AT347251B - Kamera - Google Patents

Kamera

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AT347251B
AT347251B AT572673A AT572673A AT347251B AT 347251 B AT347251 B AT 347251B AT 572673 A AT572673 A AT 572673A AT 572673 A AT572673 A AT 572673A AT 347251 B AT347251 B AT 347251B
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Raimund Ddr Hauser
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Eumig
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    • G03B9/08Shutters
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03B2217/005Blur detection

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Kamera mit einem optischen System zur Abbildung eines Objektes auf einen Film, mit einer Zeitbestimmungseinrichtung für die Öffnungszeit eines in den Strahlengang des optischen Systems schaltbaren Verschlusses und mit einer Brennweitenverstelleinrichtung oder einer Kupplungsvorrichtung für Wechselobjektive. 



   Bei derartigen Kameras tritt das Problem auf, dass die Gefahr des Verwackelns von Bildern umso grösser ist, je länger die Brennweite des verwendeten Objektivs ist. Insbesondere bei Verwendung von Vario-Objektiven, bei denen die Brennweite kontinuierlich veränderbar ist, ist es leicht möglich, dass unbeabsichtigt während des Zoomens eine Brennweite eingestellt wird, bei der eine verwacklungsfreie Aufnahme praktisch nicht mehr möglich ist. In diesem Falle muss dann entweder ein Stativ benutzt, die Verschlussgeschwindigkeit erhöht bzw. die Verschlusszeit verkürzt werden, oder an Stelle eines Stativs eine andere Auflage für die Kamera benutzt werden. Auch ist es möglich, bei Blitzlichtaufnahmen mit extrem kurzer Blitzzeit die Verwacklungsgefahr zu verringern.

   Bei den bisher bekannten Kameras war es jedoch dem oft unerfahrenen Benutzer überlassen, wann er eine dieser Hilfen verwenden wollte. 



   Durch die Erfindung soll dem Benutzer einer Kamera ein deutlicher Hinweis gegeben werden, ab welcher Brennweite ein Verwackeln zu befürchten und deshalb ein entsprechendes Hilfsmittel zur Abhilfe verwendet werden soll. Erfindungsgemäss weist die Kamera deshalb eine Abtasteinrichtung für die Stellung der die Öffnungszeit des Verschlusses steuernden Zeitbestimmungseinrichtung und eine Abtasteinrichtung für die einer bestimmten Brennweite des optischen Systems zugeordneten Stellung der Brennweitenverstelleinrichtung oder der Kupplungseinrichtung auf, wobei die Kamera ferner eine sowohl mit den Ausgängen der Abtasteinrichtungen als auch mit dem Ausgang einer einen Grenzwert für die Verwacklungsgefahr bei der Aufnahme des Objektes definierende Einrichtung verbundene Verknüpfungseinrichtung aufweist,

   welche an eine vom Ausgang der Verknüpfungseinrichtung einschaltbaren Warnund/oder Sperreinrichtung für die Zeitbestimmungseinrichtung und/oder für die Brennweitenverstelleinrichtung bzw. Kupplungsvorrichtung angeschlossen ist, wobei die   Warn-und/oder   Sperreinrichtung eine Betriebsstellung bei den Grenzwert überschreitender   Brennweiten- und/oder   Öffnungszeiteinstellung aufweist. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Fig. 1 zeigt eine   erfindungsgemäss   ausgebildete Kamera, wogegen die Fig. 2 bis 4 Einzelheiten verschiedener Ausführungsbeispiele veranschaulichen. 



   Eine Kamera --1--, beispielsweise eine Laufbildkamera, weist ein Objektiv --2-- auf. Dieses Objektiv - kann entweder eine verstellbare Brennweite haben, es kann aber auch sich dabei um ein 
 EMI1.1 
    --1-- verbindbarFläche --3-- vorgesehen,   die einen Teil des einfallenden Lichtes in einen Sucherstrahlengang--4-ausspiegelt. Erfindungsgemäss ist nun das Objektiv --2-- mit Einrichtungen versehen, die eine zu lange Brennweite, die eine grosse Verwacklungsgefahr in sich birgt, dem Benutzer der   Kamera--1--   signalisiert. Zum Signalisieren kann etwa ein   Fähnchen --5-- in   den Sucherstrahlengang durch ein   Solenoid--6-od. dgl.   bringbar sein.

   Gegebenenfalls ist es auch möglich, dass gleichzeitig der Verschluss gesperrt wird, so dass eine Betätigung des Kameraauslösers --7-- nicht zur Belichtung eines Bildes führt. 



  Gerade dann aber, wenn eine derartige Verschlusssperre vorgesehen ist, wird es zweckmässig sein, eine   Aussehalteinrichtung   vorzusehen, die die Sperre bzw. gegebenenfalls auch die Anzeigeeinrichtung wieder ausschaltet. Der Grund hiefür liegt darin, dass die Verwacklungsgefahr einerseits bereits durch Auflegen der Kamera auf einen Tisch beseitigt ist, anderseits etwa Aufnahmen von dokumentarischem Wert gegebenenfalls auch verwackelt sein dürfen. Um daher die Sperre wieder ausschalten zu können, ist beispielsweise an der Kamera ein Aussehaltknopf--8--vorgesehen, der beim Verdrehen in die Stellung   "0"die   Sperre und gegebenenfalls auch die Anzeigeeinrichtung wieder ausschaltet.

   Es kann zweckmässig sein, eine derartige Ausschalteinrichtung auch im Bereiche eines   Drahtauslösers --9-- vorzusehen,   weil dieser meist nur dann verwendet wird, wenn die Kamera auf einer festen Unterlage ruht. Weiters ist es zweckmässig, die Ausschalteinrichtung im Bereiche eines   Stativgewindes --10-- anzuordnen,   so dass die Sperre und/oder die Anzeigeeinrichtung mit dem Einschrauben eines Stativs ausgeschaltet wird. 



   Fig. 2 veranschaulicht Einzelheiten einer erfindungsgemässen Einrichtung für den Fall, dass das Objektiv --2-- ein Vario-Objektiv ist. Hiebei ist mit dem Brennweitenverstellring eine Steuerkurve --11-drehschlüssig verbunden. Die   Kamera --1-- weist   einen Motor --13-- auf, durch den der Verschlussantrieb 

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 dann nur benutzt werden, wenn einer der Schalter --15a oder   15b-- geschlossen   wird oder für die
Aufnahme ein   Blitzwürfel --24-- für   extrem kurze Blitzzeit aufgesetzt wird. Dieser   Blitzwürfel --24--   wirkt ebenfalls mit einem   Stift --25-- zusammen,   der ähnlich den   Stiften-17   bzw. 19-- mit einem Schalter   - -15c-- zusammenwirkt.    



   Fig. 4 veranschaulicht ein weiteres Ausführungsbeispiel, wobei die   Kamera --1-- als   Photokamera ausgebildet ist. Sie weist in üblicher Weise an ihrer Oberseite einen   Auslöser --7-- auf.   Der Verschluss- mechanismus ist bekannter Art und weist einen   Verschlusseinstellring --26-- zum   Einstellen der
Verschlusszeit und einen Sektorenantriebsring --27-- auf. Der Antrieb für die nicht dargestellten
Verschlusssektoren erfolgt hiebei in bekannter Weise über eine Antriebsscheibe --28--, deren Bewegung über einen Lenker --29-- auf den Ring --27-- übertragen wird. Die Spannvorrichtung für die Antriebs- scheibe --28-- ist ebenfalls bekannter Natur und deshalb nicht dargestellt. 



   Zum Auslösen des Verschlusses wirkt der Auslöser --7-- mit einem um eine Achse --30-- drehbaren   Auslösehebel --31-- zusammen.   Ist dieser   Auslösehebel --31-- durch   den   Auslöser --7-- im   Uhrzeiger- gegensinne verdreht, so wird der Auslösehebel --31-- in dieser Stellung durch eine Verriegelungsklinke - gehalten, die hinter einer   Schulter --33-- einfällt.   Mit dem   Auslösehebel --31-- ist   durch eine
Schenkelfeder --34-- ein weiterer   Hebel --35-- kraftschlüssig   verbunden, der bisher die Antriebsscheibe - verriegelt hat. Sobald der Hebel --35-- eine Nase --36-- der Antriebsscheibe --28-- freigegeben hat, wird der Verschluss ausgelöst. 



   Der bisher beschriebene Verschluss ist herkömmlicher Art und weist in ebenfalls bekannter Weise auch ein Vorlaufwerk auf, das zum besseren Verständnis kurz beschrieben werden soll. Die einzelnen
Teile dieses Vorlaufwerkes sind an sich bekannt und es braucht lediglich erwähnt werden, dass die
Freigabe des Hebels --35-- nicht nur durch den   Auslösehebel --31--,   sondern auch durch eine   Anschlagfläche --37-- eines Einstellhebels --38-- gesteuert   wird. Der Einstellhebel --38-- weist eine Rast   --39-- auf,   die in der Ruhestellung des Hebels --38-- mit einer Gegenrast --40-- zusammenwirkt.

   In dieser Ruhestellung des Hebels --38-- ist die Bahn eines   Stiftes   --41-- am Hebel --35-- freigegeben, so dass der Hebel --35-- der Bewegung des   Auslösehebels --31-- ohne   weiteres folgen kann. In allen andern
Stellungen hingegen ergibt sich eine entsprechend kurze oder lange Verzögerung. 



   Die bisher beschriebenen Einrichtungen der Fig. 4 gehören sämtlich zum Stande der Technik. 



   Erfindungsgemäss ist hingegen ein Anzeigestromkreis vorgesehen, der ausser einer Stromquelle --42-- noch eine Schalteinrichtung --12a-- aufweist, die etwa entsprechend dem   Schalter --12-- in Fig. 3   ausgebildet sein kann. Die Anordnung ist hier jedoch so getroffen, dass die Schalteinrichtung --12a-- dann geschlossen wird, wenn die Brennweite des Objektivs eine vorgegebene Brennweite übersteigt. In diesem
Falle wird dann der Stromkreis geschlossen, in dem sich eine Anzeigelampe --43-- befindet, deren Licht beispielsweise im Sucher sichtbar ist. 



   Auch hier ist es wieder möglich, Ausschalteinrichtungen vorzusehen, die dann das Licht der Lampe - abschalten, wenn Vorkehrungen getroffen werden, die ein Verwackeln der aufzunehmenden Bilder ausschliessen. Solche Vorkehrungen können etwa darin bestehen, dass mit Hilfe des Einstellringes --26-- für den Verschluss extrem kurze Verschlusszeiten eingestellt werden, bei denen ein Verwackeln praktisch auszuschliessen ist. Der Einstellring --26-- weist daher eine Steuerkurve ähnlich der Steuerkurve --11-- auf, durch die beim Einstellen extrem kurzer Verschlusszeiten ein   Schalter --15d-- geöffnet   wird. Da die
Schalter --12a, 15d-- in Serie liegen, leuchtet die Lampe --43-- nur auf, wenn beide Schalter geschlossen sind.

   Es kann aber auch noch ein weiterer Schalter --15e-- vorgesehen sein, der durch das Vorlaufwerk bzw. den Einstellhebel --38-- desselben betätigbar ist. Das Vorlaufwerk wird ja im allgemeinen nur dann betätigt, wenn die Kamera auf einer festen Unterlage, beispielsweise auf einem Tisch, steht. Wie ersichtlich, ist der Schalter --15e-- in der strichliert eingezeichneten Ruhestellung des Hebels --38-- geschlossen, wogegen er bei eingestelltem Vorlaufwerk geöffnet wird, wie dies mit vollen Linien in Fig. 4 dargestellt ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kamera mit einem optischen System zur Abbildung eines Objektes auf einen Film, mit einer
Zeitbestimmungseinrichtung für die Öffnungszeit eines in den Strahlengang des optischen Systems schalt- 

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 erfolgt. Im Stromkreis dieses Motors liegt ein   Auslöseschalter --7a--.   Die   Steuerkurve --11-- betätigt   nun eine schematisch angedeutete   Schalteinrichtung --12--,   die mit dem   Auslöseschalter --7a-- in   Serie liegt. 



  Die Steuerkurve --11-- ist dabei so geformt, dass bei kürzeren Brennweiten des Objektives --2-- der radial breitere Teil der Steuerkurve --11-- mit der Schalteinrichtung --12-- zusammenwirkt, so dass der Schalter --12-- geschlossen ist. Bei längeren Brennweiten des Objektives --2-- hingegen wirkt der radial schmälere   Abschnitt --11'¯- der Steuerkurve --11-- mit   der Schalteinrichtung --12-- zusammen, so dass diese geöffnet wird. 



   Auslöseschalter --7a-- und Schalteinrichtung --12-- bilden gemeinsam ein UND-Gatter, da der Motor - nur dann läuft und den Verschluss der   Kamera-l-betätigt,   wenn beide Schalter geschlossen sind. Somit bildet die Schalteinrichtung --12-- eine Sperre für den Verschluss, die dann wirksam wird, wenn beim Verstellen des   Objektivs --2-- eine grössere   als eine vorbestimmte Brennweite gewählt wird. Es ist zweckmässig jedoch, eine derartige Sperre nicht im Zusammenhang mit Vario-Objektiven vorzusehen, weil sonst ungewollt durch das Verstellen des Objektives während der Aufnahme plötzlich dieselbe unterbrochen werden kann. Es ist deshalb eine derartige Sperre für Wechselobjektive vorteilhafter. 



  Hingegen ist es für Vario-Objektive günstiger, wenn die Schalteinrichtung --12-- etwa im Stromkreis des Brennweitenverstellmotors liegt. Es ist daher ohne weiteres möglich, dass der Motor --13-- der Brennweitenverstellmotor ist, wogegen der Schalter --7a-- den Brennweitenverstellschalter zum Verstellen des Objektivs --2-- im Sinne einer Verlängerung der Brennweite darstellt. Es kann dann das Vario-Objektiv nicht unbeabsichtigt in den Telebereich verstellt werden. 



   Sobald nämlich das Vario-Objektiv in die Telestellung gelangt, wirkt der schmale Kurvenabschnitt   --11'-- mit der Schalteinrichtung --12-- zusammen,   die somit geöffnet wird, so dass der Motor --13-zunächst keinen Strom mehr erhält. Gleichzeitig wird auch eine Schalteinrichtung --14-- im entgegengesetzten Sinne betätigt, d. h. während die   Schalteinrichtung --12-- geöffnet   wird, schliesst sich der Schalter --14--, durch den der Magnet --6-- unter Strom gesetzt wird. Es wird somit auch dem Benutzer der Kamera angezeigt, dass er besondere Vorkehrungen zu treffen hat, um Verwacklungen zu vermeiden. 



  Die Schalteinrichtungen --12 und 14-- bilden somit einen Inverter. 



   Wie bereits erwähnt, ist es gerade bei Verwendung einer Sperre zweckmässig, eine Ausschaltenrichtung vorzusehen. Zu diesem Zweck ist die Schalteinrichtung --12-- durch einen   Aussehalter-15-   überbrückt. Die Schalteinrichtungen --12 und 15-- bilden somit ein ODER-Gatter, weil der Motor --13-beim Schliessen des Schalters --7a-- dann unter Strom gesetzt wird, wenn wenigstens eine der beiden Schalteinrichtungen geschlossen ist. Die Ausschalteinrichtung --15-- kann vom Handschalter --8-betätigbar sein, in den nachfolgenden Figuren sind aber noch weitere vorteilhafte Anordnungen für diese Ausschalteinrichtung dargestellt. Es ist im übrigen klar, dass die Schalteinrichtungen --12, 14, 15-- bzw. ihre logische Verknüpfung auf verschiedene Weise realisiert sein können. Allerdings bieten sich wohl mechanisch betätigbare Schalter an. 



   In Fig. 3 sind die elektrischen Verbindungen zu den einzelnen Schaltern der Übersichtlichkeit halber weggelassen, und es wird hiezu auf Fig. 2 verwiesen. Im übrigen aber tragen Teile gleicher Funktion gleiche Bezugszeichen. So ist etwa der   Auslöseschalter --7a-- sowohl   durch den   Auslöser --7-- als   auch durch einen in den   Nippel --9-- eingeschraubten Drahtauslöser --16-- betätigbar.   Im Nippel --9-- ist ein   Stift-17-- vorgesehen,   der durch den Federkontakt --18-- eines Ausschalters --15a-- in das Innere des   Nippels --9-- gedrückt   wird, beim Einschrauben des   Drahtauslösers --16-- jedoch   so verschoben wird, dass der Schalter --15a-- geschlossen wird.

   Ferner kann im Bereiche des Stativgewindes --10-- ein weiterer Stift-19-- vorgesehen sein, der durch eine Kontaktfeder --20-- in die dargestellte Stellung gedrückt wird. Die Kontaktfeder --20-- ist Teil eines Schalters --15b-- einer weiteren Ausschaltenrichtung. 

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Claims (1)

  1. Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 ist das Objektiv --2-- als Wechselobjektiv ausgebildet, das an die Kamera-l-anschraubbar ist. Das Objektiv --2-- weist einen Bund --21-- auf, wobei innerhalb des zur Kamera-l-gehörenden optischen Systems bestehend aus verschiedenen Objektiven mit jeweils verschiedener Brennweite beispielsweise die Objektive kurzer Brennweite einen vollen Bund --21-- aufweisen, hingegen Objektive langer Brennweite im Bund --21-- eine ringförmige Ausnehmung --22-aufweisen. Beim Einschrauben von Objektiven --2-- kurzer Brennweite wird durch den Bund --21-- über einen Stift-23-- die Schalteinrichtung-12-- geschlossen, wogegen bei Objektiven langer Brennweite der Stift-23-- in die Ausnehmung --22-- ragt und der Schalter --12-- geöffnet bleibt.
    Die Kamera kann <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 25,26) für die Stellung der die Öffnungszeit des Verschlusses steuernden Zeitbestimmungseinrichtung und eine Abtasteinrichtung (11', 22,23) für die einer bestimmten Brennweite des optischen Systems zugeordneten Stellung der Brennweitenverstelleinrichtung oder der Kupplungsvorrichtung vorgesehen ist, und dass die Kamera ferner eine sowohl mit den Ausgängen der Abtasteinrichtungen als auch mit dem Ausgang einer einen Grenzwert für die Verwacklungsgefahr bei der Aufnahme des Objektes definierende Einrichtung verbundene Verknüpfungseinrichtung aufweist, welche an eine vom Ausgang der Verknüpfungseinrichtung einschaltbaren Warn- und/oder Sperreinrichtung (5, 7a, 12,15, 43) für die Zeitbestimmungseinrichtung und/oder für die Brennweitenverstelleinrichtung bzw.
    Kupplungsvorrichtung angeschlossen ist, wobei die Warn- und/oder Sperreinrichtung eine Betriebsstellung bei den Grenzwert EMI4.2 Bereiche einer Anschlusseinrichtung (9,10) für ein die Verwacklungsgefahr verminderndes Zubehör, z. B.
    Stativ, Drahtauslöser (16) oder Blitzgerät (24) für kurze Blitzzeiten, angeordnet und beim Anschliessen des Zubehörs im Sinne eines Ausschaltens der Warn-und/oder Sperreinrichtung betätigbar ist.
    3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Warnund/oder Sperreinrichtung mit einer von einem Vorlaufwerk für den Kameraverschluss gesteuerten Ausschalteinrichtung verbunden ist, und beim Einschalten des Vorlaufwerks im Sinne eines Ausschaltens der Warn-und/oder Sperreinrichtung betätigbar ist (Fig. 4).
    4. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Warn-und/oder Sperreinrichtung ausser vom optischen System auch von einem Verschlusszeit- bzw.
    - geschwindigkeitseinsteller (27) nach Art einer UND-Verknüpfung steuerbar ist, wobei bei unterhalb des Grenzwertes liegender Verschlusszeit auch bei langer Brennweite die Warn-und/oder Sperreinrichtung (15d) ausgeschaltet bleibt.
AT572673A 1972-10-03 1973-06-29 Kamera AT347251B (de)

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