17 Omnibus

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AT739477A AT349322B (de) 1977-10-17 1977-10-17 Omnibus

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ATA739477A ATA739477A (de) 1978-08-15
AT349322B true AT349322B (de) 1979-03-26

Family

ID=3595624

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AT739477A AT349322B (de) 1977-10-17 1977-10-17 Omnibus

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0220783A3 (de) * 1985-10-30 1988-03-02 MAURI &amp; C. S.a.s. di MAURI Ambrogio e ZORLONI Costanza Selbstfahrendes Fahrzeug, insbesondere für öffentliche Personenbeförderung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0220783A3 (de) * 1985-10-30 1988-03-02 MAURI &amp; C. S.a.s. di MAURI Ambrogio e ZORLONI Costanza Selbstfahrendes Fahrzeug, insbesondere für öffentliche Personenbeförderung

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ATA739477A (de) 1978-08-15

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